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Enteignen/Zwingen etc.

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  1. Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: Wolffran 13.11.18 - 15:55

    Ein Land stockt auf Grund von Überalterung. Alte Menschen denen der Fortschritt egal ist regieren und stellen die größte Kohorte an Wöhlern in diesem Land.

    Mehr Rente immer, Digitales nimmer.

    Ich bin dafür, entsprechende Gesetze zu erlassen die einen raschen Ausbau von Mobilfunkmasten, Windrädern etc. erlaubt. Gerne darf man die entsprechenden Betroffenen entschädigen aber es ist nicht in Ordnung, wenn einige wenige den Ausbau verhindern.

    Als konkretes Beispiel: Meine Mutter lebt in Stuttgart und hat eine 6000er Leitung von der manchmal kaum die Hälfte ankommt. Das Haus ist aus den 1920 ern. Der Vermieter ein entsprechend alt, der digitales für Schwachsinn hält und die Leitung nicht erneuern möchte. Nicht nur meine Mutter hat sich beschwert, sondern auch die anderen Anwohner in dem Haus. Was kann man nun dagegen unternehmen? Genau nichts. Sicherlich kann man aus der Mietwohnung ausziehen doch so überhitzt der Stuttgarter Wohnungsmarkt ist, darf man froh sein überhaupt ein Dach über den Kopf zu haben.

    Als jemand der Ende 20 ist, nehme ich die älteren Menschen in diesem Land großteils als Bremse wahr. Sicherlich ändern sich die Ansprüche mit dem Alter doch ich möchte nicht Deutschland als abgehängtes Land sehen. Die Zukunft wird verspielt.

  2. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: schachbr3tt 13.11.18 - 15:57

    Wolffran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Als jemand der Ende 20 ist, nehme ich die älteren Menschen in diesem Land
    > großteils als Bremse wahr. Sicherlich ändern sich die Ansprüche mit dem
    > Alter doch ich möchte nicht Deutschland als abgehängtes Land sehen. Die
    > Zukunft wird verspielt.

    Der Witz ist, dass es eben nicht nur ältere sind. Da sind auch teilweise einige ITler, die sich vehement gegen Handystrahlung wehren und dann von so "Studien" wie der des Theologieprofessors zitieren.

  3. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: Pitstain 13.11.18 - 20:58

    Ich glaube die sollten euch mal vor die Nase ein Handymast setzen und ein schönes Windrad mit Infraschall, mal sehen wer denn nach Tagen oder Wochen angekrochen kommt! ;)

  4. gelöscht - Doppelpost

    Autor: 6502 13.11.18 - 21:18

    gelöscht



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.18 21:19 durch 6502.

  5. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: 6502 13.11.18 - 21:18

    .
    Pitstain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube die sollten euch mal vor die Nase ein Handymast setzen

    Ich hab im Hinterstübchen, daß direkt neben dem Mast der Empfang am schlechtesten sei ... wegen der Abstrahlcharakteristik der Antenne.

    --> Insofern: gerne!

    > schönes Windrad mit Infraschall, mal sehen wer denn nach Tagen oder Wochen
    > angekrochen kommt! ;)

    Da wäre ich auf jeden Fall dagegen.

    Das Aussehen ist mir ziemlich egal. Auch daß es da oben nachts blinkt - ich habe Rolläden.

    Aber die Geräuschentwicklung muß nicht sein.

    --> Es gibt genug Gegenden, wo weit und breit keiner oder fast keiner wohnt - und wo auch Wind weht.

    Problem ist, daß die Leute, die gerne mit Windrädern Geld verdienen möchten, halt oft die Grundstücke dort haben, wo es andere stört.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.18 21:20 durch 6502.

  6. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: Oktavian 13.11.18 - 21:23

    > Ich glaube die sollten euch mal vor die Nase ein Handymast setzen

    Kein Problem damit, hab ich in Sichtweite. Und ich bin kurzsichtig.

    > und ein
    > schönes Windrad mit Infraschall,

    Hier gibt es nicht ohne Grund Abstandsregeln, da die Schädlichkeit von zu geringem Abstand bewiesen und offensichtlich ist. Mit einem Abstand von einem Kilometer kann ich aber gut leben. Der entscheidende Unterschied ist eben, Strom kann man über Kabel transportieren. Funkmasten müssen schon in der Nähe stehen, damit sie funktionieren.

