Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Festnetz: O2 will in Deutschland letzte…

Festnetzersatz in dicht besiedelten Ballungsgebieten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Festnetzersatz in dicht besiedelten Ballungsgebieten

    Autor: Bashguy 28.02.17 - 09:00

    Auf so eine bescheuerte Idee kann auch nur O2 kommen... Hauptsache billig umsetzen...

    Als ob es in dicht besiedelten Gebieten nicht ausreichend Kunden für einen Glasfaserausbau geben würde... Wer zur Hölle braucht da LTE als Ersatzprodukt?

    Kann mir einer bitte den Sinn dahinter erläutern?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.17 09:05 durch Bashguy.

  2. Re: Festnetzersatz in dicht besiedelten Ballungsgebieten

    Autor: spezi 28.02.17 - 09:35

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf so eine bescheuerte Idee kann auch nur O2 kommen... Hauptsache billig
    > umsetzen...

    Oder Google:
    https://arstechnica.com/information-technology/2017/02/google-fiber-makes-expansion-plans-for-60-wireless-gigabit-service/

  3. Re: Festnetzersatz in dicht besiedelten Ballungsgebieten

    Autor: Spaghetticode 28.02.17 - 12:31

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf so eine bescheuerte Idee kann auch nur O2 kommen... Hauptsache billig
    > umsetzen...
    >
    > Als ob es in dicht besiedelten Gebieten nicht ausreichend Kunden für einen
    > Glasfaserausbau geben würde... Wer zur Hölle braucht da LTE als
    > Ersatzprodukt?


    Eine Zeit lang gab es sogar WiMAX (MAXXonAIR) in dicht besiedelten Ballungsräumen (Dresden-Striesen, 37.726 Einwohner auf 3,79 km²). Das wurde aber eingestampft, seitdem die Telekom dort (V)DSL gebaut hat.

    Wobei solche Gebiete besser mit Festnetz (VDSL, FTTH) angebunden sind. Bei Verwendung von Mobilfunk bräuchte man schließlich an jeder Straßenecke einen Mobilfunkmast.

  4. Re: Festnetzersatz in dicht besiedelten Ballungsgebieten

    Autor: Nogul 28.02.17 - 14:28

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob es in dicht besiedelten Gebieten nicht ausreichend Kunden für einen
    > Glasfaserausbau geben würde... Wer zur Hölle braucht da LTE als
    > Ersatzprodukt?
    >
    > Kann mir einer bitte den Sinn dahinter erläutern?

    Aktueller Hype ist ja IoT. Mittlerweile ist es gar nicht so selten, dass ein Haushalt gar kein Festnetz hat. Ein Handy hat aber jeder. Wenn man nicht nur ein Handy sondern Uhr, Schuhe, Jacken, Auto, Kühlschrank, Fahrrad, etc. mit Internetanschluss hat wird es mit Kabel unpraktisch. Zu hause produziert man einen Bruchteil der gesamten Traffic. Wozu dann noch für das Bisschen extra Kabel legen?

  5. Re: Festnetzersatz in dicht besiedelten Ballungsgebieten

    Autor: Anonymer Nutzer 28.02.17 - 15:50

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bashguy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Als ob es in dicht besiedelten Gebieten nicht ausreichend Kunden für
    > einen
    > > Glasfaserausbau geben würde... Wer zur Hölle braucht da LTE als
    > > Ersatzprodukt?
    > >
    > > Kann mir einer bitte den Sinn dahinter erläutern?
    >
    > Aktueller Hype ist ja IoT. Mittlerweile ist es gar nicht so selten, dass
    > ein Haushalt gar kein Festnetz hat. Ein Handy hat aber jeder. Wenn man
    > nicht nur ein Handy sondern Uhr, Schuhe, Jacken, Auto, Kühlschrank,
    > Fahrrad, etc. mit Internetanschluss hat wird es mit Kabel unpraktisch. Zu
    > hause produziert man einen Bruchteil der gesamten Traffic. Wozu dann noch
    > für das Bisschen extra Kabel legen?

    Die Nerds verlegen ja auch noch Ethernetkabel zuhause, nur dann kann man einen schnellen Festzugang ja überhaupt sinnvoll ausreizen, wobei sinnvoll ausreizen bei allem über 50-100 mbps echt schwierig wird, solang man nicht sein ganzes Leben vor dem PC verbringt. Bevor ich ein privates Glasfaserkabel in meine Bude verlege und dort auf Wireless gehe (WLAN) spar ich mir das ganze, inkl. der Wohnungsgebundenheit, doch lieber gleich und geh gleich auf Wireless (Mobilfunk) und kann meine Devices dann überall nutzen, nicht nur in der Reichweite meines heimischen WLANs.

    Das einzige, was die Leute überhaupt noch davon abhält, sind die lausigen Tarife und die schlecht ausgebauten Netze. Aber prinzipiell hätte kaum ein Mensch unter 50 hierzulande noch einen stationären Internetzugang, wäre das anders. Das sieht man auch gut zB in Finnland, da sinkt der Anteil von Festnetz-Internetzugängen seit Jahren rapide:

    https://en.statista.com/statistics/555097/finland-share-of-households-with-a-landline-internet-connection-by-residential-area/

    ohne, dass die Finnen deswegen kein Full HD Netflix usw. mehr nutzen würden. Sie nutzen es halt über das Mobilnetz, so sehr das auch für deutsche Nutzer wie science fiction klingen mag.

