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für wen lohnt sich 1gbit?

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  1. für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: hardtech 04.11.19 - 10:57

    ... leider wird die einleitende frage im artikel nicht umfassend beantwortet.
    ausser, dass man einen unterschied zw. 100 und 1000mbit in den meisten fällen nicht merkt. zudem soll ein upload von 50mbit nützlich sein und generell der umstieg von docsis 3 auf 3.1.
    hätte mir hier zu der frage mehr inhalt gewünscht im artikel.

    meine persönl. erfahrungen an einem 200/100mbit glasfaseranschluss der telekom:
    - downstream reicht aus, um keine wartezeiten im download zu haben (zb updates programme, windows update)
    - 100mbit upload sind super, wenn ich grössere mails versende oder von aussen auf meine nas ds918+ zugreife
    - per wlan erreichen meine mobilen geräte nahezu die volle bandbreite (ipad pro, iphone xs, lenovo yoga 370, intel nuc8)

    die telekom bietet für 20¤ mehr im monat 500/200 internet an. ganz nett, aber ehrlich gesagt, weiss ich damit nichts anzufangen, da mein aktuelles internet mich in keiner weise einschränkt.

    in einer firma mit zig anwendern mag das anders aussehen. oder in einer wg mit heavy usern. aber ich behaupte mal, dass 200/100 für jeglichen durchschnittshaushalt für eine sehr lange zeit ausreichend sein werden (8k tv und virtual reality inhalt sind noch weit entfernt)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.19 10:59 durch hardtech.

  2. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: Pecker 04.11.19 - 11:06

    hardtech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... leider wird die einleitende frage im artikel nicht umfassend
    > beantwortet.
    > ausser, dass man einen unterschied zw. 100 und 1000mbit in den meisten
    > fällen nicht merkt. zudem soll ein upload von 50mbit nützlich sein und
    > generell der umstieg von docsis 3 auf 3.1.

    Ich weiß auch nicht, wer das wirklich braucht. Etwas zu wollen ist ja was anderes, aber wirklich brauchen?

    > meine persönl. erfahrungen an einem 200/100mbit glasfaseranschluss der
    > telekom:
    > - downstream reicht aus, um keine wartezeiten im download zu haben (zb
    > updates programme, windows update)

    Es geht ja eher darum, dass man an einem 200 Mbit/s anschluss in 24 Stunden mal eben 2 TB an Daten herunterladen kann. Das muss man erstmal speichern. Und wer Sicherungen in der Cloud hat, muss mir erstmal zeigen, dass er dort 2 TB Speicher hat, die auch mit 1 Gbit/s angebunden sind.

    > die telekom bietet für 20¤ mehr im monat 500/200 internet an. ganz nett,
    > aber ehrlich gesagt, weiss ich damit nichts anzufangen, da mein aktuelles
    > internet mich in keiner weise einschränkt.

    Ich könnte schon 100/50 Mbit/s nicht wirklich ausreizen.

    > in einer firma mit zig anwendern mag das anders aussehen. oder in einer wg
    > mit heavy usern. aber ich behaupte mal, dass 200/100 für jeglichen
    > durchschnittshaushalt für eine sehr lange zeit ausreichend sein werden (8k
    > tv und virtual reality inhalt als treiber )

    Sehe ich absolut genau so.

  3. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: piranha771 04.11.19 - 11:41

    Lohnen tut sich das noch nicht. Eher für Technik Enthusiasten oder für Oma Gerda, die sich von einem "Berater" sowas andrehen lässt.
    Aber die Frage ist eh müßig. Ich kann mich nicht erinnern, dass es Jemals einen Nutzen gegeben hat, bevor die Möglichkeiten geschaffen wurden. Also auf die Technikbranche bezogen.

