1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Fiberdays: Telekom blickt auf zehn Jahre…
  6. Thema

Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 22:44

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss zunächst
    > > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht
    > das
    > > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.
    >
    > Wer hindert denn die Telekom, ein aehnliches Vermarktungskonzept zu nutzen
    > um den Umbau auf Glasfaser/VVDSL zu propagieren? Noch mal die Frage, warum
    > ist es nur bei der Telekom anders?

    Soweit ich weiß sind bei der Telekom sogar die Preise für die eigenen Produkte reguliert?
    Außerdem hat die Telekom halt tatsächlich unterschiedliche Produkte im Angebot, die unterschiedliche Kosten verursachen.

    Bei DOCSIS und Glasfaser ist es eben nur ein einzig Produkt, das Vodafone und Deutsche Glasfaser anbieten, die laufenden Kosten sind die gleiche, (maximale) Geschwindigkeit ist nur ein Wert in der Config des Modems.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 22:50 durch LinuxMcBook.

  2. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 23:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem hat die Telekom halt tatsächlich unterschiedliche Produkte im
    > Angebot, die unterschiedliche Kosten verursachen.

    Nicht anders als Vodafone. Auch dort gibt es unterschiedliche Ausbaustufen von Segment zu Segment.
    Das Konzept bei der Telekom, wann dem Nutzer ein anderes Modem(bzw. Router) zugemutet werden kann und wann nicht, wann alte Hardware am Laufen gehalten wird und wann nicht, das habe ich noch nicht erkennen koennen. Bei der IP-Umstellung beruft man sich meist auf technische Gruende und muss dann im Ernstfall gerichtlich zum zurueckrudern gezwungen werden, Bei VDSL wird der Kunde nicht einmal umgestellt, wenn er bereits ein taugliches Modem hat, ausser er aendert aktiv den Tarif. In der Regel muss er auch das selbst rausfinden.

    > Bei DOCSIS und Glasfaser ist es eben nur ein einzig Produkt, das Vodafone
    > und Deutsche Glasfaser anbieten, die laufenden Kosten sind die gleiche,
    > (maximale) Geschwindigkeit ist nur ein Wert in der Config des Modems.

    Innerhalb eines DSLAMs gibt es fast immer genau so viel Vielfalt wie innerhalb eines Kabelsegmentes.

    Bei der DG zum Beispiel erlaubt die Architektur gleichzeitigen Betrieb von verschiedenen Technologien. So kann ein Geschaeftskunde 10G beantragen auf der gleichen Leitung, auf der er vorher GPON laufen hatte. Die maximale Geschwindigkeit haengt davon ab, wo die Leitung schlussendlich eingestoepselt wurde und was da rein- und rausgeht.

    Der Anteil variabler Kosten im Verhaeltnis zu den Festkosten ist bei jeder dieser Technologien fast vernachlaessigbar. Gespart werden kann nur mit neuer sparsamerer Hardware/Technologie.

  3. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Super, da warten bestimmt ALLE Mieter drauf in der heutigen Zeit mit dem
    > knappen Wohnraum ihren Vermieter zu verklagen, nur damit man dann teures
    > Glasfaser statt günstiges DSL mit 250 MBit hat.
    Abgesehen davon, dass die von euch ständig wiederholt negative Meinung zu FTTH erstmal bewiesen werden müsste: So es diese Meinung gibt, wird diese primär durch das Marketing der Telekom produziert. Man lese sich mal all die negativen Meldungen über FTTH und wie DSL doch ausreichend sei - kein Wunder, dass Oma Erna als Vermieter nix von diesem "neumodischen" Zeug hält.

    Klarer Eigen-Fail der Telekom. Die PowerUser sind derweilen schon bei anderen Anbietern gelandet.

  4. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:17

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum nur? Ernsthaft?
    >
    > Die Telekom ist das einzige Telekommunikationsunternehmen in Deutschland,
    > das in jedem Haushalt einen Anschluss hat.
    Ja, und?

    Damit haben sie das größte Potential *aller* ISPs in ganz Deutschland. Die ganzen PowerUser (wie z.B. mich) könnten sie davon überzeugen, ihre tollen Leistungen zu buchen.

    Kriegen sie nur nicht hin.

    > Andere Unternehmen wie die Deutsche Glasfaser bauen nur dort, wo sich von
    > vornherein genügend Kunden finden lassen, also gibt es die Situation
    > einfach nicht, dass ein Ausbau stattfindet und es keine Abnehmer gibt.
    > Es gab übrigens auch zahlreiche Gemeinden, die die Vorvertragsquote der DG
    > nicht erfüllt haben.
    Offenbar findet die Deutsche Glasfaser aber deutlich mehr Orte, in denen sie Glasfaser ausbauen können, als die Deutsche Telekom. Zumindest behauptet ihr doch ständig, die Telekom wollte ja - im Stile der Deutschen Glasfaser - FTTH ausbauen, aber keiner wollte es.

    > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss zunächst
    > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht das
    > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.
    Ist bei der Telekom genauso:
    > https://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/internet

    Würde mich als Telekom ja echt wurmen, wenn dann trotzdem noch keiner mein tolles DSL will :-D

    Aber klar, die PowerUser sind schon längst woanders. Zum Beispiel Unitymedia, die haben ja eher das Problem, dass sie zuviele Kunden für ihre HighSpeed-Angebote haben:
    > https://winfuture.de/news,107655.html

    "Wie Unitymedia betont, entscheiden sich dabei immer mehr Nutzer für 400 Mbit-Anschlüsse, in Q4 2018 war das bei fast jedem zweiten Neukunden (45 Prozent) der Fall."

    Und die Telekom kriegt nicht mal ihre 100 MBit verkauft, peinlich!

  5. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:20

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hindert denn die Telekom, ein aehnliches Vermarktungskonzept zu nutzen
    > um den Umbau auf Glasfaser/VVDSL zu propagieren? Noch mal die Frage, warum
    > ist es nur bei der Telekom anders?
    Ist bei der Telekom genauso:
    > https://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/internet

    Trotzdem verkaufen sie - so die Aussage von MacBook - immer noch nur langsame Anschlüsse.

    Die Gründe liegen also nicht am Preis und der Vermarktung, sondern offensichtlich daran, dass die Telekom mit ihrem zu langsamen Ausbau die ganzen PowerUser, die immer die schnellste Leitung buchen, vergrault hat und diese nun andere Anbieter bevorzugen. Zum Beispiel die Kabelnetzbetreiber. Oma Erna braucht keine 250 MBit.

    Die Telekom mag bei der Regulierung und dem Staat mit ihrem verlangsamten Ausbau durchgekommen zu sein, der Kunde hat offensichtlich seine Schlüsse daraus gezogen.

  6. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:20

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei DOCSIS und Glasfaser ist es eben nur ein einzig Produkt, das Vodafone
    > und Deutsche Glasfaser anbieten, die laufenden Kosten sind die gleiche,
    > (maximale) Geschwindigkeit ist nur ein Wert in der Config des Modems.
    Ist doch bei DSL genauso.

  7. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: LinuxMcBook 29.03.19 - 18:50

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon, dass die von euch ständig wiederholt negative Meinung zu
    > FTTH erstmal bewiesen werden müsste: So es diese Meinung gibt, wird diese
    > primär durch das Marketing der Telekom produziert. Man lese sich mal all
    > die negativen Meldungen über FTTH und wie DSL doch ausreichend sei - kein
    > Wunder, dass Oma Erna als Vermieter nix von diesem "neumodischen" Zeug
    > hält.
    Falsch, ich habe keine schlechte Meinung zu FTTH. Ich freue mich über jeden Haushalt, der neu dazu kommt.
    Ich bin nur der Meinung, dass man nicht dauernd auf das VDSL der Telekom schimpfen sollte.
    Es war 2011 die absolut richtige Entscheidung, weil der Markt für FTTH einfach noch nicht da war, der Geschwindigkeitsbedarf der Leute jedoch mit ADSL akut nicht mehr erfüllt werden konnte.
    Es war also richtig, dass man dann den Vectoring-Ausbau einfach durchgezogen hat. Hätte vielleicht 2-3 Jahre weniger Zeit in Anspruch nehmen können, aber es stand ja auch jedem anderen Anbieter frei selbst FTTH zu verbauen.

