Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Fairphone im Test: Glückliches…

Fairphone ist mehr Marketing als Fair

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 09.01.14 - 10:27

    Meiner Ansicht nach ist das Fairphone nicht wirklich fair. Hier wird ein Standart-Phone (Ek wahrscheinlich unter 100¤) ein recycelte Plastikrückseite verpasst und zu 90% Komponenten verwendet die dem Standard der Branche entsprechen.

    Wenn es um die Bezahlung der Arbeiter geht, dann hätten Sie sich besser einen Hersteller aus Shenzhen genommen, dort wurde gerade der Mindestlohn wieder um 13% erhöht (der höchste in ganz China). Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass dort ein guter Arbeiter in solch einer Fabrik nach der Probezeit einen höheren Lohn bekommt, als der Mindestlohn. Wobei man mit dem Mindestlohn in Shenzhen schon recht guten Lebensstandart hat. Ich kann jetzt nur für Shenzhen sprechen, hier ist die Situation eher umgekehrt als sie dargestellt wird. Hier sitzen die Arbeiter definitiv an dem längeren Hebel als die Arbeitgeber. Gute Mitarbeiter zu finden trotz sehr gutem Lohn ist mehr als schwierig.

    Foxconn hatte hier auch sein größtes Werk, hier wurde bekanntermaßen immer wieder von Selbstmorden berichtet. Was aber wohl selten was mit den Arbeitsbedingungen zu tun hatte, sondern schlicht und ergreifend mit der Anzahl der Mitarbeiter. Es waren 500.000 Mitarbeiter am Standort Shenzhen, wenn man die Selbstmordrate damit ins Verhältnis setzt, dann sieht das auf einmal ganz anders aus.

    Wir sollten vielleicht mal die Augen mehr auf unseren eigenen prekären Arbeitsplätze richten und zusehen, dass unsere Nachbarn eine gutes auskommen haben. (zB Mindestlohn)

  2. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: wmayer 09.01.14 - 10:36

    Dann hören wir ja sicher bald, dass Fairphone Milliardengewinne macht.
    Schließlich ist die Produktion ja so billig und das Phone so teuer.

  3. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 09.01.14 - 10:49

    Eine Frage der Stückzahl, die Marge ist auf jeden Fall mehr als ordentlich.

    Man sollte sich halt mal fragen was die Firma, denn so leistet? Keine eigene Hardware keine eigene Software, keine eigene Produktion.

    Als Vergleich ein LG 4G LTE (E975) kostet in China zur Zeit ca. 150¤ (Einzelhandelspreis).

  4. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: wmayer 09.01.14 - 11:16

    Dort gibt es die Aufschlüsselung des Preises:

    http://www.fairphone.com/wp-content/uploads/2013/09/Fairphone_Cost_Breakdown_and_Key_Sept2013.pdf

  5. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: a user 09.01.14 - 11:53

    vanstrand schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es um die Bezahlung der Arbeiter geht, dann hätten Sie sich besser
    > einen Hersteller aus Shenzhen genommen, dort wurde gerade der Mindestlohn
    > wieder um 13% erhöht (der höchste in ganz China).
    Sie haben ja sogar verscuht herstelelr aus ganz anderen ländern zu gewinnen, aber das war der einzige, der sich unter bestimmten vorraussetzung dazu bereiterklärte hatte (unter anderem wegen der geringen stückzahl).
    darüberhinaus gibt es einen fond für alle arbeiter.

    > Wir sollten vielleicht mal die Augen mehr auf unseren eigenen prekären
    > Arbeitsplätze richten und zusehen, dass unsere Nachbarn eine gutes
    > auskommen haben. (zB Mindestlohn)

    du solltest vielleicht mal die augen aufmachen und dich erst mal informieren, wie die umstände des fairphone tatsächlich sind.

  6. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 09.01.14 - 12:36

    Das habe ich bereits getan, die Stückzahl spielt doch überhaupt keine Rolle. Fairphone ist ein bereits existierendes Phone, jetzt eine handvoll Bauteile von einem anderen Hersteller zu nehmen ist kein Problem genauso für die Rückseite des Telefons ein anderes Kunststoffmaterial zu nehmen.

