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Was für eine Erfolgsstory ...

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  1. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: RipClaw 28.03.19 - 10:39

    Knarz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn es stürmt oder jemand die Laterne umfährt, weil er nicht richtig
    > rangieren kann, ist das Internet der Straße gleich mit weg. Richtig geile
    > Idee.

    Im Grunde passiert das gleiche wenn jemand einen Kabelverzweiger umfährt und wenn ein Sturm eine Laterne umbläst dann muss da schon ordentlich geschlampt worden sein beim aufstellen. Da mache ich mir weniger Sorgen.

    Ein Grundlegendes Problem an der Technik ist eher das sie auf Sichtkontakt angewiesen ist. Wenn irgendwas zwischen die Laterne und die Antenne beim Kunden kommt dann ist erst mal das Internet weg oder wenigstens deutlich eingeschränkt.
    Zudem gibt es noch das Problem das es Wohnungen gibt die keine Sicht auf die Straße bieten. Diese Haushalte können diese Technik überhaupt nicht nutzen.

    Ich vermute mal das der Kram als Hybrid Lösung eingeführt wird. Die Grundlast läuft über FTTC und das WTTH bringt dann nochmal mehr Geschwindigkeit.

    Richtig lustig wird es wenn mehrere Anbieter auf den Zug aufspringen und man dann mehrere Antennen pro Laterne hat. Und da diese Technik ein ziemlich breites Frequenzband benötigt wird man um die Frequenzen genau so kämpfen wie das jetzt schon im Mobilfunkbereich der Fall ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.19 10:48 durch RipClaw.

  2. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Mimimimimi 28.03.19 - 12:39

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hau doch mal etwas raus. 8K Streaming? Vergessen, dass es immer
    > effizientere Codecs gibt?
    > Ansonsten wird in 6 Jahren nun auch nichts bahnbrechendes passieren.
    *LOL*

    Diese Sprüche höre ich mir seit dem ersten Akustikkoppler an. Und noch jeder, der so große Sprüche wie du raus gehauen hat, ist damit auf die Schnauze geflogen :-)

    Sieh dir alleine mal den Trafficzuwachs am DECIX an:
    > https://www.de-cix.net/traffic_FRA-5years-1170-400.png

    Eine Verdopplung innerhalb von 5 Jahren. Ein Abflachen ist nicht zu erkennen. Mir egal, wofür deine Vorstellungskraft reicht, Fakt ist, dass wir in wenigen Jahren Gigabit als Standard haben werden. Normaler Technologischer Fortschritt.

    > Denk daran, die iPads sehen heute noch genau so aus wie vor 6 Jahren und
    > ein Handyakku hält auch immer noch maximal 2 Tage durch, tägliches Laden
    > ist immer noch die Regel.
    Was hat die Akkukapazität mit der Internet-Bandbreite zu tun?

    > Leider mittlerweile falsch:
    > forum.golem.de#msg-5109334
    Du hast entweder das Posting nicht verstanden, oder das falsche verlinkt.

    DG Verlegt PtP Glasfaser:
    > https://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?p=2437700#post2437700

    Wie gesagt: Für Billig-FTTH per GPON bitte bei den Billigheimern von der Telekom nachfragen :-)

    > Weil der FTTC Ausbau, der ja nötig ist um schnell brauchbare Bandbreite
    > unters Volk zu bringen und die paar 10.000 neuen Glasfaseranschlüsse pro
    > Jahr SCHON JETZT die Tiefbaukapazitäten seit Jahren auslastet und die
    > Preise steigen lässt.
    Wie jetzt? Im vorletzten Posting hast du noch behauptet, durch den FTTH-Ausbau steigen die Preise für den Tiefbau. Nun plötzlich durch FTTC. Damit ist doch der FTTC-Ausbau "Wirtschaftlicher Wahnsinn", wenn man viel Geld in Tiefbau investiert, den Tiefbau noch verteuert und dann noch eine Technologie mit extrem kurzer Endlichkeit verbaut.

    > FTTC und FTTH parallel wäre gar nicht möglich und damit auch deine jetzt folgenden Punkte
    > invalide!
    Mein Punkt ist, dass der FTTH-Ausbau verschlafen und zu spät begonnen wurde. Dafür hast du ja auch ausreichend Argumente vorgebracht und bringst immer noch welche vor (s.o.).

    Es freut mich, dass du die Telekom so offen für diesen Wirtschaftlichen Wahnsinn kritisierst und dir lieber einen schnelleren und breiteren FTTH-Ausbau gewünscht hättest.

  3. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Mimimimimi 28.03.19 - 12:42

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde die Telekom "aussitzen", dann wären die Preissteigerungen längst
    > nicht so hoch. Denn die Telekom hat einen signifikanten Anteil daran, dass
    > die Tiefbauunternehmen seit Jahren ausgelastet sind, und deswegen auch die
    > Preise steigen.
    Die Telekom hat es ja leider aus gesessen und erntet nun ihren Erfolg.

    Mit einem frühzeitigen FTTH-Ausbau hätte man die Schaffung entsprechender Kapazitäten angeregt und würde heute von günstigeren Preisen profitieren - und hätte einen Teil des Ausbaus sogar schon fertig.

    Klar, wenn die Telekom 2017 beschließt dann ja doch mal anzufangen, dass da die Tiefbau-Firmen nicht plötzlich 5 Millionen Bagger und 10 Millionen Arbeiter bereit stehen haben, die vorher Däumchen gedreht haben.

    Da hat sich die Telekom einen massiven Bock geschossen.