    > Klarer Eigen-Fail der Telekom. Die PowerUser sind derweilen schon bei
    > anderen Anbietern gelandet.
    Ja super. Frag mich mal, was ich als Power-User lieber hätte:
    20 MBit Upload bei DOCSIS oder 40 MBit bei VDSL?

  8. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: LinuxMcBook 29.03.19 - 19:02

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit haben sie das größte Potential *aller* ISPs in ganz Deutschland. Die
    > ganzen PowerUser (wie z.B. mich) könnten sie davon überzeugen, ihre tollen
    > Leistungen zu buchen.
    >
    > Kriegen sie nur nicht hin.
    Gerade Power-User scheuen doch DOCSIS wie der Teufel das Weihwasser:
    - langsamerer Upload
    - Modemzwang (effektiv immer noch!)
    - überlastet in den Abendstunden
    - schlechter Kundenservice
    - keine eigene IPv4-Adresse
    - usw.

    > Offenbar findet die Deutsche Glasfaser aber deutlich mehr Orte, in denen
    > sie Glasfaser ausbauen können, als die Deutsche Telekom. Zumindest
    > behauptet ihr doch ständig, die Telekom wollte ja - im Stile der Deutschen
    > Glasfaser - FTTH ausbauen, aber keiner wollte es.
    Dir ist aber schon klar, dass sich seit 2011 doch ein bisschen die Internet-Nutzung geändert hat und jetzt natürlich Glasfaser mehr nachgefragt wird als vor 8 Jahren?
    Aber auch heute noch gibt es Gemeinden, die die Vorvertragsquote für Glasfaser nicht erreichen.
    Obwohl du ja meinst, man bräuchte bis 2025 Flächendeckend 1Gb ;)

    > > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss zunächst
    > > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht
    > das
    > > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.
    Merken!

    > Würde mich als Telekom ja echt wurmen, wenn dann trotzdem noch keiner mein
    > tolles DSL will :-D
    Bei 7 Mio. Kabelkunden gibt es über 20 Mio. DSL-Kunden in Deutschland. Denk daran, nur weil jemand bei o2 oder 1und1 DSL bucht ist das alles trotzdem Telekom-Technik...


    > "Wie Unitymedia betont, entscheiden sich dabei immer mehr Nutzer für 400
    > Mbit-Anschlüsse, in Q4 2018 war das bei fast jedem zweiten Neukunden (45
    > Prozent) der Fall."
    Ha! Und genau das ist der Punkt, den ich hier schon mehrfach angesprochen habe:
    Du bist voll auf das Marketing von Unitymedia reingefallen. In den Mitteilungen wird immer nur davon gesprochen, wie viele *Neukunden* die schnellsten Anschlüsse buchen, nie was die Bestandskunden tatsächlich nutzen.

    Da lohnt mal ein Blick in die Preisgestaltung bei UM:
    30 MBit/s kosten in den ersten 12 Monaten 19,99¤
    400 MBit/s kosten in den ersten 12 Monaten 19,99¤

    > Bis zum Ende des 11. Vertragsmonats ist der Wechsel in einen der anderen
    > genannten 2play Tarife unter [...] möglich. Dann gelten ab dem 13. Monat
    > die Konditionen des 2play Tarifs, in den gewechselt wurde.

    NATÜRLICH nutzen dann so viele Neukunden erstmal die kostenlose Zusatzgeschwindigkeit...

  9. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Faksimile 29.03.19 - 20:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mimimimimi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Damit haben sie das größte Potential *aller* ISPs in ganz Deutschland.
    > Die
    > > ganzen PowerUser (wie z.B. mich) könnten sie davon überzeugen, ihre
    > tollen
    > > Leistungen zu buchen.
    > >
    > > Kriegen sie nur nicht hin.
    > Gerade Power-User scheuen doch DOCSIS wie der Teufel das Weihwasser:
    > - langsamerer Upload
    > - Modemzwang (effektiv immer noch!)
    > - überlastet in den Abendstunden
    > - schlechter Kundenservice
    > - keine eigene IPv4-Adresse
    > - usw.
    >
    > > Offenbar findet die Deutsche Glasfaser aber deutlich mehr Orte, in denen
    > > sie Glasfaser ausbauen können, als die Deutsche Telekom. Zumindest
    > > behauptet ihr doch ständig, die Telekom wollte ja - im Stile der
    > > Deutschen Glasfaser - FTTH ausbauen, aber keiner wollte es.
    >
    > Dir ist aber schon klar, dass sich seit 2011 doch ein bisschen die
    > Internet-Nutzung geändert hat und jetzt natürlich Glasfaser mehr
    > nachgefragt wird als vor 8 Jahren?

    Hat keiner bestritten. Aber da jedem klar denkenden Menschen bewusst sein muss, dass ein FTTH Ausbau nicht von heute auf morgen machbar ist, hätte die Telekom eben mal als hauptsächlicher Netzbetreiber in Vorleistung gehen sollen und langfristig zu investieren und sich nicht auf Experimente wie Wettbewerber im Content anbieten (gegenüber den großen US Konzernen) einlassen sollen. Erst einmal die technischen Voraussetzungen schaffen. Dann kann man auch den Content dazu anbieten.
    Aber wer nur auf einen RoI von 6 Monaten schielt, der hat dann auf Dauer ein Problem ...

    > Aber auch heute noch gibt es Gemeinden, die die Vorvertragsquote für
    > Glasfaser nicht erreichen.
    > Obwohl du ja meinst, man bräuchte bis 2025 Flächendeckend 1Gb ;)
    >
    Genau so, wie nicht jeder ein Fax hatte, oder einen ISDN-Anschluss oder einen Anrufbeantworter oder ... oder ... oder ...

    > > > Im Fall Vodafone ist es z.B. so, dass der schnellste Anschluss
    > zunächst
    > > > genau so teuer ist, wie der langsamste. Klar, dass man dann auch nicht
    > > das
    > > > Problem hat, dass die Kunden gar keine langsamen Anschlüsse wollen.
    > Merken!
    >
    > > Würde mich als Telekom ja echt wurmen, wenn dann trotzdem noch keiner
    > mein
    > > tolles DSL will :-D
    > Bei 7 Mio. Kabelkunden gibt es über 20 Mio. DSL-Kunden in Deutschland. Denk
    > daran, nur weil jemand bei o2 oder 1und1 DSL bucht ist das alles trotzdem
    > Telekom-Technik...
    >
    > > "Wie Unitymedia betont, entscheiden sich dabei immer mehr Nutzer für 400
    > > Mbit-Anschlüsse, in Q4 2018 war das bei fast jedem zweiten Neukunden (45
    > > Prozent) der Fall."
    > Ha! Und genau das ist der Punkt, den ich hier schon mehrfach angesprochen
    > habe:
    > Du bist voll auf das Marketing von Unitymedia reingefallen. In den
    > Mitteilungen wird immer nur davon gesprochen, wie viele *Neukunden* die
    > schnellsten Anschlüsse buchen, nie was die Bestandskunden tatsächlich
    > nutzen.
    >
    > Da lohnt mal ein Blick in die Preisgestaltung bei UM:
    > 30 MBit/s kosten in den ersten 12 Monaten 19,99¤
    > 400 MBit/s kosten in den ersten 12 Monaten 19,99¤
    >
    > > Bis zum Ende des 11. Vertragsmonats ist der Wechsel in einen der anderen
    >
    > > genannten 2play Tarife unter [...] möglich. Dann gelten ab dem 13. Monat
    >
    > > die Konditionen des 2play Tarifs, in den gewechselt wurde.
    >
    > NATÜRLICH nutzen dann so viele Neukunden erstmal die kostenlose
    > Zusatzgeschwindigkeit...

  10. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 23:57

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade Power-User scheuen doch DOCSIS wie der Teufel das Weihwasser:
    Angesichts der Faktenlage (Datenverkehr, Bandbreite von Neuanschlüssen etc.) ist das schlicht Bullshit :-)

    > - langsamerer Upload
    Oh? Echt? Muss ich war verpasst haben. Wo genau liefert DSL denn mehr als 50 MBit im Upload? :-)

    > - Modemzwang (effektiv immer noch!)
    Nein. Gibt es nicht.

