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Eigentlich genau umgekehrt.

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  1. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 13:57

    > Das Problem ist dass es überhaupt machtstrukturen gibt, durch die manche großen Konzerne sich Vorteile gegenüber anderen Konzernen verschaffen können. Aber immernoch besser als wenn der Gehirngewaschene Durchschnittsbürger die Politik bestimmt, nachdem er sein Weltbild vom Staatsfernsehn eingeflötet bekommen hat..

    Als ob Konzerne keine Gehirnwäsche betreiben: Tabak-Industrie, Auto-Industrie, Pharma-Industrie etc.

    Konzerne an sich haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, aber ganz ohne Staat wäre der Bürgen diesen komplett ausgeliefert. Das kannst Du doch nicht bevorzugen?

  2. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 14:02

    > das Weltbild der staatsgläubigen Schäfchen

    Dieses "Weltbild" ergibt sich automatisch, wenn Millionen von Menschen miteinander auskommen müssen.

    Damit das Zusammenleben klappt, braucht man Regeln. Damit sich auch alle an die Regeln halten (und nicht mogeln, das machen Menschen auch gerne) braucht man eine höhere Instanz die über allen Menschen steht -> Staat

  3. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Kay_Ahnung 16.05.19 - 14:03

    mvg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gast22 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Tja das ist eben das Recht des stärkeren. War schon immer so und wird
    > auch
    > > immer so gelten. Deal with it! "
    > >
    > > Die Dinge sind so wie sie sind. Da kann man nichts ändern?
    >
    > Wie soll denn jemals ein schwächerer sein Recht gegen den Willen eines
    > stärkeren durchsetzen? Nur mit einer noch stärkeren Instanz, die dann per
    > Definition wieder der stärkste ist.
    >
    > > Tolle Auffassung von Zukunft. Es liegt doch an uns allen. Warum gibt es
    > in
    > > Deutschland beispielsweise die Gewaltentrennung?
    >
    > Süß ;) Nur weil sich die Leute in Exekutive, Legislative und Judikative den
    > Kuchen aufgeteilt haben heißt das nicht, dass das Recht des stärkeren nicht
    > mehr gilt. Versuch mal dein eigenes Recht gegen sie durchzusetzen, dann
    > siehst du schnell wie die Gewalt in diesem Land geteilt ist. Gangster
    > können auch zusammenarbeiten

    Wir haben in Deutschland das Grundgesetz, wenn etwas dagegen verstößt kannst du gegen den Staat klagen.
    Hier ist eine 27 seitige Liste von Gesetzen die als Verfassungswidrig erklärt wurden:
    https://www.bundestag.de/resource/blob/274408/34c202a92b1c391bd9a760dfe95cc9fd/Kapitel_10_06_F__r_nichtig_oder_verfassungswidrig_erkl__rte_Bundesgesetze-pdf-data.pdf

    Außerdem gibt es noch beispielsweise Verwaltungsgerichte wo du auch jederzeit gegen Entscheidungen von Behörden klagen kannst auch mit guter Chance auf erfolg wenn es berechtigt ist.
    Zusätzlich gibt es auch noch den Europäischen Gerichtshof wenn gegen EU-Recht verstoßen wird. Also hör bitte auf hier eine Verschwörung zu unterstellen die es nicht gibt.
    Ganz abgesehen davon das ja auch der Bundestag keine homogene Gemeinschaft ist sondern aus Partein mit unterschiedlichen Interessen bestehen, auch wenn sie sich manchmal einig sind.

  4. Re: Du bist naiv

    Autor: franzropen 16.05.19 - 14:06

    Katharina Kalasch Petrovka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die CIA denkt z.B. sie hätte das Recht den ganzen Planeten zu
    > überwachen.
    >
    > Du bist naiv wenn du denkst, unsere Geheimdienste würden anders arbeiten.
    > Aber gut, die meisten kriegen ja nicht mal alle unsere Geheimdienste
    > zusammen....
    >
    > Aber hauptsache einen unqualifizierten US Bash raushauen...

    Derzeit versuchen aber nur die USA andere im Handelskrieg zu besiegen

  5. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: violator 16.05.19 - 15:21

    Wieso das? Der Staat darf sogar Firmen erlauben, von dir Geld einzuziehen, obwohl du deren Leistung gar nicht in Anspruch nehmen willst. Wenn der sagt, dass das legal ist, dann kannst du nichts dagegen machen. Ist ja legal.