  7. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: tg-- 13.11.18 - 22:02

    Wolffran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Land stockt auf Grund von Überalterung. Alte Menschen denen der
    > Fortschritt egal ist regieren und stellen die größte Kohorte an Wöhlern in
    > diesem Land.
    >
    > Mehr Rente immer, Digitales nimmer.
    >
    > Ich bin dafür, entsprechende Gesetze zu erlassen die einen raschen Ausbau
    > von Mobilfunkmasten, Windrädern etc. erlaubt. Gerne darf man die
    > entsprechenden Betroffenen entschädigen aber es ist nicht in Ordnung, wenn
    > einige wenige den Ausbau verhindern.
    >
    > Als konkretes Beispiel: Meine Mutter lebt in Stuttgart und hat eine 6000er
    > Leitung von der manchmal kaum die Hälfte ankommt. Das Haus ist aus den 1920
    > ern. Der Vermieter ein entsprechend alt, der digitales für Schwachsinn hält
    > und die Leitung nicht erneuern möchte. Nicht nur meine Mutter hat sich
    > beschwert, sondern auch die anderen Anwohner in dem Haus. Was kann man nun
    > dagegen unternehmen? Genau nichts. Sicherlich kann man aus der Mietwohnung
    > ausziehen doch so überhitzt der Stuttgarter Wohnungsmarkt ist, darf man
    > froh sein überhaupt ein Dach über den Kopf zu haben.
    >
    > Als jemand der Ende 20 ist, nehme ich die älteren Menschen in diesem Land
    > großteils als Bremse wahr. Sicherlich ändern sich die Ansprüche mit dem
    > Alter doch ich möchte nicht Deutschland als abgehängtes Land sehen. Die
    > Zukunft wird verspielt.

    Meine Erfahrung in der Branche ist, dass die "Alten" kein Problem sind.
    Mancher 80-jährige fragt zwar gerne mal skeptisch nach, aber die protestieren nicht.

    Die Gruppe von der die meisten Beschimpfungen kommen sind klar die Menschen zwischen 30 und 60, besonders aber um 40-50 Jahre.

  8. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: osolemio84 13.11.18 - 23:12

    Bei Windrädern gilt in Bayern die 10h Abstands-Regelung, ausgehend von der Nabenhöhe, damit sprechen wir von etwa 2 km. Das hat mit einem sinnvollen Abstand nicht das Geringste zu tun, sondern ist ausschließlich einer Verhinderungstaktik zugunsten von Kohle, Kernkraft und großen Windparks im "hohen Norden" geschuldet. Dumm nur, dass die dann erforderlichen Stromtrassen mehr Kosten als die Windräder, deren Strom sie transportieren. Das wiederum freut aber sie Netzbetreiber, deren einziges Geschäftsmodell es ist, Netze zu bauen und Instand zu halten, wie überflüssig sie zum Teil auch sein mögen...

    Beim Mobilfunk wiederum verstehe ich nicht, warum die Politik es zulässt, dass jeder Anbieter seine eigene Infrastruktur mit eigenen Antennen aufbaut, gerade bei 5g, das von vornherein ein viel engmaschigeres Netz benötigt, als 3g oder 4g. Hier ließen sich sinvoll sowohl Kosten vermeiden, als auch die Netzabdeckung verbessern, bei gleichzeitig einem geringeren Impakt in das Stadt- bzw. Landschaftsbild!

  9. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: Soulchecker 13.11.18 - 23:59