    > - überlastet in den Abendstunden
    Gibt es bei allen Anschlüssen.

    > - schlechter Kundenservice
    Auch falsch.

    > - keine eigene IPv4-Adresse
    Ebenfalls falsch.

    Jedes deiner Argumente komplett falsch. Offensichtlich hast du keine Ahnung, wovon du hier redest :-)

    > Dir ist aber schon klar, dass sich seit 2011 doch ein bisschen die
    > Internet-Nutzung geändert hat und jetzt natürlich Glasfaser mehr
    > nachgefragt wird als vor 8 Jahren?
    Die Telekom hätte den FTTH-Ausbau auch ohne Vorverträge starten können. Sie sind sogar fast der einzige Konzern in Deutschland, der dazu in der Lage gewesen wäre. Aber sie wollten es lieber billig haben.

    > Aber auch heute noch gibt es Gemeinden, die die Vorvertragsquote für
    > Glasfaser nicht erreichen.
    Aber nur ein extrem geringer Bruchteil. Wahrscheinlich sogar deutlich weniger, als Gemeinden, die 2018 noch Kupfer von der Telekom in Neubaugebieten gelegt bekommen haben :-)

    > Obwohl du ja meinst, man bräuchte bis 2025 Flächendeckend 1Gb ;)
    Nein, deinen Strohmann kannst du stecken lassen.

    > Bei 7 Mio. Kabelkunden gibt es über 20 Mio. DSL-Kunden in Deutschland. Denk
    > daran, nur weil jemand bei o2 oder 1und1 DSL bucht ist das alles trotzdem
    > Telekom-Technik...
    Nur blöd, dass die 7 Millionen Kabelkunden offensichtlich die PowerUser sind. Die buchen auch 400 MBit und machen ordentlich Traffic, was die Oma Erna bei der Telekom (deine Behauptung!) so ja auch nicht tut.

    > Ha! Und genau das ist der Punkt, den ich hier schon mehrfach angesprochen
    > habe:
    > Du bist voll auf das Marketing von Unitymedia reingefallen. In den
    > Mitteilungen wird immer nur davon gesprochen, wie viele *Neukunden* die
    > schnellsten Anschlüsse buchen, nie was die Bestandskunden tatsächlich
    > nutzen.
    Ja und wir reden ja von Neukunden :-)

    > NATÜRLICH nutzen dann so viele Neukunden erstmal die kostenlose
    > Zusatzgeschwindigkeit...
    Das ist bei der Telekom, wie dir schon verlinkt worden ist, identisch:
    > https://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/internet

    Nun - warum buchen die Kunden nun bei Unitymedia 400 MBit und bei der Telekom nur 50?

  11. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 00:02

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin nur der Meinung, dass man nicht dauernd auf das VDSL der Telekom
    > schimpfen sollte.
    Doch, das sollte man. Zumindest, wenn man den Scam versteht (verstehen will).

    > Es war 2011 die absolut richtige Entscheidung, weil der Markt für FTTH
    > einfach noch nicht da war, der Geschwindigkeitsbedarf der Leute jedoch mit
    > ADSL akut nicht mehr erfüllt werden konnte.
    Natürlich war der Markt auch für FTTH da. Schließlich hätte man das VDSL-Produkt auch 1:1 mit FTTH abdecken können UND könnte noch VVDSL, SVVDSL und alles danach mit abdecken.

    Das war eben zu kurz und zu billig gedacht. Die Rechnung kommt aktuell.

    > Es war also richtig, dass man dann den Vectoring-Ausbau einfach
    > durchgezogen hat. Hätte vielleicht 2-3 Jahre weniger Zeit in Anspruch
    > nehmen können, aber es stand ja auch jedem anderen Anbieter frei selbst
    > FTTH zu verbauen.
    Du sagst selbst, dass durch den jetzt überhasteten FTTH-Ausbau die Tiefbaupreise um das dreifache gestiegen sind. Dass die Kunden zum Kabelnetz wechseln, weil DSL nicht ausreichend schnell ist. Ergo ist da offensichtlich gar nichts dran richtig gewesen. Man hat schnell und billig auf Kosten der mittelfristigen Planung gebaut. Nun reißt man das, was man vor 5-10 Jahren mit VDSL erschlossen hat, wieder auf, um FTTH zu machen. Ich kenne kein Infrastrukturprojekt, wo man mit 5-10 Jahren Laufzeit rechnet.

    > Ja super. Frag mich mal, was ich als Power-User lieber hätte:
    > 20 MBit Upload bei DOCSIS oder 40 MBit bei VDSL?
    Ach so, das ist also dein "schnellerer" Upload bei DSL, magere 40 MBit :-P

    Frag doch den Power-User mal, ob er lieber 50 MBit bei DOCSIS hätte oder 10 MBit bei VDSL :-)

    (Ja, es gibt VVDSL mit 40 MBit, aber das erhalten eben nur 1,6% der Haushalte)

  12. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 00:15

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Gerade Power-User scheuen doch DOCSIS wie der Teufel das Weihwasser:
    > Angesichts der Faktenlage (Datenverkehr, Bandbreite von Neuanschlüssen
    > etc.) ist das schlicht Bullshit :-)
    Deswegen hat die Telekom ja weniger Geschäftskundenanschlüsse, als Vodafone. Nein halt, sie hat ja mehr...

    > > - langsamerer Upload
    > Oh? Echt? Muss ich war verpasst haben. Wo genau liefert DSL denn mehr als
    > 50 MBit im Upload? :-)
    Also hier bei Unitymedia bekomme ich jedenfalls keine 50 MBit!

    > > - Modemzwang (effektiv immer noch!)
    > Nein. Gibt es nicht.
    Doch klar. Effektiv gibt es derzeit nur die FritzBox 6490 und 6590 als freie Geräte. Allerdings kann ich die nicht in den Modemmodus schalten, weil dafür zwei CPE pro Kunden freigegeben sein müssen, es ist aber nur 1 erlaubt. Also kann ich z.B. kein pfSense an einem eigenen Kabelmodem betreiben. Oder hast du einen konkreten Vorschlag wie das gehen soll?
    Bei DSL ist das kein Problem.

    > > - überlastet in den Abendstunden
    > Gibt es bei allen Anschlüssen.
    Bei Kabel aber viel häufiger, als bei VDSL.

    > > - schlechter Kundenservice
    > Auch falsch.
    Vodafone schneidet immer super schlecht ab.

    > > - keine eigene IPv4-Adresse
    > Ebenfalls falsch.
    Bei Unitymedia ist man zumindest von einer Einfallentscheidung und der Kompetenz der Mitarbeiter abhängig. Außerdem kostet es einen Aufpreis. Der Regelfall ist definitiv DS Lite, also keine eigene IPv4 Adresse.

    > Jedes deiner Argumente komplett falsch. Offensichtlich hast du keine
    > Ahnung, wovon du hier redest :-)
    s.o. ;)

    > Die Telekom hätte den FTTH-Ausbau auch ohne Vorverträge starten können. Sie
    > sind sogar fast der einzige Konzern in Deutschland, der dazu in der Lage
    > gewesen wäre. Aber sie wollten es lieber billig haben.
    Weil sie der größte Konzern sind, sollen sie unwirtschaftlich arbeiten?

    > Nur blöd, dass die 7 Millionen Kabelkunden offensichtlich die PowerUser
    > sind. Die buchen auch 400 MBit und machen ordentlich Traffic, was die Oma
    > Erna bei der Telekom (deine Behauptung!) so ja auch nicht tut.
    Ich bekomme auch an einem VDSL-Anschluss über 1,2 TB im Monat durch die Leitung gejagt, und hab dann zumindest nicht die o.g. technischen Einschränkungen.

    > Ja und wir reden ja von Neukunden :-)
    Dann sag mir doch BITTE (ja ich will es wirklich wissen) mal, wie hoch der Anteil von 400 MBit-Verträgen bei Bestandskunden ist?