  4. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 12:46

    Etwas simplifiziert. Selbst die Telekom sagt, dass der Loewenanteil, welcher Milliarden und viel Zeit kosten soll, eben jener Schritt von FTTC zu FTTH ist. Dabei ist die FTTC-Architektur der Telekom nur mit erheblichen Aenderungen tatsaechlich auf FTTH umzustellen. Mehr oder weniger ist die Leerrohrinfrastruktur das Einzige, was groesstenteils wieder verwendbar ist, zumindest, wo Leerrohre genutzt werden. Aber die ist, wo nicht entsprechend ausgelegte Netze uebernommen wurden, nicht ansatzweise auf Erweiterung und FTTH ausgelegt und geradezu verschwindend winzig zu dem, was benoetigt wird.

    Hardware, Kabel (inklusiver bestehender Glasfaser), die Energieversorgungsstruktur, alles muss neu und vor allem parallel verlegt werden bzw. aus dem Betrieb genommen, denn ohne generelle Umstellung muessen beide Systeme betrieben werden, bis auch der letzte Kunde seine DSL-Leitung auf Glasfaser umgestellt hat. Bei der Umstellung auf IP hatte man diese Bauchschmerzen doch auch nicht, da hat man keinen Parallelbetrieb zugelassen (dort, wo schon umgestellt wurde).

    Damit wird die Umstellung erheblich verlangsamt, verteuert und das Einzige, was gewiss ist, sind die Milliardengewinne, welche in zukuenftige Betriebskosten investiert werden.

  5. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Mimimimimi 28.03.19 - 12:58

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, auch die FTTH Vorzeigenationen wie zB Südkorea haben in >10 Jahren
    > anscheinend nix entwickelt wofür man zwingend Gigabit (bzw. mehr als
    > 100-200 MBit/s) benötigen würde.
    Warst du schon mal in Südkorea? Offensichtlich nicht:
    > https://en.wikipedia.org/wiki/Internet_in_South_Korea

    Merke: Nur weil du es nicht kennst, heißt das nicht, dass es nicht existiert.

    > Das einzige was sich am Horizont zumindest etwas ankündigt ist TV Streaming
    > in 8k, das wohl ca. 100 MBit/s pro Stream benötigen wird. Aber mit 250
    > Mbit/s würde man auch damit zwei gleichzeitige Streams schaffen. Und ob
    > sich 8k überhaupt wesentlich durchsetzen wird ist derzeit offen. Die
    > Vorteile gegenüber 4k sind eigentlich zu gering, weil riesige TV Geräte,
    > bei denen das Sinn macht, nicht in jede Stube passen.
    Wie oben schon geschrieben: Diese Sprüche höre ich seit den ersten Akustikkopplern. Jeder ist damit bisher auf die Nase gefallen. Ihr werdet es genauso tun.

    > Vor ca, 10 Jahren hatte die Telekom in Piltoprojekten die Vermarktung von
    > FTTH ausprobiert, aber es hatten zu wenige Haushalte ein Interesse daran.
    Man kann auch ohne Vermarktung ausbauen. War früher nie ein Problem.

    Liegt aber vielleicht auch einfach daran, dass sich die Kunden, die an Bandbreite Interesse hatten, bereits bei anderen Anbietern, z.B. im Kabelnetz umgeschaut hatten? Die Telekom ja zusätzlich noch überall erzählt, wie toll DSL und wie unnütz Glasfaser ist?

    Ja, wieso stürzen sich die Kunden da nicht drauf. Mmmmmh..... Sollte man mal ne Studie drüber machen!

    > Wo sollte also vor 10 Jahren der Bedarf beim Normalverbraucher herkommen?
    >
    > Und Geld verbuddeln, das dann ca. 6-8 Jahre lang nicht mal die Zinsen
    > einbringt, wollte keiner.
    Stattdessen gibt man nun den 3-fachen Preis für den Tiefbau aus. *slowclap*

    Da haben sie mal wieder richtig clever gerechnet, bei der Telekom!

    > Macht man im Prinzip ja.
    Wo? Die Telekom hat keine langfristige FTTH-Strategie, selbst heute werden in Neubaugebieten noch Kupferkabel verlegt. Wo Gemeinden oder kleine Anbieter fast soweit sind, dass sie ein Glasfasernetz in irgendeinem Kuhkaff einschalten und nutzen können, haut die Telekom schnell nen DSLAM rein, um bloß nicht den kleinen Anbieter ran zu lassen.

    > In den meisten Gebieten möglichst schnell Vectoring ausbauen und dort wo es
    > Fördermittel für FTTH gibt wird halt auch das schon ausgebaut.
    Du meinst die Gebiete mit Vectoring, wo die Konkurrenz aktiv wird? Ja, stimmt. Da ist man tatsächlich schnell. Ansonsten hören sich fast alle Gemeinden von der Telekom immer nur das Gleiche an: "Ja, Morgen. Oder Übermorgen."

    > Wenn man sich nur auf FTTH konzentrieren würde, dann müssten halt >50% der
    > Haushalte noch Jahre auf einen Ausbau >50 MBit/s warten.
    Müssen sie doch sowieso, weil ein großer Teil der Haushalte niemals einen DSL-Anschluss bekommen wird oder deren Leitung zu lang ist, für Bandbreiten über 16 MBit.

    > Mit den gleichen Tiefbauressourcen kann man halt ca. 10x so viele Haushalte
    > mit FTTC statt mit FTTH versorgen.
    Nur halt eben nie alle. Zusätzlich ist es teurer (schließlich baut man erst FTTC aus und dann FTTH) und dann wird es nochmals teurer, weil doch der Tiefbau - eurer Argumentation nach - teurer wird.

    Das würde ich mal wirklich als "Wirtschaftlichen Wahnsinn" bezeichnen.