    Es kommt immer erst die Technik und dann ergeben sich daraus die Nutzungsmöglichkeiten. Nicht umgekehrt. Keiner hätte in Netflix im Jahre 2002 mit seinen DSL 768er Leitungen auch nur einen Cent investiert.
    Erst als der Großteil der Leute mit DSL 6000 und besser ausgestattet war, wurde VoD wirklich zum Massenphänomen. Vorher haben sich die Leute auch gefragt "Was soll ich mit einer 16k Leitung?
    Das wird auch hier nicht anders sein. Wenn es keinen Unterschied mehr macht, ob ich meine Daten aus dem Netz, aus dem LAN oder der Platte hole, werden auch hier wieder neue Möglichkeiten geschaffen. Ein schönes Beispiel ist gerade der neue Microsoft Flugsimulator. Da das Spiel zig Terabyte an Speicher benötigt, zieht sich das Spiel die Landschaftsdaten halt on Demand aus dem Netz.

    Wenn 200Mbit und mehr zum Minimum werden, kommen sicherlich wieder Leute auf Abenteuerliche Ideen, was man damit alles (un)nützliches anstellen kann. Das wird immer so weiter gehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.19 11:41 durch piranha771.

  4. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: PEQsche 04.11.19 - 12:00

    Auch für mich hätten sich die 70 Euro ab dem 13. Monat für 1 Gbit/s nicht gelohnt, aber viele bekamen unmittelbar nach dem Ausbau (wie eben bei mir) ein Angebot, nach dem man dauerhaft nur 50 Euro bezahlt. Da hab ich auch zugeschlagen, denn 50 Euro hätte die 500er Leitung ab dem 13. Monat gekostet.

    Ist halt auch eine Preisfrage (und damit auch von tatsächlich günstigen Lockangeboten ohne versteckte Kosten im Kleingedruckten).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.19 12:01 durch PEQsche.

  5. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: Pecker 04.11.19 - 12:32

    piranha771 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kommt immer erst die Technik und dann ergeben sich daraus die
    > Nutzungsmöglichkeiten. Nicht umgekehrt. Keiner hätte in Netflix im Jahre
    > 2002 mit seinen DSL 768er Leitungen auch nur einen Cent investiert.

    Das ist doch quatsch. Schon damals hätte man gerne schnellere Leitungen gehabt. Es gab schon Videoplattformen, bzw. konnte man schon Internetvideos laden, seit es das Internet eben gibt. Nur konnte man das eben nciht so machen, weil die Leitungen zu langsam waren. Es gab also damals sehr wohl einen Bedarf nach schnelleren Anschlüssen, der aber nur langsam gedeckt werden konnte.

    > Erst als der Großteil der Leute mit DSL 6000 und besser ausgestattet war,
    > wurde VoD wirklich zum Massenphänomen. Vorher haben sich die Leute auch
    > gefragt "Was soll ich mit einer 16k Leitung?

    Auch das stimmt nicht so wirklich. Es gab schon Anwendungen wie YouTube und auch Steam. Eine 6 Mbit/s Leitung konnte man sehr wohl ordentlich ausnutzen. Es gab also Anwendungen, die mehr als 6 Mbit/s durchaus vertragen konnten. Sowas wie längeres Videopuffern für ein 1-2 Minutenvideo war damals noch bekannt.

    > Das wird auch hier nicht anders sein. Wenn es keinen Unterschied mehr
    > macht, ob ich meine Daten aus dem Netz, aus dem LAN oder der Platte hole,
    > werden auch hier wieder neue Möglichkeiten geschaffen. Ein schönes Beispiel
    > ist gerade der neue Microsoft Flugsimulator. Da das Spiel zig Terabyte an
    > Speicher benötigt, zieht sich das Spiel die Landschaftsdaten halt on Demand
    > aus dem Netz.

    Ja, da reichen aber 50 Mbit/s völlig aus, weil alles Bedarfsgerechet geliefert wird.

    > Wenn 200Mbit und mehr zum Minimum werden, kommen sicherlich wieder Leute
    > auf Abenteuerliche Ideen, was man damit alles (un)nützliches anstellen
    > kann. Das wird immer so weiter gehen.

    Wir sind heute schon bei 100 Mbit/s an einem Punkt, an dem man 4 4k Streams parallel schauen kann, obwohl der kontent dazu weiterhin selten ist. 8k mag noch kommen, aber das schafft man dann mit 40 Mbit/s.