    > Nun - warum buchen die Kunden nun bei Unitymedia 400 MBit und bei der
    > Telekom nur 50?
    Dafür müsste ich erst einmal wissen, wie die Zahlen bei der Telekom aussehen. Hast du da was zur Hand? Am besten inkl. Neu- und Bestandskunden.

  13. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 00:35

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen hat die Telekom ja weniger Geschäftskundenanschlüsse, als
    > Vodafone. Nein halt, sie hat ja mehr...
    Power-User müssen also Geschäftskundenanschlüsse kaufen?

    Vielleicht solltest du mal beim Thema bleiben, statt immer dann das Thema zu wechseln, wenn es dir nicht mehr passt? ;-)

    > Also hier bei Unitymedia bekomme ich jedenfalls keine 50 MBit!
    Dann aber mindestens 40 und nicht 20 wie andersorts von dir behauptet.

    Also mindestes Mal: Identisch.

    Für 2/3 der Haushalte aber deutlich mehr (Verfügbarkeit 40 MBit DOCSIS: 64%, Verfügbarkeit 40 MBit DSL: 1,6% - Breitbandatlas 2018)

    > Doch klar. Effektiv gibt es derzeit nur die FritzBox 6490 und 6590 als
    > freie Geräte. Allerdings kann ich die nicht in den Modemmodus schalten,
    > weil dafür zwei CPE pro Kunden freigegeben sein müssen, es ist aber nur 1
    > erlaubt. Also kann ich z.B. kein pfSense an einem eigenen Kabelmodem
    > betreiben. Oder hast du einen konkreten Vorschlag wie das gehen soll?
    > Bei DSL ist das kein Problem.
    Also ich kann meinen pfSense problemlos an meiner Kabel-Fritzbox betreiben. Keine Ahnung, wo du da nicht zu fähig bist.

    Inzwischen bei Unitymedia sogar im Bridgemodus. Keine Ahnung, wozu ich mir dann noch ein Modem kaufen soll.

    > Bei Kabel aber viel häufiger, als bei VDSL.
    Natürlich werden Überlastungen bei vielen Power-Usern, die 1000 MBit Bandbreite zur Verfügung haben, viel schneller sichtbar, als wenn da 50 oder 100 MBit über VDSL gehen.

    Ändert aber nichts daran, dass selbst nur 10% meiner DOCSIS-Bandbreite immer noch doppelt so schnell ist, wie der schnellste verfügbare DSL-Anschluss 24/7 ist.

    Da nimmt jeder Power-User einen 50% Drop abends gern hin. Immerhin läuft YouTube flüssig, während es bei der Telekom ruckelt, ruckelt, ruckelt....

    > Vodafone schneidet immer super schlecht ab.
    Vodafone ist nicht der einzige DSL-Anbieter.

    > Bei Unitymedia ist man zumindest von einer Einfallentscheidung und der
    > Kompetenz der Mitarbeiter abhängig. Außerdem kostet es einen Aufpreis. Der
    > Regelfall ist definitiv DS Lite, also keine eigene IPv4 Adresse.
    Nö. 3¤ Aufpreis und du hast Dual-Stack.

    > s.o. ;)
    Also immer noch jedes deiner Gegenargumente falsch und widerlegt :-)

    Hast es nicht so mit der Faktenlage aus 2019, ne? :-)

    > Weil sie der größte Konzern sind, sollen sie unwirtschaftlich arbeiten?
    Was hat es denn mit Unwirtschaftlichkeit zu tun, sein Netz instand zu halten?

    Unitymedia liefert mir inzwischen auch 1000 MBit und hat dazu keinerlei Vorverträge verlangt. Irgendwann hieß es "Kannste bestellen" und fertig.

    > Ich bekomme auch an einem VDSL-Anschluss über 1,2 TB im Monat durch die
    > Leitung gejagt, und hab dann zumindest nicht die o.g. technischen
    > Einschränkungen.
    Ist ja süß, so 1,2 TB :-)

    Hau ich dir - wenn ich will - in drei Stunden durch die Leitung.

    > Dann sag mir doch BITTE (ja ich will es wirklich wissen) mal, wie hoch der
    > Anteil von 400 MBit-Verträgen bei Bestandskunden ist?
    Das ist völlig irrelevant. Entscheidend ist, was die Neukunden buchen. Du sagst selbst, bei DSL würden die nur 50 MBit oder weniger buchen. Warum ist dies bei UnityMedia anders?

    Hab ich dir schon beantwortet: Power-User.

    Aber die müssen bei der Telekom ja nen Geschäftskundenanschluss buchen :-P

    > Dafür müsste ich erst einmal wissen, wie die Zahlen bei der Telekom
    > aussehen. Hast du da was zur Hand? Am besten inkl. Neu- und Bestandskunden.
    Das musst du nicht mich fragen, ihr seid diejenigen, die ständig zum Thema FTTH sagen "Aber die Neukunden buchen dann doch nur die 16 MBit für 20¤, muss ja billig sein, da kriegt die arme Telekom doch niiiiiie ihre Investition rein!!111elf".

    Also musst du die Zahlen ja haben. Schieß mal los :-)

  14. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 01:09

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deswegen hat die Telekom ja weniger Geschäftskundenanschlüsse, als
    > > Vodafone. Nein halt, sie hat ja mehr...
    > Power-User müssen also Geschäftskundenanschlüsse kaufen?
    Nein, aber anders herum sind Geschäftskunden oft Power-User.



    > Für 2/3 der Haushalte aber deutlich mehr (Verfügbarkeit 40 MBit DOCSIS:
    > 64%, Verfügbarkeit 40 MBit DSL: 1,6% - Breitbandatlas 2018)
    Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen(65,8 und 1,6%, aber ziemlich Richtung 65,8 verschoben). Bei der Anzahl an DSL-Anschlüssen mit mehr als 100 MBit/s dürfte der Großteil an Vectoring-Anschlüssen nicht erhoben sein, weil die eben nach Overhead und je nach Leitungsqualität realistisch eher nur 98-99 MBit schaffen. Macht in der Realität keinen Unterschied, bei der Messmethode der BMVI schon sehr.

    > Also ich kann meinen pfSense problemlos an meiner Kabel-Fritzbox betreiben.
    > Keine Ahnung, wo du da nicht zu fähig bist.
    Deine eigene FirtzBox oder vom Anbieter geliehen? Macht einen riesigen Unterschied!

    > Inzwischen bei Unitymedia sogar im Bridgemodus. Keine Ahnung, wozu ich mir
    > dann noch ein Modem kaufen soll.
    Vielleicht weil man einmal zahlen möchte, statt dauerhaft Miete? Oder damit die Updates schneller kommen? Oder man dem Anbieter keinen Zugang ins eigene Netzwerk gewähren möchte?

    > Ändert aber nichts daran, dass selbst nur 10% meiner DOCSIS-Bandbreite
    > immer noch doppelt so schnell ist, wie der schnellste verfügbare
    > DSL-Anschluss 24/7 ist.
    Schön wäre es. In den DOCSIS 3.0 Segmenten gehen die Drops bei Überlast halt auf 7 MBit runter. Damit funktioniert dann nicht mal mehr Youtube.

    > Da nimmt jeder Power-User einen 50% Drop abends gern hin. Immerhin läuft
    > YouTube flüssig, während es bei der Telekom ruckelt, ruckelt, ruckelt....
    Die Telekom hat das Peering mit Youtube schon vor Jahren in Ordnung gebracht. Aber ja, das ist einer der Gründe, wieso ich DSL nie bei der Telekom buchen würde. Nicht wegen der Technik, sondern eben weil das Peering und die Preisgestaltung eher schlechter ist, als bei z.B. 1und1.

    > > Vodafone schneidet immer super schlecht ab.
    > Vodafone ist nicht der einzige DSL-Anbieter.
    Aber der Größte Kabelanbieter.

    > > Bei Unitymedia ist man zumindest von einer Einfallentscheidung und der
    > > Kompetenz der Mitarbeiter abhängig. Außerdem kostet es einen Aufpreis.
    > Der
    > > Regelfall ist definitiv DS Lite, also keine eigene IPv4 Adresse.
    > Nö. 3¤ Aufpreis und du hast Dual-Stack.
    Nein, auch beim Aufpreis passiert das nicht automatisch. Ich habe es doch selbst durchgemacht. Mehrere Anläufe bis ich einen Ansprechpartner hatte, der mir IPv4 freischalten wollte und auch erst nachdem ich meinen Wunsch begründet habe...
    Einen Rechtsanspruch darauf habe ich übrigens nicht, wenn UM will kann es mir jederzeit deaktiviert werden!