  6. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: mvg 16.05.19 - 15:38

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Als ob Konzerne keine Gehirnwäsche betreiben: Tabak-Industrie,
    > Auto-Industrie, Pharma-Industrie etc.

    Ja aber jede Industrie/Jeder Konzern macht halt seine eigene Propaganda. Dadurch entsteht Vielfalt. Wenn man ein riesiges Staatfernsehn hat, wirds schnell relativ einseitig und genau das sehen wir ja heute.

    > Konzerne an sich haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, aber ganz ohne
    > Staat wäre der Bürgen diesen komplett ausgeliefert.

    Nein, denn die Bürger können sich freiwillig entscheiden, ob sie den Konzernen geld geben und deren Dienstleistugnen nutzen oder nicht. Solange das gewährleistet ist ist man ihnen nicht ausgeliefert. Der freie Markt hat an sich schon ein demokratisches Element da man an der Kasse abstimmen kann.

    > Das kannst Du doch nicht bevorzugen?

    Ich sage nicht dass es perfekt wäre oder das wir überhaupt keinen Staat haben sollten. Bei Schutz und Verteidigung sehe ich durchaus eine gewisse Daseinsberechtigung

  7. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 15:41

    > Nein, denn die Bürger können sich freiwillig entscheiden, ob sie den Konzernen geld geben und deren Dienstleistugnen nutzen oder nicht.

    Versuch das mal bei der Telekom, wenn in Deinem Gebiet kein anderer Anbieter verfügbar ist.
    Oder, versuch mal auf Linux umzusteigen, wenn Adobe-Produkte brauchst.
    Oder wechsel mal auf Android wenn Du 10 Jahre im Apple-Universum unterwegs warst.

    Also ganz so freiwillig können sich die Bürger nicht entscheiden.

  8. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: mvg 16.05.19 - 15:50

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > das Weltbild der staatsgläubigen Schäfchen
    >
    > Dieses "Weltbild" ergibt sich automatisch, wenn Millionen von Menschen
    > miteinander auskommen müssen.

    Klar. Hat bestimmt nichts mit dem 8mrd Medianapparat zu tun. Ist bestimmt nur zufall, dass die meisten Leute nahezu 1:1 das wiedergeben was im Fernsehn gezeig wird wenn du sie zu CO2, Diesel oder dem Staat fragst. Kritik ja, aber nur die Kritik die vorgegeben ist. Man darf z.B. kritisieren, dass der Staat in Bereich XY zu wenig tut, aber wirkliche Kritik an der Daseinsberechtigung großer Teile des Staates: Nope. Das sind dann alles Reichsbürger, Verschwörungtheoretiker, Nazis oder sie kommen in der Berichterstattung nicht vor. Es werden halt immer nur ein paar optionen vorgegeben, damit es sich so anfühlt man hätte man sich selbst für eine davon entschieden.

    > Damit das Zusammenleben klappt, braucht man Regeln. Damit sich auch alle an
    > die Regeln halten (und nicht mogeln, das machen Menschen auch gerne)
    > braucht man eine höhere Instanz die über allen Menschen steht -> Staat

    Ja man braucht gewisse Regeln. Und die werden halt von dem gemacht, der sie durchsetzen kann => der Stärkere. Ob das dann gute Regeln sind ist eine andere Frage. Ich persönlich würde die Regeln darauf beschränken, dass man anderen nichts wegnimmt, sie nicht direkt schädigt und die Leute freiwillig miteinander interagieren (halt noch etwas detaillierter ausformuliert). Die meisten Gesetze, Regeln und Steuern sind pure Willkür und sobald ich mich dagegen ohne zu große nachteile wehren kann werde ich das auch tun

  9. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: mvg 16.05.19 - 15:54

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nein, denn die Bürger können sich freiwillig entscheiden, ob sie den
    > Konzernen geld geben und deren Dienstleistugnen nutzen oder nicht.
    >
    > Versuch das mal bei der Telekom, wenn in Deinem Gebiet kein anderer
    > Anbieter verfügbar ist.
    > Oder, versuch mal auf Linux umzusteigen, wenn Adobe-Produkte brauchst.
    > Oder wechsel mal auf Android wenn Du 10 Jahre im Apple-Universum unterwegs
    > warst.
    >
    > Also ganz so freiwillig können sich die Bürger nicht entscheiden.