    Das Problem ist doch, dass keine Seite wirklich Beweise liefern kann. Auf jede Studie folgt eine Gegenstudie. Der Leuchtturmeffekt ist bei Mobilfunkwellen weitaus weniger ideal wie gerne immer unter der Rubrik "ich glaube gehört zu haben" angebracht wird. Die Ausbreitung erfolgt nahezu chaotisch mit großem Einfluss der genauen Gegebenheiten vor Ort - Beugung, Reflektion, Streuung, Brechung, mit daraus hervorgehenden physikalischen Effekten wie lokalem Fast Fading, Schwebungen oder Interferenzen.
    Wenn man zudem bedenkt, dass menschliche Sinnesorgane oftmals noch immer sensibler reagieren als die Messsensibilität von Messgeräten, so wäre es ignorant zu behaupten kein Mensch der Welt würde dadurch bewusst oder unbewusst gestört werden.
    Somit stehen hier die Verfechter der ewigen Erreich- und Konsumierbarkeit einem Klientel gegenüber, dessen Einstellungen sie einfach nicht verstehen können.
    Ein Krieg der Überzeugten die keinen Funken an Alternativen zu ihrer eigenen Ideologie zulassen. Traurig dass sich genau diese Menschen als fortschrittliche Wesen aus der Evolution herausheben wollen.
    Und ich bin nun kein Theologe oder Prediger. Vielmehr ein Mensch mit Erfahrung zu den sonderbarsten Effekten durch Funkwellen auf Mensch und Maschine.
    Aber solange unsere Autos schnell fahren können und wir NOx nicht sehen können ist die Welt nicht gefährlich und wir kaufen alle paar Jahre neue Autos auf Basis von Abwrackprämien weil wir doch wieder mal aus wirtschaftlichen Gründen verarscht wurden.
    Glückwunsch, Hochkultur!

  10. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: SanderK 14.11.18 - 07:34

    Da ist was Dran, die alten sind zwar skeptisch aber ein Teil auch im Smartphone Alter angekommen. Die jungen sind da Stellenweise wesentlich energischer.
    Man Bedenke nur, wie toxisch doch die Umwelt damals war in Vergleich zu heute und sie wurden doch so alt ;-)

  11. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: heftig 14.11.18 - 07:49

    Ein Theologieprof. der gegen strahlen kämpft, wahrscheinlich mit Kreuz und Weihwasser.

  12. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: froschgesicht 14.11.18 - 08:47

    Soulchecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man zudem bedenkt, dass menschliche Sinnesorgane oftmals noch immer
    > sensibler reagieren als die Messsensibilität von Messgeräten....

    Das muss man schon etwas differenzieren. Korrekterweise müsste es heißen, die Sinnesorgane von deutschen Ökohipstern reagieren sensibler als moderne Messgeräte. Die erfassen teilweise sogar Strahlung von Mobilfunkmasten, die noch gar nicht in Betrieb sind! Außerdem natürlich noch diverse andere, existente oder nichtexistente Strahlungsquellen, sofern die Existenz der Strahlungsquelle dem Ökohipster bewußt ist oder der Ökohipster von der Existenz überzeugt ist (im letzteren Fall können aufgrund der besonders hohen Sensitivität der Sinnesorgane auch nichtexistente Strahlungsquellen erfasst werden).

    In anderen Ländern sind die Sinnesorgane der handelsüblichen Menschen viel weniger sensitiv, da wird dann nicht protestiert, sondern man ist froh, wenn die Netzabdeckung verbessert wird.

  13. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: schachbr3tt 14.11.18 - 14:45

    froschgesicht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In anderen Ländern sind die Sinnesorgane der handelsüblichen Menschen viel
    > weniger sensitiv, da wird dann nicht protestiert, sondern man ist froh,
    > wenn die Netzabdeckung verbessert wird.

    Ausgenommen die Schweiz: https://www.nzz.ch/schweiz/-staenderat-will-hoehere-grenzwerte-fuer-5g-mobilfunk-ld.1362988

  14. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: Evil Azrael 14.11.18 - 21:11

    Kenn ich, als ich und mein Bruder vor 10 Jahren ausgezogen sind, haben meine Eltern ein Downgrade auf DSL 6000 gemacht und waren "glücklich" damit. Gelegentlich kam dann mal auf dass man ja auch über den Fernseher Amazon, Netflix und Co gucken könnte, wenn man Ihnen dann aber sagt das sie zu blöd (im Sinne von zu uninteressiert mal die Anleitung zu lesen) dafür sind, und mit DSL 6000 und dem grottigen WLAN eh keinen Sinn macht, dann sind sie beleidigt. Netcologne hat vor Jahren im Ort Glasfaser verlegt, für lau. Man musste denen nur erlauben den Garten aufbuddeln zu dürfen. Ich kenne ein Haus das jetzt kein Glasfaser hat..

    Naja, nach langem Diskutieren haben die jetzt DSL16000. aber auch nur mit dem Argument dass es jetzt billiger als der überteuerte alte Vertrag von der Telekom ist. Ist aber weiterhin Telekom.. könnte ja nachher bei einem Wechsel Telefon und Internet ausfallen.