    > Also immer noch jedes deiner Gegenargumente falsch und widerlegt :-)
    >
    > Hast es nicht so mit der Faktenlage aus 2019, ne? :-)
    s.o. :)

    > > Ich bekomme auch an einem VDSL-Anschluss über 1,2 TB im Monat durch die
    > > Leitung gejagt, und hab dann zumindest nicht die o.g. technischen
    > > Einschränkungen.
    > Ist ja süß, so 1,2 TB :-)
    >
    > Hau ich dir - wenn ich will - in drei Stunden durch die Leitung.
    Ich bin mal neugierig, sag mir doch mal, wie kommen bei dir die ganzen Datenmengen zustande? Was macht dich als "power-user" aus?

    Der Upload ist das, was meine Internet-Nutzung am ehesten einschränkt und der ist bei deinem Anschluss ja auch nicht relevant schneller...

    > Das ist völlig irrelevant. Entscheidend ist, was die Neukunden buchen.
    Natürlich nicht. Die wenigsten Kunden sind Neukunden, die meisten sind Bestandskunden. Und die Anbieter verdienen hauptsächlich mit Bestandskunden Geld. Bei den Neukunden sind die ersten Monate reduziert, es muss noch die Hardware gesponsort werden und der Vermittler des Vertrags bekommt oft noch mehrere 100¤ Prämie.

    Edit: Ach ja:
    > Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung:
    > "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent Verträge
    > mit bis zu 100 MBit/s.
    " Der Rest teile sich auf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.19 01:26 durch LinuxMcBook.

  15. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 01:31

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, aber anders herum sind Geschäftskunden oft Power-User.
    Nein. Sie haben eigentlich sogar eher andere Ansprüche.

    > Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen(65,8 und 1,6%, aber ziemlich
    > Richtung 65,8 verschoben).
    Nein, 1,6%. So sind die Zahlen.

    > Bei der Anzahl an DSL-Anschlüssen mit mehr als
    > 100 MBit/s dürfte der Großteil an Vectoring-Anschlüssen nicht erhoben sein,
    > weil die eben nach Overhead und je nach Leitungsqualität realistisch eher
    > nur 98-99 MBit schaffen. Macht in der Realität keinen Unterschied, bei der
    > Messmethode der BMVI schon sehr.
    Bitte einen Beleg hier für.

    > Deine eigene FirtzBox oder vom Anbieter geliehen? Macht einen riesigen
    > Unterschied!
    Unitymedia-Modell.

    > Vielleicht weil man einmal zahlen möchte, statt dauerhaft Miete? Oder damit
    > die Updates schneller kommen? Oder man dem Anbieter keinen Zugang ins
    > eigene Netzwerk gewähren möchte?
    Wie soll denn der Anbieter in mein Netz kommen, wenn die Fritzbox als Bridge konfiguriert ist? Weißt du, was eine Bridge ist? Wikipedia hilft dir hier:
    > https://de.wikipedia.org/wiki/Bridge_(Netzwerk)

    Vielleicht können wir ja weiter diskutieren, wenn du überhaupt weißt, worüber wir reden. Selbst wenn ich keinen Bridge-Modus fahre und den pfSense per NAT hinter die Fritzbox hänge, hat der Anbieter kein Zugriff auf mein Netzwerk. Facepalm im Quadrat, was für einen Blödsinn du so den ganzen Tag behauptest.

    Die Fritzbox kostet mich übrigens 5¤ im Monat. Seit ich Gigabit habe, ist es ne 6591. Ein Kaufmodell hätte sich nie rentiert, von den anderen Annehmlichkeiten durch die Fritzbox-Option (2. Telefon-Leitung, mehr Upload etc.) noch gar nicht geredet.

    Schnapper.

    > Schön wäre es. In den DOCSIS 3.0 Segmenten gehen die Drops bei Überlast
    > halt auf 7 MBit runter. Damit funktioniert dann nicht mal mehr Youtube.
    Selten, aber fast nie. YouTube funktioniert bei der Telekom ja nicht mal mit VVDSL, wenn die Telekom von Google mal wieder ihr Peering erpressen möchte ;-)

    > Die Telekom hat das Peering mit Youtube schon vor Jahren in Ordnung
    > gebracht. Aber ja, das ist einer der Gründe, wieso ich DSL nie bei der
    > Telekom buchen würde. Nicht wegen der Technik, sondern eben weil das
    > Peering und die Preisgestaltung eher schlechter ist, als bei z.B. 1und1.
    Nicht die Telekom hat das Peering gefixt, Google bezahlt es. Hat die Telekom 1a seine Kunden genutzt, um das Peering zu erpressen. Wäre ich vorsichtig, nicht, dass es morgen Apple oder Amazon ist. Oder wieder Google. Solche Anbieter sollte man per se meiden.

    > Aber der Größte Kabelanbieter.
    Aber eben der nicht der Einzige. Springst ja auch ständig zwischen Unitymedia und Vodafone hin und her, wie es dir gerade mal passend in den Kram passt. Natürlich immer nur zum schlechteren, klar. Steht wahrscheinlich so im PPTX ;-)

    > Nein, auch beim Aufpreis passiert das nicht automatisch. Ich habe es doch
    > selbst durchgemacht. Mehrere Anläufe bis ich einen Ansprechpartner hatte,
    > der mir IPv4 freischalten wollte und auch erst nachdem ich meinen Wunsch
    > begründet habe...
    Ach so, jetzt will Mr. DOCSIS-ist-so-Scheiße plötzlich einen UM-Anschluss haben. Ne ist klar. Und behauptet was von 20 MBit Upload :-D

    War bei mir ne Sache von 5 Minuten. Wenn du zur Hotline so freundlich und Fakten-basiert agierst wie hier im Forum, wundert es mich aber nicht sonderlich, dass die dich da haben auflaufen lassen.

    > Einen Rechtsanspruch darauf habe ich übrigens nicht, wenn UM will kann es
    > mir jederzeit deaktiviert werden!
    Halte ich für ein starkes Gerücht, da es auch im Kundencenter hinterlegt ist.

    > s.o. :)
    Immer noch alles, was du behauptest hast, falsch und widerlegt.

    > Ich bin mal neugierig, sag mir doch mal, wie kommen bei dir die ganzen
    > Datenmengen zustande? Was macht dich als "power-user" aus?
    Was tut es zur Sache? Stimmt: Nix.

    > Der Upload ist das, was meine Internet-Nutzung am ehesten einschränkt und
    > der ist bei deinem Anschluss ja auch nicht relevant schneller...
    Relevant? 5x schneller als was mir DSL bietet. Willst du mich veräppeln?

    > Natürlich nicht. Die wenigsten Kunden sind Neukunden, die meisten sind
    > Bestandskunden. Und die Anbieter verdienen hauptsächlich mit Bestandskunden
    > Geld. Bei den Neukunden sind die ersten Monate reduziert, es muss noch die
    > Hardware gesponsort werden und der Vermittler des Vertrags bekommt oft noch
    > mehrere 100¤ Prämie.
    Ist ja logisch, dass die Kunden dann bei ihren 400 MBit bleiben, wenn sie damit einmal Neukunden waren. Der Unitymedia-Traffic ist ebenfalls überdurchschnittlich, deutlich höher als bei den DSL-Anbietern, eben aus diesem Grunde.