    1.umziehen/mit anderen zusammentun und eigene Leitung bauen

    2. andere Produkte nutzen (ja es gibt immer alternativen)

    3. andere Produkte kaufen (ja man kann apple und android nebeneinander nutzen)

    Nein es ist nicht immer alles perfekt und man muss manchmal kompromisse machen. Ist halt kein Utopia aber es funktioniert

  10. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 16:03

    > 1.umziehen/mit anderen zusammentun und eigene Leitung bauen

    Stimmt, warum bin ich nicht drauf gekommen... Die Welt kann manchmal so einfach sein ;)

  11. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 16:05

    > Ja man braucht gewisse Regeln. Und die werden halt von dem gemacht, der sie durchsetzen kann => der Stärkere

    Eben, damit dieser "Stärkere" nicht einfach machen darf was er/sie will gibt es in zivilisierten Gesellschaften jemanden der noch stärker ist -> Staat.

    Du scheinst mit Staat gewisse Machtstrukturen zu verstehen hinter welchen sich gerissene Menschen befinden.

    Für mich ist Staat einfach eine notwendige Gesellschaftsform, siehe meine vorherigen Punkte.

  12. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: mvg 16.05.19 - 17:00

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ja man braucht gewisse Regeln. Und die werden halt von dem gemacht, der
    > sie durchsetzen kann => der Stärkere
    >
    > Eben, damit dieser "Stärkere" nicht einfach machen darf was er/sie will
    > gibt es in zivilisierten Gesellschaften jemanden der noch stärker ist ->
    > Staat.

    Ich habe nie etwas anderes behauptet...

    > Du scheinst mit Staat gewisse Machtstrukturen zu verstehen hinter welchen
    > sich gerissene Menschen befinden.
    >
    > Für mich ist Staat einfach eine notwendige Gesellschaftsform, siehe meine
    > vorherigen Punkte.

    ... Die Frage ist nur wie dieser Staat aussehen muss. Muss er wirklich so gigantisch sein wie heute und die praktisch alle Aspekte unseres Lebens regulieren oder würde es auch ein minimalstaat tun, der lediglich darauf achtet, dass die grundlegenden Persönlickeitsrechte verteidigt werden. Braucht man wirklich ein Staat, der einen Großteil der Medien, Infrastruktur, Sozialsysteme, Bildung, Wissenschaft und teile der Wirtschaft kontrolliert und in jeden Teil deines Lebens reinreguliert und dir sagt, welche glühbirnen/Produkte du wie zu benutzen hast? Ist das wirklich ABSOLUT notwendig? Ich glaube nicht! So wie er heute ist ist er absolut nicht notwendig

  13. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Akaruso 16.05.19 - 18:37

    Du kritisierst "die Macht des Stärkeren" und forderst gleichzeitig den Abbau von Kontrolle und Regulierung ????

    Ich bin zwar auch der Meinung, dass die eine oder andere Regulierung mal wieder auf den Prüfstand gehört (vielleicht sollte es da immer ein Ablaufdatum geben), aber die meisten Regelungen haben oder hatten ursprünglich ja auch einen Sinn.

    Und z. B. die gerade ganz aktuelle Regelungen zur Arbeitszeiterfassung soll ja gerade den Schachen dienen (ob sie es wirklich tut, sei mal dahingestellt)

  14. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: mvg 16.05.19 - 19:03

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kritisierst "die Macht des Stärkeren" und forderst gleichzeitig den
    > Abbau von Kontrolle und Regulierung ????

    Nein ich sage, dass es immer nur das Recht des stärkeren gab und immer nur das Recht des stärkeren geben wird. Deshalb müssen wir stärker und der Staat schwächer werden anstatt immer weitere Macht an den allwissenden Staat abzugeben. Wenn die Leute in diesem Land auch im hinblick auf die Geschichte mal mehr Rückgrat hätten, sich nicht alles gefallen lassen und nicht wegen jedem scheiß aus faulheit und verunsicherung nach dem Staat rufen würden, wäre das schonmal ein Anfang. So wird es halt wieder und wieder in der Katastrophe enden.