    Zu jeder Zeit (vorallem in Deutschland) bis zum sagen wir mal gutmütig 100 Mbit/s Anschluss gab es immer schon Dienste, die eine höhere Datenrate vertragen konnten. Jetzt haben wir einen Punkt erreicht, bei dem das eben nicht mehr so ist. Was benötigt denn zwingend mehr als 100 Mbit/s außer vielleicht den 5ten parallelen 4k Stream? Und jetzt reden wir von Gigabit, also mal eben eine verzehnfachung der Anschlussleistung ohne jede Not. Und ich sehe da aktuell auch nicht mehr viel kommen. Seit 2008 liegt am Elternhaus ein 32 Mbit/s Anschluss an. Noch heute reicht das völlig aus. Theoretisch sind an dem Anschluss inzwischen auch 1000 Mbit/s möglich. Die dreißigfache Leistung. Wozu? Klar, der 100 GB Spieledownload ist schneller fertig, aber wie oft macht man das im Monat zumal das ja im Hintergrund läuft. Kann man halt erste eine Stunde später spielen.

  6. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: Pecker 04.11.19 - 12:34

    PEQsche schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch für mich hätten sich die 70 Euro ab dem 13. Monat für 1 Gbit/s nicht
    > gelohnt, aber viele bekamen unmittelbar nach dem Ausbau (wie eben bei mir)
    > ein Angebot, nach dem man dauerhaft nur 50 Euro bezahlt. Da hab ich auch
    > zugeschlagen, denn 50 Euro hätte die 500er Leitung ab dem 13. Monat
    > gekostet.
    >
    > Ist halt auch eine Preisfrage (und damit auch von tatsächlich günstigen
    > Lockangeboten ohne versteckte Kosten im Kleingedruckten).

    Ich frag jetzt mal provokant. Die 500 Mbit/s hättest du aber ausgelastet bekommen? Weil für 40¤ gibts ja auch schon 200 Mbit/s. Upload lässt sich ja auch bei 200 Mbit/s Download auf 50 Mbit/s anheben.

  7. 50¤ für 1GB, warum dann noch Glasfaser FTTB

    Autor: solary 04.11.19 - 12:39

    >ein Angebot, nach dem man dauerhaft nur 50 Euro bezahlt. Da hab ich auch zugeschlagen, denn >50 Euro hätte die 500er Leitung ab dem 13. Monat gekostet.


    Genau hier liegt der Knackpunkt, wenn die Telekom in 1-2 mit Glasfaser los legen will braucht es einfach keiner mehr denn 50¤ für 1GB kann die Telekom nicht bieten.
    Denn der Ausbau kostet Viele Mrd. mit 15% Unterschriften kommen keine Bagger.

    Die Telekom ist einfach 10 Jahre zu spät mit FTTB/H

  8. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: hardtech 04.11.19 - 12:47

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > piranha771 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Wir sind heute schon bei 100 Mbit/s an einem Punkt, an dem man 4 4k Streams
    > parallel schauen kann, obwohl der kontent dazu weiterhin selten ist. 8k mag
    > noch kommen, aber das schafft man dann mit 40 Mbit/s.
    >
    > Zu jeder Zeit (vorallem in Deutschland) bis zum sagen wir mal gutmütig 100
    > Mbit/s Anschluss gab es immer schon Dienste, die eine höhere Datenrate
    > vertragen konnten. Jetzt haben wir einen Punkt erreicht, bei dem das eben
    > nicht mehr so ist. Was benötigt denn zwingend mehr als 100 Mbit/s außer
    > vielleicht den 5ten parallelen 4k Stream? Und jetzt reden wir von Gigabit,
    > also mal eben eine verzehnfachung der Anschlussleistung ohne jede Not. Und
    > ich sehe da aktuell auch nicht mehr viel kommen. Seit 2008 liegt am
    > Elternhaus ein 32 Mbit/s Anschluss an. Noch heute reicht das völlig aus.
    > Theoretisch sind an dem Anschluss inzwischen auch 1000 Mbit/s möglich. Die
    > dreißigfache Leistung. Wozu? Klar, der 100 GB Spieledownload ist schneller
    > fertig, aber wie oft macht man das im Monat zumal das ja im Hintergrund
    > läuft. Kann man halt erste eine Stunde später spielen.