  16. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 01:50

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, aber anders herum sind Geschäftskunden oft Power-User.
    > Nein. Sie haben eigentlich sogar eher andere Ansprüche.
    >
    > > Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen(65,8 und 1,6%, aber ziemlich
    > > Richtung 65,8 verschoben).
    > Nein, 1,6%. So sind die Zahlen.
    Hier:
    > https://ausbauticker.telekom-dienste.de/
    Tagesaktuell. 70%

    > > Vielleicht weil man einmal zahlen möchte, statt dauerhaft Miete? Oder
    > damit
    > > die Updates schneller kommen? Oder man dem Anbieter keinen Zugang ins
    > > eigene Netzwerk gewähren möchte?
    > Wie soll denn der Anbieter in mein Netz kommen, wenn die Fritzbox als
    > Bridge konfiguriert ist? Weißt du, was eine Bridge ist? Wikipedia hilft dir
    > hier:
    > > de.wikipedia.org
    >
    > Vielleicht können wir ja weiter diskutieren, wenn du überhaupt weißt,
    > worüber wir reden. Selbst wenn ich keinen Bridge-Modus fahre und den
    > pfSense per NAT hinter die Fritzbox hänge, hat der Anbieter kein Zugriff
    > auf mein Netzwerk. Facepalm im Quadrat, was für einen Blödsinn du so den
    > ganzen Tag behauptest.
    Natürlich ist es unproblematisch den Provider-Router hinter einem eigenen Router zu betreiben. Der Zugriff aufs Netzwerk gilt aber im Regelfall bei der Nutzung eines Providergeräts, sodass dieses generell für mich ausfällt.
    Doppeltes NAT ist bei Freigaben übrigens echt uncool.


    > Die Fritzbox kostet mich übrigens 5¤ im Monat. Seit ich Gigabit habe, ist
    > es ne 6591. Ein Kaufmodell hätte sich nie rentiert, von den anderen
    > Annehmlichkeiten durch die Fritzbox-Option (2. Telefon-Leitung, mehr Upload
    > etc.) noch gar nicht geredet.
    Die Telefon Komfort-Option hat laut Internetseite gar keine Verdoppelung vom Upload dabei?
    > https://www.unitymedia.de/privatkunden/kombipakete/2play/2play-jump-150/optionen/
    Also sind 4,99¤+2,99¤ die dafür nötig werden? Vom Aufpreis für die Telefon-Option habe ich nach 3 Jahren meine eigene FritzBox abbezahlt...

    > Aber eben der nicht der Einzige. Springst ja auch ständig zwischen
    > Unitymedia und Vodafone hin und her, wie es dir gerade mal passend in den
    > Kram passt. Natürlich immer nur zum schlechteren, klar. Steht
    > wahrscheinlich so im PPTX ;-)
    Naja du schreibst auch nur von Kabel-Internet im Allgemeinen. Ist halt blöd, dass sich beide Anbieter in Kleinigkeiten unterscheiden.


    > Ach so, jetzt will Mr. DOCSIS-ist-so-Scheiße plötzlich einen UM-Anschluss
    > haben. Ne ist klar. Und behauptet was von 20 MBit Upload :-D
    Ich habe ja auch leider einen UM-Anschluss, eine DSL-Leitung gibt es hier gar nicht. Nicht weil hier kein schnelles DSL verfügbar wäre, sondern weil im Haus keine normale Telefonleitung verbaut wurde. Und was meinst du, wie mich das ärgert...

    Und ja, ich habe nur den 150 MBit Vertrag, der hat mit Power Upload gerade mal 20 MBit. Bei einem gleich teuren DSL-Anschluss hätte ich nunmal 40 MBit.

    Und es ist mir auch egal, ob ich 40 MBit Upload haben könnte, denn ich werde ganz sicher nicht 53¤ im Monat für einen Internetanschluss zahlen, wenn mir 150 MBit im Downstream locker ausreichen und ich bei DSL viel mehr für mein Geld bekommen würde.


    > > mir jederzeit deaktiviert werden!
    > Halte ich für ein starkes Gerücht, da es auch im Kundencenter hinterlegt
    > ist.
    Ja ist es. Mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat oder weniger, die so auch für UM gilt. Mein Hauptvertrag läuft aber noch deutlich länger...

    > Relevant? 5x schneller als was mir DSL bietet. Willst du mich veräppeln?
    Also gibt es bei dir nur DSL mit max. 50 MBit? Na dann hast du natürlich pech...

    > Ist ja logisch, dass die Kunden dann bei ihren 400 MBit bleiben, wenn sie
    > damit einmal Neukunden waren.
    Wieso? Kannst du irgendwo belegen, dass die Kunden wirklich bei 400 MBit bleiben, wenn sie dafür deutlich mehr Geld zahlen müssen, als in den ersten 12 Monaten als Neukunde?

    Übrigens hier mal wie gewünscht die Vertragsstruktur der Telekom:
    > Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung:
    > "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent Verträge
    > mit bis zu 100 MBit/s." Der Rest teile sich auf.

  17. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 03:26

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier:
    > > ausbauticker.telekom-dienste.de
    > Tagesaktuell. 70%
    Bundesnetzagentur sagt was Anderes.

    Denen vertraue ich eher, als der Telekom. Die lügt eh, wie gedruckt.

    > Natürlich ist es unproblematisch den Provider-Router hinter einem eigenen
    > Router zu betreiben. Der Zugriff aufs Netzwerk gilt aber im Regelfall bei
    > der Nutzung eines Providergeräts, sodass dieses generell für mich ausfällt.
    Nein, gilt eben nicht. Erst faselst du was von pfSense und wenn dir die Antwort nicht passt, existiert der pfSense plötzlich nicht. Wie will mein ISP an mein Netz durch meinen pfSense kommen? Schieß los!

    Und sobald das eigene Geräte TR069 nutzt, ist man sowieso so weit wie vorher.

    > Doppeltes NAT ist bei Freigaben übrigens echt uncool.
    Absolut Problemlos ist die richtige Aussage. Ähnliche Unwahrheit wie der angeblich bei DSL bessere Upload. Da wurdest du als Lügner entlarvt.

    > Die Telefon Komfort-Option hat laut Internetseite gar keine Verdoppelung
    > vom Upload dabei?
    > > www.unitymedia.de
    > Also sind 4,99¤+2,99¤ die dafür nötig werden? Vom Aufpreis für die
    > Telefon-Option habe ich nach 3 Jahren meine eigene FritzBox abbezahlt...
    5¤ * 12 * 3 = 180¤. Kann keine gute Fritzbox sein.

    > Naja du schreibst auch nur von Kabel-Internet im Allgemeinen. Ist halt
    > blöd, dass sich beide Anbieter in Kleinigkeiten unterscheiden.
    Deshalb nimmt man gerade den passenderen, schlechteren?

    > Ich habe ja auch leider einen UM-Anschluss, eine DSL-Leitung gibt es hier
    > gar nicht. Nicht weil hier kein schnelles DSL verfügbar wäre, sondern weil
    > im Haus keine normale Telefonleitung verbaut wurde. Und was meinst du, wie
    > mich das ärgert...
    Siehst du. Kabel ist eben deutlich besser als DSL. 400/40 vs. 0/0.

    > Und ja, ich habe nur den 150 MBit Vertrag, der hat mit Power Upload gerade
    > mal 20 MBit. Bei einem gleich teuren DSL-Anschluss hätte ich nunmal 40
    > MBit.
    Ein gleichteurer DSL-Anschluss wird dir nicht gelegt.

    > Und es ist mir auch egal, ob ich 40 MBit Upload haben könnte, denn ich
    > werde ganz sicher nicht 53¤ im Monat für einen Internetanschluss zahlen,
    > wenn mir 150 MBit im Downstream locker ausreichen und ich bei DSL viel mehr
    > für mein Geld bekommen würde.
    Aha. Also eigentlich bekommst du bei DSL gar nix für dein Geld. Aber egal :-D

    > Ja ist es. Mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat oder weniger, die so auch
    > für UM gilt. Mein Hauptvertrag läuft aber noch deutlich länger...
    Beleg? Seit deiner Upload-Lüge glaube ich dir leider nix mehr.

    > Also gibt es bei dir nur DSL mit max. 50 MBit? Na dann hast du natürlich
    > pech...
    Wir reden vom Upload, Mr. Experte.

    > Wieso? Kannst du irgendwo belegen, dass die Kunden wirklich bei 400 MBit
    > bleiben, wenn sie dafür deutlich mehr Geld zahlen müssen, als in den ersten
    > 12 Monaten als Neukunde?
    Siehst du am Traffic.

    > Übrigens hier mal wie gewünscht die Vertragsstruktur der Telekom:
    > > Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung:
    > > "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent
    > Verträge
    > > mit bis zu 100 MBit/s." Der Rest teile sich auf.
    Sehe da keinen Link.