    > Es rechnet sich halt erst weniger Geld auszugeben und in kurzer Zeit sehr
    > viele FTTC Anschlüsse zu vermarkten und dann später, wenn der Bedarf weiter
    > steigt noch mal einen großen Batzen Geld auszugeben, um Stück für Stück
    > FTTH auszubauen.
    Laut eurer Behauptung ja nicht, denn der Tiefbau ist doch um den Faktor 3 teurer geworden. Es wird also teuer, weil man erst den "billigen" FTTC-Ausbau gemacht hat, der aber schnell an seine technische Grenze stößt und man dann doch wieder FTTH ausbauen muss - zu horrenden Tiefbaupreisen.

    > Alternativ würde man fürs gleiche Geld nur deutlich weniger FTTH Anschlüsse
    > im gleichen Zeitraum bauen können, bei denen die Kunden dann aber eher nur
    > die günstigsten Tarife wählen würden.
    Vielleicht sollte sich die Telekom mal Gedanken über ihre Marketingstrategie machen, andere Anbieter haben kein Problem ihre schnellsten/teuersten Leitungen, statt die günstigste zu vermarkten.

    Marktstudie vielleicht?

    > Unterm Strich lohnt sich FTTC schon durch die viel höhere Anschlusszahl
    > viel besser.
    Ja da bin ich jetzt mal auf die Berechnung mit konkreten Zahlen gespannt. Hau rein :-)

    > Wozu schon in 5 Jahren SWDSL ablösen?
    > Da könnte man sich auch locker 10-15 Jahre mit Zeit lassen und nur normale
    > Tiefbaupreise bezahlen.
    Wenn man in 15 Jahren noch 250 MBit als Sperrspitze anbieten will, soll man sich nicht wundern, wenn man nur Oma Erna als Kunden bekommt.

    > Wie oben schon geschrieben gibt es bisher nirgendwo Nutzungsmöglichkeiten
    > für den Normalverbraucher, die zwingend mehr als die 250 MBit/s benötigen
    > würden.
    Heute vielleicht. Aber 2020 immer noch? 2025? 2030? 2035? Fraglich.

    > Die Prognosen von BREKO usw, nach denen jeder in 5-10 Jahren im
    > "Durchschnitt" 600 MBit/s benötigt (oder so ähnlich) beruhen auf der
    > Annahme, dass der Bedarf linear weiter ansteigt wie in den letzten Jahren.
    >
    > Das ist aber völliger Quatsch, denn der Sprunghafte Anstieg in den letzten
    > Jahren lag vor allem an der starken Verbreitung von Videostreaming.
    Genau, das ist völliger Quatsch, weil der Bandbreitenbedarf jetzt seit Jahrzehnten linear zunimmt :-)

    Ach was wirst du in 15 Jahren über diese dummen Aussagen von dir lachen. Wie konntest du damals nur so einen Quatsch glauben....? Jaja :-)

  6. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: spezi 28.03.19 - 19:51

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Klar, wenn die Telekom 2017 beschließt dann ja doch mal anzufangen, dass da
    > die Tiefbau-Firmen nicht plötzlich 5 Millionen Bagger und 10 Millionen
    > Arbeiter bereit stehen haben, die vorher Däumchen gedreht haben.

    Im Jahr 2017 hat die Telekom nichts angefangen, sonder fortgeführt. 2017 war das 5. Jahr des 2013 begonnen FTTC-Vectoring-Ausbauprogramms.

  7. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: bombinho 28.03.19 - 20:36

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedenfalls fehlt mir die
    > Vorstellungskraft, was es z.B: 2025 für Anwendungen geben sollte, die mehr
    > als 250 MBit brauchen ;)

    Wer bekommt denn 250 Mbps auf einer XVDSL-Leitung? Wer bekommt denn ueberhaupt 40Mbps im Upload?

    > Mehr Ausbau wird immer eine technologische Notwendigkeit sein. Die
    > Glasfaser-Leitungen werden nicht ewig halten, auch wird die Kapazität z.B.
    > bei der Deutschen Glasfaser irgendwann erschöpft sein, weil es derzeit als
    > Shared Medium gebaut wird. Dann sind wieder Investitionen nötig.

    Naja, nein, die Infrastruktur ist nicht Shared. Jeder Kunde hat seine individuelle Anschlussleitung. Lediglich die Versorgung dieser Anschlussleitungen erfolgt derzeit teilweise ueber guenstige GPON-Hardware. Bei DG kann man tatsaechlich theoretisch durch Kartentausch auch 40Gbps zum Kunden realisieren.

    > Klar, man hätte auch vor 10 Jahren schon schon FTTH bauen können, in einem
    > gemächlichen Tempo, damit die Tiefbaupreise nicht rasant steigen.
    > Dann wäre die Konsequenz aber gewesen, dass die letzten Haushalte, die dann
    > 2025 oder so FTTH bekommen hätten, solange nur 12 MBit nutzen könnten. Und
    > das wären mehr als 10% gewesen, die es derzeit sind.

    Und das wird mit VDSL anders? Mal abgesehen, dass 12 Mbps fuer Viele der Betroffenen ein Wunschtraum waere und das auch absehbar so bleibt, wenn sie nicht selbst Glasfaser legen oder jemand Anderes.

  8. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 21:14

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer bekommt denn 250 Mbps auf einer XVDSL-Leitung? Wer bekommt denn
    > ueberhaupt 40Mbps im Upload?

    Ich kann leider beim Thema DSL dank nicht vorhandener Kupferleitung nicht mehr mitreden, aber bei meinen Eltern schaffen die DSL-Anschlüsse jeweils die versprochenen vollen 40 MBit im Upload. Nach Super Vectoring haben beide keinen Bedarf und man wird ja erst bei Bestellung auf entsprechende Linecards geklemmt.