    du hast es verstanden, wie ich das gemeint habe im 1. post.

    ich sehe eine erreichte sättigung. früher: mehr bandbreite gleich deutliche vorteile, da inhalt und bandbreite nahe beieinander lagen.
    heute: downstream sehr hoch, die inhalte kannst du nicht dreifach auf einmal konsumieren. ausser 2-3 grösseren downloads im monat, wo man paar minuten bei 200mbit warten muss... stört kaum. da nutzt man die toilette in der zeit oder macht sich nen kaffee. alles net schlimm. einfach kein bedarf an mehr bandbreite.

    das kannst du genauso übertragen auf mobilfunk... solange whatsapp läuft, der musikstream nicht abreisst und ich updates machen kann... wozu brauche ich 5g?! schön wäre dagegen, lte speed wirklich flächendeckend zu erhalten. aber das ist ein anderes thema.

  9. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: theFiend 04.11.19 - 12:53

    piranha771 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es kommt immer erst die Technik und dann ergeben sich daraus die
    > Nutzungsmöglichkeiten. Nicht umgekehrt.

    Also hier in Deutschland ware es hinsichtlich der Internetbandbreiten IMMER umgekehrt bisher. Und in vielen Gebieten biste halt noch immer froh wenn Du 50mbit dl Rate dauerhaft bekommen kannst. Die 1000 mbit sind, unabhängig vom Anbieter, in wenigen Ecken verfügbar.

    Aber gerade im Kabelnetz ist die Situation schon ganz ok muss ich sagen. Besagte 200 mbit können wir hier, zu 4. und sicher alle insbesondere VoD Intensivnutzer, bisher kaum an die Belastungsgrenze bringen.

    Die 1000 mbit würde ich höchsten aus Gründen der Technikförderung buchen, und dann eben auch nur wenn es vergünstigt angeboten würde, wie beim Vorredner hier...

  10. Re: 50¤ für 1GB, warum dann noch Glasfaser FTTB

    Autor: Pecker 04.11.19 - 12:55

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >ein Angebot, nach dem man dauerhaft nur 50 Euro bezahlt. Da hab ich auch
    > zugeschlagen, denn >50 Euro hätte die 500er Leitung ab dem 13. Monat
    > gekostet.
    >
    > Genau hier liegt der Knackpunkt, wenn die Telekom in 1-2 mit Glasfaser los
    > legen will braucht es einfach keiner mehr denn 50¤ für 1GB kann die Telekom
    > nicht bieten.
    > Denn der Ausbau kostet Viele Mrd. mit 15% Unterschriften kommen keine
    > Bagger.
    >
    > Die Telekom ist einfach 10 Jahre zu spät mit FTTB/H

    Selbst wenn die vor 10 Jahren angefangen hätte und 1 gbit/s würde benötigt werden, dann würden jetzt alle wechseln. Die 250 Mbit/s über Supervectoring reichen den allermeisten sowas von aus.

    Kabel ist doch auch eine uralte Technik. Der Unterschied ist einfach, dass man darüber einfach noch mehr Daten bringt als über das billige Telefonkabel. Alles so Sachen, die man vor 20,30 Jahren niemals auf dem Schirm hatte.

    Im übrigen hat die Telekom ja FTTH schon hier und da ausgebaut. Habe ich auch, nur habe ich halt 50/10 Mbit/s gebucht. Mehr brauchts nicht.