  18. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 07:36

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hier:
    > > > ausbauticker.telekom-dienste.de
    > > Tagesaktuell. 70%
    > Bundesnetzagentur sagt was Anderes.
    > Denen vertraue ich eher, als der Telekom. Die lügt eh, wie gedruckt.
    Ein Unterschied zwischen 1,6 Prozentpunkten und 70 Prozentpunkten kommt aber nicht nur dadurch zustande, wenn die Telekom lügen würde. Irgendwas stimmt grundlegend an einem der beiden Werte nicht.
    Mein Verdacht ist eben, dass es an der Methodik des BMVI liegt. Wenn Anschlüsse mit mehr als 100 MBit gezählt werden, dann werden natürlich all die Millionen Vectoring-Anschlüsse mit knapp 100 MBit nicht gezählt.

    Eine Statistik, die solche geringen Unterschiede jedoch als Extremwerte abbildet taugt aber nichts...

    > Nein, gilt eben nicht. Erst faselst du was von pfSense und wenn dir die
    > Antwort nicht passt, existiert der pfSense plötzlich nicht. Wie will mein
    > ISP an mein Netz durch meinen pfSense kommen? Schieß los!
    Naja das war halt meinerseits eine generelle Kritik an Provider-Hardware, eigene Router betreiben die wenigsten.

    > > Doppeltes NAT ist bei Freigaben übrigens echt uncool.
    > Absolut Problemlos ist die richtige Aussage.
    Zum doppelten NAT kann ich nachher nochmal ausführlich schreiben.

    > 5¤ * 12 * 3 = 180¤. Kann keine gute Fritzbox sein.
    Natürlich gab es in letzter Zeit einige Angebote für die FritzBox 6590, bei denen sie für 180¤ oder weniger erhältlich war, aber halt nicht dauerhaft.
    Und selbst wenn man ein bisschen mehr zahlt, eine FritzBox hat eine Lebensdauer von Mindestens 5 Jahren, also zahlt man mit Miete IMMER drauf.

    Übrigens sind Kabel-FritzBoxen generell nicht der Weisheit letzter Schluss, google bitte mal "PUMA Bug". Deswegen wäre es wünschenswert, man hätte wirkliche Wahlfreiheit wie bei DSL und nicht nur FritzBoxen zur Verfügung.


    > Siehst du. Kabel ist eben deutlich besser als DSL. 400/40 vs. 0/0.
    Ich vergleiche doch die beiden Technologien an sich und nicht irgendwelche Sonderfälle in einzelnen Haushalten.
    In meiner vorherigen Wohnung war DOCSIS nicht möglich, weil es keine Sternverkabelung gab.
    Deswegen schreibe ich doch trotzdem nicht "DOCSIS ist scheiße, das funktioniert nur bei Rückkanal-fähigen Kabeln".
    Dass es hier kein DSL gibt ist eine Entscheidung meines Vermieters und kein Argument für oder gegen DSL.

    > > Und ja, ich habe nur den 150 MBit Vertrag, der hat mit Power Upload gerade
    > > mal 20 MBit. Bei einem gleich teuren DSL-Anschluss hätte ich nunmal 40
    > > MBit.
    > Ein gleichteurer DSL-Anschluss wird dir nicht gelegt.
    Man kann doch nicht nur Produkte miteinander vergleichen, man muss auch immer den Preis berücksichtigen. Ansonsten kann man IMMER mit MBFM von der Telekom argumentieren, auch wenn das 10.000¤ kostet.
    Wenn bei DOCSIS 40 MBit Upload 53¤ kosten und bei DSL nur 35¤, dann ist das natürlich ein Argument gegen DOCSIS.

    Übrigens, bei mir kommen im Speedtest nur 17 oder 18 MBit im Upload an, von versprochenen 20 MBit. Wenn sich das auf den 400 MBit Tarif (mit 40 MBit Upload) übertragen lässt, dann wären es 36 MBit im Upload. Und das wäre wiederum langsamer als mit DSL.

    Dennoch, das Preisleistungsverhältnis bei UM ist einfach schlecht, wenn man viel Upload will. Bevor ich dafür 53¤ zahle hole ich mir lieber bei der Telekom einen Tarif mit 250 MBit/s im Downstream und 100 MBit/s im Upstream.


    > > Beleg? Seit deiner Upload-Lüge glaube ich dir leider nix mehr.
    Steht irgendwo in deinem Kundencenter, dass du IPv4 gebucht hättest? Hast du dazu irgendeinen Brief bekommen? Ich nicht. Das heißt, das können die mir jederzeit streichen.
    Oder liegt dir da irgendetwas *schriftliches* vor?

    > > Wieso? Kannst du irgendwo belegen, dass die Kunden wirklich bei 400 MBit
    > > bleiben, wenn sie dafür deutlich mehr Geld zahlen müssen, als in den
    > ersten
    > > 12 Monaten als Neukunde?
    > Siehst du am Traffic.
    Dein Ernst? Welcher direkte Zusammenhang besteht zwischen Geschwindigkeit und Traffic? Ich habe auch mit einer 25 MBit Leitung über einen Terabyte im Monat geschafft und liege damit ein vielfaches überm Durchschnittstraffic von UM.

    > > Übrigens hier mal wie gewünscht die Vertragsstruktur der Telekom:
    > > > Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung:
    >
    > > > "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent
    > > Verträge
    > > > mit bis zu 100 MBit/s." Der Rest teile sich auf.
    > Sehe da keinen Link.
    https://www.golem.de/news/fttc-die-geheimnisvolle-vectoringnachfrage-der-telekom-1812-138293.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.19 07:39 durch LinuxMcBook.

  19. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: sneaker 30.03.19 - 09:29

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Unterschied zwischen 1,6 Prozentpunkten und 70 Prozentpunkten kommt
    > aber nicht nur dadurch zustande, wenn die Telekom lügen würde. Irgendwas
    > stimmt grundlegend an einem der beiden Werte nicht.
    > Mein Verdacht ist eben, dass es an der Methodik des BMVI liegt. Wenn
    > Anschlüsse mit mehr als 100 MBit gezählt werden, dann werden natürlich all
    > die Millionen Vectoring-Anschlüsse mit knapp 100 MBit nicht gezählt.
    Im Breitbandatlas bestimmt sich die Klasse nach der Mindestbandbreite, d.h. die offiziell als "100/40" beworbenen Anschlüsse mit ihren 54 Mbit/s Mindestbandbreite laut AGB/Produktinformationsblatt sind in der 50 Mbit/s-Klasse mit 65,8% Verfügbarkeit laut Bericht Mitte 2018.

  20. Re: Die Telekom wollte Glasfaser ja ausbauen...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 14:42

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Unterschied zwischen 1,6 Prozentpunkten und 70 Prozentpunkten kommt
    > aber nicht nur dadurch zustande, wenn die Telekom lügen würde. Irgendwas
    > stimmt grundlegend an einem der beiden Werte nicht.
    Daran stimmt etwas grundlegendes nicht: Dass DSL eben nur "bis zu" und keine festen MBit-Werte hat.

    Leider eben nur 1,6% mit >= 100 MBit bei DSL. So ist das. Dass es problemlos anders geht, zeigen ja CATV/FTTB, die jeweils von 16 bis 100 MBit identische Anteile an ihrem Netz haben.

    > Mein Verdacht ist eben, dass es an der Methodik des BMVI liegt. Wenn
    > Anschlüsse mit mehr als 100 MBit gezählt werden, dann werden natürlich all
    > die Millionen Vectoring-Anschlüsse mit knapp 100 MBit nicht gezählt.
    Selbstverständlich. Man bewertet ja den Ist-Zustand und nicht das (nicht eingehaltene) Werbeversprechen der Telekom.

    Schon interessant, dass du bei CATV angebliche Einbrüche in der Bandbreite am Abend anführst, 24/7 niedrigere Bandbreite bei DSL aber plötzlich vom Tisch wischst.

    Genau deshalb kann man dich als Diskutant nicht ernst nehmen. Dir geht es nicht um eine sachliche Diskussion, sondern rein ums DSL-Hochjubeln und Bashing von allem, was nicht DSL ist. Zur not auch mit plumpen Lügen, wie beim Upload.