  6. Re: Festnetzersatz in dicht besiedelten Ballungsgebieten

    Autor: Anonymer Nutzer 28.02.17 - 15:55

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wobei solche Gebiete besser mit Festnetz (VDSL, FTTH) angebunden sind. Bei
    > Verwendung von Mobilfunk bräuchte man schließlich an jeder Straßenecke
    > einen Mobilfunkmast.

    Bei Festversorgung brauchst du die Leitungen sogar noch über die Straßenecke hinaus, bis in jede Wohnung. Wireless ist in jedem Falle billiger und einfacher. Nur, diese Synergie kann man zugegebenermaßen nur heben, wenn man sich für eines entscheidet. Wenn man parallel weiter in Festnetz und Wireless investiert, dann kommt beides nicht weit. Das monatliche Budget, dass ein durchschnittlicher Haushalt für Telekommunikation ausgeben kann, wächst ja nicht immer weiter, nur weil es immer neue Technologien gibt. Dazu sind die Kosten hierzulande besonders hoch (Freileitungen sind verpönt, der Staat hält ordentlich die Hand auf bei den Funklizenzen bzw. verteuert Festnetzinvestitionen enorm durch Ausschreibungen und Regulierung).

    Würde zB die Telekom einen Schnitt machen und sagen, wir machen nix mehr mit der TAL und bauen dafür richtig Wireless aus, an jede Straßenecke kommt in unsere grauen Kästen eine Femtozelle und es gibt keine Trennung mehr zwischen Datennutzung in euren Wohnungen und wenn ihr unterwegs seid, dann könnte man fast alles Kapital dort hinein stecken (Omas Telefondose kann ja weiter in Betrieb bleiben, für ein Basis VoIP Netz mit POTS über die TAL braucht es nicht viel Kapital) und wir würden das Internet ganz anders nutzen.

    Randgruppen können sich dann, auf eigene Kosten, ja trotzdem eine Glasfaser vom nächsten Endpunkt in ihre Wohnung legen lassen. Aber die Masse der Menschen wäre mit überall unbegrenzt nutzbarem Highspeed Wireless mehr als glücklich.

  7. Re: Festnetzersatz in dicht besiedelten Ballungsgebieten

    Autor: bombinho 01.03.17 - 19:20

    Anonymer Nutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Nerds verlegen ja auch noch Ethernetkabel zuhause, nur dann kann man
    > einen schnellen Festzugang ja überhaupt sinnvoll ausreizen, wobei sinnvoll
    > ausreizen bei allem über 50-100 mbps echt schwierig wird, solang man nicht
    > sein ganzes Leben vor dem PC verbringt.

    Hier hakt die Logik ein wenig.
    Man hat ja schnelle Zugaenge um eben nicht sein ganzes Leben am PC mit Kaffee verbringen zu muessen. Oder x-mal einen Datentransport anstossen muss, weil in der Zwischenzeit IP-Wechsel, kurze Verbindungsstoerung etc. etc. war und der Urspruengliche bei 99% abgeschmiert ist.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
  3. DI Deutsche Immobilien Gruppe (DI-Gruppe), Düren
  4. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 339,00€ (Bestpreis!)
  2. 299,00€ (zzgl. Versand)
  3. (u. a. Civilization VI für 27,99€, Xcom 2 für 11,99€, Tropico 6 El Prez Edition für 36,99€)
  4. (u. a. Deapool 2, Vikings, X-Men Dark Phoenix, Terminator u.v.m.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
Galaxy Fold im Hands on
Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
  2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
  3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

  1. BSI: iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben
    BSI
    iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben

    Neben Kryptohandys dürfen Behördenmitarbeiter nun auch auf iPhones Vertrauliches miteinander besprechen - vorausgesetzt, sie verwenden eine App der Telekom.

  2. Datenleck: Persönliche Daten von Ecuadors Bürgern ungeschützt im Netz
    Datenleck
    Persönliche Daten von Ecuadors Bürgern ungeschützt im Netz

    Detaillierte persönliche Informationen von Ecuadors Bürgern waren offen zugänglich im Internet. Insgesamt umfasste die Datenbank 20 Millionen Einträge, darunter auch der 2017 eingebürgerte Julian Assange.

  3. Wegen Cloudflare: OpenBSD deaktiviert DoH im Firefox-Browser
    Wegen Cloudflare
    OpenBSD deaktiviert DoH im Firefox-Browser

    Wegen der Kooperation von Mozilla und Cloudflare für DNS über HTTPS (DoH) deaktiviert das Team von OpenBSD die Nutzung des Protokolls für alle Firefox-Nutzer des freien Betriebssystems. Interessierte können die Technik aber weiterhin einsetzen.


  1. 16:08

  2. 15:27

  3. 13:40

  4. 13:24

  5. 13:17

  6. 12:34

  7. 12:02

  8. 11:15