  15. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: brainslayer 15.11.18 - 01:42

    6502 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .
    > Pitstain schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube die sollten euch mal vor die Nase ein Handymast setzen
    >
    > Ich hab im Hinterstübchen, daß direkt neben dem Mast der Empfang am
    > schlechtesten sei ... wegen der Abstrahlcharakteristik der Antenne.
    >
    > --> Insofern: gerne!
    >
    > > schönes Windrad mit Infraschall, mal sehen wer denn nach Tagen oder
    > Wochen
    > > angekrochen kommt! ;)
    >
    > Da wäre ich auf jeden Fall dagegen.
    >
    > Das Aussehen ist mir ziemlich egal. Auch daß es da oben nachts blinkt - ich
    > habe Rolläden.
    >
    > Aber die Geräuschentwicklung muß nicht sein.
    >
    > --> Es gibt genug Gegenden, wo weit und breit keiner oder fast keiner wohnt
    > - und wo auch Wind weht.
    >
    > Problem ist, daß die Leute, die gerne mit Windrädern Geld verdienen
    > möchten, halt oft die Grundstücke dort haben, wo es andere stört.

    naja so ein handymast strahlt mit bis zu 40 watt ab. ich würd mich nicht direkt daneben setzen. bzw. direkt neben die antenne. das der empfang daneben so beschissen ist, liegt eher daran das dein handy diese massive leistung nicht verarbeiten kann. übrigens stehen auch dächern mit mobilfunkmasten auch warnhinweise. aber das spielt auf einer distanz von 30 metern schon keine gefährliche rolle mehr. und auf strassennivau sowieso nicht. woran das liegt hat mit der abstrahlcharakteristik und der dämpfung zu tun die expotentiell mit abstand zur antenne die signalstärke absenkt. aber egal. ich will nur sagen das es wirklich eine verdammt schlecht idee ist sich direkt neben eine antenne zu stellen. da wird dir in der tat das brillengestell etwas aufgewärmt. bei den großen lang und mittelwellensendern früher konnte man sogar leuchtstoffröhren in die luft halten und zum leuchten bringen und zu große schritte sollte man auch nicht tun wenn man sich nicht die eier verbrennen will. das könnte theoretisch sogar bei nem großen dvb-t sender klappen. direkt neben der antenne versteht sich



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.18 01:44 durch brainslayer.

  16. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: SanderK 15.11.18 - 09:12

    brainslayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 6502 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > .
    > > Pitstain schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich glaube die sollten euch mal vor die Nase ein Handymast setzen
    > >
    > > Ich hab im Hinterstübchen, daß direkt neben dem Mast der Empfang am
    > > schlechtesten sei ... wegen der Abstrahlcharakteristik der Antenne.
    > >
    > > --> Insofern: gerne!
    > >
    > > > schönes Windrad mit Infraschall, mal sehen wer denn nach Tagen oder
    > > Wochen
    > > > angekrochen kommt! ;)
    > >
    > > Da wäre ich auf jeden Fall dagegen.
    > >
    > > Das Aussehen ist mir ziemlich egal. Auch daß es da oben nachts blinkt -
    > ich
    > > habe Rolläden.
    > >
    > > Aber die Geräuschentwicklung muß nicht sein.
    > >
    > > --> Es gibt genug Gegenden, wo weit und breit keiner oder fast keiner
    > wohnt
    > > - und wo auch Wind weht.
    > >
    > > Problem ist, daß die Leute, die gerne mit Windrädern Geld verdienen
    > > möchten, halt oft die Grundstücke dort haben, wo es andere stört.
    >
    > naja so ein handymast strahlt mit bis zu 40 watt ab. ich würd mich nicht
    > direkt daneben setzen. bzw. direkt neben die antenne. das der empfang
    > daneben so beschissen ist, liegt eher daran das dein handy diese massive
    > leistung nicht verarbeiten kann. übrigens stehen auch dächern mit
    > mobilfunkmasten auch warnhinweise. aber das spielt auf einer distanz von 30
    > metern schon keine gefährliche rolle mehr. und auf strassennivau sowieso
    > nicht. woran das liegt hat mit der abstrahlcharakteristik und der dämpfung
    > zu tun die expotentiell mit abstand zur antenne die signalstärke absenkt.
    > aber egal. ich will nur sagen das es wirklich eine verdammt schlecht idee
    > ist sich direkt neben eine antenne zu stellen. da wird dir in der tat das
    > brillengestell etwas aufgewärmt. bei den großen lang und
    > mittelwellensendern früher konnte man sogar leuchtstoffröhren in die luft
    > halten und zum leuchten bringen und zu große schritte sollte man auch nicht
    > tun wenn man sich nicht die eier verbrennen will. das könnte theoretisch
    > sogar bei nem großen dvb-t sender klappen. direkt neben der antenne
    > versteht sich
    Also ich stand schon neben der Antenne von einem KW Sender mit ein paar kW. Auch neben einen 2m und 70cm Sender mit sogar deutlich mehr Strahlleistung (Ja Gerichtet stimmt schon.).
    Das einzige wo es einen Warm werden kann, oder mir wurde, ist bei starken Radaranlagen.
    Ich kenne auch Amateurfunker, von früher, die haben relativ potente Anlage mitten in einer Reihenhaussiedlung und... es Stört keinen ^^
    Soll heißen, es gibt leute die sich über eine Glühbirne aufregen und Leute, die sich bei einem Leuchtturm noch nicht Stören.

