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"All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

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  1. "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: Wirfman 04.06.16 - 01:55

    Falsch.
    Der Internetzugang des DSL-Teils wird teilweise noch per ATM, das Zugangsnetz der ersten Masse an DSL-Anschlüssen und ist dafür um Breitband-Daten über die "großen" (Fern-)Verbindungen mit ISDN zu führen, zugeführt.

  2. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: johnripper 04.06.16 - 08:37

    Wirfman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falsch.
    > Der Internetzugang des DSL-Teils wird teilweise noch per ATM, das
    > Zugangsnetz der ersten Masse an DSL-Anschlüssen und ist dafür um
    > Breitband-Daten über die "großen" (Fern-)Verbindungen mit ISDN zu führen,
    > zugeführt.

    Pssssssssstttttt...so kann man keinem VoIP schmackhaft machen!

  3. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: geeky 04.06.16 - 12:17

    Bei uns ins der Hybrid-Tarif nicht bestellbar, Hotline begründete das gerade mit veralteter Technik in der Vermittlungsstelle.
    (Mir hätte eigentlich auch nur LTE ohne DSL gereicht, aber die "via Funk"-Tarife haben ja leider nur mickriges Datenvolumen - und DSL selbst ist hier unbrauchbar langsam. Inszwischen ist das Haus notgedrungen für teuer Geld ans unitymedia-Netz angeschlossen lassen worden)

  4. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: RipClaw 04.06.16 - 12:26

    geeky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei uns ins der Hybrid-Tarif nicht bestellbar, Hotline begründete das
    > gerade mit veralteter Technik in der Vermittlungsstelle.
    > (Mir hätte eigentlich auch nur LTE ohne DSL gereicht, aber die "via
    > Funk"-Tarife haben ja leider nur mickriges Datenvolumen - und DSL selbst
    > ist hier unbrauchbar langsam. Inszwischen ist das Haus notgedrungen für
    > teuer Geld ans unitymedia-Netz angeschlossen lassen worden)

    Wie viel teuer Geld ? Nur um hier mal eine Hausnummer zu haben was sowas kostet.
    Wäre interessant das mal mit dem "Mehr Breitband für mich" zu vergleichen das ja bei 8000-1000 + Tiefbaukosten anfängt.

  5. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: dl01 04.06.16 - 12:49

    > Wäre interessant das mal mit dem "Mehr Breitband für mich" zu vergleichen das ja bei 8000-1000 + Tiefbaukosten anfängt.
    Wenn DSL bei ihm vor Ort "unbrauchbar langsam" ist, dann wird mit Sicherheit kein FTTC vorhanden sein. Da kannst du wohl mit 6-stelligen Beträgen für einen "Mehr Breitband für mich" FTTH-Anschluss rechnen.

  6. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: RipClaw 04.06.16 - 13:02

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wäre interessant das mal mit dem "Mehr Breitband für mich" zu vergleichen
    > das ja bei 8000-1000 + Tiefbaukosten anfängt.
    > Wenn DSL bei ihm vor Ort "unbrauchbar langsam" ist, dann wird mit
    > Sicherheit kein FTTC vorhanden sein. Da kannst du wohl mit 6-stelligen
    > Beträgen für einen "Mehr Breitband für mich" FTTH-Anschluss rechnen.

    Ich meinte das eher Allgemein und jetzt nicht speziell auf diesen Fall bezogen. 10000¤ sind ja bei der Telekom der Mindestbetrag. Wäre interessant zu wissen ob das Unitymedia ähnlich teuer ist.

  7. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: geeky 04.06.16 - 15:22

    Knapp unter 1500¤ für unter 10m oberirdisch (kein Tiefbau, Glück gehabt das hier in der Straße Kabelanschlüsse bislang noch oberirdisch verlegt sind ;D)
    Verwandschaft im gleichen Ort hat für <50m Tiefbau (dort in der Straße liegt das Kabel unterirdisch) einen Preis von etwas über 5.500¤ errechnet bekommen.

    Preise jeweils bei gleichzeitigem Abschluss eines 2play oder 3play Tarifs - was man aber wohl ohnehin macht ;D
    Hausanschluss ohne gleichzeitig einen Tarif zu buchen war glaube ich zwischen 2-3x so teuer.
    Bis das Angebot fertig war, hat es außerdem mehrere Monate gedauert. Der Anschluss selbst wurde dann nach Beauftragung recht fix fertiggestellt.

    Edit: Das ist allerdings nur ein regulärer Kabelanschluss, kein Glasfaser.
    Damit dürfte ich aber erstmal ein paar Jahre klar kommen, hier aufm Dorf gibts bislang auch keine "Rush Hour"-Geschwindigkeitseinbrüche.

