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Die 6490 ist technisch veraltet

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  1. Die 6490 ist technisch veraltet

    Autor: tertius 21.09.20 - 13:44

    Obsoleszenz geplant oder nicht - Fakt ist, dass die 6490 technisch veraltet ist und zumindest im Netz von Vodafone (ex Kabel Deutschland plus ex Unitymedia) nicht mehr neu eingesetzt werden sollte.

    Vodafone rüstet zur Zeit das Netz auf Docsis 3.1 auf, und die die 6490 ist nicht docsis 3.1 fähig. Das wäre kein Problem, wenn es wie bei DSL nur den einzelnen Anschluss angehen würde. Aber Kabel ist ein shared Medium, und jede Box, die an einem Segment hängt (sind bis zu um die 1000) und das verfügbare Frequenzspektrum nicht voll ausnutzt, begrenzt die maximal verfügbare Bandbreite der anderen 999 Nutzer in diesem Segment.

    Die 6490 kann maximal 24 docsis 3.0 Kanäle. Aktuell werden jedoch 31 Kanäle bereitgestellt sowie immer mehr der docsis 3.1 Frequenzbereich. Boxen die das nicht komplett ausnutzen, begrenzen die maximal verfügbare Bandbreite in diesem Segment, wenn das Segment insgesamt viele Nutzer hat. Wenn man alleine im Segment ist, dann macht das nichts, aber wenn viele im Segment sind, wirkt sich das aus.

    Von daher ist es nicht völliger Unsinn, wenn die Boxen verschrottet werden. Man verschrottet ja auch PCs, die zwar theoretisch noch laufen, aber praktisch von der Performance her nicht mehr mit aktuellen PCs mithalten.

  2. Re: Die 6490 ist technisch veraltet

    Autor: My1 21.09.20 - 15:09

    tertius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von daher ist es nicht völliger Unsinn, wenn die Boxen verschrottet werden.
    > Man verschrottet ja auch PCs, die zwar theoretisch noch laufen, aber
    > praktisch von der Performance her nicht mehr mit aktuellen PCs mithalten.

    nicht unbedingt, PCs kann man umrüsten und/oder in ein anderes segment werfen. (bspw ein ex gaming PC kann ggf noch gut für office gehen, oder für weniger extremes gaming eines familienmitglieds)

    Asperger inside(tm)

  3. Re: Die 6490 ist technisch veraltet

    Autor: it-fuzzy 21.09.20 - 15:42

    tertius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Von daher ist es nicht völliger Unsinn, wenn die Boxen verschrottet werden.
    > Man verschrottet ja auch PCs, die zwar theoretisch noch laufen, aber
    > praktisch von der Performance her nicht mehr mit aktuellen PCs mithalten.

    Ich hätte sie bei mir noch einsetzen können, da bei mir die Medienwandlung der vorgeschaltete Medienwandler übernimmt. Ich bräuchte also nur die LAN Anschlüsse.

  4. Re: Die 6490 ist technisch veraltet

    Autor: forenuser 21.09.20 - 16:03

    Äh... Mal davon ab, dass die FB6490 noch im Einzelhandel feilgeboten wird wüsste ich nicht, warum man sich als geneigter Nutzer nicht eine 2. Hand FB6490 anlachen sollte wenn VF (ehem. KDG) selber nicht einmal die alten DOCSIS 2.0 Thompson ausrangiert.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  5. Re: Die 6490 ist technisch veraltet

    Autor: ThorstenMUC 21.09.20 - 21:25

    tertius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vodafone rüstet zur Zeit das Netz auf Docsis 3.1 auf, und die die 6490 ist
    > nicht docsis 3.1 fähig. Das wäre kein Problem, wenn es wie bei DSL nur den
    > einzelnen Anschluss angehen würde. Aber Kabel ist ein shared Medium, und
    > jede Box, die an einem Segment hängt (sind bis zu um die 1000) und das
    > verfügbare Frequenzspektrum nicht voll ausnutzt, begrenzt die maximal
    > verfügbare Bandbreite der anderen 999 Nutzer in diesem Segment.

    Das klingt für mein Technik-Verständnis irgendwie falsch... müssen wirklich alle Kabel-Modems auf Docsis 3.0 zurückfallen, sobald am Verteiler ein einziges nicht Docsis 3.1 fähiges hängt?

    Bei der Hochfrequenztechnik steigt ich leider langsam aus - ich weiß nur noch, dass Docsis 3.1 ein größeres Frequenzspektrum definiert - man also Kanäle exklusiv ohne 3.0 Nutzer hat - und auch die höhere Bandbreite wesentlich durch die 4096-QAM erreicht wird - in wiefern sich das mit einem anderen Träger verträgt, der daneben mit 256-QAM "sendet"?

    Die Kabelbetreiber können ja nicht davon ausgehen, dass zum Tag 1 gleich alle Modems getauscht sind. Also irgendein Konzept für die Übergangszeit dürfte da schon im Docsis-Standard bedacht sein.

  6. Re: Die 6490 ist technisch veraltet

    Autor: AllDayPiano 21.09.20 - 21:53

    Ganz prinzipiell kann eine QAM-512 an der gleichen Leitung wie ein QAM-256 Transceiver hängen. Der Empfänger der 512er würde problemlos die Signale der 256er verstehen. Umgekehrt aber nicht, weil dem anderen Transceiver die halbe Auflösung fehlt.

    Es wäre also dahingehend kein Problem, beide in Reihe zu hängen, solange beide Empfänger verstehen, was durch den Verteiler an Signalen an sie geschickt wird.

    Anders sieht es dann aus, wenn im gleichen Frequenzband mehr Kanäle untergebracht werden, weil dafür die Kanäle weniger Bandbreite haben und die spektrale Effizienz steigen muss. Bläst jetzt also die alte Box mit beispielhaften 100 MHz Signalbreite raus, wohingegen die neue Box nur 80 MHz vorsieht, gibt es eine Überlappung von 20 MHz. Die alte Box stört also in den nächsten Kanal der neuen Box hinein.

    Das kann ein Problem sein, muss es aber nicht. Es steigert die Fehlerrate. Bei einer QAM-4096 gehe ich allerdings ganz stark davon aus, dass es so ist.

    In dem Fall mag die Aussage also stimmen, dass es für VF besser wäre, wenn alle umstellen. Und gemessen an dem Nachdruck, den VF hier macht, wäre das durchaus plausibel.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

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