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  5. › Förderung: Mobilfunkbetreiber bauen Netz…

Auf gut deutsch:

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  1. Auf gut deutsch:

    Autor: plutoniumsulfat 16.09.18 - 17:06

    > "Wir halten das geplante Programm für geeignet, um weiße Flecken zu schließen. Hier kann eine Förderung die Wirtschaftlichkeitslücke decken."

    Der Steuerzahler bezahlt einem privaten Anbieter das Netz, damit der Geld damit verdienen kann.

    Ja, das würde ich als Anbieter auch toll finden.

  2. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: SanderK 16.09.18 - 17:52

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > "Wir halten das geplante Programm für geeignet, um weiße Flecken zu
    > schließen. Hier kann eine Förderung die Wirtschaftlichkeitslücke decken."
    >
    > Der Steuerzahler bezahlt einem privaten Anbieter das Netz, damit der Geld
    > damit verdienen kann.
    >
    > Ja, das würde ich als Anbieter auch toll finden.

    Passiert doch auch beim Internet :-)

  3. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: Bayer 16.09.18 - 21:27

    Nein,
    die Kommune baut mit der Förderung den Betonmast und die Mobilfunkanbieter zahlen Miete, damit sie ihre Antennen anbringen dürfen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.18 21:29 durch Bayer.

  4. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: LinuxMcBook 16.09.18 - 22:27

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > "Wir halten das geplante Programm für geeignet, um weiße Flecken zu
    > schließen. Hier kann eine Förderung die Wirtschaftlichkeitslücke decken."
    >
    > Der Steuerzahler bezahlt einem privaten Anbieter das Netz, damit der Geld
    > damit verdienen kann.
    >
    > Ja, das würde ich als Anbieter auch toll finden.


    Der Steuerzahler bezahlt dem privaten Anbieter auch die Autobahnbrücke, damit er seine LKW drüber fahren lassen kann :O

  5. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: bombinho 16.09.18 - 23:41

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Steuerzahler bezahlt dem privaten Anbieter auch die Autobahnbrücke,
    > damit er seine LKW drüber fahren lassen kann :O

    Da ist er wieder, der beruehmte Apfel-Birnen-Whataboutism ;).

    Ich ueberlege gerade, wann der letzte Spediteur Eigentum an einer Autobahnbruecke erworben hat, durch das Darueberfahren?
    Oder sich Exklusivrechte verschaffen konnte?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.18 23:51 durch bombinho.

  6. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: bombinho 16.09.18 - 23:50

    Bayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein,
    > die Kommune baut mit der Förderung den Betonmast und die Mobilfunkanbieter
    > zahlen Miete, damit sie ihre Antennen anbringen dürfen.

    Ja, so habe ich das auch verstanden. Und halte das fuer ein durchaus sinnvolles Konzept.
    Das erspart Standortquerelen (mit Glueck), aber schlussendlich muessen die Mobilfunkanbieter zeitig mit in das Boot, sonst steht da ein gefoerderter Mast noch am falschen Ende des Dorfes.
    Was aber auch am anderen Ende noch passieren kann, weil der andere Anbieter in der Naehe des gefoerderten Standorts bereits einen Masten betreibt und der Eine den Mast lieber auf der anderen Seite haette, um die Abdeckung mit den eigenen existierenden Standorten zu optimieren.

  7. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: Oktavian 17.09.18 - 09:08

    > Der Steuerzahler bezahlt einem privaten Anbieter das Netz, damit der Geld
    > damit verdienen kann.

    Nee, da hast du was falsch verstanden.

    Der Steuerzahler bezahlt einem privaten Anbieter das Netz an den Stellen, an denen der private Anbieter eben kein Geld damit verdienen kann (bzw. nicht genug, damit sich ein Ausbau rentiert) und auch vertraglich nicht zum Ausbau verpflichtet ist, an denen der Steuerzahler aber trotzdem gerne Netz hätte.

  8. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: Tuxraxer007 17.09.18 - 09:14

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Steuerzahler bezahlt einem privaten Anbieter das Netz an den Stellen,
    > an denen der private Anbieter eben kein Geld damit verdienen kann (bzw.
    > nicht genug, damit sich ein Ausbau rentiert) und auch vertraglich nicht zum
    > Ausbau verpflichtet ist, an denen der Steuerzahler aber trotzdem gerne Netz
    > hätte.
    Die Kurzfassung - die Lobbyisten haben ganz Arbeit geleistet und unsere Regierung kriecht den Unternehmen wieder in den Allerwertesten.

  9. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: bombinho 17.09.18 - 09:14

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Steuerzahler bezahlt einem privaten Anbieter das Netz an den Stellen,
    > an denen der private Anbieter eben kein Geld damit verdienen kann (bzw.
    > nicht genug, damit sich ein Ausbau rentiert) und auch vertraglich nicht zum
    > Ausbau verpflichtet ist, an denen der Steuerzahler aber trotzdem gerne Netz
    > hätte.

