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Und am Ende...

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  1. Und am Ende...

    Autor: violator 02.09.21 - 17:56

    ...werden 99% dieser Fotos nur aufm HD-Display oder in noch kleiner und komprimiert auf Instagram angeguckt...
    Aber hauptsache 200 Megapixel! \o/

  2. Re: Und am Ende...

    Autor: Nin 02.09.21 - 19:09

    Es gibt halt keine Sachen mehr an Smartphones bei denen du die Preise rechtfertigen kannst. Daher muss man mit sowas ja um die Ecke kommen.

  3. Re: Und am Ende...

    Autor: Poison Nuke 03.09.21 - 07:21

    Aktuell ist der optische Zoom ein limitierender Faktor bei Smartphones. Da man keine größeren Objektive einbauen kann/will, muss man also irgendwie anders einen sinnvollen Zoom ermöglichen. Weil bisher können Smartphones Kameras noch nicht so wirklich ersetzen, trotz der überlegenen technischen Eigenschaften vorallem bei Dunkelheit.

    Denn die meisten guten Fotos werden mit Brennweiten jenseits von 50mm, eher 100mm und mehr gemacht. Selbst eine 50mm äquivalente Brennweite kann man bei heutigen Telefonen optisch noch nicht erreichen. Und somit muss man immer digital zoomen. Bei 200MPx hat man da wenigstens ein paar Reserven.

  4. Re: Und am Ende...

    Autor: Eheran 03.09.21 - 08:26

    >Denn die meisten guten Fotos werden mit Brennweiten jenseits von 50mm, eher 100mm und mehr gemacht.
    Warum sollten die meisten guten Fotos nur bei großen Brennweiten entstehen? Was hat die Brennweite damit zu tun, ob das Foto gut ist?

  5. Re: Und am Ende...

    Autor: M.P. 03.09.21 - 08:27

    > Selbst eine 50mm äquivalente Brennweite kann man bei heutigen Telefonen optisch noch nicht erreichen

    Bei einem 1/2,5 Zoll Sensor (Kantenlänge 5,8 x 4,3 mm²) beträgt der Crop-Faktor ca 6... da sollte man 50 mm Kleinbild-Äquivalent (ca 8 mm reale Brennweite) schon in ein Smartphone bekommen ...

  6. Re: Und am Ende...

    Autor: Poison Nuke 03.09.21 - 20:25

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Denn die meisten guten Fotos werden mit Brennweiten jenseits von 50mm,
    > eher 100mm und mehr gemacht.
    > Warum sollten die meisten guten Fotos nur bei großen Brennweiten entstehen?
    > Was hat die Brennweite damit zu tun, ob das Foto gut ist?

    Ich bin Fotograf. In welchem Detailgrad willst Du es erklärt haben?
    Kurz, es ist mit einer der entscheidensten Faktoren der Bildkomposition. Durch die Brennweite kann man den Bildinhalt massiv beeinflussen, da sich Größenverhältnisse ändern, Vordergrund und Hintergrund kann man besser trennen uvm

    50mm war vorallem früher ein defacto Standard und egal wo man schaut, Presse, Produktfotos usw, der Großteil davon wurde mit Teleobjektiven gemacht und das liegt nicht nur daran, weil doe Fotografen nicht näher rankommen. Wie nah willst du denn an eine Person rangehen um ein Portrait zu machen? Mit dem Handy ist man da in der Privatsphäre drin. Und dann sind die Proportionen im Gesicht zu verzerrt weil eben Weitwinkel-Verzerrung.

    Das kann man jetzt noch viel mehr im Detail erklären, wenn es nicht reicht?


    Und da Smartphones eine ernsthafte Alternative zu DSLRs darstellen, zumindest in bestimmten Situationen, macht der höhere Pixelcount halt schon Sinn um einen noch größeren Anwendungsbereich abzudecken, bei dem man keine DSLR mehr mitschleppen muss.

  7. Re: Und am Ende...

    Autor: Eheran 04.09.21 - 12:48

    >Kurz, es ist mit einer der entscheidensten Faktoren der Bildkomposition.
    Nach der Auswahl des Motivs, Hintergrund, Beleuchtung, eigener Position bzw. Blickwinkel, ... kommt irgendwann mal die Brennweite.

    >Wie nah willst du denn an eine Person rangehen um ein Portrait zu machen?
    Das ist eine Frage der Perspektive, nicht des Abstands. Zu weit weg und das Gesicht wirkt flach. Zu nah dran und es wirkt zu "dick". Siehe auch all die Fotos mit Handys, die Personen selbst (oder durch andere) aus <1 m Abstand machen (lassen).

    >Und da Smartphones eine ernsthafte Alternative zu DSLRs darstellen
    Ja, für 0815 Fotos reicht das bei halbwegs Licht völlig aus und dank steigender Qualität wird das eher häufiger als seltener. Wir lassen unsere FX und DX auch inzwischen fast nur noch zuhause. Da ist aber noch unglaublich viel Spielraum richtung höhere Qualität, bis eine DSLR erreicht ist.

  8. Re: Und am Ende...

    Autor: Labbm 04.09.21 - 21:23

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktuell ist der optische Zoom ein limitierender Faktor bei Smartphones. Da
    > man keine größeren Objektive einbauen kann/will, muss man also irgendwie
    > anders einen sinnvollen Zoom ermöglichen. Weil bisher können Smartphones
    > Kameras noch nicht so wirklich ersetzen, trotz der überlegenen technischen
    > Eigenschaften vorallem bei Dunkelheit.
    >
    > Denn die meisten guten Fotos werden mit Brennweiten jenseits von 50mm, eher
    > 100mm und mehr gemacht. Selbst eine 50mm äquivalente Brennweite kann man
    > bei heutigen Telefonen optisch noch nicht erreichen. Und somit muss man
    > immer digital zoomen. Bei 200MPx hat man da wenigstens ein paar Reserven.


    Als erstes, überlegene Technische Eigenschaften vor allem bei Dunkelheit? Nein, einfach nur nein. Über Bildstabilisierung, Langzeitbelichtung und Software Retusche gegen das extreme Rauschen wird da einfach was hin getrickst. Das ist weit weg von überlegen, ja noch nichtmal gleichwertig gut.

    Eine lange Brennweite und große blende kann man nicht faken. Die Hintergrundunschärfe vielleicht schon, sieht halt nur immer daneben aus. Und die Brennweite ist auch nicht durch einen Crop zu ersetzen.

    Das gute Fotos nur bei langen Brennweiten gemacht werden Wiederspreche ich allerdings, das kommt doch sehr stark auf das Motiv und die gewünschte Bildwirkung an. Allerdings geht mir bei solchen alltäglichen Fotos mit dem Smartphone die Weitwinkel Verzerrung auch schon gehörig auf den Senkel.

    PS: Gegen eine DSLR muss sich ein Smartphone gar nicht mehr messen, eher gegen eine DSLM - und da wird das Eis noch dünner.

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