    > Verbindung
    > 109,34 Mbit/s
    > 41.997 kbit/s
    Interessante Einheitenwahl übrigens von AVM...

    > Und das wird mit VDSL anders? Mal abgesehen, dass 12 Mbps fuer Viele der
    > Betroffenen ein Wunschtraum waere und das auch absehbar so bleibt, wenn sie
    > nicht selbst Glasfaser legen oder jemand Anderes.

    Immerhin haben jetzt dank VDSL ca. 90% der Haushalte 50 MBit und mehr.
    Meinst du, wenn man vor 10 Jahren mit FTTH angefangen hätte, dann hätte man jetzt schon 90% der Haushalte mit Glasfaser versorgt? Wenn die ganzen Tiefbaufirmen schon mit dem weniger tiefbauintensiven FTTC seit JAHREN ausgelastet sind?

    Dann wäre die Konsequenz, dass heute! immer noch deutlich mehr als nur 10% der Haushalte nur ADSL hätten.
    Und wenn ich wählen könnte, ob ich heute ADSL haben möchte oder noch 6 Jahre mit VDSL leben müsste, dann würde ich mich dreimal gegen Glasfaser entscheiden!

  9. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Faksimile 28.03.19 - 21:25

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer bekommt denn 250 Mbps auf einer XVDSL-Leitung? Wer bekommt denn
    > > ueberhaupt 40Mbps im Upload?
    >
    > Ich kann leider beim Thema DSL dank nicht vorhandener Kupferleitung nicht
    > mehr mitreden, aber bei meinen Eltern schaffen die DSL-Anschlüsse jeweils
    > die versprochenen vollen 40 MBit im Upload. Nach Super Vectoring haben
    > beide keinen Bedarf und man wird ja erst bei Bestellung auf entsprechende
    > Linecards geklemmt.
    >
    > > Verbindung
    > > 109,34 Mbit/s
    > > 41.997 kbit/s
    > Interessante Einheitenwahl übrigens von AVM...
    >
    > > Und das wird mit VDSL anders? Mal abgesehen, dass 12 Mbps fuer Viele
    > der
    > > Betroffenen ein Wunschtraum waere und das auch absehbar so bleibt, wenn
    > sie
    > > nicht selbst Glasfaser legen oder jemand Anderes.
    >
    > Immerhin haben jetzt dank VDSL ca. 90% der Haushalte 50 MBit und mehr.

    Nicht ganz. Liegen in einem Ausbaugebiet und könnten bestellen. Ob dann die Menge an Ports auch zur Verfügung steht, ist nämlich garnicht klar.
    Aber von der EU war vorgesehen, dass alle mehr als 30MBit/s HABEN und mindestens 50% sogar mehr als 100MBit/s. Das bedeutet aber auch, dass es gar nicht weniger als 30MBit/s gibt und die Angebote für mehr als 100 MBit/s so günstig sind, dass die Hälfte der Bevölkerung diese auch bucht.

    > Meinst du, wenn man vor 10 Jahren mit FTTH angefangen hätte, dann hätte man
    > jetzt schon 90% der Haushalte mit Glasfaser versorgt? Wenn die ganzen
    > Tiefbaufirmen schon mit dem weniger tiefbauintensiven FTTC seit JAHREN
    > ausgelastet sind?
    >
    > Dann wäre die Konsequenz, dass heute! immer noch deutlich mehr als nur 10%
    > der Haushalte nur ADSL hätten.
    > Und wenn ich wählen könnte, ob ich heute ADSL haben möchte oder noch 6
    > Jahre mit VDSL leben müsste, dann würde ich mich dreimal gegen Glasfaser
    > entscheiden!

  10. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: LinuxMcBook 28.03.19 - 21:36

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht ganz. Liegen in einem Ausbaugebiet und könnten bestellen. Ob dann die
    > Menge an Ports auch zur Verfügung steht, ist nämlich garnicht klar.
    Ach komm schon, immer dieses Mär von (vielleicht) nicht vorhanden Ports beim VVDSL. Darin ist bombinho auch ganz groß. Das gab es früher mal, als aus der Vermittlungsstelle noch per Kupfer!! angebundene ADSL-DSLAMs dann einen kompletten Stadtteil versorgt haben.
    Heute vorsorgen die kleinen grauen Kästen 300m in die eine Richtung und 300 Meter in die andere Richtung die Straße und es passen 192 (oder in neue Modelle sicher noch mehr) Ports rein.

    Hast du denn schon einen Anschluss bestellt??

    > Aber von der EU war vorgesehen, dass alle mehr als 30MBit/s HABEN und
    > mindestens 50% sogar mehr als 100MBit/s. Das bedeutet aber auch, dass es
    > gar nicht weniger als 30MBit/s gibt und die Angebote für mehr als 100
    > MBit/s so günstig sind, dass die Hälfte der Bevölkerung diese auch bucht.
    Und hat die EU auch Konsequenzen vorgesehen? Wer wurde eigentlich in die Pflicht genommen? Die Regierung oder? Und nicht die Telekom selbst...

  11. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: bombinho 29.03.19 - 14:05

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute vorsorgen die kleinen grauen Kästen 300m in die eine Richtung und 300
    > Meter in die andere Richtung die Straße und es passen 192 (oder in neue
    > Modelle sicher noch mehr) Ports rein.

    Geschickte oder ungeschickte Wortwahl? Reinpassen und drin sein ist nicht das Gleiche.
    Fast keiner der "grauen Kaesten" kann ueberhaupt mit der existierenden Hardware Vectoring bei Annex Q fur 192+ Ports bereitstellen. Da muesste fast die gesamte deutschlandweit verbaute Hardware (aelter als 2 Jahre) auf den Muell.

