1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Digitale Dividende: 4,4 Milliarden Euro…

Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: E-Plus 20.05.10 - 21:03

    Die erste UMTS-Flat (mit expliziter Skype-Erlaubnis!) gabs von Eplus für 50 Euro pro Monat. Für NoDSL-Ghetto-Opfer besser als fieses ISDN-Internet pro Minute zu bezahlen.

    Was die Presse sagt, fehlt aber ein Faktor: Alle 4 Anbieter haben ein UMTS-Netz mit dichten Antennen und sind mit GSM fast überall empfangbar.

    Von heise müsste man erwarte, das sie abschätzen können, ob die jeweiligen FrequenzBereiche weiter oder kürzer reichen, als GSM bzw. UMTS-Antennen. D.h. ob man "over-full" hätte, weil man GSM-Antennen "auslassen" kann und trotzdem genug abdeckt, oder "Lücken" hätte, weil die Reichweite nicht langt.

    EPlus hat es möglicherweise am bequemsten. Wo nicht mal GSM gibt, gibts auch faktisch kaum Bewohner. D.h. EPlus könnte somit den Ausbau am günstigsten und besten durchziehen. Wo immer sie wollen, können sie dann eine GSM+LTE bzw. GSM/EDGE+UMTS+LTE-Antenne in die Landschaft packen.

    Das D1 und D2 erst nachziehen, wenn EPlus im Lande ist, ist auch klar und seit UMTS bekannt.



    Das wir Kunden mit überhöhten Roaming-Kosten, SMS-Kosten, Minuten-Kosten, DatenPaket-Kosten usw. diese 4 Mrd an den Staat bezahlen, ist ja wohl auch daneben.

    Man hätte es 0-neutral machen können, indem jeder Anbieter alle seine Abschreibungen in LTE investieren muss, bis alle Gebiete ohne DSL mindestens 2 Anbieter haben.
    Absprachen wären erlaubt gewesen.
    Andere Ideen wären auch möglich und ähnlich sinnvoll.

    Wer Politikern mehr Geld gibt, erntet noch mehr Schulden. Antimaterie-Verstärkungs-Effekt... .

  2. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: Norky 20.05.10 - 21:40

    Dass du ausgerechnet E-Plus als Vorzeigeobjekt für ein tolle Netzabdeckung nennst, entbehrt nicht einer gewissen Ironie (vielleicht war's sogar ironisch gemeint und ich raffs nicht?).

    E-Plus hat in Ballungsräumen eine relativ gute Netzabdeckung, ansonsten ist das Netz eine Katastrophe. Geschäftlich kaum zu gebrauchen, da auf den Autobahnen/großen Bundesstraßen im ländlicheren Westen teilweise Funklöcher von mehreren Minuten (bei 120km/h) sind. Mit Loch meine ich übrigens auch Loch - nicht nur schlechtes Netz, da ist gar nix; im Osten siehts noch schlechter aus.

  3. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: EPlus 20.05.10 - 23:07

    Die paar Löcher kann die T-Com mit ihrem überlegenen Super-Ultimate-Netzwerk stopfen... . Skype und Instant-Messaging bleiben natürlich verboten.... SCNR. Ach. Das war ja gar kein Sarkasmus....

    Es ging mir eher darum, das die UMTS- und GSM-Antennen schon stehen.
    Bei UMTS-Einführung standen die (dichter aufzustellenden) UMTS-Masten noch nicht.

    ERFUNDENES BEISPIEL:
    Bei 800 MHz kann die T-Com 20 km weit senden und spart sich den Ausbau von 9 von 10 Antennen im Radius.
    Eplus muss hingegen mehr Antennen ausbauen, aber vielleicht auch lange nicht alle.

    Ich meinte auch NICHT, das Eplus das beste Netzausbau haben wird. Sondern das sie es vielleicht am einfachsten haben.

    Denn EPlus braucht die Ghetto-Dörfer nicht ausbauen, weil es keinen 800 MHz-Block ersteigert hat. So habe ich den golem-Artikel zumindest verstanden. Und die T-Com und Vodafone werden dort ausbauen, wo wir wissen und schon UnityMedia, Netcologne und alle anderen ausgebaut haben: Dort, wo schon DSL-16.000+-Entertain liegt.
    Heise hat die Ghettos nie wirklich verzeichnet und es als Ossi-Problem dargestellt.

    @golem: Sowas wären relevante Informationen finde ich. Damit meine ich die "Reichweite" von UMTS, GSM, LTE-Antennen der jeweiligen Frequenz-Bereiche.
    Weil möglicherweise ein "Problem" herbeigeredet wird, welches gar nicht in dieser Form existiert.

    Ständig heulern die bezahlten Fanbois auf Sat oder Kabel-TV herum, weil es ja angeblich so ein völlig schnecken-mäßiges shared-medium wäre.

    Ich share in einer kleinen LTE-zelle von EPlus !vielleicht! lieber mit 10 Leuten, als mit 10000 Leuten in einer giga-T-Com-Zelle mit 800 MHz und 5 Kleinstädten.
    Das war leicht übertrieben dargestellt.
    Aber wenn T-Com nur alle 20 km einen LTE-Mast aufstellen muss, stecken alle im Umkreis von 10 km im gleichen "Sack" dassselbe shared Medium benutzen. Für TV_Übertragungen ist das natürlich clever. LTE auf Fernseh-Frequenzen für T-Entertain-Mobile-TV. SCNR... .

    Bei kleineren Zellen ist das Problem und die möglichen Kollisionen geringer. OffToopic: Das weiss man von Ethernet, weil die 50%-Ethernet-Load eine dumme Legende sind. Weil man z.b. die Kabel nicht 110m lang hat, wodurch Kollisionen viel schneller Kollisionen erkennt.
    Man "teilt" sich ja auch lieber ein Auto(Sitzplatz) mit 4 Mitfahrern als einen Autobus(Sitzplatz) mit 50 Mitfahrern.

