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Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

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  1. Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

    Autor: logged_in 27.02.17 - 20:48

    Man schaue sich mal diese zwei Seiten an

    http://www.thisiscolossal.com/2014/09/telefontornet-stockholm/

    http://gizmodo.com/19th-century-new-york-was-covered-in-an-insane-web-of-t-5987564

    Warum können Städte keine hohen Pfosten oder auf hohen Gebäuden viele Richtfunktantennen installieren, die dann die Bürger so lange mit einen guten Internetzugang versorgen, bis die unterirdischen Kabel liegen (AKA die Telekom mal ihren Hintern bewegt)? Eventuell können dann auch Nachbarn untereinander Kabel durch die Fenster laufen lassen, so dass dann für eine Gruppe von Häusern nur eine Antenne notwendig wäre.

    Im Gegensatz zum Mobilfunk, der ja fast in alle Richtungen ausstrahlt, könnte so so was wie virtuelle Kabel hergestellt werden. Im Gegensatz zu einem Mesh-Network muss so auch nicht die "Luft-Bandbreite" geteilt werden.

    Wenn man dafür den Städten exklusive Frequenzbänder zur Verfügung stellt, dann wäre das doch was.

  2. Re: Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.02.17 - 23:02

    Pro Haus bzw. pro "Gruppe" eine eigene Frequenz? Na bravo!

  3. Re: Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

    Autor: bombinho 28.02.17 - 01:48

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pro Haus bzw. pro "Gruppe" eine eigene Frequenz? Na bravo!

    gar keine schlechte Idee, dann per vorher ausgehandeltem Algorithmus via Frequenzhopping fuer eine halbwegs ausgewogene Verteilung sorgen.

  4. Re: Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

    Autor: logged_in 28.02.17 - 02:17

    Jain, so wie bei WLAN eben.

    Aber wenn in einem geringen Winkel mehrere Häuser auf einer Frequenz zu viel interferieren würden, dann ja, mehrere Frequenzen / Kanäle. Ich rede hier von Richtfunk, nicht von omnidiretionalen Funk (dem ja WLAN ähnelt). Ideal wäre ein so extrem direktionaler Richtfunk wie ein Laserstrahl, dann könnte man sich auch unterschiedliche Frequenzen gleich sparen.

  5. Re: Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

    Autor: FunnyGuy 28.02.17 - 08:31

    Ich glaube kommerzielle Standard-Lösungen können per Laser ca. 10 Gbit übertragen (z.B. zwischen zwei Gebäuden).

    Vermutlich aber nicht für die gewünschten 19,95 ¤ im Monat.

  6. Re: Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

    Autor: Dwalinn 28.02.17 - 08:34

    >bis die unterirdischen Kabel liegen (AKA die Telekom mal ihren Hintern bewegt)?

    Der Spruch könnte von 1&1 kommen

    SCNR

  7. Re: Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

    Autor: chefin 28.02.17 - 09:44

    Deine Verlinkung zeigt Kabel und keinen Funk. Was mit Kabel geht, geht mit Funk so nicht.

    Jede elektromagnetische Frequenz hat so ihre Eigenheiten. Das richten solcher Strahlen geht immer besser, je höher die Frequenz. Allerdings bis man vom normalen Funk zum Laserlicht kommt, sind das ne Menge Ghz mehr. So ca 1 Million mal mehr. Leider nimmt dabei erstmal die Durchlässigkeit ab. Luft wirkt wie ein undurchsichtiges Medium, wenn die Frequenz sinkt. Bis am Punkt X die Wellenlänge klein genug wird um wieder zwischen die Atome zu passen. Da nähert man sich dem Licht und das durchdringt die Athmosphäre wieder.

    Um also ausreichend zu bündeln, muss man die Reichweite reduzieren oder die Leistung massiv erhöhen.

    Das zu den technischen Kompromissen die man eingehen muss.

    Dann kommen wir zu den Finanziellen. So ein Funkmast kostet Geld, viel Geld. So eine Antenne, die du gerne hättest, kostet mal eben 100.000 Euro und mehr. Dazu muss man die Infrastruktur aussenrum dazu rechnen, Stromversorgung, Sendeeinheiten, Signalumsetzer, Glasfaseranschluss etc. Kalkuliere also mal so 250.000 Euro für 200 potentielle Kunden, die aber auch nicht weiter als 500m weg sein dürfen, weil auch Funk eben nicht unbegrenzte Reichweite hat. Sowas geht nicht, wenn da schon andere Anbieter sitzen. Wo aber im Umkreis von 500m 200 Haushalte sind, legt jeder gerne Kabel. Du mit deiner Funktechnik kommst da erstmal auf gut über 1000 Euro Grundinvestition die du einspielen musst. Bei sagen wir 40 Euro je Anschluss und Monat kassiert der Staat 8 Euro, kostet dich die fakturierung 10 Euro, bleiben dir 22 Euro zum abbezahlen der Investition. Dauert also ca 45 Monate aka 4 Jahre. Und derweilen darf nichts verrecken. Und du musst voll ausgelastet sein, alle müssen dich mögen. Was ich bei 40 Euro für utopisch halte. 10% der Haushalte sind bereit für hohe Speed das zu zahlen.

    Rechne also mal eher mit 50% Auslastung maximal. Dann sind 8 Jahre Abschreibung, aber in 8 Jahren ist das lange schon veraltet. Entweder nachrüsten oder die Leute kündigen.

    Schau dir nur an, was du 2009 an Speed und Technik hattest. 16Mbit war Luxus. LTE ein Projekt auf dem Reisbrett. Kabelanschlüsse hatten 10Mbit, wenn überhaupt. Seitdem wurde 2x nachgerüstet auf fast allen Sektoren.

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