    Mindestens aber die gesamte Hardware, welche als Annex Q faehig verkauft worden ist und per Software dann freigeschaltet wurde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.19 14:10 durch bombinho.

  12. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:11

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann leider beim Thema DSL dank nicht vorhandener Kupferleitung nicht
    > mehr mitreden, aber bei meinen Eltern schaffen die DSL-Anschlüsse jeweils
    > die versprochenen vollen 40 MBit im Upload. Nach Super Vectoring haben
    > beide keinen Bedarf und man wird ja erst bei Bestellung auf entsprechende
    > Linecards geklemmt.
    Bitte mal entsprechende Zahlen liefern, wie viel Prozent der per SVVDSL-erschlossenen Leitungen tatsächlich die versprochenen 250/40 MBit schaffen. Gern auch mit Puffer (also tatsächlich sollte man ja über 250/40 schalten, um die versprochenen Leistung auch mit Overhead schaffen zu können).

    > Interessante Einheitenwahl übrigens von AVM...
    Ergibt doch angesichts des mageren Uploads bei DSL doch Sinn :-)

    > Immerhin haben jetzt dank VDSL ca. 90% der Haushalte 50 MBit und mehr.
    Naja, primär haben diese Haushalte 50MBit und mehr durch Coax...

    > Meinst du, wenn man vor 10 Jahren mit FTTH angefangen hätte, dann hätte man
    > jetzt schon 90% der Haushalte mit Glasfaser versorgt? Wenn die ganzen
    > Tiefbaufirmen schon mit dem weniger tiefbauintensiven FTTC seit JAHREN
    > ausgelastet sind?
    Naja:

    1. Hätte eine Prozentzahl x% an Haushalte bereits zukunftssichere Glasfaser - da würden nicht nur "bis zu" 250 MBit geliefert, sondern Stand der Technik 400 GBps, Ende offen
    2. Hätten die Tiefbaufirmen entsprechende Kapazitäten aufgrund von langfristigen Aufträgen schaffen können -> Schnellerer und günstigerer Ausbau

    > Dann wäre die Konsequenz, dass heute! immer noch deutlich mehr als nur 10%
    > der Haushalte nur ADSL hätten.
    Also ich kann nirgends eine 90%ige Verbreitung von VDSL feststellen:
    > https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html

    > Und wenn ich wählen könnte, ob ich heute ADSL haben möchte oder noch 6
    > Jahre mit VDSL leben müsste, dann würde ich mich dreimal gegen Glasfaser
    > entscheiden!
    Ja, du vielleicht. Du findest es ja auch Klasse, das dreifache für den Tiefbau zu bezahlen :-D

  13. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 15:12

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach komm schon, immer dieses Mär von (vielleicht) nicht vorhanden Ports
    > beim VVDSL. Darin ist bombinho auch ganz groß. Das gab es früher mal, als
    > aus der Vermittlungsstelle noch per Kupfer!! angebundene ADSL-DSLAMs dann
    > einen kompletten Stadtteil versorgt haben.
    Zwei Threads weiter:

    >https://forum.golem.de/kommentare/handy/fiberdays-telekom-blickt-auf-zehn-jahre-ftth-zurueck/ach-telekom-ich-bekomme-nicht-mal-vdsl/125097,5335916,5335916,read.html#msg-5335916

    Behauptest du also, der User lügt?

  14. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: LinuxMcBook 29.03.19 - 18:33

    bombinho schrieb:
    > Geschickte oder ungeschickte Wortwahl? Reinpassen und drin sein ist nicht
    > das Gleiche.
    > Fast keiner der "grauen Kaesten" kann ueberhaupt mit der existierenden
    > Hardware Vectoring bei Annex Q fur 192+ Ports bereitstellen. Da muesste
    > fast die gesamte deutschlandweit verbaute Hardware (aelter als 2 Jahre) auf
    > den Muell.

    Naja mehr als 192 Ports wird dann sicherlich knapp. Ich müsste dann mal wieder im Internet nach Quellen suchen, wie viel Ports genau möglich sind. Die Telekom hat ja nun halt schon mehrere Hersteller und Hardware-Generationen im Einsatz.

    Übrigens hab ich neulich kurz in einen neuen MSAN in einem Nahbereich gucken können. Dieser war freistehend (kein überbauter, alter Kvz) und hatte 6 oder 8 Linecards. Da alle Karten identisch aussahen, dürften also sogar alle schon Super Vectoring können. Gibt es irgendwo Infos über die neuste Generation an DSL-Hardware die die Telekom nutzt? Habe das Modell im Internet noch nie auf einem Foto gesehen.

  15. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: LinuxMcBook 29.03.19 - 18:42

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte mal entsprechende Zahlen liefern, wie viel Prozent der per
    > SVVDSL-erschlossenen Leitungen tatsächlich die versprochenen 250/40 MBit
    > schaffen. Gern auch mit Puffer (also tatsächlich sollte man ja über 250/40
    > schalten, um die versprochenen Leistung auch mit Overhead schaffen zu
    > können).
    In Städten sind 90% der TALs (also zwischen Kvz/MSAN und APL) unter 300 Meter lang.

    > > Interessante Einheitenwahl übrigens von AVM...
    > Ergibt doch angesichts des mageren Uploads bei DSL doch Sinn :-)
    Immerhin mehr Upload als im tollen Kabelnetz ;)


    > > Immerhin haben jetzt dank VDSL ca. 90% der Haushalte 50 MBit und mehr.
    > Naja, primär haben diese Haushalte 50MBit und mehr durch Coax...
    Primär? Wo beide Kabelanbieter zusammen 7 Mio. Kunden haben und es in Deutschland 40 Mio. Haushalte gibt?