    Ich spreche hier aus Erfahrung, ich habe eine eigene Produktion in Shenzhen für LED Leuchten. Daher beziehe ich mich in meinen Aussagen auf Shenzhen, hier kenne ich die Lebenshaltungskosten, den Arbeitsmarkt und die Zulieferersituation in der Elektronik sehr gut.

    Als ich zum ersten mal vor 3 Jahren nach Shenzhen kam, dachte ich auch alle Mitarbeiter in der Produktion würden ausgebeutet und befragte ein paar Monate später eine neue Mitarbeiterin, welche vorher bei Foxconn gearbeitet hat wie schlimm dort die Situation sei. Sie fragte mehrmals nach, weil sie die Fragen nicht verstand. Sie meinte, wenn es einem dort nicht gefallen würde, dann würde man dort nicht arbeiten. Heute weiss ich was sie meinte, wenn Arbeiter einen neuen Job suchen, dann gehen Sie einfach eine Fabrik weiter und arbeiten dort.

    Jeder sollte sich bezüglich Fairphone mal Fragen warum die Firma nicht vor Ort ist und die Dinge in Eigenregie betreibt. Ich meine nicht die Bestückung der PCBs ich meine die Endmontagen und Verpackung etc.. Dazu brauch man kein Millionenbudget.

  7. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 09.01.14 - 12:45

    Ich habe mir soeben mal die Preiskalkulation angeschaut. Da kann ich nur sagen, wow multipliziert mal bitte die einzelnen Posten mit 25000. Wenn die Kalkulation stimmt , was ich bezweifele, dann kann ich nur sagen: Wahnsinn was manche Firmen Geld aus dem Fenster werfen können.

    Zertifizierungskosten in Höhe von 225.000¤ (für ein bereits in Serie gefertigtes Produkt /wir reden hier nicht von Neuentwicklung) Hut ab!

    Operations: 45¤ x 25000 = 1 125 000¤ !!! ohne Worte



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.14 12:57 durch vanstrand.

  8. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: bernd71 09.01.14 - 14:13

    vanstrand schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder sollte sich bezüglich Fairphone mal Fragen warum die Firma nicht vor
    > Ort ist und die Dinge in Eigenregie betreibt. Ich meine nicht die
    > Bestückung der PCBs ich meine die Endmontagen und Verpackung etc.. Dazu
    > brauch man kein Millionenbudget.

    Warum sollte das wichtig sein? Nach der Endmontage muss ja auch noch der Test durchgeführt werden. Das ist schon etwas Aufwand. Die haben gerade mal die ersten Geräte produziert bleibt doch mal realistisch.
    Außerdem ist ihr Ziel vermutlich nicht möglichst viel selbst zu machen sondern die Bedingungen zu verbessern wo es gemacht wird.

  9. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: bernd71 09.01.14 - 14:24

    Wo ist dein Problem. Es ist doch noch detailierter Aufgeführt welche Zertifizierungen erforderlich waren und iwe sich die Operationskosten aufteilen. Welcher Anteil ist dir zu hoch? Ich bezweifle das du eine Ahnung hast was man alles machen muss um ein Mobiltelefon zu verkaufen, zumal man ja in diesen Fall nicht einfach ins Regal greifen und einen beliebigen Hersteller beauftragen kann.

  10. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: wmayer 09.01.14 - 14:28

    Fairphone hat einfach alles (neu) zertifiziert ohne das machen zu müssen um Geld zu verbrennen, weil das so viel Spaß macht.

  11. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: a user 09.01.14 - 15:29

    vanstrand schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das habe ich bereits getan, die Stückzahl spielt doch überhaupt keine
    > Rolle.
    und ob die eine rolle spielt. das ist sogar entscheidend bei der suche nach einem fertiger. nur weil andere fertiger fast das gleiche phone bereits fertigen heißt das noch lange nicht, dass du einen ANDEREN findest, der dieses ebenfalls bauen will und das mit einer auflage von NUR 25000.

    es ist ja nicht so, dass sie einfach den fertiger des pendants fragen können: "hey, bau einfach mal 25000 mehr von den dingern als du sowieso schon baust".
    > Fairphone ist ein bereits existierendes Phone, jetzt eine handvoll
    > Bauteile von einem anderen Hersteller zu nehmen ist kein Problem genauso
    > für die Rückseite des Telefons ein anderes Kunststoffmaterial zu nehmen.
    was redest du hier? das war der einzige fertiger, der sich dafür bereiterklärt hat zu akzeptablen konditionen. wen interessiert das, dass du glaubst, das kein problem wäre.