    Wir werden es sehen.
    Bisher waren die kleinen Anbieter die Innovativeren.
    Eplus/O2 sind wie AMD: Vom bösen Intel klein gehalten, obwohl AMD oft bessere Konzepte hatte.
    T-Com-Tarife hingegen werden vermutlich von Internet-Ausdruckern gemacht und orientieren sich an den Analog-Tarifen von ganz früher.

  4. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: gast345345 20.05.10 - 23:10

    Ich will hier keine Werbung machen aber wer eine gute Netzabdeckung will kauft T-Mobile oder Vodafone, bzw. ein Preseller der diese Netzstruktur nutzt.
    Selbst in Ballungsräumen verliehre ich bei meiner UMTS Flat (Simyo) die aufs e-Plus Netz aufsetzt leider sehr oft den Kontakt.
    In Netz surfen während einer Strassenbahnfahrt wird da echt zum Nervenspiel. :-(

  5. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: TrimJim 20.05.10 - 23:13

    EPlus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bisher waren die kleinen Anbieter die Innovativeren.

    Selten so gelacht. Ich krieg kaum noch Luft.

  6. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: WinnieW 20.05.10 - 23:45

    EPlus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ERFUNDENES BEISPIEL:
    > Bei 800 MHz kann die T-Com 20 km weit senden und spart sich den Ausbau von
    > 9 von 10 Antennen im Radius.
    > Eplus muss hingegen mehr Antennen ausbauen, aber vielleicht auch lange
    > nicht alle.

    Ja, allerdings hat man dann zwar größere Zellen, aber die Übertragungskapazität bezogen auf die Fläche ist geringer, bei größeren Funkzellen. Deswegen sind so große Funkzellen nur in ganz dünn besiedelten Gebieten sinnvoll.
    Eplus kann immer noch die Hotspot-Strategie fahren. Dort wo sich die meisten Leute aufhalten wird eine Funkzelle aufgebaut.

    > Bei kleineren Zellen ist das Problem und die möglichen Kollisionen
    > geringer. OffToopic: Das weiss man von Ethernet, weil die 50%-Ethernet-Load
    > eine dumme Legende sind. Weil man z.b. die Kabel nicht 110m lang hat,
    > wodurch Kollisionen viel schneller Kollisionen erkennt.

    Kollisionen beim Mobilfunk? Wie das? Beim Mobilfunk wird doch Frequenzduplex und Scheduling benutzt. Wie soll es da bitteschön Kollisionen geben? Es werden ja sozusagen getrennte virtuelle Kanäle verwendet.

  7. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: Paule 21.05.10 - 10:54

    > WinnieW schrieb:
    >
    > Eplus kann immer noch die Hotspot-Strategie fahren. Dort wo sich die
    > meisten Leute aufhalten wird eine Funkzelle aufgebaut.

    Das können die anderen Anbieter auch alle machen und zusätzlich mit den großen 800er Zellen auch noch eine Flächendeckung erreichen.
    Damit wird dann alles bestens abgedeckt und nicht nur einzelne Punkte.

  8. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: WinnieW 21.05.10 - 13:15

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ...und zusätzlich mit den großen 800er Zellen auch noch eine
    > Flächendeckung erreichen.

    Genau das könnte für e-plus zum Problem werden dass diese die Fläche nicht so einfach abdecken können. Angenommen jemand hat einen e-plus Vertrag und hat dann auf der Bundes- oder Landstraße kein Netz.

    > Damit wird dann alles bestens abgedeckt und nicht nur einzelne Punkte.

    Das Problem ist dass für e-plus Nutzer (bei Datenanwendungen) eben nicht alles bestens abgedeckt ist, sondern nur die Ballungsräume.

  9. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: E-Plus 21.05.10 - 16:48

    Ich habe den Artikel nicht verstehen können.

    Aber wenn NUR die 800er-Betreiber ausbauen MÜSSEN, dann kann Eplus problemlos Rosinen picken und baut LTE nur dort aus, wo genug Kunden sind. Die anderen drei hingegen müssen in den Ghetto-Dörfern und auf den Landstraßen nach Nirgendwo und in der Salzwüste und überall wo keiner wohnt aber viele durchfahren durchgängig LTE an der Landstraße ausbauen.

    Davon könnte Eplus verschont sein, weil es keine 800er-Blöcke ersteigert hat. Der Golem-Text war m.E. nicht eindeutig diesbezüglich.

    Und die T-Com war schon immer gut darin und hat jahrelange Erfahrung darin, Dörfer ohne Breitband zu lassen. So wie damals in der DDR mit den Telefonanschlüssen.

  10. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: WinnieW 21.05.10 - 22:56

    E-Plus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe den Artikel nicht verstehen können.
    >
    > Aber wenn NUR die 800er-Betreiber ausbauen MÜSSEN, dann kann Eplus
    > problemlos Rosinen picken und baut LTE nur dort aus, wo genug Kunden sind.
    > Die anderen drei hingegen müssen in den Ghetto-Dörfern und auf den
    > Landstraßen nach Nirgendwo und in der Salzwüste und überall wo keiner wohnt
    > aber viele durchfahren durchgängig LTE an der Landstraße ausbauen.

    Was kein großes Problem ist für die Anbieter die bereits jetzt ein in der Fläche gut ausgebautes GSM-Netz haben, da reicht es einfach eine zusätzliche Basisstation für LTE an den Mast zu schrauben. Vermutlich können dafür sogar die bereits vorhandenen Antennen für GSM 900 mitverwendet werden.
    Das verursacht deutlich weniger Kosten im Vergleich dazu komplett neue Masten für diesen Zweck aufstellen zu müssen.