    > 1. Hätte eine Prozentzahl x% an Haushalte bereits zukunftssichere Glasfaser
    > - da würden nicht nur "bis zu" 250 MBit geliefert, sondern Stand der
    > Technik 400 GBps, Ende offen
    Also du bist der Meinung, dass es besser ist, wenn wenige Menschen viel mehr haben, als sie brauchen, als wenn viele Menschen ausreichend (Geld, Essen, Internet) haben? Ok.

    > 2. Hätten die Tiefbaufirmen entsprechende Kapazitäten aufgrund von
    > langfristigen Aufträgen schaffen können -> Schnellerer und günstigerer
    > Ausbau
    Die Tiefbauunternehmen sind seit min. 7 Jahren ausgelastet und es ist keine Besserung in Sicht, die Preise steigen nur einfach weiter. Als ob es irgendetwas an der Situation geändert hätte, wenn man ein paar Jahre früher angefangen hätte oder FTTH statt FTTC auf dem Auftragszettel der Firmen stehen würde.


    > > Dann wäre die Konsequenz, dass heute! immer noch deutlich mehr als nur
    > 10%
    > > der Haushalte nur ADSL hätten.
    > Also ich kann nirgends eine 90%ige Verbreitung von VDSL feststellen:
    > > www.bmvi.de
    Es war mir gar nicht bekannt, dass die Bevölkerungsdichte in Deutschland überall genau gleich ist?

  16. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Mimimimimi 29.03.19 - 23:48

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Städten sind 90% der TALs (also zwischen Kvz/MSAN und APL) unter 300
    > Meter lang.
    Die Länge ist nur eine der Faktoren. Schlechte Lötstellen oder defekte Kabel können 250 MBit auch bei 300m und weniger unmöglich machen.

    Kannst du entsprechende Belege liefern ja oder nein?

    > Immerhin mehr Upload als im tollen Kabelnetz ;)
    Also mein Kabelnetz liefert leider mehr :-P

    Kabel verbunden↓ 1095,7 Mbit/s↑ 54,8 Mbit/s

    > Primär? Wo beide Kabelanbieter zusammen 7 Mio. Kunden haben und es in
    > Deutschland 40 Mio. Haushalte gibt?
    Laut Breitbandatlas liefert das Kabelnetz an 63,9% der Haushalte über 100 MBit, FTTH/FTTB immerhin noch 8,5% und DSL ist mit 1,6% das Schlusslicht.

    Solltest du vielleicht mal lesen den Artikel, um aus deiner Traumwelt raus zu kommen ;-)

    > Also du bist der Meinung, dass es besser ist, wenn wenige Menschen viel
    > mehr haben, als sie brauchen, als wenn viele Menschen ausreichend (Geld,
    > Essen, Internet) haben? Ok.
    Nein. Steht auch nirgends. Wenn du gern dir einen Strohmann bauen möchtest, gegen den du nur argumentieren kannst, dann mach das, aber damit zeigst du nur, dass deine Argumentation schlecht ist.

    > Die Tiefbauunternehmen sind seit min. 7 Jahren ausgelastet und es ist keine
    > Besserung in Sicht, die Preise steigen nur einfach weiter. Als ob es
    > irgendetwas an der Situation geändert hätte, wenn man ein paar Jahre früher
    > angefangen hätte oder FTTH statt FTTC auf dem Auftragszettel der Firmen
    > stehen würde.
    Ja, hätte es. Es findet ja von der Telekom kein großer Ausbau seit mindestens 7 Jahren statt. Wirklich Glasfaser auszubauen tun sie ja auch noch nicht. Die Deutsche Glasfaser hat ja auch keine so großen Probleme die Kapazitäten zu finden, was machen die denn falsch?

    > Es war mir gar nicht bekannt, dass die Bevölkerungsdichte in Deutschland
    > überall genau gleich ist?
    Also laut Breitbandatlas ist die DSL-Verfügbarkeit von über 90% aktuell nur für >= 1 MBit gegeben. Schon 16 MBit liegt bei unter 90%. Für 50 MBit und drüber reden wir schon nicht mal mehr von 2/3 der Haushalte. Größer 100 MBit dann nen mageres Prozent.

    Keine Ahnung wo deine 90% her kommen. Ausgedacht?

  17. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 00:48

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Städten sind 90% der TALs (also zwischen Kvz/MSAN und APL) unter 300
    > > Meter lang.
    > Die Länge ist nur eine der Faktoren. Schlechte Lötstellen oder defekte
    > Kabel können 250 MBit auch bei 300m und weniger unmöglich machen.
    Die Länge ist aber der relevanteste Faktor. Störungen werden behoben, wenn sie bekannt werden.

    > Kannst du entsprechende Belege liefern ja oder nein?
    Nein, und bezweifel dass es diese Zahlen überhaupt gibt. Wie gesagt, die Aussage, dass 90% der Leitungen unter 300 Meter sind ist für deine Fragestellung die beste Quelle, die man finden wird und damit stehe ich zumindest besser da, als du. Denn du behauptest komplett beleglos, dass die 250 MBit in einer relevanten Menge nicht erreicht werden.


    > > Immerhin mehr Upload als im tollen Kabelnetz ;)
    > Also mein Kabelnetz liefert leider mehr :-P
    > Kabel verbunden↓ 1095,7 Mbit/s↑ 54,8 Mbit/s
    Super. Docsis 3.1. Gibt es wie viel Städten? 3? Also noch seltener als FTTH.
    Ich kann auch in die Uni fahren, mein Notebook direkt ans DFN hängen und dann mit ↓ 1000 MBit/s ↑ 1000 MBit/s sagen, wie schlecht denn dein Anschluss sei.