  17. Re: Enteignen/Zwingen etc.

    Autor: Soulchecker 15.11.18 - 22:18

    Stimmt, in anderen Ländern sind aber auch die Grenzwerte großteils niedriger angesetzt.
    Am besten informieren bevor man pauschale Aussagen niederschreibt...
    Die Problematik bleibt dennoch weiterhin, dass der Mensch erst durch Erfahrung glaubt und lernt. Nicht umsonst frisst er erstmal Sand und fasst auf die Herplatte, auch wenn in diesem Fall sogar Vertrauenspersonen einem überzeugend klar gemacht haben, dass das evtl. körperlich nicht angenehm sein kann. Warum also dann irgendwem zu etwas Glauben schenken, was man bisher nicht selbst gespürt hat?
    Schnell fahren vor Schulen bewertet viele Eltern auch erst kritisch sobald das eigene Kind verunglückt ist oder man selbst ein Kind angefahren hat.
    Ich habe in EMV Versuchen schon Leute erlebt die Frequenzen wahrnehmen konnten, die eigentlich nicht wahrnehmbar sein sollten. Oftmals Menschen die allgemein sehr gute Sinne aufwiesen - nahezu kein Alkohol konsumierten, mit einem super Gleichgewichtssinn, sehr gutem Gehör und oftmals einer hohen Flimmerfusionsfreuquenz.
    Somit eigentlich sehr lukrative Menschen für mich...
    Letztendlich schützen wir im HF Bereich unsere Maschinen inzwischen mehr vor Umwelteinflüsse als uns selbst, aus Angst sie könnten durch Störstrahlung Fehlfunktionen aufweisen - was sie ja auch gerne tun.
    Wenn man nun aber mal bedenkt, dass ca. 17 Mio. Menschen (somit jeder 5te) in Deutschland bereits Hörschäden aufweisen, stellt sich die Frage, warum es doch noch Menschen gibt die für Schallschutzwände und Lärmschutz plädieren? "...der hört doch Gespenster..."
    Warum also davon ausgehen, dass doch jemand davon gestört sein könnte?
    Demgegenüber ist man noch Ende des 19 Jahrhunderts auf Jahrmärkte geströmt um Menschen zu sehen, die eben nicht der bekannten Norm entsprachen - heute schaut man hierfür das Supertalent. Aber wenn es dann um die Befriedigung von persönlichen Bedürfnissen geht, ist der Blick für das "anders sein" sofort wieder eingeschränkt - Fuck off diversity.
    Der Mensch verascht sich doch gerne selbst, noch viel lieber aber untereinander.
    Da argumentieren wir hier mit dem Bedarf an schnellen Kommunikationswegen, leiden dann aber unter Produktivitätseinbrüchen aufgrund von ständig abwesenden WhatsApp Hippstern, sinnlosen Netmeetings und endlosen Mailkaskaden.
    Dem begegnen wir dann durch Etablierung von "Lean"-Methoden, beginnen wieder Zettel zu kleben und uns Face-to-Face zusammenzustellen um Probleme zu lösen - und wir verbannen die Mobiltelefone aus Meetings.

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