    > Eine Statistik, die solche geringen Unterschiede jedoch als Extremwerte
    > abbildet taugt aber nichts...
    Es sind keine Extremwerte, sondern einfach nur Klasseneinstufungen. Die so eben auch von der Telekom kommen. Sie verspricht ja Ausbau mit 100 MBit.

    Warum baut man eigentlich 2018 ein Netz mit 100 MBit, dass dann gar keine 100 MBit liefert?

    > Naja das war halt meinerseits eine generelle Kritik an Provider-Hardware,
    > eigene Router betreiben die wenigsten.
    Was denn nun? Erst behauptest du die Providerboxen seien Scheiße, weil da ja kein pfSense hinter läuft - was auch schon eine Lüge ist btw - und wenn man dir sagt "Klar, kein Problem, funktioniert 1a" - dann nutzt plötzlich niemand pfSense?

    Genau sowas disqualifiziert dich als ernst zunehmende Diskutanten.

    > Zum doppelten NAT kann ich nachher nochmal ausführlich schreiben.
    Bitte nicht, kamen schon mehr als genug Unwahrheiten und Lügen von dir. Doppeltes NAT ist im Alltag völlig problemlos. Ende.

    > Natürlich gab es in letzter Zeit einige Angebote für die FritzBox 6590, bei
    > denen sie für 180¤ oder weniger erhältlich war, aber halt nicht dauerhaft.
    Aktuell 199¤, lieferbar gar 219¤. Break Even daher nach mehr als 3 1/2 Jahren.

    Bis dahin gibt es den Nachfolger, den ich von Unitymedia dann erhalten :-) Bisher jedes Upgrade von der 6360 über die 6490 bis zur 6591 erhalten. Was soll ich da noch über 200¤ ausgeben?

    > Und selbst wenn man ein bisschen mehr zahlt, eine FritzBox hat eine
    > Lebensdauer von Mindestens 5 Jahren, also zahlt man mit Miete IMMER drauf.
    Die Topmodelle kommen deutlich früher raus, als 5 Jahre. Warum solange warten? Daneben gibt es nach 2 Jahren keine Garantie mehr. Die Providerbox - da gemietet - wird bei einem Ausfall einfach ausgetauscht.

    > Übrigens sind Kabel-FritzBoxen generell nicht der Weisheit letzter Schluss,
    > google bitte mal "PUMA Bug". Deswegen wäre es wünschenswert, man hätte
    > wirkliche Wahlfreiheit wie bei DSL und nicht nur FritzBoxen zur Verfügung.
    Habe ich leider keine Probleme mit, weil AVM diesen Bug bereits wirksam in ihrer Firmware gefixt haben. Der pfSense hilft ebenfalls.

    > Ich vergleiche doch die beiden Technologien an sich und nicht irgendwelche
    > Sonderfälle in einzelnen Haushalten.
    Ach so :-D

    Ein Absatz weiter:
    > Übrigens, bei mir kommen im Speedtest nur 17 oder 18 MBit im Upload an, von
    > versprochenen 20 MBit.

    Nein, nein. Du nimmst natürlich keine Sonderfälle, außer es passt dir gerade in den Kram :-D

    Ernst zunehmender Diskutant? Nein.

    > Dass es hier kein DSL gibt ist eine Entscheidung meines Vermieters und kein
    > Argument für oder gegen DSL.
    Doch, in der individuellen Situation ist es das. Da kannst du noch so sehr von

    > Wenn bei DOCSIS 40 MBit Upload 53¤ kosten und bei DSL nur 35¤, dann ist das
    > natürlich ein Argument gegen DOCSIS.
    Blöd nur, dass sich die zwei Angebote ja nicht nur im Upload unterscheiden. DOCSIS bietet den vierfachen Downstream, die weitere Verbreitung, direkt die Fritzbox (musst schon mal 219¤ dazu rechnen) und und und

    35¤ für 100/40 finde ich nirgends, die Telekom verlangt 45¤ im Monat. Da ist man mit ca. 9¤ pro Monat für die Fritzbox also bereits deutlich teurer als DOCSIS. Und der Download schleicht immer noch mit 100 MBit daher.

    > Übrigens, bei mir kommen im Speedtest nur 17 oder 18 MBit im Upload an, von
    > versprochenen 20 MBit. Wenn sich das auf den 400 MBit Tarif (mit 40 MBit
    > Upload) übertragen lässt, dann wären es 36 MBit im Upload. Und das wäre
    > wiederum langsamer als mit DSL.
    Ja, soviel zum Thema du nimmt nie einen Spezialfall :-D

    Ach ja und soviel zum Thema die böse Bundesnetzagentur nutzt für ihren Breitbandatlas den Ist- und nicht den Werbewert (s.o.). :-)

    Bigotterie at its best.

    > Dennoch, das Preisleistungsverhältnis bei UM ist einfach schlecht, wenn man
    > viel Upload will. Bevor ich dafür 53¤ zahle hole ich mir lieber bei der
    > Telekom einen Tarif mit 250 MBit/s im Downstream und 100 MBit/s im
    > Upstream.
    Genau, den Tarif, den nicht mal 1,6% der Haushalte bekommen :-D

    Ist das nicht FTTH dieser Tarif? Na den zwei Haushalten in Deutschland, dank verpenntem Breitbandausbau der Telekom, gratuliere ich natürlich zu der Wahl.

    > Steht irgendwo in deinem Kundencenter, dass du IPv4 gebucht hättest? Hast
    > du dazu irgendeinen Brief bekommen? Ich nicht. Das heißt, das können die
    > mir jederzeit streichen.
    > Oder liegt dir da irgendetwas *schriftliches* vor?
    Ja, steht da wie gesagt. Dort steht Dual-Stack.

    > Dein Ernst? Welcher direkte Zusammenhang besteht zwischen Geschwindigkeit
    > und Traffic? Ich habe auch mit einer 25 MBit Leitung über einen Terabyte im
    > Monat geschafft und liege damit ein vielfaches überm Durchschnittstraffic
    > von UM.
    Du verstehst wohl nicht, was das Wort Durchschnitt heißt :-)

    Ja größer die Anzahl und damit je höher der Anteil der Power-User, desto höher der durchschnittliche Trafficverbrauch. Hier liegt Unitymedia deutlich vor der Telekom, was klar zeigt, dass sie mehr Power-User in ihrer Kundschaft haben, als die Telekom.

    > www.golem.de
    Ich dachte Neukunden zählne nicht? Wo kommen denn die Zahlen der von dir so gewollten Bestandskunden? :-)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. FUCHS & Söhne Service GmbH, Dorsten bei Essen
  2. Stadtwerke Herford GmbH, Herford
  3. Hays AG, Hannover
  4. Universität Potsdam, Potsdam

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. (u. a. Batman Arkham City GOTY für 4,25€, Pathfinder: Kingmaker - Explorer Edition für 14...
  3. 22,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

No One Lives Forever: Ein Retrogamer stirbt nie
No One Lives Forever
Ein Retrogamer stirbt nie

Kompatibilitätsprobleme und schlimme Sprachausgabe - egal. Golem.de hat den 20 Jahre alten Shooter-Klassiker No One Lives Forever trotzdem neu gespielt.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Heimcomputer Retro Games plant Amiga-500-Nachbau
  2. Klassische Spielkonzepte Retro, brandneu
  3. Gaming-Handheld Analogue Pocket erscheint erst 2021

Geforce RTX 3060 Ti im Test: Die wäre toll, wenn verfügbar-Grafikkarte
Geforce RTX 3060 Ti im Test
Die "wäre toll, wenn verfügbar"-Grafikkarte

Mit der Geforce RTX 3060 Ti bringt Nvidia die Ampere-Technik in das 400-Euro-Segment. Dort ist die Radeon RX 5700 XT chancenlos.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Supercomputer-Beschleuniger Nvidia verdoppelt Videospeicher des A100
  2. Nvidia Geforce RTX 3080 Ti kommt im Januar 2021 für 1.000 US-Dollar
  3. Ampere-Grafikkarten Specs der RTX 3080 Ti und RTX 3060 Ti