    Außerdem würde ich mich super stören, wenn ich bei Unitymedia 110¤ im Monat zahlen müsste und dann nur 10 MBit Upload mehr hätte, als ein DSL-Anschluss für 35¤...

    > > Primär? Wo beide Kabelanbieter zusammen 7 Mio. Kunden haben und es in
    > > Deutschland 40 Mio. Haushalte gibt?
    > Laut Breitbandatlas liefert das Kabelnetz an 63,9% der Haushalte über 100
    > MBit, FTTH/FTTB immerhin noch 8,5% und DSL ist mit 1,6% das Schlusslicht.
    Bitte mal verlinken, ich finde leider gerade nur Varianten, die nicht nach Technik aufschlüsseln.
    Ansonsten ist kann Vectoring auch gar nicht Haushalte mit über 100 MBit versorgen, wenn es bis zum Sommer nur Verträge mit 100 MBit gab...

    > Ja, hätte es. Es findet ja von der Telekom kein großer Ausbau seit
    > mindestens 7 Jahren statt. Wirklich Glasfaser auszubauen tun sie ja auch
    > noch nicht. Die Deutsche Glasfaser hat ja auch keine so großen Probleme die
    > Kapazitäten zu finden, was machen die denn falsch?
    Zum einen hat die Telekom derzeit immer noch das größte Glasfasernetz in Deutschland und zum anderen hat die Deutsche Glasfaser erst 2018 mehr aktive FTTH Verträge als die Telekom, insgesamt (mit ungenutzten Anschlüssen) hat die Telekom trotzdem immer noch deutlich mehr Anschlüsse. Und das obwohl sie seit 2011 praktisch nicht mehr ausgebaut hat.

    Wieso ist die DG denn so langsam, wenn genügend Tiefbaukapazitäten vorhanden sind!?

    > Keine Ahnung wo deine 90% her kommen. Ausgedacht?
    Zahlen der Telekom zum Vectoring-Ausbau. Aber 90% ist tatsächlich das Ziel, nicht der Ist-Zustand. Da war ich etwas zu vorschnell. Derzeit fehlen hat noch komplett die bevölkerungsreichsten Nahbereiche, die die Telekom bisher gar nicht ausbauen durfte.

  18. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 01:10

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Länge ist aber der relevanteste Faktor. Störungen werden behoben, wenn
    > sie bekannt werden.
    Ist ja keine Störung, der Vertrag wird voll erfüllt. Die Telekom wird sicherlich nicht das komplette Kabel aufbuddeln, um einen Anschluss von 150 auf 250 MBit aufzubohren. Würden sie das wollen, würden sie FTTH ausbauen.

    > Nein, und bezweifel dass es diese Zahlen überhaupt gibt. Wie gesagt, die
    > Aussage, dass 90% der Leitungen unter 300 Meter sind ist für deine
    > Fragestellung die beste Quelle, die man finden wird und damit stehe ich
    > zumindest besser da, als du. Denn du behauptest komplett beleglos, dass die
    > 250 MBit in einer relevanten Menge nicht erreicht werden.
    Na siehst du. Also sind die 250 MBit eben genau die gleiche Werbelüge, wie sonst bei DSL. Schreibe also bitte nächstes Mal, wenn du Bandbreiten bei DSL angibst, "bis zu" davor.

    > Super. Docsis 3.1. Gibt es wie viel Städten? 3? Also noch seltener als
    > FTTH.
    Selbst ohne wären (waren) es 42 MBit. Also mehr als dein DSL.

    > Ich kann auch in die Uni fahren, mein Notebook direkt ans DFN hängen und
    > dann mit ↓ 1000 MBit/s ↑ 1000 MBit/s sagen, wie schlecht denn
    > dein Anschluss sei.
    *gähn*

    > Außerdem würde ich mich super stören, wenn ich bei Unitymedia 110¤ im Monat
    > zahlen müsste und dann nur 10 MBit Upload mehr hätte, als ein DSL-Anschluss
    > für 35¤...
    Ok, also als du letztes Posting schriebst "Immerhin mehr Upload als im tollen Kabelnetz ;)" hast du also bewusst gelogen.

    Toller Diskutant bist du.

    > Bitte mal verlinken, ich finde leider gerade nur Varianten, die nicht nach
    > Technik aufschlüsseln.
    Hier:
    > https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html

    Bist ja echt top informiert, wenn du nicht mal den Breitbandatlas und dessen Zahlen kennst....

    Woher kommen deine Infos? Telekom Marketingabteilung? PPTX?

    > Ansonsten ist kann Vectoring auch gar nicht Haushalte mit über 100 MBit
    > versorgen, wenn es bis zum Sommer nur Verträge mit 100 MBit gab...
    >= 100 MBit, also fällt da auch VVDSL drunter. Sorgt immerhin für 1,6% der Versorgung. Läuft bei DSL :-P

    > Zum einen hat die Telekom derzeit immer noch das größte Glasfasernetz in
    > Deutschland und zum anderen hat die Deutsche Glasfaser erst 2018 mehr
    > aktive FTTH Verträge als die Telekom, insgesamt (mit ungenutzten
    > Anschlüssen) hat die Telekom trotzdem immer noch deutlich mehr Anschlüsse.
    > Und das obwohl sie seit 2011 praktisch nicht mehr ausgebaut hat.
    Dafür, dass die Deutsche Glasfaser 2011 von null angefangen hat, ein enormer Erfolg.

    Wirklich schade, dass die Holländer über die Grenze fahren müssen und unserer ach so tollen, fortschrittlichen und innovativen Telekom zeigen müssen, wie es geht.

    > Wieso ist die DG denn so langsam, wenn genügend Tiefbaukapazitäten
    > vorhanden sind!?
    Langsam? Du hast selbst gesagt, sie haben inzwischen mehr aktive FTTH-Verträge, als die Telekom.