    >
    > Ich spreche hier aus Erfahrung, ich habe eine eigene Produktion in Shenzhen
    > für LED Leuchten. Daher beziehe ich mich in meinen Aussagen auf Shenzhen,
    > hier kenne ich die Lebenshaltungskosten, den Arbeitsmarkt und die
    > Zulieferersituation in der Elektronik sehr gut.
    das bestriete ich nicht. der punkt ist: das fairphone hatte keine große wahl. weißt du überhaupt, ob der fertiger des pendants in Shenzen ist? wenn nein, dann ist es irrelvant, dass es eine fast kopie eines existierenden gerätes ist, da AUSSHLISCHLICH für diesen fertiger der mehraufwand gering wäre.

    > Jeder sollte sich bezüglich Fairphone mal Fragen warum die Firma nicht vor
    > Ort ist und die Dinge in Eigenregie betreibt. Ich meine nicht die
    > Bestückung der PCBs ich meine die Endmontagen und Verpackung etc.. Dazu
    > brauch man kein Millionenbudget.
    wovon redest du da?

    entschuldige, aber du redest völlig wirres zeug, dass wenig bis gar ncihts mti dem fairphone zu tun hat.

  12. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 09.01.14 - 17:58

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vanstrand schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das habe ich bereits getan, die Stückzahl spielt doch überhaupt keine
    > > Rolle.
    > und ob die eine rolle spielt. das ist sogar entscheidend bei der suche nach
    > einem fertiger. nur weil andere fertiger fast das gleiche phone bereits
    > fertigen heißt das noch lange nicht, dass du einen ANDEREN findest, der
    > dieses ebenfalls bauen will und das mit einer auflage von NUR 25000.
    Siehe meinen Kommentar weiter unten, nur weil Foxconn Millionen produziert heisst das noch lange nicht, dass jeder Handy Produzent in China in dieser Größenordnung agiert. Nochmal die Änderungen sind eher marginal.

    > es ist ja nicht so, dass sie einfach den fertiger des pendants fragen
    > können: "hey, bau einfach mal 25000 mehr von den dingern als du sowieso
    > schon baust".
    > > Fairphone ist ein bereits existierendes Phone, jetzt eine handvoll
    > > Bauteile von einem anderen Hersteller zu nehmen ist kein Problem genauso
    > > für die Rückseite des Telefons ein anderes Kunststoffmaterial zu nehmen.
    > was redest du hier? das war der einzige fertiger, der sich dafür
    > bereiterklärt hat zu akzeptablen konditionen. wen interessiert das, dass du
    > glaubst, das kein problem wäre.
    >
    > >
    > > Ich spreche hier aus Erfahrung, ich habe eine eigene Produktion in
    > Shenzhen
    > > für LED Leuchten. Daher beziehe ich mich in meinen Aussagen auf
    > Shenzhen,
    > > hier kenne ich die Lebenshaltungskosten, den Arbeitsmarkt und die
    > > Zulieferersituation in der Elektronik sehr gut.
    > das bestriete ich nicht. der punkt ist: das fairphone hatte keine große
    > wahl. weißt du überhaupt, ob der fertiger des pendants in Shenzen ist? wenn
    > nein, dann ist es irrelvant, dass es eine fast kopie eines existierenden
    > gerätes ist, da AUSSHLISCHLICH für diesen fertiger der mehraufwand gering
    > wäre.
    >
    Du verstehst mich hier falsch, ich wollte hier nur klar stellen, dass zum einen die Arbeitsbedingungen in China bedeutend besser sind als Sie weitestgehend in der Presse kommuniziert werden. Ich jedoch hier nur für Shenzhen reden kann, da ich hier selber produziere und somit die Gegenheiten sehr gut kenne. In Shenzhen werden 70% der weltweiten Computer Peripherie hergestellt und ebenfalls sind hier jede Menge Handy Produzenten vor Ort. Die Wahrscheinlichkeit hier jemanden zu finden der ein vergleichbares Handy bereits produziert ist gleich 100% und ich kann aus Erfahrung sagen, dass bei dem Volumen von 25000 es sich auf jeden Fall jemanden finden lässt, der diese kleinen Änderungen macht. Die kritische Größe ist hier eher 5000 Stück.
    > > Jeder sollte sich bezüglich Fairphone mal Fragen warum die Firma nicht
    > vor
    > > Ort ist und die Dinge in Eigenregie betreibt. Ich meine nicht die
    > > Bestückung der PCBs ich meine die Endmontagen und Verpackung etc.. Dazu
    > > brauch man kein Millionenbudget.
    > wovon redest du da?
    >
    > entschuldige, aber du redest völlig wirres zeug, dass wenig bis gar ncihts
    > mti dem fairphone zu tun hat.

