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Glaube ich nicht

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  1. Glaube ich nicht

    Autor: KraftKlotz 20.10.21 - 00:33

    Wenn ich z. B. die Wellblech Hütten in den Slums von Abu Dhabi sehe, kann ich mir nicht vorstellen das die da drinnen FTTH haben, die haben ja nicht mal fließend Wasser.
    Ja klar, in ihren vorzeige Gebäuden und Hotels werden sie sicher FTTH haben, aber die decken sicher nicht 98% der Bevölkerung ab.

  2. Re: Glaube ich nicht

    Autor: OMGle 20.10.21 - 00:43

    Da leben ausländische Arbeiter, sie zählen nicht zur Bevölkerung.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.21 00:46 durch OMGle.

  3. Re: Glaube ich nicht

    Autor: GuidoSH 20.10.21 - 09:33

    KraftKlotz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich z. B. die Wellblech Hütten in den Slums von Abu Dhabi sehe, kann
    > ich mir nicht vorstellen das die da drinnen FTTH haben, die haben ja nicht
    > mal fließend Wasser.

    In den Slums von Abu Dhabi? Du warst ganz sicher noch nie in Abu Dhabi und verbreitest Fake News. Es gibt dort nichts, was man als Slum bezeichnen könnte. Für die Gastarbeiter hat man "Retortenstädte" gebaut. Die sind alles andere als luxuriös. Die Gastarbeiter leben dort meist mit 6-12 Personen in einem Zimmer. Im Extrem stehen in einem ca. 30qm großen Raum 6 Doppelstockbetten. Weil die mit so vielen Personen in einem Zimmer wohnen, hatten die UAE entgegen aller eigenen Lobpreisungen auch massive Probleme, Corona in den Griff zu bekommen. Aber Slums sind das nicht.

    Wenn Du bei Deiner Behauptung bleibst, dann nenne einfach mal Koordinaten, wo sich ein Slum befinden soll.

  4. Re: Glaube ich nicht

    Autor: Renricom 20.10.21 - 10:25

    Die sogenannten Retortenstädte sind nur für langfristig in den UAE beschäftigte Ausländer gedacht. Diese zeigt man dann auch der Presse. Da Informationen über die Themen Migration und Armut in den UAE aber der Zensur unterliegen, kann man getrost davon ausgehen, dass bei weitem nicht allen ausländischen Arbeitern solche Unterkünfte zu Verfügung gestellt werden. Selbst in der Stadt kann man macherorts erkennen, dass es dort Menschen gibt, die überhaupt nicht vom Luxus profiteren (z.B. am Fischereihafen).

    _____________________________________________________________________________________
    Kellerkind, PC-Enthusiast und zu eurem Pech jetzt auch auf Golem unterwegs.

  5. Re: Glaube ich nicht

    Autor: xPandamon 20.10.21 - 11:04

    GuidoSH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KraftKlotz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich z. B. die Wellblech Hütten in den Slums von Abu Dhabi sehe,
    > kann
    > > ich mir nicht vorstellen das die da drinnen FTTH haben, die haben ja
    > nicht
    > > mal fließend Wasser.
    >
    > In den Slums von Abu Dhabi? Du warst ganz sicher noch nie in Abu Dhabi und
    > verbreitest Fake News. Es gibt dort nichts, was man als Slum bezeichnen
    > könnte. Für die Gastarbeiter hat man "Retortenstädte" gebaut. Die sind
    > alles andere als luxuriös. Die Gastarbeiter leben dort meist mit 6-12
    > Personen in einem Zimmer. Im Extrem stehen in einem ca. 30qm großen Raum 6
    > Doppelstockbetten. Weil die mit so vielen Personen in einem Zimmer wohnen,
    > hatten die UAE entgegen aller eigenen Lobpreisungen auch massive Probleme,
    > Corona in den Griff zu bekommen. Aber Slums sind das nicht.
    >
    > Wenn Du bei Deiner Behauptung bleibst, dann nenne einfach mal Koordinaten,
    > wo sich ein Slum befinden soll.

    Deine Retortenstädte sind nix anderes als umbenannte Slums. Da leben Arbeiter die kaum genug verdienen (wenn sie überhaupt genug verdienen) um zu überleben. Dazu gibt es genügend Dokumentationen.

    PS: "Ein Slum [slʌm] (aus dem Englischen entlehnt für „Armenviertel“ oder „Elendsviertel“) ist ein dicht besiedeltes Stadtviertel der unteren Bevölkerungsgruppen mit mangelhafter Infrastruktur. Umgangssprachlich werden heute übervölkerte und verwahrloste Elendsviertel von Städten, die gewöhnlich von sehr armen Menschen, oft städtischen Zuwanderern bewohnt werden, als Slum bezeichnet.."

    Das scheint doch perfekt zu passen. Ich bin mir außerdem sicher dass es auch außerhalb der Arbeiterunterkunften genügend Stadtteile gibt mit den Leuten die nicht so gut verdienen, um nicht zu sagen wirklich schlecht verdienen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.21 11:05 durch xPandamon.