    Da stellt sich doch eher die Frage: Warum ist die Telekom mit dem fast 20.000fachen Umsatz (75 Milliarden vs. 40 Millionen) so langsam?

    > Zahlen der Telekom zum Vectoring-Ausbau. Aber 90% ist tatsächlich das Ziel,
    > nicht der Ist-Zustand. Da war ich etwas zu vorschnell. Derzeit fehlen hat
    > noch komplett die bevölkerungsreichsten Nahbereiche, die die Telekom bisher
    > gar nicht ausbauen durfte.
    Ach so. Also hattest du da auch gelogen. Gut zu wissen.

    Immerhin gibst du zu, dass dein Wissen aus den Telekom-Werbe PPTX kommen. Aber müsst ihr sowas nicht offen legen, wenn ihr in Foren Werbung macht?

  19. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: LinuxMcBook 30.03.19 - 01:23

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Super. Docsis 3.1. Gibt es wie viel Städten? 3? Also noch seltener als
    > > FTTH.
    > Selbst ohne wären (waren) es 42 MBit. Also mehr als dein DSL.
    Wie jetzt? Hängst du dich gerade echt an den 2 MBit unterschied auf? Nur weil ich den Wert aus der Leistungsbeschreibung genannt habe, und nicht das was tatsächlich ein Vectoring-DSL-Anschluss leistet?
    Hier mal die Leitungswerte meiner Mutter:
    > verbunden↓ 109,3 Mbit/s↑ 42,0 Mbit/s
    Upload identisch.

    > Ok, also als du letztes Posting schriebst "Immerhin mehr Upload als im
    > tollen Kabelnetz ;)" hast du also bewusst gelogen.
    >
    > Toller Diskutant bist du.
    50 MBit gibt es bei Unitymedia nur mit Docsis 3.1. Das ist weder bei mir verfügbar noch überhaupt in einer so relevanten Menge, dass es sich derzeit lohnt das bei Diskussionen über Kabelinternet anzuführen.
    Immerhin soll wohl bei DOCSIS 3.1 die Überbuchungen seltener geworden sein und es gibt bei UM immerhin eine FritzBox kostenlos dazu statt einer Schrott Box. Aber wie gesagt, nicht der Regelfall.

    > Wirklich schade, dass die Holländer über die Grenze fahren müssen und
    > unserer ach so tollen, fortschrittlichen und innovativen Telekom zeigen
    > müssen, wie es geht.
    Nur schade, dass die trotzdem nur so wenig Anschlüsse haben, dass das bei größeren Firmen noch als Pilotprojekt gelten würde...

    > > Zahlen der Telekom zum Vectoring-Ausbau. Aber 90% ist tatsächlich das
    > Ziel,
    > > nicht der Ist-Zustand. Da war ich etwas zu vorschnell. Derzeit fehlen
    > hat
    > > noch komplett die bevölkerungsreichsten Nahbereiche, die die Telekom
    > bisher
    > > gar nicht ausbauen durfte.
    > Ach so. Also hattest du da auch gelogen. Gut zu wissen.
    Nö, war tatsächlich Irrtum.

    Aktuell sind es 28 Mio. Anschlüsse mit 100 MBit und mehr. Macht bei etwa 41 Mio. Haushalten etwa 70%. Mit dem Nahbereich sind es ja dann doch in einem Jahr knapp 90% :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.19 01:32 durch LinuxMcBook.

  20. Re: Was für eine Erfolgsstory ...

    Autor: Mimimimimi 30.03.19 - 01:37

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie jetzt? Hängst du dich gerade echt an den 2 MBit unterschied auf? Nur
    > weil ich den Wert aus der Leistungsbeschreibung genannt habe, und nicht das
    > was tatsächlich ein Vectoring-DSL-Anschluss leistet?
    Tja so ist das halt. Schneller ist schneller, immerhin 5% mehr.

    Dafür, dass du mehrfach betont hast, dass DOCSIS weniger Upload bietet - was ja, wie wir inzwischen wissen, gelogen war - wirst du jetzt aber extrem pingelig :-)

    > Hier mal die Leitungswerte meiner Mutter:
    > > verbunden↓ 109,3 Mbit/s↑ 42,0 Mbit/s
    > Upload identisch.
    Jetzt also plötzlich MBit. Mir schwant du lügst mich wieder an ;-)

    > 50 MBit gibt es bei Unitymedia nur mit Docsis 3.1. Das ist weder bei mir
    > verfügbar noch überhaupt in einer so relevanten Menge, dass es sich derzeit
    > lohnt das bei Diskussionen über Kabelinternet anzuführen.
    Nochmal: Auch ohne DOCSIS 3.1 liefert Unitymedia an *JEDEN* Anschluss 40 MBit. Du hast behauptet, deine pisseligen 40 MBit Upload seien schneller, als was das Kabelnetz liefert. Das war einfach nur eine dreiste Lüge von dir.

    > Nur schade, dass die trotzdem nur so wenig Anschlüsse haben, dass das bei
    > größeren Firmen noch als Pilotprojekt gelten würde...
    Mit gerade mal 8 Jahren im Geschäft, wäre es ja noch blamabler für die Telekom, wenn sie nicht noch zumindest irgendwo einen gefühlten Vorsprung hat.

    Wobei, angesichts der Emsigkeit, mit der die Telekom alle möglichen Industriegebiete - natürlich nur zufällig in den gleichen Regionen wie wo die DG vorher im Privatkundensektor unterwegs war - erschließen möchte, lässt mich da etwas zweifeln dran.

    > Nö, war tatsächlich Irrtum.
    Ach so, also war nur der Upload gelogen. Na immerhin :-)

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