  11. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: E-Plus 21.05.10 - 23:34

    Die Löcher die ich von E-Plus kenne, sind überschaubar.

    Daher war auch die Frage, welche Frequenzen welche Abdeckung bieten.
    Weil Eplus auch wenn es hier keiner glaubt, doch recht viele GSM-Antennen hat. Und wie Du und ich schon schrieben: Man benutzt NATÜRLICH die HOCHDICHTEN UMTS-Antennen und fast-überall GSM-Antennen (gemeint sind natürlich die Masten) dafür.

    Doof wäre natürlich, wenn die GSM-Gebiete 200 m (erfundenes Beispiel) größer wären als die LTE-Gebiete der entsprechendne Frequenz. Dann hätte man Lücken.
    Wenn aber die LTE-Gebiete größer sind, würde eine EPlus-Antenne plötzlich Gebiete abdecken, die bisher leer waren und von GSM bzw. UMTS nicht erreicht wurden.

    Blabla 100m... . Als DSL von 4000m auf 4400m erweitert wurde (KabelLänge bis zur Vermittlungsstation. DSLAMs waren kaum verbreitet und angeblich nur dort, wo T-Com-Manager wohnten), waren es "nur" 10%. Aber 10% mehr Länge macht 1.10*1.10 = 1.21 also 21% mehr Fläche. Klar sind die Kabel nicht immer straight. Aber Funkwellen schon.
    D.h. 10% mehr Reichweite (bessere Antennen, präzisere Sende-Elektronik, präzisere HohlLeiter usw. was bei peanuts-Frequenzen bis 3 GHz wohl inzwischen machbar sein sollte) liefert 20% mehr Fläche. Der Gewinn der Reichweite ist also Quadratisch.
    60cm-SAt-Schüsseln langen locker für DVB-S, weil die Sender stärker bzw. präziser senden (evtl auch mehr Leistung, aber nicht mal unbedingt) und die Empfänger und LNBs besser sind, als früher bei Analog. Daher sind die ur-alten 80cm-Analog-Schüsseln an den Häusern für DVB-S in den meisten Regionen gute Reserve. Ähnliche db-Verbesserungen (dezibel der Verluste) können bei "niedrigen" Frequenzen bis 3 GHz auch für LTE inzwischen vielleicht machbar sein.
    DVB-S2 und DVB-T2 basieren ja auch auf verbesserter Signal-Kodierung mit mehr Bitrate und nicht nur auf h.264 statt mpeg2.

    Wegen der Kollisionen: Ok. Die sind eher bei Ethernet. Aber ich meinte "sich gegenseitig im Wege stehen". Die Zeitslots oder wie das läuft, sind ja auf alle aufzuteilen. Jemand anders schrieb in einem anderen Thread ja schon, das es vielleicht nicht gut für die Kunden ist, mit einer einzigen 800 MHz-Antenne ganz Berlin abzudecken (übertrieben dargestellt).

  12. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: WinnieW 22.05.10 - 00:47

    E-Plus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn aber die LTE-Gebiete größer sind, würde eine EPlus-Antenne plötzlich
    > Gebiete abdecken, die bisher leer waren und von GSM bzw. UMTS nicht
    > erreicht wurden.

    Wo soll e-Plus denn LTE verwenden können? e-plus hat dafür doch nur Frequenzen im 2,6 GHz Bereich ersteigert und da ist die Reichweite eingeschränkt. Hauptsächlich dadurch dass die Sendeleistung bei den mobilen Geräten auf 200 Milliwatt begrenzt ist. Niedrige Sendeleistung -> Niedrigerer SAR-Wert, längere Akkulaufzeit, aber auch geringere Reichweite.
    Die Sendeleistung der Basisstationen ist weniger ein Problem als die begrenzte Sendeleistung bei den mobilen Geräten.

    > Blabla 100m... . Als DSL von 4000m auf 4400m erweitert wurde (KabelLänge
    > bis zur Vermittlungsstation. DSLAMs waren kaum verbreitet und angeblich nur
    > dort, wo T-Com-Manager wohnten), waren es "nur" 10%. Aber 10% mehr Länge
    > macht 1.10*1.10 = 1.21 also 21% mehr Fläche. Klar sind die Kabel nicht
    > immer straight. Aber Funkwellen schon.

    Nö. Bei Funkwellen ist der Zusammenhang noch viel komplizierter. Da müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, z.B. auch Hindernisse im Funkweg oder die Topografie, sogar die Eigenschaften der Materialien in der Umgebung. Da gibt es keine so klaren Zusammenhänge mehr wie bei Kabeln.

    > D.h. 10% mehr Reichweite (bessere Antennen, präzisere Sende-Elektronik,
    > präzisere HohlLeiter usw. was bei peanuts-Frequenzen bis 3 GHz wohl
    > inzwischen machbar sein sollte) liefert 20% mehr Fläche. Der Gewinn der
    > Reichweite ist also Quadratisch.

    Nein, mit besserer Technik lässt sich da leider nur sehr wenig verbessern, da die Eigenschaften der Funkstrecke selber einen wesentlich größeren Einfluss auf die Übertragung hat. Was nutzt es 3 dB Verbesserung bei der Technik herauszukitzeln wenn die Schwankungen auf der Funkstrecke 10 dB betragen?

    > 60cm-SAt-Schüsseln langen locker für DVB-S, weil die Sender stärker bzw.
    > präziser senden (evtl auch mehr Leistung, aber nicht mal unbedingt)

    Mit einer Schüssel erhöhst du automatisch die Sendeleistung in eine gewisse Richtung. Die Sache mag bei stationärer Anwendung recht praktisch sein, ist aber bei mobiler Nutzung nicht praktikabel. Es sei denn du möchtest Mobilfunk ortsfest nutzen.