    > Ich bin zwar auch der Meinung, dass die eine oder andere Regulierung mal
    > wieder auf den Prüfstand gehört (vielleicht sollte es da immer ein
    > Ablaufdatum geben), aber die meisten Regelungen haben oder hatten
    > ursprünglich ja auch einen Sinn.

    Gut möglich (ob das meiste einen Sinn hatte sei mal dahin gestellt) jetzt sind sie es die meisten auf jeden fall nicht mehr. Nennenswerte positive Reformen werden leider für immer wunschdenken bleiben, wenn die Leute weiter solche Schäfchen bleiben. Anstatt ab und zu hier und da mal ein Gesetzt abzuschaffen während parallel dazu 3 neue beschlossen werden, sollen wir vielleich mal die Ursachen bekämpfen. Ich denke das wichtigste wäre, dass der Staat seine Propagandamaschinerie verliert und der Öffentlich Rechtliche Rundfunk abgeschafft wird. Erst wenn die Leute wieder selbst lernen zu denken haben solche Reformen überhaupt eine Chance. Ein neuer Goldstandard ist mit blick auf den Euro auch mehr als überfällig

    > Und z. B. die gerade ganz aktuelle Regelungen zur Arbeitszeiterfassung soll
    > ja gerade den Schachen dienen (ob sie es wirklich tut, sei mal
    > dahingestellt)

    Je mehr solcher gut gemeinten Gesetze beschlossen werden, desto stärker würgt man die Wirtschaft ab. Stell dir vor du machst ein Startup und musst erstmal seitenweise bürokratiebullshit und arbeitnehmerrechte verstehen damit du nicht verklagt wirst. Wer tut sich das denn noch an? Am ende werden gerade die Schwachen am stärksten leiden wenn die wirtschaft abwandert. Ich kann nur hoffen, dass die EU möglichst bald zerfällt. Man wird diesen Irrsinn niemals reformiert bekommen

  15. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Akaruso 16.05.19 - 19:51

    mvg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Akaruso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du kritisierst "die Macht des Stärkeren" und forderst gleichzeitig den
    > > Abbau von Kontrolle und Regulierung ????
    >
    > Nein ich sage, dass es immer nur das Recht des stärkeren gab und immer nur
    > das Recht des stärkeren geben wird. Deshalb müssen wir stärker und der
    > Staat schwächer werden anstatt immer weitere Macht an den allwissenden
    > Staat abzugeben.

    Wenn "wir" (wer damit auch immer gemeint ist) stärker werden und der Staat schwächer, dann sind "Wir" die starken und deine
    Aussage, dass das Recht des stärkeren immer geben wird, stimmt damit auf jeden Fall.
    Aber vergiss nicht "Wir" alle zusammen sind der Staat.

    Nun, so sind wir Menschen leider. In jedem Lebensbereich bis hinab in die Familie und Freundeskreis versuchen wir unsere Interessen durchzusetzen. Meistens siegt auch hier der Stärkere.
    Mal ein einfaches Beispiel: Geschwister streiten sich gerne mal über das ein oder andere. Wären da nicht die Eltern, die für Gerechtigkeit sorgen, dann würde sich wohl meistens der älteste durchsetzen.

    >
    > Gut möglich (ob das meiste einen Sinn hatte sei mal dahin gestellt) jetzt
    > sind sie es die meisten auf jeden fall nicht mehr.

    Das täuscht! die meisten Regeln bzw. Gesetze sind sinnvoll. Die nimmst du nur nicht wahr, weil sie für dich sebstverständlich sind.
    Die Regeln, die dich stören nimmst du hingegen viel stärker war, weil du direkt davon betroffen bist


    > .... Öffentlich Rechtliche Rundfunk abgeschafft wird. Erst wenn die Leute wieder
    > selbst lernen zu denken haben solche Reformen überhaupt eine Chance. ...

    Dann werden sich die Leute halt bei den privaten informieren. Die werden jedoch nahezu ausschließlich von Werbung und damit von den großen Firmen finanziert. Und wer das Geld gibt, der hat auch Einfluss auf den Sendeinhalt.
    Na merkst du jetzt, wie sich die Macht des Stärkeren ausbreiten wird?

    > Ein neuer Goldstandard ist mit blick auf den Euro auch mehr als überfällig

    Gibt es überhaupt weltweit so viel Gold? Und Gold ist auch nur soviel wert, wie jemand dafür bezahlt.

