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In Deutschland machen sich die Provider lächerlich

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  1. In Deutschland machen sich die Provider lächerlich

    Autor: deus-ex 27.02.17 - 18:46

    Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder.

    Und da kommt von den Providern immer der gleiche Quatsch wenn es um das Thema "Straße aufreisen" geht.

    Zumal die "Internet-Preise" auch im oberen Bereich liegen.

    Finnen, Schweden und Co. lachen sich tot. Dort wohnt kaum jemand bekommt aber Kabel in die letzen Käffer verlegt.

  2. Re: In Deutschland machen sich die Provider lächerlich

    Autor: Anonymer Nutzer 27.02.17 - 22:49

    Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich ...

    Nur weil der Internetprovider dir dort weniger berechnet, heißt das nicht, dass es dort wirklich billiger ist.
    Z.B. wenn der Staat dort Steuergelder in die Provider pumpt bezahlst du es halt mit deinen Steuern und am Ende kommts auf ähnliche Summen.
    Auch sind die Gesetze was Landrecht angeht dort oft anders. Wenn du hier in Deutschland den Bürgersteig aufreißen willst, gibt es Bürger die Klagen dass vor ihrem Fenster Lärm entsteht und durch das aufreißen des Bürgersteigs nachteile entstehen und es wird Gutachten geben, die nachweisen, dass es viel viel besser ist, auf der anderen Straßenseite das Kabel zu verlegen. Anschließend klagt dann die andere Straßenseite wiederrum und wird Gutachten bereithalten, die die Kabelverlegung von der anderen Himmelsrichtung vorsehen usw. Dadurch wird der Bau um Jahre verzögert und es kostet deutlich mehr als vorgesehen.
    In vielen anderen Ländern werden solche Klagen garnicht erst zugelassen. Da darfst du sogar die Kabel einfach auf Privatgrundstücken verlegen wenns der Allgemeinheit dient. Bei größeren Aktionen wird halt fix der Landeigentümer enteignet.

    Dazu kommen dann noch die Leute, die nach dem verlegen von Glasfaserkabeln plötzlich vermehrt Kopfschmerzen haben und schlecht schlafen usw. Im Ausland kommt man dafür in die Klapse, in Deutschland muss der Besitzer der Kabel dann die Gutachten des "geschädigten" zahlen und darf ihm lebenslang einen finanziellen Ausgleich zahlen. Da die "Schädigung" des Körpers durch so ein Glasfaserkabel ja auch irreparabel ist und über Jahrzehnte anhält, muss auch nach einem Umzug weiter bezahlt werden. All diese Klagen machen den Ausbau in Deutschland so teuer.

    ps. Ich würde ja liebend gerne Ironie-Tags um den letzten Absatz machen aber das ist leider traurige Realität.

  3. Re: In Deutschland machen sich die Provider lächerlich

    Autor: bombinho 28.02.17 - 02:20

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ps. Ich würde ja liebend gerne Ironie-Tags um den letzten Absatz machen
    > aber das ist leider traurige Realität.

    Jetzt daemmert es mir, warum die Telekom immer noch fleissig Kupfer verlegt, weil da diese Probleme nicht auftreten ;)

    Im Uebrigen wurden einige Gemeinden in den letzten Jahren bereits mehrfach umgebuddelt ohne, dass Jemand zu dem Thema gefragt worden ist.
    Sollte dort jemand entschaedigt werden, zaehlt dann jedes Mal Buddeln oder wird da mit einer Pauschale entschaedigt?

    Traurige Realitaet. Kein Geld fuer Glasfaser, aber dafuer Geld um Kupfer ueber die alte Glasfaser drueberzubuddeln.

  4. Re: In Deutschland machen sich die Provider lächerlich

    Autor: Moe479 28.02.17 - 02:54

    dann muss man nur so schnell sein das kabel vor der klage verlegt zu haben, ganz ehrlich, bei uns vor der tür hat vodafone/kd (nicht dass den verein besonders mag) das innerhalb von einem tag 9 to 5 gelegt, die ausführenden hatten zwei kleine bagger und einfach mehr als genung personal aufgefahren, der brürgersteig war im nu wieder zu ... ja, so geht das!

  5. Re: In Deutschland machen sich die Provider lächerlich

    Autor: Bayer 28.02.17 - 07:43

    Was schreibst du denn hier für einen Blödsinn?
    Bitte denke das nächste Mal nach, bevor du einen Beitrag kommentierst!

    "warum die Telekom immer noch fleissig Kupfer verlegt"
    Die Telekom verlegt beim Breitband-Ausbau kein Kupfer, sondern verlegt neben dem bestehenden Kupferkabel zum Kabelverzweiger ein Glasfaserkabel, damit dort ein Outdoor-DSLAM errichtet werden kann. In Neubaugebiet und kleineren Dörfern verlegen sie, zumindest bei mir in Bayern, direkt Glasfaser bis ins Haus, da sich dort ein Outdoor-DSLAM nicht lohnt. Bei den kleineren Dörfern gibt es dann meistens eine bestehende oberirdische Verkabelung über Holzmasten, an den die Glasfaserkabel mit aufgehängt werden.

    "Traurige Realitaet. Kein Geld fuer Glasfaser, aber dafuer Geld um Kupfer ueber die alte Glasfaser drueberzubuddeln."
    Dieser Satz gibt vorne und hinten keinen Sinn.
    Es gibt keine alte Glasfaser. Außerdem ist Geld für Glasfaser da, um es bis zum Kabelverzweiger auszubauen. Dann ist es näher beim Kunden und über VDSL/Vectoring können höhere Datenraten über die kürze Kupferstrecke erreicht werden.

  6. Re: In Deutschland machen sich die Provider lächerlich

    Autor: bombinho 28.02.17 - 20:20

    Bayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was schreibst du denn hier für einen Blödsinn?
    Vorsicht vor zuviel Zuversicht beim Steinewerfen im Glashaus.

    > Dieser Satz gibt vorne und hinten keinen Sinn.
    > Es gibt keine alte Glasfaser.

    Ahja, das wird die (ehemals) OPAL-Betroffenen freuen zu hoeren.

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