    Ähnliche db-Verbesserungen (dezibel der Verluste)
    > können bei "niedrigen" Frequenzen bis 3 GHz auch für LTE inzwischen
    > vielleicht machbar sein.

    Nur bei Überschreitung der zulässigen Sendeleistung(en) und das wäre ja (zumindest offiziell) nicht erlaubt.

    > Wegen der Kollisionen: Ok. Die sind eher bei Ethernet. Aber ich meinte
    > "sich gegenseitig im Wege stehen". Die Zeitslots oder wie das läuft, sind
    > ja auf alle aufzuteilen. Jemand anders schrieb in einem anderen Thread ja
    > schon, das es vielleicht nicht gut für die Kunden ist, mit einer einzigen
    > 800 MHz-Antenne ganz Berlin abzudecken (übertrieben dargestellt).

    Das wird auch kein Anbieter machen. Dafür sind ja die 2,6 GHz Frequenzen da, für Stadtgebiete.

  13. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: e-plus 22.05.10 - 02:35

    WinnieW schrieb:
    > E-Plus schrieb:

    > > Wenn aber die LTE-Gebiete größer sind, würde eine EPlus-Antenne
    > plötzlich
    > > Gebiete abdecken, die bisher leer waren und von GSM bzw. UMTS nicht
    > > erreicht wurden.

    > Wo soll e-Plus denn LTE verwenden können? e-plus hat dafür doch nur
    > Frequenzen im 2,6 GHz Bereich ersteigert und da ist die Reichweite

    Unter LTE meinte ich alle versteigerten Bereiche. Die 800er-Block wurde meist "digitale Dividende" (TV-Gaps) genannt. Den hätte man ruhig für DVB-Radio nehmen können. Aber na gut. Das LTE NUR die 800MHz (und vielleicht 900 MHz in USA und 700 Mhz in Afrika und 750 Mhz in Japan oder was auch immer kleinkariertes hier den Bessewisser raushängen lassen will) meint, wusste ich bisher nicht und muss ich mal überprüfen wenn ich nicht so faul wäre.


    > Die Sendeleistung der Basisstationen ist weniger ein Problem als die
    > begrenzte Sendeleistung bei den mobilen Geräten.
    Die sollen ja nicht P2P uppen sondern downen. wenn die Standard schlau sind, passt sich das Sendegerät an und verringert die Kodierungs-Bit-Tiefe pro Symbol/Buchstaben oder sendet L A n G S a M E r damit man es besser hören kann. (Vereinfacht gesprochen.)


    > Nö. Bei Funkwellen ist der Zusammenhang noch viel komplizierter. Da müssen

    Ja gut. Ich setze aber am Ergebnis an. Nämlich: Wie weit komme ich von einer Antenne mit der Technik. Wie die Technik das macht, ist mir ja egal.
    Und wie gesagt: Wenn ich 10% weiter senden kann, und die anderen mit 10% weiter Entfernung sauber empfangen können, dann habe ich 21% mehr Fläche abgedeckt. Das machen die 800 MHz-Bereiche ja. Aber keiner erzählt den Boost-Faktor für die Abdeckung.
    Wenn man 10% kürzer sendet, sind das 0,9*0,9 also 0.81 also 19% !!! weniger Fläche. Ein fünftel weniger Kunden. Ein fünftel dichteres Antennen-Netz. Wobei man NATÜRLICh die vorhandenen GSM/UMTS-Antennen nutzt.

    Schlaue Verfahren senden für weiter entferne Leute dann auch l a n g s a m e r. D.h. wer 3 Streifen sieht statt 5 Streifen (Empfangs-Stärke) kriegt "relativ" vielleicht nur 60 Mbit statt 100 Mbit weil seine Slots gleich lang sind, aber langsamer die Symbole heraus-'takten' oder Symbole mit 6 Bit statt 8 Bit oder weniger Daten und mehr Vorwärtsfehler-Korrektur einbauen. Wenn er alle Zeitslots kriegen würde, was natürlich nicht der Fall ist. Falls es Zeitslots sind und nicht multi-parallel-kodierung.

    > Nein, mit besserer Technik lässt sich da leider nur sehr wenig verbessern,

    Du sendest ja schneller. Also so gesehen verbesserst Du die Bitrate und vermutlich Bit-Tiefe der Symbole mit besserer Technik. Sonst wäre es ja nicht LTE sondern lames GSM oder EDGE oder UMTS über 800 Mhz. Und auch EDGE ist Verbesserung der Technik. Ich kann mehr Bitrate senden und/!oder! weiter senden. Nicht immer aber teilweise kann man das eine gegen das andere eintauschen und vermutlich auch nicht linear. UMTS ist schneller, aber hat dafür weniger Reichweite.
    Linear=Ich sende UMTS 10% langsamer und kriege dafür 10% mehr Reichweite. DAS WAR NUR EIN FIKTIVES BEISPIEL. Eure SpecsKenntnisse interessieren mich nicht. Und schon gar nicht, so lange die km-Angaben gsm/umts/edge vs. LTE-Frequenzen nicht endlich verbreitet werden. Bei einem Ferrari weiss man ja auch, wie viel der von 0 auf 100 braucht. Aber bei 4 Mrd-Ersteigerungs-Kosten auf UNSERE MOBILFUNK-KOSTEN ist das egal oder ultrageheim... Na super.

    Die Frage ist aber immer noch: Wie weit komme ich mit den jeweiligen Frequenzbereichen. Das will @golem ja nicht beantworten. Und 10% mehr Reichweite macht 21% !!! mehr abgedeckte Fläche. Ja. Nicht in Funklöchern und hinterm metall-zaun usw. Aber halt so pi mal daumen.
    Das neue LTE-Handy empfängt ja vielleicht auch einfach besser, als das uralte Nokia.