    >
    > > Und z. B. die gerade ganz aktuelle Regelungen zur Arbeitszeiterfassung
    > soll
    > > ja gerade den Schachen dienen (ob sie es wirklich tut, sei mal
    > > dahingestellt)
    >
    > Je mehr solcher gut gemeinten Gesetze beschlossen werden, desto stärker
    > würgt man die Wirtschaft ab.

    Jetzt bist du auf einmal auf der Seite der "Starken" Wirtschaft?

    Ganz davon abgesehen halte ich auch nichts von der Arbeitstzeiterfassungspflicht. Würde man aber alle Arbeitszeitregelungen abschaffen, dann gäbe es sicherlich sehr viel Missbrauch - vor allem bei den Schwachen.

  16. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 20:20

    nunja es wurde nie ohne probiert, wie kommst du auf die idee, dass es unbedingt so ein teils auch absurd überbordendes gewaltenkonstrukt wie den heutigen staat für ein miteinander leben braucht?

    das ist jetzt keine staatsablehnung, nur es gab ähnlich friedliche perioden mit weniger staatsgewalt und es gab hässlichere perioden mit totaler staatsgewalt ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.19 20:24 durch ML82.

  17. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 20:28

    -> unsere verbündeten sind betrüger/ wir verbünden uns weiterhin mit betrügern? oder ist das gute alte tradiotionelle angelsächsische landnahme/ solange keiner nen größeren zeigt gehört es einem ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.19 20:31 durch ML82.

  18. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 20:34

    4. andere produkte selbst entwickeln ... auch adobe kocht nur mit wasser, man muss es nur heißer kochen um da ran zu kommen ...

  19. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: mvg 16.05.19 - 20:44

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn "wir" (wer damit auch immer gemeint ist) stärker werden und der Staat
    > schwächer, dann sind "Wir" die starken und deine
    > Aussage, dass das Recht des stärkeren immer geben wird, stimmt damit auf
    > jeden Fall.
    > Aber vergiss nicht "Wir" alle zusammen sind der Staat.

    genau da ist der Fehler. Der Staat sind eine Gruppe von Leuten die uns (Die Bevölkerung) regieren/kontrollieren/ausbeuten

    Staat: "Gesamtheit der Institutionen, deren Zusammenwirken das dauerhafte und geordnete Zusammenleben der in einem bestimmten abgegrenzten Territorium lebenden Menschen gewährleisten soll"

    "Wir" sind NICHT "der Staat"! Auch wenn das oft von Politik und Staatfernsehn gerne so dargestellt wird

    > Nun, so sind wir Menschen leider. In jedem Lebensbereich bis hinab in die
    > Familie und Freundeskreis versuchen wir unsere Interessen durchzusetzen.
    > Meistens siegt auch hier der Stärkere.
    > Mal ein einfaches Beispiel: Geschwister streiten sich gerne mal über das
    > ein oder andere. Wären da nicht die Eltern, die für Gerechtigkeit sorgen,
    > dann würde sich wohl meistens der älteste durchsetzen.

    Gut und so setzten sich immer die Eltern durch. Kann man nur hoffen dass der Staat es genauso gut mit dir meint wie deine Eltern. Besser wäre es doch wenn wir weniger Macht zentralisieren, sodass andere weniger MAcht über uns ausüben können oder wir es ihnen zumindest so schwer wie möglich machen. Wenn man stark genug ist sind die Kollateralschäden für den anderen vielleicht so groß dass er keine Macht mehr über einen ausüben will obwohl er es könnte

    > > Gut möglich (ob das meiste einen Sinn hatte sei mal dahin gestellt)
    > jetzt
    > > sind sie es die meisten auf jeden fall nicht mehr.
    >
    > Das täuscht! die meisten Regeln bzw. Gesetze sind sinnvoll. Die nimmst du
    > nur nicht wahr, weil sie für dich sebstverständlich sind.
    > Die Regeln, die dich stören nimmst du hingegen viel stärker war, weil du
    > direkt davon betroffen bist