    Wieso ist dass wirres Zeug? Wenn du dir mal das Budget dieses Projektes anschaust, dann darf man doch mal fragen warum, wenn so viel wert auf angebliche Fairness gelegt wird, sie dies in Eigenregie durchführen? Dann haben Sie wenigstens ein Teil in eigenen Händen und könne Löhne und Arbeitsbedingungen selbst bestimmen.

    Was ist daran wirr? Genauso habe ich es doch auch getan, mit einem weitaus geringeren Budget.

    Ich hätte mir vor 3 Jahren wahrscheinlich auch noch ein Fairphone gekauft, weil ich diese angeblichen Fakten geglaubt hätte. Die Realität sieht allerdings oft anders aus, wenn man vor Ort ist und es dazu auch selbst durchführt. Man kennt die Arbeitsbedingungen und Leistungen, die Preise der Lieferanten vor Ort, die Stückzahlen usw....

    Mich ärgert es einfach nur, wenn den Kunden die sich für eine gute Sache einsetzen, so vom Marketing über den Tisch gezogen werden.

  13. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 09.01.14 - 18:08

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist dein Problem. Es ist doch noch detailierter Aufgeführt welche
    > Zertifizierungen erforderlich waren und iwe sich die Operationskosten
    > aufteilen. Welcher Anteil ist dir zu hoch? Ich bezweifle das du eine Ahnung
    > hast was man alles machen muss um ein Mobiltelefon zu verkaufen, zumal man
    > ja in diesen Fall nicht einfach ins Regal greifen und einen beliebigen
    > Hersteller beauftragen kann.

    Wie ich oben bereits erwähnt habe, so habe ich eine eigene Produktion in Shenzhen für LEDleuchten. Bin eventuell etwas näher dran als der ein oder andere hier im Forum. Wieviele CE Zertifizierungen hast du letztes Jahr in China durchführen lassen?
    Ich kann jetzt nur von Konstanstromquellen und Zigbee Controllern und Schaltnetzteilen sprechen. Davon habe ich letztes Jahr ca. 100 EMC Test machen lassen und 28 CE Zertifizierungen. Als Beispiel CE Zertifizierung für ein Schaltnetzteil liegt bei rund 600¤. Mobiltelefon ist was Funk betrifft etwas aufwendiger aber ich denke, da ist mal richtig Luft drin. ;)

  14. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 09.01.14 - 18:13

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vanstrand schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jeder sollte sich bezüglich Fairphone mal Fragen warum die Firma nicht
    > vor
    > > Ort ist und die Dinge in Eigenregie betreibt. Ich meine nicht die
    > > Bestückung der PCBs ich meine die Endmontagen und Verpackung etc.. Dazu
    > > brauch man kein Millionenbudget.
    >
    > Warum sollte das wichtig sein? Nach der Endmontage muss ja auch noch der
    > Test durchgeführt werden. Das ist schon etwas Aufwand. Die haben gerade mal
    > die ersten Geräte produziert bleibt doch mal realistisch.
    > Außerdem ist ihr Ziel vermutlich nicht möglichst viel selbst zu machen
    > sondern die Bedingungen zu verbessern wo es gemacht wird.
    Warum das wichtig sein? Die Gegenfrage soll wohl ein Scherz sein oder?