    > Nein, mit besserer Technik lässt sich da leider nur sehr wenig verbessern,
    > da die Eigenschaften der Funkstrecke selber einen wesentlich größeren
    > Einfluss auf die Übertragung hat. Was nutzt es 3 dB Verbesserung bei der
    > Technik herauszukitzeln wenn die Schwankungen auf der Funkstrecke 10 dB
    > betragen?

    Ich bin recht sicher, das die alten Analog-Sat-Geräte schlechter empfangen als heute die Dinger. Und das nicht nur, weil Astra/Eutel neue Sats mit mehr Leistung hochgeschossen haben.
    Die hohe Bitrate von 'LTE' kommt ja auch dadurch, das die Elektronik der Geräte besser empfängt und die komplexeren Symbole trotzdem sauber unterscheiden kann.


    > Richtung. Die Sache mag bei stationärer Anwendung recht praktisch sein, ist
    > aber bei mobiler Nutzung nicht praktikabel. Es sei denn du möchtest
    > Mobilfunk ortsfest nutzen.
    Du meinst LTE statt Mobilfunk oder ?
    Das wäre eigentlich eine gute Idee. LTE ist nur portabel (Laptop auf Tisch stellen) und nicht notwendig mobil (Autofahrt). Wer mobil sein will, kann 1-5 Jahre warten, bis die Empfänger !vielleicht! mal sauber genug empfangen, oder das zu 100% ausgebaute D1-UMTS/GSM/EDGE benutzen. Da würde im Prinzip auch nichts gegen sprechen.
    An der Ampel oder Rastplatz hat man dann im Auto LTE. Das mindert Unfälle. SCNR.

    > Ähnliche db-Verbesserungen (dezibel der Verluste)
    > > können bei "niedrigen" Frequenzen bis 3 GHz auch für LTE inzwischen
    > > vielleicht machbar sein.
    > Nur bei Überschreitung der zulässigen Sendeleistung(en) und das wäre ja
    > (zumindest offiziell) nicht erlaubt.
    LTE kann komplexere Symbole klarer trennen als GSM-Handies. Welche dB man braucht, sagt ja keiner.
    Man soll Physik nicht überwinden sondern umgehen.


    >mit einer
    > einzigen
    > > 800 MHz-Antenne ganz Berlin abzudecken (übertrieben dargestellt).
    > Das wird auch kein Anbieter machen. Dafür sind ja die 2,6 GHz Frequenzen
    > da, für Stadtgebiete.
    Wo Eplus dann hoffentlich voll die Rosinen picken kann. Den Erfolg gönne ich ihnen.
    Und wie schon da stand: Es war ein übertriebenes Beispiel dafür, das 100 Mbit auf ein größeres Areal (O2 ist gemeint) verteilt nicht unbedingt besser für die Kunden sein muss.

    Selektion der Sendeleistung wäre auch mal was gewesen. Wenn da keiner wohnt, könnte man ja ggf. etwas mehr (ETWAS ist nicht "das 10000000 fache" sondern bestenfalls 10% o.ä. so das die Strahlenbelastung der nächsten Siedlung, Bushaltestelle usw. nicht überhöht ist) stärker senden.
    Damit kommen einzelstehende Funkmasten an Autobahnen oder Flüssen in Frage, wo Häuser 100m oder weiter entfernt sind. Die meisten anderen Funkmasten NATÜRLICH eher nicht.
    Ist auch egal. Dann heulern die wieder wegen verstrahlung.
    Das man in der Stadt von 3 Antennen verstrahlt wird, mit denen man gar nicht telefonieren kann, interessiert die dann wieder nicht. Dankt Eplus also für den geringeren Ausbau auf dem Lande und 25% weniger Strahlenbelastung. SCNR.
    Stimmt so auch nicht. Man wird die Antennenzahl nicht vierteln können (Gemeinschaftsnetz, aber sicher nicht in Politiker-Hand sondern Genossenschaft der vier Betreiber oder sowas), weil sonst manche Antennen in der Stadt überlastet wären. Aber man könnte dann als Eplus-Kunde auch überall UMTS haben. Aber auf dem Lande könnte man vielleicht die O2 und Eplus-Antennen weglassen und die Hälfte der Vodafone-Antennen weglassen und in der Stadt auch die Hälfte aller Antennen weglassen und dafür in der Stadt weniger stark strahlen, weil die nächste benutzbare Antenne ja in der Nähe ist.
    Soo schlau sind Politiker aber nicht.
    Lieber 4 Mrd kassieren und noch stolz drauf sein, das die Mobilfonpreise nicht sinken damit die T-Com 5 Jahre weiter als nötig DSL verkaufen und sich auf dem Kupfer(Glasfaser)-Netzwerk ausruhen kann.

  14. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: WinnieW 22.05.10 - 16:34

    e-plus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WinnieW schrieb:

    > Unter LTE meinte ich alle versteigerten Bereiche.

    Es dürfen aber (zumindest derzeit) nicht alle Bereich für LTE verwendet werden. Bislang dürfen nur die 800 MHz und 2,6 GHz Bereiche für LTE verwendet werden. Für andere Bereiche gibt es auch gar keine passenden Endgeräte für LTE auf dem Markt.

    > Die 800er-Block wurde
    > meist "digitale Dividende" (TV-Gaps) genannt. Den hätte man ruhig für DVB-Radio nehmen können.

    Für Radio sind möglichst niedrige Frequenzen von Vorteil, besser unterhalb 300 MHz wegen den besseren Ausbreitungsbedingungen.