  6. Re: Glaube ich nicht

    Autor: KraftKlotz 20.10.21 - 15:04

    Lebe du ruhig weiter in deiner Glitzer Welt die nicht existiert. Wegschauen ist eben einfacher als hinschauen.

  7. Re: Glaube ich nicht

    Autor: GuidoSH 20.10.21 - 17:07

    KraftKlotz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lebe du ruhig weiter in deiner Glitzer Welt die nicht existiert. Wegschauen
    > ist eben einfacher als hinschauen.

    Mit Verlaub: Dummes Gelaber. Ich würde sehr gern hinschauen und habe Dich gebeten, mir zu sagen, wo ich genau schauen muss. Im Gegensatz zu Dir bin ich nämlich regelmäßig vor Ort. Und zwar nicht als Beachtourist. Im Gegensatz zu Dir zähle ich u.a. pakistanische gastarbeiter dort zu meinen Freunden. Aber natürlich kannst Du das nicht liefern, weil Du keine Ahnung hast. Du glaubst, mal irgendwo, irgendwas aufgeschnappt zu haben. Und auf konkrete Nachfragen kannst du dann nur leere Phrasen liefern.

    Die Retortenstädte für die einfachen Expats sind alles andere als luxuriös. Aber auch sie sind neu gebaut, gepflegt, sauber, haben Strom, Wasser, Kanalisation, Müllabfuhr, etc. Das als Slum zu bezeichnen, ist absurd. Zu den Gastarbeitern: Die verdienen häufig nur 250-500 EUR im Monat. Nach unseren Maßstäben ist das ein Sklavenlohn. Der Arbeitgeber stellt aber auch Unterkunft und Verpflegung. Von dem Gehalt überweisen die dann 200-400 EUR im Monat in die Heimat, womit sie da eine ganze Großfamilie durchbringen. Ich finde es grauenhaft, wenn z.B. junge Väter ihre Kinder nur einmal im Jahr sehen, wenn sie quasi die gesamte Kindheit ihres Nachwuchses verpassen, wenn sie mehr oder weniger Fremde für die eigenen Kinder sind. Aber die werden nicht auf die arabische Halbinsel zum Arbeiten geprügelt, sondern das arbeiten dort ist trotz der enormen Widrigkeiten immer noch besser, als alles was in ihren Heimatländern für sie möglich ist.

  8. Re: Glaube ich nicht

    Autor: xPandamon 20.10.21 - 19:02

    GuidoSH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KraftKlotz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lebe du ruhig weiter in deiner Glitzer Welt die nicht existiert.
    > Wegschauen
    > > ist eben einfacher als hinschauen.
    >
    > Mit Verlaub: Dummes Gelaber. Ich würde sehr gern hinschauen und habe Dich
    > gebeten, mir zu sagen, wo ich genau schauen muss. Im Gegensatz zu Dir bin
    > ich nämlich regelmäßig vor Ort. Und zwar nicht als Beachtourist. Im
    > Gegensatz zu Dir zähle ich u.a. pakistanische gastarbeiter dort zu meinen
    > Freunden. Aber natürlich kannst Du das nicht liefern, weil Du keine Ahnung
    > hast. Du glaubst, mal irgendwo, irgendwas aufgeschnappt zu haben. Und auf
    > konkrete Nachfragen kannst du dann nur leere Phrasen liefern.
    >
    > Die Retortenstädte für die einfachen Expats sind alles andere als luxuriös.
    > Aber auch sie sind neu gebaut, gepflegt, sauber, haben Strom, Wasser,
    > Kanalisation, Müllabfuhr, etc. Das als Slum zu bezeichnen, ist absurd. Zu
    > den Gastarbeitern: Die verdienen häufig nur 250-500 EUR im Monat. Nach
    > unseren Maßstäben ist das ein Sklavenlohn. Der Arbeitgeber stellt aber auch
    > Unterkunft und Verpflegung. Von dem Gehalt überweisen die dann 200-400 EUR
    > im Monat in die Heimat, womit sie da eine ganze Großfamilie durchbringen.
    > Ich finde es grauenhaft, wenn z.B. junge Väter ihre Kinder nur einmal im
    > Jahr sehen, wenn sie quasi die gesamte Kindheit ihres Nachwuchses
    > verpassen, wenn sie mehr oder weniger Fremde für die eigenen Kinder sind.
    > Aber die werden nicht auf die arabische Halbinsel zum Arbeiten geprügelt,
    > sondern das arbeiten dort ist trotz der enormen Widrigkeiten immer noch
    > besser, als alles was in ihren Heimatländern für sie möglich ist.

    Du kannst dir gerne einreden dass du weißt was da vor sich geht, damit belügst du dich nur selbst und zeigst wunderbar wie gut die Regierung dort alles geheimhält. Ich empfehle "Dubai Is A Parody Of The 21st Century" auf Youtube für einen Überblick der Probleme. Da wird auch das Problem mit den Gastarbeitern aufgegriffen, ansonsten gibt es noch zig andere Videos darüber. Die verdienen weit weniger als du hier erzählst aber bestimmt weißt du es besser als er.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.21 19:03 durch xPandamon.

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