    Ich kann ganz einfach in meiner Fabrik die Arbeitsbedingungen die Löhne und die Zulieferer selbst bestimmen. Wenn man mal so liest haben die fast gar nix in der Hand und ich kann allen mal sagen, die wissen am Ende weder was da 100% verbaut wird noch wie es verbaut wurde. Wir hatten am Anfang auch über OEM produzieren lassen und daraus gelernt.

    Ich brauche in meiner Fabrik keinen Fond für Mitarbeiter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.14 18:17 durch vanstrand.

  15. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 09.01.14 - 18:16

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fairphone hat einfach alles (neu) zertifiziert ohne das machen zu müssen um
    > Geld zu verbrennen, weil das so viel Spaß macht.

    Natürlich müssen die das Telefon zertifizieren, die Frage ist nur müssen es 225.000¤ sein? Die Kosten in der Kalkulation sind durch die Bank mehr als hoch.

  16. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: Balion 09.01.14 - 18:48

    vanstrand schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich müssen die das Telefon zertifizieren, die Frage ist nur müssen es
    > 225.000¤ sein? Die Kosten in der Kalkulation sind durch die Bank mehr als
    > hoch.

    Es sind Zertifikate und Tests, dass sollte man dabei mal nicht übersehen. Dazu schreiben sie auch extra auf der HP, dass dies eine Annahme ist.

  17. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: bernd71 09.01.14 - 19:06

    Für ein Smartphone ist aber etwas mehr als CE notwendig (haben sie sogar aufgelistet), sicherlich mehr als für LED-Leuchten.

  18. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: bernd71 09.01.14 - 19:15

    Und sie sollen wirklich alles aus dem Stand für ein Smartphone machen, was selbst Du für LED Leuchten nicht sofort gemacht hast? Warum reicht es nicht wenn man den Auftragnehmer entsprechend überwacht?
    Warum muss es denn die eigene Fertigung sein, vor allem wenn ma die Bedingungen allgemein ändern möchte? Warum sich auf seine eigene Insel zurückziehen.

  19. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: bernd71 09.01.14 - 19:28

    Ich verstehe zwar nicht warum man über den Tisch gezogen wird, aber wenn in Shenzhen die Arbeitsbedingungen bereicht gut sind ist es doch löblich das sie diese dann woanders verbessern. Ist ähnlich wie mit dem Metallen, man hätte sie auch woanders beziehen können, hilft den Leuten im Kongo aber nicht.
    Diese 100% Erwartung ist eher ein Problem. Sie machen das zu ersten mal, da gestehe ich und vermutlich viele andere Fehler zu (falls die Auswahl eines Fertigers denn überhaupt einer ist). Warum immer so dramatisch, "über den Tisch gezogen"?

  20. Re: Fairphone ist mehr Marketing als Fair

    Autor: vanstrand 10.01.14 - 09:09

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe zwar nicht warum man über den Tisch gezogen wird, aber wenn in
    > Shenzhen die Arbeitsbedingungen bereicht gut sind ist es doch löblich das
    > sie diese dann woanders verbessern. Ist ähnlich wie mit dem Metallen, man
    > hätte sie auch woanders beziehen können, hilft den Leuten im Kongo aber
    > nicht.
    > Diese 100% Erwartung ist eher ein Problem. Sie machen das zu ersten mal, da
    > gestehe ich und vermutlich viele andere Fehler zu (falls die Auswahl eines
    > Fertigers denn überhaupt einer ist). Warum immer so dramatisch, "über den
    > Tisch gezogen"?

    Das hat nichts mit Dramatik zu tun. Ich habe auch keine 100% Erwartung.