    > > Die Sendeleistung der Basisstationen ist weniger ein Problem als die
    > > begrenzte Sendeleistung bei den mobilen Geräten.
    > Die sollen ja nicht P2P uppen sondern downen.

    Du muss aber zwangsläufig auch uppen, wie soll sonst eine ordentliche Kommunikation möglich sein?

    > wenn die Standard schlau
    > sind, passt sich das Sendegerät an und verringert die Kodierungs-Bit-Tiefe
    > pro Symbol/Buchstaben oder sendet L A n G S a M E r damit man es besser hören kann. (Vereinfacht gesprochen.)

    Das wird ja auch so gemacht, nur gewährleisten die erlaubten 200 Milliwatt selbst bei niedriger Datenrate keine hohe Reichweite.

    > Ich setze aber am Ergebnis an. Nämlich: Wie weit komme ich von
    > einer Antenne mit der Technik. Wie die Technik das macht, ist mir ja egal.
    > Und wie gesagt: Wenn ich 10% weiter senden kann, und die anderen mit 10%
    > weiter Entfernung sauber empfangen können, dann habe ich 21% mehr Fläche
    > abgedeckt. Das machen die 800 MHz-Bereiche ja. Aber keiner erzählt den
    > Boost-Faktor für die Abdeckung.
    > Wenn man 10% kürzer sendet, sind das 0,9*0,9 also 0.81 also 19% !!! weniger
    > Fläche. Ein fünftel weniger Kunden. Ein fünftel dichteres Antennen-Netz.

    Ja gut. Nur macht das einen Unterschied um Faktor 10 zwischen dem 800 MHz Bereich und dem 2 GHz Bereich von der Flächenabdeckung her gesehen, da sowohl bei UMTS als auch bei LTE die erlaubte Sendeleistung begrenzt ist.

    > Die Frage ist aber immer noch: Wie weit komme ich mit den jeweiligen
    > Frequenzbereichen. Das will @golem ja nicht beantworten.

    Weil darauf keine pauschale Antwort möglich ist da die Reichweite von vielen Faktoren abhängig ist.

    > Ich bin recht sicher, das die alten Analog-Sat-Geräte schlechter empfangen
    > als heute die Dinger. Und das nicht nur, weil Astra/Eutel neue Sats mit
    > mehr Leistung hochgeschossen haben.

    Der Digitalempfang funktioniert besser weil dafür ein niedrigeres SNR notwendig ist im Vergleich zum Analogempfang.
    Das mehr an Leistung wurde hauptsächlich für die Ausdehnung der Empfangsmöglichkeit in der Fläche genutzt.

    > Die hohe Bitrate von 'LTE' kommt ja auch dadurch, das die Elektronik der
    > Geräte besser empfängt und die komplexeren Symbole trotzdem sauber
    > unterscheiden kann.

    Ersteres: Nein, zweiteres: Ja
    Die Signalverarbeitung ist besser, der Empfang selber aber nicht.

    > Man soll Physik nicht überwinden sondern umgehen.

    Physik beschreibt die Naturgesetze und Naturgesetze lassen sich weder überwinden noch umgehen.
    Für die Kommunikationstechnik gilt die die von Shannon definierte Grenze als die ultimative Grenze bei der Datenübertragung, v.a. beim Funk.
    Auch mit noch so ausgreiften und ausgeklügelten Geräten kann diese Grenze nicht überwunden werden.
    LTE ist dieser Grenze bereits ziemliche nahe. Eine weitere Verbesserung der Geräte wird keine bedeutenden Verbesserungen mehr ermöglichen.
    Um mehr Daten übertragen zu können muss die Bandbreite erhöht werden, was mehr Frequenzen erfordert, für mehr Reichweite müsste die Sendeleistung erhöht werden, oder wenn das nicht möglich ist die Funkzellen verkleinert.
    Mehr Funkzellen verteuert wiederum den Ausbau des Mobilfunknetzes.

    > Selektion der Sendeleistung wäre auch mal was gewesen. Wenn da keiner
    > wohnt, könnte man ja ggf. etwas mehr (ETWAS ist nicht "das 10000000 fache"

    Schonmal daran gedacht dass sich die Funkzellen so auch gegenseitig stören können. Ausserdem ist die erlaubte max. Sendeleistung beim Handy hauptsächlich der Grund für die begrenzte Reichweite.

  15. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: e-plus 24.05.10 - 10:50

    WinnieW schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > e-plus schrieb:

    > Du muss aber zwangsläufig auch uppen, wie soll sonst eine ordentliche
    > Kommunikation möglich sein?
    Das Uppen kann aber "weil das Handy heiser ist und leise und undeutlich spricht" viel viel langsamer oder sogar in einer anderen (kompatiblen) "Kodierung" (mit den Armen winken statt Lautsprecher, siehe Flugplatz) erfolgen. Das Protokoll bleibt gleich. Also keine Missverständnisse reininterpretieren sondern gutwillig interpretieren was man braucht, damit es geht.


    > Das wird ja auch so gemacht, nur gewährleisten die erlaubten 200 Milliwatt
    > selbst bei niedriger Datenrate keine hohe Reichweite.

    Ja. Aber die Asymmetrie von Handy zu Sendestation hindert nicht, das der Sender schnell und das Handy langsam sendet, damit es doch geht. Wenn man schlau ist, kalkuliert man sowas ein.