    Ok meines erachtens sind nahezu 90% der Steuern sinnlos. Alle Gesetze, die nicht das eigentum oder die Personen selbst vor direkten übergriffen schützen sind sinnlos. Nahezu alle Staatlichen institutionen und Staatsmedien sind sinnlos. Alles was die Leute vor sich selbst schützen soll ist ebenfalls sinnlos(verbraucherschutz, BtmG, Zoll, ...) Was dannach noch übrig bleibt würde ich nicht als "die Meisten" bezeichnen. Aber ok ist wohl ansichtssache

    > > .... Öffentlich Rechtliche Rundfunk abgeschafft wird. Erst wenn die
    > Leute wieder
    > > selbst lernen zu denken haben solche Reformen überhaupt eine Chance. ...
    >
    > Dann werden sich die Leute halt bei den privaten informieren. Die werden
    > jedoch nahezu ausschließlich von Werbung und damit von den großen Firmen
    > finanziert. Und wer das Geld gibt, der hat auch Einfluss auf den
    > Sendeinhalt.
    > Na merkst du jetzt, wie sich die Macht des Stärkeren ausbreiten wird?

    Ja aber man hat die Wahl von wem oder was man manipuliert wird und man kann notfalls einfach wechseln und so über die Medien abstimmen. Außerdem gibt es ja nicht nur werbefinanzierte Medien und das beste: man kann einfach nichts konsumieren ohne weiter Gez gebühren zahlen zu müssen.

    > > Ein neuer Goldstandard ist mit blick auf den Euro auch mehr als
    > überfällig
    >
    > Gibt es überhaupt weltweit so viel Gold?

    Oje... Es ist irrelevant wie viel gold existiert, denn nicht die absolute menge sondern der relative wert ist entscheident. Wenn zu wenig da ist macht man die stückelung kleiner und es ist wieder genug da. Es geht nur darum dass die Währungsmenge irgendwie beschränkt ist und vor allem nicht nur von Zentralbanken verliehen wird

    > Und Gold ist auch nur soviel wert,
    > wie jemand dafür bezahlt.

    Wie bei jeder anderen Währung/Tauschwahre auch ;) Es gibt keine absolut festgelegten "Werte". GEnau den Fehler hat Marx auch mit seiner Arbeitswert theorie gemacht

    > > > Und z. B. die gerade ganz aktuelle Regelungen zur Arbeitszeiterfassung
    > > soll
    > > > ja gerade den Schachen dienen (ob sie es wirklich tut, sei mal
    > > > dahingestellt)
    > >
    > > Je mehr solcher gut gemeinten Gesetze beschlossen werden, desto stärker
    > > würgt man die Wirtschaft ab.
    >
    > Jetzt bist du auf einmal auf der Seite der "Starken" Wirtschaft?

    Ja denn die Wirtschaft ist freiwillig und sie Produziert das zeug was wir zum Leben brauchen.

  20. Re: Eigentlich genau umgekehrt.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.19 - 21:39

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nunja es wurde nie ohne probiert, wie kommst du auf die idee, dass es
    > unbedingt so ein teils auch absurd überbordendes gewaltenkonstrukt wie den
    > heutigen staat für ein miteinander leben braucht?

    In der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und noch in die Antike gab es genug Kleinstaaten/Stadtstaaten. Und was haben die gemacht? Sich gegenseitig bekämpft weil alle das letzte Wort haben wollten.

    > das ist jetzt keine staatsablehnung, nur es gab ähnlich friedliche perioden
    > mit weniger staatsgewalt und es gab hässlichere perioden mit totaler
    > staatsgewalt ...

    Moment, ich sprach hier vom Staat nicht von Regierung. Der Staat als Konstrukt ist notwenig. Auch wenn man bei diesem natürlich viel falsch machen kann, Bürokratie, Bullshit-Jobs etc. Aber zumindest sorgt ein großer Staat dafür, dass Menschen zusammenarbeiten während Kleinstaaten das Gegenteil bewirken.

    Zudem muss man auch bedenken, dass durch den stetigen Fortschritt alles komplexer wird. Und je komplexer alles wird desto mehr Spezialisten sind nötig um diese Komplexität zu bewältigen. Damit es genug Spezialisten in ausreichender Menge gibt braucht es viele Leute die sich organisieren, so dass nicht alle dasselbe machen. Und diese Organisation kann nur von einem Konstrukt getragen werden, welches über einzelnen Menschen steht. Wobei wir wieder beim Konstrukt Staat angelangt sind.

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