    Die Logik einen fremde Firma in China überwachen zu wollen oder gar in deren Geschfätsprozesse eingreifen zu wollen ist schlicht und ergreifend unmöglich.
    Somit zahlen die Käufer die eine gute Absicht verfolgen und dafür eine höheren Preis für ein Produkt, dass die ausgeschriebenen Eigenschaften nicht erfüllen kann.

    Ich gestehe jedem Fehler ein gerade, wenn man anfängt. Ich habe mit 0 in China angefangen.

    Die Frage ist doch viel mehr warum schreibe ich denn groß Fairphone darauf, wenn ich dies nicht garantieren kann bzw. der Anteil am Gesamtprodukt doch eher gering ist. Warum sage ich nicht wir versuchen mal ein "normales" Telefon produzieren zu lassen, mit dem Endziel es später weitestgehend selbst fair herzustellen?
    Ich sage mal die Wahrscheinlichkeit, dass die von uns produzierten LEDleuchten fair sind, ist größer als die des Fairphones.
    Aber ich käme nie auf die Idee damit hausieren zu gehen und meine Leuchten als Fairlight zu vermarkten :) Hilfe!

    Zum Abschluss kann ich nur nochmal betonen, dass die Arbeits und Lebensbedingungen im Schnitt in China viel besser sind, als es hier in den Medien dargestellt werden. Man sollte immer bedenken in China herrscht mehr oder weniger Vollbeschäftigung, d.h. wenn es einem bei A nicht passt geht man zu B.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, München
  2. Universität Passau, Passau
  3. Haufe Group, Bielefeld
  4. Schütz GmbH & Co. KGaA, Selters (Westerwald)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 16,99€
  2. 39,99€ (Release am 3. Dezember)
  3. (-10%) 26,99€
  4. 16,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Offene Prozessor-ISA: Wieso RISC-V sich durchsetzen wird
Offene Prozessor-ISA
Wieso RISC-V sich durchsetzen wird

Die offene Befehlssatzarchitektur RISC-V erfreut sich dank ihrer Einfachheit und Effizienz bereits großer Beliebtheit im Bildungs- und Embedded-Segment, auch Nvidia sowie Western Digital nutzen sie. Mit der geplanten Vektor-Erweiterung werden sogar Supercomputer umsetzbar.
Von Marc Sauter

  1. RV16X-Nano MIT baut RISC-V-Kern aus Kohlenstoff-Nanoröhren
  2. Freier CPU-Befehlssatz Red Hat tritt Risc-V-Foundation bei
  3. Alibaba Xuan Tie 910 Bisher schnellster RISC-V-Prozessor hat 16 Kerne

  1. Kinder und Informatik: Elfjährige CEO will eine Milliarde Kinder das Coden lehren
    Kinder und Informatik
    Elfjährige CEO will eine Milliarde Kinder das Coden lehren

    Samaira Mehta hat mit sechs Jahren Programmieren gelernt. Andere Kinder und vor allem Mädchen sollen das auch können, meint sie im Interview mit Cnet. Mit elf Jahren ist sie bereits Chefin eines Unternehmens, das Brettspiele vermarktet.

  2. Bundesnetzagentur: Kabelnetzbetreiber ließen erst zweimal Endgeräte abschalten
    Bundesnetzagentur
    Kabelnetzbetreiber ließen erst zweimal Endgeräte abschalten

    Die Netzbetreiber erklären auf europäischer Ebene weiter, dass Routerfreiheit die Sicherheit bedroht. Doch es gibt dazu kaum Fallzahlen bei der zuständigen Bundesnetzagentur.

  3. Arbeitsspeicher: SK Hynix entwickelt 1Z-nm-16-GBit-DRAM
    Arbeitsspeicher
    SK Hynix entwickelt 1Z-nm-16-GBit-DRAM

    Nachdem Samsung bereits DDR4-Speichermodule mit 32 GByte Kapazität basierend auf 1Z-nm-16-GBit-Chips verkauft, legt SK Hynix nach: Die Serienfertigung des DRAMs soll allerdings erst 2020 starten.


  1. 17:20

  2. 16:55

  3. 16:10

  4. 15:15

  5. 15:00

  6. 14:43

  7. 14:28

  8. 14:14