    > Ja gut. Nur macht das einen Unterschied um Faktor 10 zwischen dem 800 MHz
    > Bereich und dem 2 GHz Bereich von der Flächenabdeckung her gesehen, da
    > sowohl bei UMTS als auch bei LTE die erlaubte Sendeleistung begrenzt ist.
    Solche Infos fehlen halt. Und noch mal: Wenn EPlus gar nicht in der FLÄCHE ausbauen muss, weil es 800 nicht ersteigert hat, kann es volle Kanner in den Großstädten die Rosinen picken.
    JA. Es gibt sicher auch Ausbau-Pflichten für 2.6 GHz.
    Und wer mal die Karten bei ct gesehen hat, hat gesehen, das damals wohl nur "Anzahl der erreichbaren Bürger" die Zielfunktion war: Stuttgart/Frankfurt, Ruhrgebiet und Millionenstädte waren recht früh dabei. Darmstadt vermutlich eher nur, weil die T-Comler dort sitzen.
    Die Städter peilen nicht, wie "bevölkerungs-Leer" die Land-Zonen sind. Das ist so ähnlich wie Erd-Athmosphäre vs. Weltraum wo nur alle paar cm ein Atom herumfliegt.
    D.h. mit geringem Ausbau kann man ratz fatz ZIG Prozent der deutschen erreichen. Bei 80 Mio wohnen 10(?) Mio in Berlin genau so viele wie in Österreich. NRW wäre (vor Polens beitritt) mit seinen 18 (16?) Mio Einwohnern das fünft-mengenmäßig-größste bevölkerte Land der EU gewesen. 16(14?) Mio davon in Ruhrgebit/Köln/Düsseldorf.

    > > Die Frage ist aber immer noch: Wie weit komme ich mit den jeweiligen
    > > Frequenzbereichen. Das will @golem ja nicht beantworten.
    > Weil darauf keine pauschale Antwort möglich ist da die Reichweite von
    > vielen Faktoren abhängig ist.
    Statistik packt alles in einen Sack. Wenn man die Antennen aufmalen würde, würden die auch recht gleichverteilt aussehen, wo die Bevölkerung ähnlich verteilt ist.
    Ja. Die Israelis können anhand der Signalstärke bei den Mobilfunk-Masten die Wasserfeuchtigkeit der Luft messen (heise oder golem berichteten vor ein paar Jahren). Davon kann man immer noch Aussagen wie "80% der 800 MHz-Antennen funken 100%/95%/105% mal so weit wie die am selben Mast hängende UMTS/GSM/...-Antenne" treffen. Die Antennen stehen. Wie weit kommen die jetzt. Überdeckung oder Unterdeckung im Vergleich zum bisher abgedeckten GSM/UMTS-Revier.


    > Der Digitalempfang funktioniert besser weil dafür ein niedrigeres SNR
    > notwendig ist im Vergleich zum Analogempfang.
    Das erfordert vermutlich weitere Nebenbedingungen. Symbole mit 1024 Bit "Tiefe" kann ich vermutlich nicht mehr trennen. Ist auch nicht so wichtig. Reden durch die Tür geht oft genau so verständlich wie im Gleichen Raum. Die WLAN-Bitrate bricht aber deutlich zusammen. Bei Digital kann ich aber Vorwärtsfehler-Korrektur einbauen. Ist auch nicht so wichtig.


    > > Die hohe Bitrate von 'LTE' kommt ja auch dadurch, das die Elektronik der
    > > Geräte besser empfängt und die komplexeren Symbole trotzdem sauber
    > > unterscheiden kann.
    > Ersteres: Nein, zweiteres: Ja
    > Die Signalverarbeitung ist besser, der Empfang selber aber nicht.
    Ja genau. Das meinte ich. Sowas sollte man bei Diskussionen immer mit einbeziehen und nicht die definitorischen Begriffe religionsgleich interpretieren, wenn Normalos wie ich etwas ohne dafür einen Dr-Titel zu wollen, erklären wollen.


    > > Man soll Physik nicht überwinden sondern umgehen.
    > Physik beschreibt die Naturgesetze und Naturgesetze lassen sich weder
    > überwinden noch umgehen.

    Ein Stealthbomber schickt nicht genug Radarstrahlen zurück, das der Radarstation es sehen kann. Aber eine zweite Radarstation kann den zerstreuten "Ping" der ersten Radarstation "sehen" und wenn beide sich absprechen ("Auf diesen Fotos sehen wir kleine neue Funk-Antennen auf den Radar-Anlagen, mit denen die sich vermutlich zur Erkennung von Stealthfightern mit anderen Radarstationen absprechen.". TV-Bericht)
    Dann war noch so ein Inder der großspurig meinte: Mein (deutsches!) Wetter-Radar kann die Kondensspuren orten.

    Man kann nicht kleiner sehen als die Wellenlänge oder sowas.
    Mit zwei optisch UNABHÄNGIGEN Systemen gehts aber doch. Ich glaub die haben für diese Elektronen-Mikroskope (oder was auch immer) vielleich auch den Nobelpreis bekommen.

    Der Mensch ist dichter als Luft. Also kann er darin nicht hoch"schwimmen". Hah. Flugzeuge gehen trotzdem.

    Das meinte ich mit "umgehen".
    Sowas sollte man klar wissen und immer einkalkulieren, wenn man Probleme lösen will.
    Die Problemblingheit und Sklaventum der Bevölkerung verhindert allerdings meist solches innovatives Denken.
    Daher bauen Chinesen keine eigenen Yamakawa2-BD-Player oder keine eigenen EReader usw. Die Japaner kopierten erst, dann innovatierten sie selber. Bei den Chinesen ist selberdenken aber unerwünscht.