  11. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: Pecker 04.11.19 - 13:00

    hardtech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > piranha771 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Wir sind heute schon bei 100 Mbit/s an einem Punkt, an dem man 4 4k
    > Streams
    > > parallel schauen kann, obwohl der kontent dazu weiterhin selten ist. 8k
    > mag
    > > noch kommen, aber das schafft man dann mit 40 Mbit/s.
    > >
    > > Zu jeder Zeit (vorallem in Deutschland) bis zum sagen wir mal gutmütig
    > 100
    > > Mbit/s Anschluss gab es immer schon Dienste, die eine höhere Datenrate
    > > vertragen konnten. Jetzt haben wir einen Punkt erreicht, bei dem das
    > eben
    > > nicht mehr so ist. Was benötigt denn zwingend mehr als 100 Mbit/s außer
    > > vielleicht den 5ten parallelen 4k Stream? Und jetzt reden wir von
    > Gigabit,
    > > also mal eben eine verzehnfachung der Anschlussleistung ohne jede Not.
    > Und
    > > ich sehe da aktuell auch nicht mehr viel kommen. Seit 2008 liegt am
    > > Elternhaus ein 32 Mbit/s Anschluss an. Noch heute reicht das völlig aus.
    > > Theoretisch sind an dem Anschluss inzwischen auch 1000 Mbit/s möglich.
    > Die
    > > dreißigfache Leistung. Wozu? Klar, der 100 GB Spieledownload ist
    > schneller
    > > fertig, aber wie oft macht man das im Monat zumal das ja im Hintergrund
    > > läuft. Kann man halt erste eine Stunde später spielen.
    >
    > du hast es verstanden, wie ich das gemeint habe im 1. post.
    >
    > ich sehe eine erreichte sättigung. früher: mehr bandbreite gleich deutliche
    > vorteile, da inhalt und bandbreite nahe beieinander lagen.
    > heute: downstream sehr hoch, die inhalte kannst du nicht dreifach auf
    > einmal konsumieren. ausser 2-3 grösseren downloads im monat, wo man paar
    > minuten bei 200mbit warten muss... stört kaum. da nutzt man die toilette in
    > der zeit oder macht sich nen kaffee. alles net schlimm. einfach kein bedarf
    > an mehr bandbreite.

    Wenn man vernünftig überlegt, kommt da auch jeder drauf. Ich will niemanden seinen Gigabit Anschluss nehmen, aber ich sehe halt steigende Kosten aufgrund eines Ausbaus, den eigentlich kaum einer braucht. Selbst die kleinen Anschlüsse kosten inzwischen richtig Geld.

    > das kannst du genauso übertragen auf mobilfunk... solange whatsapp läuft,
    > der musikstream nicht abreisst und ich updates machen kann... wozu brauche
    > ich 5g?! schön wäre dagegen, lte speed wirklich flächendeckend zu erhalten.
    > aber das ist ein anderes thema.

    Wenn LTe Verfügbar ist, läuft das heute schon alles bestens, richtig. Und LTE ist vielerorts noch nichtmal ansatzweise fertig ausgebaut. Oft bieten hier Funkzellen "nur" 150 Mbit/s. theoretisch wäre aber 1 Gbit/s möglich.

  12. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: PEQsche 04.11.19 - 13:18

    Pecker schrieb:

    > Ich frag jetzt mal provokant. Die 500 Mbit/s hättest du aber ausgelastet
    > bekommen? Weil für 40¤ gibts ja auch schon 200 Mbit/s. Upload lässt sich ja
    > auch bei 200 Mbit/s Download auf 50 Mbit/s anheben.

    Tatsächlich bekomme ich die 500 ausgelastet, bin aber tatsächlich am überlegen, ob ich nach den 2 Jahren wieder etwas downgrade. Aber der 200er ist für mich tatsächlich schon eine Art Minimum. Auf den 400er zu gehen macht bei 5 Euro Unterschied zu meinen jetzigen Konditionen wenig Sinn. 10 Euro auf den 200er... naja, ich weiß nicht. Die Entscheidung wäre klar, wenn ich die regulären 70 Euro zahlen würde ;)

    Die 7 Euro Aufpreis für die FB6591 nerven mich mehr. Mal schauen, ob ich vlt die 6660 als freies Gerät kaufe wenn sie verfügbar ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.19 13:20 durch PEQsche.

