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  5. › FeMBMS: Telefónica will 5G für…

5G

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  1. 5G

    Autor: tg-- 21.03.18 - 19:07

    Die Story zeigt mal wieder ganz schön was von frühem 5G Deployment zu halten ist.
    eMBMS, der Vorgänger der hier getesteten Technik (funktional weitestgehend identisch) existiert seit jahrem im LTE (aka 4G) Standard.

    FeMBMS wurde hingegen im Mitte letzten Jahres veröffentlichten Release 14, dem aktuellen LTE Release standardisiert und ist dementsprechend eine "4G" Technologie.
    Aber es ist neu, Politik und Medien reden von 5G, damit machen wir daraus nun einfach eine 5G-Technik und alle sind glücklich.

    Das hier genutzte LTE Band auf 700 MHz ist übrigens noch viel länger standardisiert, und auch weiterhin könnte man die Technik auf allen bestehenden LTE-Basisstationen implementieren und braucht somit weder: neue Antennen (falls 700 MHz vorhanden), neue Hardware, neue Endgeräte (falls Baseband-Firmwareupdates möglich und 700 MHz Support).

    Der Umfang der nötigen Änderungen entspricht also jeder anderen Erweiterung die in LTE bisher kam, bzw. ist sogar wesentlich geringer (z.B. 4x4 MIMO was mehr/neue Antennen benötigt, neben Software-Support in den Basebands auf Basisstation und Endgerät).

    Ist so ein solches Feature nun wirklich des "5G" Labels würdig, wenn man vom möglichen Marketinghype absieht?


    Wer meinen 5G-Rant bis hierhin durchgehalten hat kriegt als Bonus noch ein paar der technischen Details welche FeMBMS ausmachen und im Artikel wie gewohnt fehlen:
    - FeMBMS ist in erster Linie Broadcast wie schon länger vorhanden, d.h. eine Übertragung eines Streams erfolgt in einer Zelle an alle Teilnehmer nur einmal zur gleichen Zeit (es ist also ein Live-Stream)
    - Der Standard spezifiziert Downlink-Only Zellen, also LTE Zellen in denen nur die Basisstationen senden und keine Endgeräte
    - Live-Streams werden erst übertragen wenn der erste Teilnehmer der Zelle über eine andere vor Ort vorhandene LTE oder ggf. UMTS-Zelle (im Regelfall auf der gleichen Antenne bei anderer Frequenz, aber prinzipiell auch eine Antenne an einem entfernten Standort) den Stream anfordert, ab da steht der Stream allen Teilnehmern in der Zelle zur Verfügung
    - FeMBMS erlaubt ein längeres Cyclic Prefix von bis zu 200 µs statt der üblichen 4,7 bzw. 16 µs in "normalem" LTE, was erheblich größere Reichweiten (über 100 km) erlaubt, aber mehr Energie verbraucht und die Bandbreite verringert - diese Option wird auch für EAN, das European Aviation Network (also die Anbindung von Flugzeugen per LTE), bereits in Europa verwendet

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