    > Um mehr Daten übertragen zu können muss die Bandbreite erhöht werden, was
    > mehr Frequenzen erfordert, für mehr Reichweite müsste die Sendeleistung
    Du unterstellst, das es größere Frequenzbereiche erfordert.
    Wenn man schmaler senden kann und trotzdem die Signale unterschieden bekommt, kann man auch mehr Bandbreite unterbringen.
    Die 5 MHz-Bereiche erlauben im Prinzip ja auch nur 2*5=10 MHz also 10 Mbit/sek. Trotzdem wollen die 100 Mbit drübersenden oder die Berichte waren undeutlich.
    Man kann auch auf Frequenz x senden und auf x+1MHz genau das inverse Signal. "Differential Sending". Hilft vielleicht. Ist ja nicht mein Beruf sondern nur eine Idee. Das Handy sendet als kleines Lamer-Handy natürlich weiter "normal". Aber es kann die Signale ggf. besser dekodieren. Antennen aus Kohlenstoff-Nano-Röhrchen gehen auch. 40nm-Strukturen erlauben vielleicht viele unabhängige Empfangs-Antennen, deren Daten man als massiv überbestimmtes Gleichungssystem ansehen kann usw.
    Sind nur doofe Ideen normalo-mäßig dargestellt.
    Wieso macht man die Signale nicht feiner ? Wegen dem Rauschen.
    Aber wenn man das Rauschen rausrechnen kann, kann man die Signale feiner machen. feiner=mehr Symbole reinkodieren. Oder halt nicht mit +/-5 Volt sondern auch mit +/- 1,2,3,4,5 V senden/Empfangen. Wenn man als Start-Bit immer 0 und 5 Volt senden muss, kann der Empfänger sich anpassen. Oder man muss alle 100 Symbole einmal die Tonleiter spielen also alle Volts in einer bestimmten Reihenfolge senden damit der Empfänger sich anpassen kann.
    Noch mal: Nur doofe Beispiele auf normalo-Sprache.

    > erhöht werden, oder wenn das nicht möglich ist die Funkzellen verkleinert.
    Das ist eine "Umgehung".

    > Mehr Funkzellen verteuert wiederum den Ausbau des Mobilfunknetzes.

    Die Sendemasten stehen schon wegen UMTS. Wenn das nicht reicht, ist natürlich blöd und die RegTP hätte schlauer sein sollen.
    Und Eplus darf vielleicht Rosinenpicken und hat viel einfachere Ausbau-Anforderungen.

    > Schonmal daran gedacht dass sich die Funkzellen so auch gegenseitig stören
    > können. Ausserdem ist die erlaubte max. Sendeleistung beim Handy
    > hauptsächlich der Grund für die begrenzte Reichweite.

    Das war eine Idee für ländliche Gebiete. Und ich hätte mir überlegt, ob ich LTE nicht wirklich für portabel und LTE-Hausantenne (also nicht die HF-Antenne oder die nur zum Empfangen) definiere und explizit dazu sage: Wer sich bewegt oder die Antenne hinten am Desktop unterm Metalltisch im Keller betreibt(WLAN-PCI-Karten früher) anstatt LTE-Hausantenne, soll UMTS-HSUPADUPAEXTRACOOPA nehmen.
    Wer in der Stadt mit x MBit am Handy rumlaufen will, kann Wifi nehmen. Aber Berliner Antennen sind leider zu schwach, um oben WLan-Antennen (die Router gehören in den Antennenmast unten rein) anzubringen... . SCNR.

  16. Re: Wer hatte erste UMTS-Flat: E-Plus !!!

    Autor: WinnieW 26.05.10 - 13:42

    e-plus kooperiert mit anderen Netzbetreibern, vermutlich der Telekom um nin selbst auch LTE Dienste in ländlichen Gebieten anbieten zu können.

    http://www.inside-handy.de/news/18245.html

    Damit ist der weitere UMTS Ausbau in der Fläche wohl auch bei e-plus gecancelt worden...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Polizeipräsidium Oberpfalz, Regensburg
  2. Stadt Bochum, Bochum
  3. Universitätsklinikum Münster, Münster
  4. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Geforce GTX 1650 Super im Test: Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz
Geforce GTX 1650 Super im Test
Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz

Mit der Geforce GTX 1650 Super positioniert Nvidia ein weiteres Modell für unter 200 Euro. Dort trifft die Turing-Grafikkarte allerdings auf AMDs Radeon RX 580, die zwar ziemlich alt und stromhungrig, aber immer noch schnell ist. Zudem erscheint bald die sparsame Radeon RX 5500 als Nachfolger.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia-Grafikkarte Geforce GTX 1650 Super erscheint Ende November
  2. Geforce GTX 1660 Super im Test Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer
  3. Geforce-Treiber 436.02 Integer-Scaling macht Pixel-Art hübscher

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

  1. Snapdragon 8c/7c: Zwei Chips für Chromebooks und Win10 on ARM
    Snapdragon 8c/7c
    Zwei Chips für Chromebooks und Win10 on ARM

    Qualcomm stellt sich breiter auf: Der Snapdragon 8c folgt auf den Snapdragon 8cx und ist für günstigere Notebooks mit Windows 10 on ARM gedacht, der Snapdragon 7c wird in Chromebooks stecken.

  2. Bundeskartellamt: Telekom und Ewe dürfen zusammen Glasfaser ausbauen
    Bundeskartellamt
    Telekom und Ewe dürfen zusammen Glasfaser ausbauen

    Mit hohen Auflagen hat das Bundeskartellamt wesentliche Teile der Glasfaser-Kooperation zwischen Telekom und Ewe genehmigt. Die Partner haben sich noch nicht dazu geäußert.

  3. Cloud Gaming: Stadia hat neue Funktionen und ein Spiel mehr
    Cloud Gaming
    Stadia hat neue Funktionen und ein Spiel mehr

    Nutzer des Spielestreamingdienstes Stadia können über das Gamepad auch den Google Assistant verwenden - allerdings mit Einschränkungen. Außerdem gibt es mit Darksiders Genesis erstmals ein neues Spiel auf der Plattform.


  1. 21:30

  2. 16:40

  3. 16:12

  4. 15:50

  5. 15:28

  6. 15:11

  7. 14:45

  8. 14:29