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Das sollte schon 4G leisten, das ist aber ein massiver Flop gewesen.

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  1. Das sollte schon 4G leisten, das ist aber ein massiver Flop gewesen.

    Autor: Spaghetticode 27.03.19 - 11:05

    Wir erinnern uns: 4G, insbesondere in den 800-MHz-Frequenzen, sollte auf dem Land dazu dienen, Haushalte mit schnellem Internetanschluss auszustatten, ohne jetzt einen DSL-Ausbau durchführen zu müssen.

    In der Praxis scheiterte dieser Plan an mehreren Faktoren, die 4G als DSL-Ersatz ungeeignet machen:
    1. Der Funktarif war deutlich teurer als das DSL-Pendant: 70 Euro statt 40 Euro pro Monat.
    2. Der Funktarif hatte ein begrenztes Datenvolumen von beispielsweise 60 GB, während beim DSL keine Datenvolumenbegrenzung üblich ist.
    3. Zum Teil waren später gar keine Funktarife mehr verfügbar.
    4. Das Mobilfunknetz ist überlastungsanfälliger als die Kabelverbindung, wie ich im Dezember auf dem Weihnachtsmarkt erleben durfte, da gingen gar keine Daten durch. Auch hatte ich beim Mobilfunk öfter Ausfälle als mit meinem DSL.
    Das hatte dann zur Folge, dass auf dem Land doch noch ein DSL-Ausbau erfolgte.

    Aus diesem Grund würde ich den FTTH-Plan für Deutschland jetzt noch nicht begraben und diesen weiter forcieren. Ich traue dem 5G derzeit nicht zu, dass es in Deutschland jemals ein vollwertiger Kabelersatz wird.

  2. Re: Das sollte schon 4G leisten, das ist aber ein massiver Flop gewesen.

    Autor: Paule 27.03.19 - 13:32

    Spaghetticode schrieb:
    -----------------------------------------------------
    > Wir erinnern uns: 4G, insbesondere in den 800-MHz-
    > Frequenzen, sollte auf dem Land dazu dienen, Haushalte
    > mit schnellem Internetanschluss auszustatten, ohne
    > jetzt einen DSL-Ausbau durchführen zu müssen.

    Also daran haben doch höchstens ein paar technisch unversierte Politiker geglaubt.

    > In der Praxis scheiterte dieser Plan an mehreren
    > Faktoren, die 4G als DSL-Ersatz ungeeignet machen:
    > ....

    Diese Faktoren spielten nur eine geringe Rolle.

    Jeder mit etwas Ahnung, wusste, dass mit den vergebenen 800er Frequenzen ein Funkfeld nur ca. 50 MBit/s Gesamtkapazität hatte, die sich dann alle darin teilen mussten. Somit als DSL Ersatz nicht brauchbar.

    > Ich traue dem 5G derzeit nicht zu dass es in
    > Deutschland jemals ein vollwertiger Kabelersatz wird.

    5G hat dazu das gleiche Problem wie 4G.
    Die Frequenzen mit hoher Reichweite bringen nur relativ wenig Datenkapazität.

    Man muss für 5G den Mast schon direkt in den Ort oder an den Rand stellen, damit mit den sehr hohen Frequenzen auf dichte Entfernung (wenige hundert Meter) auch eine hohe Bandbreite möglich ist.

    Mast im Ort oder in guter Sichtweite?
    Mal sehen wie viele derzeit mobilfunkmässig unterversorgte Orte sich mit Händen und Füßen gegen den für 5G nötigen Mast sträuben werden. Schuld an der dann weiterhin schlechten Versorgung haben aber natürlich nur die Netzbetreiber.

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