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Nicht nur die Funkzelle macht's ...

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  1. Nicht nur die Funkzelle macht's ...

    Autor: umti s. 21.05.10 - 08:33

    Was bei den Diskussionen hier noch übersehen wird. Es kommt nicht nur auf die Funkstrecke vom Handy zum Mast an. In ländlichen Regionen sind die Funkzellen oft mit lächerlichen Internetverbindungen von 1-2Mbit angeschlossen. Solange nur zwei oder drei Kunden sich dann mit HSDPA da dran hängen, bricht der Datendurchsatz zusammen. Bei den 800Mhz Zellen mit großer Abdeckung wird das noch kritischer werden, weil sich potenziell mehr leute in diese Funkzellen einbuchen werden.

  2. Re: Nicht nur die Funkzelle macht's ...

    Autor: kupfer-dsl 21.05.10 - 09:00

    Das wollen die T-Fanbois nicht hören.

    Mal davon abgesehen, können sich fast nur Bonzos die D1-Tarife leisten. Diese erscheinen vermutlich dort zuerst, wo die T-Bosse und ihre Geliebten wohnen.
    Nichts darf Kupfer-DSL wirtschaftlich angreifen. Daher gibts von der T-Com keine wirtschaftlich günstigen Funk-Flats, obwohl deren Netz und Backbones (für KupferDSL und Telefon usw.) das ja viel günstiger hinbekäme, als alle anderen Anbieter.

  3. Re: Nicht nur die Funkzelle macht's ...

    Autor: Paule 21.05.10 - 10:43

    Völlig falsch Ihr beiden.

    Für das 800MHz LTE Netz müssen die Funkzellen logischerweise erst einmal mit höherer Bandbreite ans Backbone angebunden werden, denn sonst würde ein Ausbau der Sendeanlagen keinen Sinn ergeben. Die Anbieter werden wohl zu jedem ihrer Sendemasten ca. 1 GBit Standleitungen bauen. Das dürfte einen Großteil der nötigen Investitionen ausmachen.

    Günstige unbegrenzte Funkflatrates gibt es vor allem deswegen nicht, weil die bisherigen UMTS Netze von der Funkkapazität dafür überhaupt nicht geeignet sind. Da hilft auch eine bessere Backboneanbindung nix, wenn im Funk selber der Engpass drinsteckt. LTE schafft hingegen deutlich mehr Bandbreite pro MHz. Vergleichbar mit den Kapazitäten von Festnetz DSL ist es allerdings auch nicht.

    Allerdings weiss heute noch keiner ob es Volumengrenzen, Drosselungen oder ähnliches im LTE Netz geben wird.
    Da es weltweit noch keinerlei LTE Netze zur Versorgung bisher nicht mit Breitband versorgter Gegenden gibt, hat man da auch keinerlei Erfahrungswerte. Man kann sich daher wohl nur auf die Erfahrungen aus den EDGE und UMTS Netzen stützen, wo wegen der zu geringen Kapazität Einschränkungen nötig waren.

  4. Re: Nicht nur die Funkzelle macht's ...

    Autor: WinnieW 21.05.10 - 13:23

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für das 800MHz LTE Netz müssen die Funkzellen logischerweise erst einmal
    > mit höherer Bandbreite ans Backbone angebunden werden, denn sonst würde ein
    > Ausbau der Sendeanlagen keinen Sinn ergeben. Die Anbieter werden wohl zu
    > jedem ihrer Sendemasten ca. 1 GBit Standleitungen bauen. Das dürfte einen
    > Großteil der nötigen Investitionen ausmachen.

    Quatsch. Sowas wird heutzutage alles mittels Richtfunkstrecken erledigt, nix mit Standleitungen.
    Richtfunkstrecken mit 155 MBit/s reichen da vollkommen, da eine LTE Zelle mit 2x 10 MHz nicht mehr hergibt.

    > LTE schafft hingegen deutlich mehr
    > Bandbreite pro MHz. Vergleichbar mit den Kapazitäten von Festnetz DSL ist
    > es allerdings auch nicht.

    Etwa doppelt so viel wie HSPA ist deutlich mehr?

    > Allerdings weiss heute noch keiner ob es Volumengrenzen, Drosselungen oder
    > ähnliches im LTE Netz geben wird.

    Wird es sicherlich geben. Wie soll sonst auch die Verfügbarkeit gewährleistet werden wenn da einige Leute am "Dauersaugen" sind?

    > Man kann sich daher wohl nur auf die Erfahrungen aus den
    > EDGE und UMTS Netzen stützen, wo wegen der zu geringen Kapazität
    > Einschränkungen nötig waren.

    Auch bei LTE wird es Einschränkungen geben, auch wenn die Grenzen bevor gedrosselt wird höher ausfallen werden.

  5. Re: Nicht nur die Funkzelle macht's ...

    Autor: Taping DSLer 21.05.10 - 17:03

    Die Lösung für Engpässe wurde im Golem-Forum publiziert.
    Damit ist die Netzneutralität klar geregelt. Andere Lösungen wären asozial. Aber das interessiert Politiker leider nicht... .

    Dauer-Leecher werden an Engstellen niedriger Priorisiert.
    Nach Kunde und/oder Connection. Fairerweise pro Kunde.
    Z.b. indem Connections nach 567 KB oder was halt 95% (oder wie viel auch immer) aller Webseiten groß sie sind in die "Schneckenklasse" gesteckt und vom Router nachrangiger behandelt werden.
    Dann kann man problemlos einzelne Webseiten holen, aber halt schlechter Dauer-Leechen.

    Transparenz. Die Zahlen sind zumindest nachträglich zu veröffentlichen. Damit man weiss, wie man sich verhalten soll. Das kann pro Funkzelle unterschiedlich sein.

    Taping ist möglich, sollte aber Transparent sein UND muss bei LTE wegen der viel größeren Bitrate auch dynamisch sein. D.h. man sagt z.b., das 80% der !DSL!-Kunden mit 8 GByte auskommen, also wird das Tape für LTE auf 9 GB gesetzt. Wenn im Winter die DSLer mehr leechen und 80% der Kunden mit 12 GB oder weniger auskommen, dann setzt man das Tape auf z.b. 13 GB.
    Nur mal so als Idee. Es können auch 90% oder +2 GB sein. Weniger als 80% halte ich für blöd. Dann würde mehr als jeder fünfte DSLer getaped, wenn er LTE machen müsste.

    Die Tapes können in schmaler angebundenen Gegenden niedriger liegen. Aber das ist doof und ungerecht. Dann muss man Netzneutralität spielen und priorisiert unterschiedlich. Die Tapes bleiben auf den Inseln oder Sachsen und Mecklenburg aber gleich hoch wie in der Großstadt.

    Wichtig: Nicht Durchschnitte sondern perzentile sind hier gefragt. D.h. wenn 80% der DSLer damit auskommen, kann ein LTEler ja wohl auch damit klar kommen ohne wirklich leiden zu müssen. Er kann ja nachts downloaden oder an Aldi-Wifi-Downer-Point.
    Mit UMTS komme ich mit 1 GB aus und habe kein DSL und kein Festnetz. jetzt mit dem Iphone vielleicht 1,5-2 GB pro Monat. Mit DSL wären es mehr, aber die meisten Omas, Opas, Hausfrauen usw. kommen wohl auch gut mit verhältnismäßig geringen Mengen aus, wenn man IPTV/IPRadio herausrechnet. Da kann man die Dauer-leecher ruhig jeden Monat ein paar Euro mehr bezahlen lassen oder niedriger priorisieren oder tapen (also extrem schlechter priorisieren).

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