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23 Millionen Euro für 1.900 Haushalte

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  1. 23 Millionen Euro für 1.900 Haushalte

    Autor: Karbid 14.12.20 - 20:33

    Um die 1.900 Haushalte und Unternehmen mit Gigabit-Anschlüssen zu versorgen, muss Vodafone Glasfaser auf einer Trassenlänge von 134 Kilometern errichten. Angesichts der Fläche sowie der Einwohner- und Siedlungsstruktur handle es sich dabei um eine große Aufgabe mit Investitionen von rund 23 Millionen Euro. Davon wird ein Großteil über das Breitbandförderprogramm des Bundes und des Landes gefördert.

    Wenn 23 Millionen Euro investiert werden müssen, um 1.900 Haushalte und Unternehmen an ein Glasfasernetz anzuschließen, dann sind das pro Haushalt und Unternehmen 12.000 Euro.

    Eine stolze Summe. Warum ist es im Leipziger Umland so teuer Glasfaser auszubauen?

  2. Re: 23 Millionen Euro für 1.900 Haushalte

    Autor: TwoCents 15.12.20 - 17:41

    Karbid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine stolze Summe. Warum ist es im Leipziger Umland so teuer Glasfaser
    > auszubauen?
    Weil Leipzig mit unter 2000 Einwohnern pro km² eine geringe Bevölkerungsdichte hat (Berlin oder München z.B. sind mehr als doppelt (fast 5000) so dicht besiedelt). Leipzig liegt näher an dicht besiedelten Landkreisen, als an Städten.

    Daher die hohe Länge an Glasfaser auf so wenig Haushalte, daher so teuer.

  3. Re: 23 Millionen Euro für 1.900 Haushalte

    Autor: Karbid 15.12.20 - 20:14

    TwoCents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil Leipzig mit unter 2000 Einwohnern pro km² eine geringe
    > Bevölkerungsdichte hat (Berlin oder München z.B. sind mehr als doppelt
    > (fast 5000) so dicht besiedelt). Leipzig liegt näher an dicht besiedelten
    > Landkreisen, als an Städten.
    >
    > Daher die hohe Länge an Glasfaser auf so wenig Haushalte, daher so teuer.
    2.000 Einwohner pro km² ist viel. Pro Glasfaseranschluss werden durchschnittlich unter 3.000 Euro veranschlagt. Leipzig gehört zu den größten Städten Deutschlands, steht auf Platz 8.
    Mit deiner Begründung dürfte es nur in den Top3 Städten Glasfaser geben und in kleinen und mittleren Städten keine Glasfaseranschlüsse. Warum schafft es Schleswig-Holstein für weniger Geld Anschlüsse zu legen.

    Zum Vergleich:
    999er Gold, 0,3mm Durchmesser und 134km länge würde weniger als 15 Millionen Euro kosten.
    Dann wären pro Anschluss noch 3.700¤ für Hardware und Montage übrig. Das wäre immer noch deutlich mehr als ein durchschnittlicher Glasfaseranschluss in Deutschland kostet.

    An der Fläche kann es nicht liegen.

  4. Re: 23 Millionen Euro für 1.900 Haushalte

    Autor: TwoCents 15.12.20 - 20:36

    Karbid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2.000 Einwohner pro km² ist viel.
    Nö.

    > Pro Glasfaseranschluss werden durchschnittlich unter 3.000 Euro veranschlagt.
    Ja. Im Durchschnitt. Weißt du, was das ist?

    > Leipzig gehört zu den größten Städten Deutschlands, steht auf Platz 8.
    Und wo ist es in Sachen Einwohnern pro km²? Denn DAS ist die für Infrastruktur entscheidende Größe. Und nicht, wie viele es insgesamt sind.

    > Mit deiner Begründung dürfte es nur in den Top3 Städten Glasfaser geben und
    > in kleinen und mittleren Städten keine Glasfaseranschlüsse. Warum schafft
    > es Schleswig-Holstein für weniger Geld Anschlüsse zu legen.
    Wahrscheinlich weil Schleswig-Holstein in Gegenden die Glasfaser legt, die deutlich mehr als 2000 Einwohner pro km² haben.

    > Zum Vergleich:
    > 999er Gold, 0,3mm Durchmesser und 134km länge würde weniger als 15
    > Millionen Euro kosten.
    Ja und ein kilo Mehl kostet 1¤. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?

    > Dann wären pro Anschluss noch 3.700¤ für Hardware und Montage übrig. Das
    > wäre immer noch deutlich mehr als ein durchschnittlicher Glasfaseranschluss
    > in Deutschland kostet.
    Und was bringt dir so 134km langer goldener Streifen, der nicht mal in der Straße verbuddelt ist? Internet bekommst du darüber nicht, die Kosten, damit er nicht geklaut wird, sind astronomisch.

    Was bringt dir das und nochmal: Was hat das mit dem Thema zu tun?

    > An der Fläche kann es nicht liegen.
    Nein, nicht an der Fläche. Aber an der geringen Einwohnerzahl pro Fläche. Das hast du offensichtlich immer noch nicht verstanden.

  5. Re: 23 Millionen Euro für 1.900 Haushalte

    Autor: Karbid 15.12.20 - 21:25

    TwoCents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Leipzig gehört zu den größten Städten Deutschlands, steht auf Platz 8.
    > Und wo ist es in Sachen Einwohnern pro km²? Denn DAS ist die für
    > Infrastruktur entscheidende Größe. Und nicht, wie viele es insgesamt sind.
    Pro km² steht Leipzig auf Platz 50 von knapp 500, damit ist die Einwohnerdichte für eine deutsche Stadt schon sehr hoch.

    > Wahrscheinlich weil Schleswig-Holstein in Gegenden die Glasfaser legt, die
    > deutlich mehr als 2000 Einwohner pro km² haben.
    Im Durchschnitt hat Schleswig-Holstein ca 180 Einwohner pro km².
    Die größte Stadt ist Kiel mit knapp 2.000 Einwohner pro km², vergleichbar mit Leipzig. Und da startet gerade die Telekom mit Eigenmittel den FTTB/H Ausbau. Welcher Ort in SH hat mehr Einwohner pro km² als Kiel?

    > Nein, nicht an der Fläche. Aber an der geringen Einwohnerzahl pro Fläche.
    > Das hast du offensichtlich immer noch nicht verstanden.
    560.000 Einwohner auf knapp 300km² sind nicht gering. Das Ruhrgebiet hat nur etwas mehr Einwohner pro Fläche (2.200) und das gilt in Deutschland als das größte Ballungsgebiet.

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