    Also bezahlt er ihm das Netz. Und vor Allem ist die grosse Frage: Wer legt fest, was dem Gefoerderten als wirtschaftlich oder unwirtschaftlich erscheint und nach welchen Kriterien?

    Aber davon abgesehen, soll hier wohl aehnlich dem Betreibermodell vorgegangen werden und nicht nach dem Wirtschaftlichkeitslueckenmodell, wenn ich das nicht voellig missverstanden habe.

  10. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: Oktavian 17.09.18 - 09:23

    > Also bezahlt er ihm das Netz.

    Naja, es gibt zumindest einen indirekten Zuschuss dadurch, dass die Kommunen die Antennenstandorte diskriminierungsfrei alles Betreiber zu gleichen (günstigen) Konditionen bereitstellen. Die Technik und den Aufbau, also das, was man gemeinhin als "Das Netz" bezeichnet, bezahlt der Betreiber immer noch selber.

    > Und vor Allem ist die grosse Frage: Wer legt
    > fest, was dem Gefoerderten als wirtschaftlich oder unwirtschaftlich
    > erscheint und nach welchen Kriterien?

    Alle Betreiber sind ihrer Ausbauverpflichtung, die mit den Freqzenzlizenzen verbunden waren, schon lange nachgekommen. In dieser Verpflichtung waren Lücken explizit erlaubt. Wenn nun nach diesen Jahren Lücken immer noch existieren und diese in allen drei Netzen gleichermaßen existieren, dann ist schon davon auszugehen, dass sich hier objektiv der Ausbau nicht gelohnt hat. Es geht ja gerade nicht darum, ein neu aufzubauendes Netz gleich mal zu subventionieren, sondern im schon länger existierenden Modell Lücken zu schließen.

    > Aber davon abgesehen, soll hier wohl aehnlich dem Betreibermodell
    > vorgegangen werden und nicht nach dem Wirtschaftlichkeitslueckenmodell,
    > wenn ich das nicht voellig missverstanden habe.

    Richtig, die Wirtschaftlichkeitslücke zu schließen verbietet laut Artikel EU-Recht. Insofern ist der eigenaufbau von Standorten und die günstige Weitervermietung wohl ein probates Mittel, das allen Providern zur Verfügung gestellt wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.18 09:24 durch Oktavian.

  11. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: M.P. 17.09.18 - 10:18

    Dafür zahlen die LKWs Maut ...

  12. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: M.P. 17.09.18 - 10:21

    Es ist die Frage, ob eine diskriminierungsfreie Glasfaser-Anbindung (oder zumindest Leerrohre) auch als Vorleistung der Kommunen erfolgt...

    Ein Mast ohne Glasfaser erfordert immer noch hohe Investitionen. Wobei natürlich die Nachfrage bei diesen - nicht ohne Grund "Weißen Flecken" - Masten ggfs. so gering ist, dass auch per Richtfunk angebunden werden könnte ...

  13. Re: Auf gut deutsch:

    Autor: Prokopfverbrauch 17.09.18 - 19:59

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist die Frage, ob eine diskriminierungsfreie Glasfaser-Anbindung (oder
    > zumindest Leerrohre) auch als Vorleistung der Kommunen erfolgt...
    >
    > Ein Mast ohne Glasfaser erfordert immer noch hohe Investitionen. Wobei
    > natürlich die Nachfrage bei diesen - nicht ohne Grund "Weißen Flecken" -
    > Masten ggfs. so gering ist, dass auch per Richtfunk angebunden werden
    > könnte ...

    Bei der letzten Mitteilung zu diesem Programm ist das auch nicht transparent gewesen, ich hoffe zumindest die Leute vom Land haben sich zu dem Verfahren genau Gedanken gemacht.

    Das mit dem "nicht wirtschaftlich" so ne Sache. Solange man in diesen Gebieten Kunden hat, die evtl. noch Edge haben oder sogar vll 3G, dann bleiben die auch Kunden (sofern es keinen anderen Provider gibt wesentlich bessere Versorgung liefert). Da ist die Wirtschaftlichkeitsrechnung einfach, Ausbauen kostet nur Geld und bringt wenig, die Verträge hat man ja so oder so. Negativ beeinflussen tut auch die Wirtschaflichkeit die bloße politische Absichtserklärung eines Förderprogrammes. Dieses Förderprogramm ermöglicht idR. bessere, nicht marktübliche Konditionen. Da stoppen dann im Controlling die Leute gleich mal die Ausbauvorhaben, "lass mal abwarten was da für Zuschüsse noch kommen".

    Zu begrüßen ist prinzipiell das hier, gezwungenermaßen, kein direkter Zuschuss an die Betreiber gewährt wird. Ich bin mir sicher, wäre das EU-rechtlich möglich gewesen, hätte Bayern das sofort der Telekom zugesprochen. So müssen die Kommunen nun wieder strategisch Funklöcher (wo KEINES der 3 Netze vorhanden ist) definieren, Funkstandorte planen, die möglichst geeignet sind und sich um die Anbindung Gedanken machen.

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