    Wichtig war mir hauptsächlich, nicht mehr bei jedem Download oder Video-Streaming schon im Kopf die Kosten schwirren zu haben und generell wirtschaften zu müssen, um nicht kurz vor Monatsende nochmal ein Volumenpaket nachbuchen zu müssen, wo das ungenutzte Volumen am 1. dann einfach verfällt.
    "Speedon"-Nachbucherei hatte übrigens regelmässig weder regulär über das Telekom-Kundencenter noch über die Hotline geklappt, bzw. erst nach mehreren Stunden ("500 Internal Server Error" oder "Steht zur Zeit nicht zur Verfügung"-Fehlermeldungen ^^).
    Und sie drosseln sogar ihr eigenes Kundencenter mit, wo man dann auch in Browser-Timeouts laufen kann und ggf. mehrere Versuche braucht um den "Speedon" überhaupt zu bestellen ;D
    Ansonsten hatte Call&Surf Comfort via LTE eigentlich wunderbar funktioniert - Bandbreite und Latenz alles einwandfrei.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.16 15:36 durch geeky.

  8. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: RipClaw 04.06.16 - 17:11

    Danke für die Infos. War sehr informativ.

  9. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: Ovaron 04.06.16 - 17:15

    Wirfman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falsch.
    > Der Internetzugang des DSL-Teils wird teilweise noch per ATM,

    ATM heißt asyncroner Transfermode, AllIP heißt das alles mittels IP übertragen wird.
    Möchtest Du uns vielleicht erklären worauf sich Dein "Falsch" beziehen sollte? Vielleicht kann man Dir ja helfen..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.16 17:16 durch Ovaron.

  10. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: bombinho 04.06.16 - 21:23

    Ich mutmasze mal, dass sich das "Falsch" darauf bezieht, dass Hybridanschluesse auch ueber ATM-Anschluesse realisiert werden (koennen).

    Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass ein zusaetzliches Verwaltungslayer die Synchronisation zumindestens erschweren koennte. Und damit bei hoeheren Geschwindigkeiten der Verwaltung in Software Grenzen setzt.

    Allerdings steht auf der Haben-Seite fuer die Telekom bei allIP-Anschluessen der Wegfall der Stromversorgung fuer ein Abschluss-/Endgeraet und damit erhebliche Kosteneinsparungen nicht nur bei den Energiekosten sondern vor Allem auch bei den Kosten fuer die Energiespeicherung. Ein Schelm, wer bei dem Push zu AllIP wirtschaftliche Interessen vermutet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.16 21:28 durch bombinho.

  11. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: Ovaron 05.06.16 - 04:20

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mutmasze mal, dass sich das "Falsch" darauf bezieht, dass
    > Hybridanschluesse auch ueber ATM-Anschluesse realisiert werden (koennen).

    Das ergibt aber keinen Sinn, denn ATM ist die Transportschicht über die auch das Internet Protokoll abgewickelt werden kann. Es gibt an der Stelle kein "Falsch".

    > Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass ein zusaetzliches
    > Verwaltungslayer die Synchronisation zumindestens erschweren koennte.

    Es ist eine Transportschicht. Die ist naturgemäß völlig transparent für die darüberliegenden Schichten.

    > Allerdings steht auf der Haben-Seite fuer die Telekom bei
    > allIP-Anschluessen der Wegfall der Stromversorgung fuer ein
    > Abschluss-/Endgeraet und damit erhebliche Kosteneinsparungen nicht nur bei
    > den Energiekosten sondern vor Allem auch bei den Kosten fuer die
    > Energiespeicherung.

    Das sind vermutlich "Peanuts" im Verhältnis zu der Leistungsaufnahme sowie den Betrieb- und Wartungskosten der zugehörigen Vermittlungstechnik.

    > Ein Schelm, wer bei dem Push zu AllIP wirtschaftliche Interessen vermutet.

    ??? Natürlich stehen wirtschaftliche Intereressen dahinter. Leider hat bei Telekom niemand von den Offiziellen die Eier in der Hose das ehrlich zu sagen.

  12. Re: "All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage"

    Autor: bombinho 05.06.16 - 09:54

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist eine Transportschicht. Die ist naturgemäß völlig transparent für die
    > darüberliegenden Schichten.

    Jain. Fuer das ausgepackte Paket sollte das Transportlayer transparent sein.
    Aber ATM ist kein simpler Wrapper. ATM hat eigene Verwaltungsfunktionen.
    Die koennten die Timings fuer das Zusammenfuehren von Paketen erheblich beeinflussen.

    Stell Dir mal kurz die Software vor, die einen ATM-Strom und einen IP-Strom zusammenfuehren soll.
    Und jetzt mach das Selbe mit einer Software, die IP und IP kombinieren soll.

    Und nun das Ganze mal ordentlich beschleunigen.
    Da kann man bei IP die Paketgroessen aufbohren um den Verwaltungsaufwand zu senken. Und bei ATM?

    > Das sind vermutlich "Peanuts" im Verhältnis zu der Leistungsaufnahme sowie
    > den Betrieb- und Wartungskosten der zugehörigen Vermittlungstechnik.
    Leider kann ich es nicht belegen, aber ich habe munkeln gehoert, dass die Kosten fuer die Energiespeicherung bei der Telekom einen ganz erheblichen Teil der Betriebskosten darstellen. Dimensionen oberhalb der Bezugskosten der Energie.

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