Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Europaabgeordnete: Netzbetreiber…

Wie teuer kommt uns die Abschaffung?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie teuer kommt uns die Abschaffung?

    Autor: Mingfu 14.10.15 - 18:51

    Es ist ja nicht so, dass die Roaminggebühren wegfallen und die Netzbetreiber sagen, dass sie dann halt einfach weniger Gewinn machen. Sondern natürlich werden die bestrebt sein, das an anderer Stelle zumindest teilweise zu kompensieren. Der parallele Artikel zur Netzneutralität deutete ja bereits an, dass dort durchaus ein Kuhhandel stattgefunden haben könnte.

    Und man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass die Europaparlamentarier beim Roaming nicht ganz uneigennützig gehandelt haben. Die Frage ist nur, ob die Rechnung in gleicher Weise für diejenigen aufgeht, die höchstens mal für zwei Wochen Urlaub im Jahr Roaming benötigen und denen es ansonsten herzlich egal sein kann, wie hoch Roaminggebühren sind. Denn wenn die Netzbetreiber dafür nun an anderer Stelle zulangen, dann bezahlen die Leute auch drauf, ohne dass ihnen die Abschaffung der Roaminggebühren annähernd in gleicher Weise etwas bringt. Zu einem europäischen Preiswettbewerb wird es ja auf jeden Fall nicht kommen, wenn Roaming nur für "übliche" Nutzung kostenfrei wird und ansonsten weiterhin Aufschläge fällig werden.

  2. Re: Wie teuer kommt uns die Abschaffung?

    Autor: RipClaw 14.10.15 - 19:00

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ja nicht so, dass die Roaminggebühren wegfallen und die
    > Netzbetreiber sagen, dass sie dann halt einfach weniger Gewinn machen.
    > Sondern natürlich werden die bestrebt sein, das an anderer Stelle zumindest
    > teilweise zu kompensieren. Der parallele Artikel zur Netzneutralität
    > deutete ja bereits an, dass dort durchaus ein Kuhhandel stattgefunden haben
    > könnte.

    Es deutet nicht an sondern das hat stattgefunden.

    Im Trilog wurde der Gesetzesvorschlag ordentlich verwässert und nur weil die lettische Ratspräsidentschaft kurz vor dem Ende war und sie das noch durchprügeln wollten.

  3. Re: Wie teuer kommt uns die Abschaffung?

    Autor: sofries 14.10.15 - 20:05

    Selbst wenn man nicht ständig Urlaub macht, kann sich der Wegfall von Roaming bezahlt machen. Denn die Hersteller machen sich am meisten Sorgen, dass Nutzer ausländische Tarife nutzen. 20¤ für unbegrenzt Minuten/SMS und 12 GB Volumen kostet ein Vertrag in Lithauen. Man stelle sich vor, ein Unternehmen tritt als Verkäufer auf und bietet solche Simkarten an Kunden in Deutschland an. Das würde einen großen Preisdruck erzeugen. Ich bin gespannt, welche Grenzen für solches Roaming eingeführt werden und wie sie von findigen Unternehmen umgangen werden können, die internationale Simkarten anbieten.

  4. Re: Wie teuer kommt uns die Abschaffung?

    Autor: RipClaw 14.10.15 - 20:49

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn man nicht ständig Urlaub macht, kann sich der Wegfall von
    > Roaming bezahlt machen.

    Welcher Wegfall ?

    Hier werden einfach ein kleines Freiminutenpaket und ein noch kleineres Freivolumen Paket geschnürt und das als Abschaffung des Roaming verkauft.

  5. Re: Wie teuer kommt uns die Abschaffung?

    Autor: bofhl 15.10.15 - 13:42

    Geht auch gar nicht - einfach um den geschilderten Fall zu unterbinden!
    Andernfalls könnten durchaus Provider keine Verbindungspartner in den anderen europ. Ländern finden und damit gäbe es zwar keine Roaming-Gebühren mehr, aber auch kein Roaming an sich mehr! (es gibt keine Verpflichtung einen internationalen Provider in das eigene Netz einbuchen zu lassen!)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. IQTIG - Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Berlin Tiergarten
  3. ADAC SE, München
  4. Interhyp Gruppe, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 3,99€
  3. (-68%) 8,99€
  4. (-25%) 44,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

  1. Zenbook Flip 14 (UM462): Das neue Asus-Convertible nutzt eine AMD-Ryzen-CPU
    Zenbook Flip 14 (UM462)
    Das neue Asus-Convertible nutzt eine AMD-Ryzen-CPU

    Auch Asus bietet mittlerweile einige AMD-Notebooks an. Ein Beispiel ist das Zenbook Flip 14, welches einen Ryzen 5 oder Ryzen 7 verwendet. Dazu kommen ein um 360 Grad drehbares Touchpanel und ein Nummernblock im Touchpad. Der Startpreis: 750 Euro.

  2. Raumfahrt: SNC stellt Aufblas-Habitat für künftige Raumstationen vor
    Raumfahrt
    SNC stellt Aufblas-Habitat für künftige Raumstationen vor

    An einer Raumstation soll das Modul möglichst groß sein, aber beim Transport ins All nur wenig Platz wegnehmen. Das US-Raumfahrtunternehmen Sierra Nevada Corporation hat ein Habitat entwickelt, das ein Drittel des Volumens der ISS hat, aber trotzdem in eine Rakete passt.

  3. Ascend 910: Huaweis KI-Chip kann gekauft werden
    Ascend 910
    Huaweis KI-Chip kann gekauft werden

    Huawei macht seine Ankündigung zur Realität und hat den KI-Chip Ascend 910 fertiggestellt. Kunden können den ARM-Prozessor als vorgefertigten Server kaufen. Dort arbeiten 1.024 der Chips parallel an neuronalen Netzwerken. Passend dazu gibt es mit Mindspore ein Framework.


  1. 12:59

  2. 12:45

  3. 12:30

  4. 12:02

  5. 11:58

  6. 11:50

  7. 11:38

  8. 10:56