  13. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: lc 04.11.19 - 13:37

    Ich brauch es eher selten, kann aber manchmal ganz nett sein.
    Wenn du schon laenger ein Spiel nicht mehr gestartet hast, und jemand will mit dir Spielen, zick zack patches mit 120 MB/s laden ist nett.

    Ich habe auch gigabit upload, das ist auch nett fuer backup oder streaming von zu Hause aus. Aber das nutzte ich so gut wie nie aus. Und backups koennen ja auch langsam ueber nacht hochladen.

  14. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: AynRandHatteRecht 04.11.19 - 13:40

    Hier ein Trick für Sparfüchse: Vodafone zahlt relativ viel Neukundenprämie an Vermittler aus. Manche Vermittler geben dies (teilweise) durch einmalige Auszahlungen an Kunden weiter.

    So sind, auf 2 Jahre gerechnet, monatliche Fixkosten von 18-35¤ für "Kabel-Internet" realisierbar, auch für 1000/50. (zB Obocom).

    Natürlich will man danach nicht den regulären Preis bezahlen, weshalb man zum Ende der Mindestlaufzeit wieder kündigt.

    Hier wird es nun spannend: Für Vodafone ist man ab 3 Monaten wieder ein Neukunde. Ich habe zB nach dem Ende des letzten Vertrages für ca 6 Monaten einen günstigen O2 VDSL-Tarif ohne Laufzeit abgeschlossen und bin danach wieder zu Vodafone zurück.

    Wer in einer WG wohnt etc kann vielleicht auch einfach im Anschluss einen Neuvertrag über einen anderen Vertragspartner/Namen eingehen.

    Das Vertragshopping, ob bei Festnetz, Kabel, Mobilfunk, Strom, Versicherungen erfordert zwar etwas Disziplin, schont den Geldbeutel jedoch sehr.

  15. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: medium_quelle 04.11.19 - 13:44

    1000mbit bringen dir Spontanität. Man hängt im Voice ab und entscheidet sich ein neues Spiel zu spielen? Dauert bei 100mbit mehrere Stunden im Download. Bei 1gbit oder 10gbit drückt man den Download an kurz darauf geht es los. COD und Co ich meine euch. Alles über 40GB macht keinen Spaß mit 100mbit.

  16. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: Spawn182 04.11.19 - 13:46

    Immer wieder diese müßige Diskussion. Ich spare bei jedem Download Zeit und dadurch lohnt es sich. Wer gerne warten will, weil er zu viel Zeit hat, kann dies gerne tun, aber bitte nicht anderen den Fortschritt untersagen.

    Ich muss da auch wenig argumentieren, außer das meine Downloads eben um einen Faktor schneller auf meinem Rechner sind. Das reicht als Argument.

    Bedauerlich, dass die Router und Modems derzeit durch ihre 1Gbit Ethernet Ports ausgebremst werden, denn die 2 und mehr Gigabit Anschlüsse stehen schon in den Startlöchern. Woanders kann ich problemlos einen 2-10 Gbps Anschluss als Privatperson buchen, aber hier in Europa und insbesondere in Deutschland ist das Teufelswerk und Müßiggang wird bevorzugt.

    PS Zur Info, viele Downloads und auch Dienste, wie Microsoft, Steam, UPlay, Epic, Origin sind in der Lage diese Bandbreite zu liefern.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.19 14:05 durch Spawn182.

  17. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: most 04.11.19 - 14:25

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu? Klar, der 100 GB Spieledownload ist schneller
    > fertig, aber wie oft macht man das im Monat zumal das ja im Hintergrund
    > läuft. Kann man halt erste eine Stunde später spielen.

    Es gibt regelmäßig Free Weekends, da macht es ggf. schon einen Unterschied, ob man die 100 GB in 20 Minuten ziehen und dann noch den Sonntag Abend mitnehmen kann oder ob das 2h dauert und sich dann gar nicht lohnt.

    Wie viel man für den Komfort bereit ist mehr zu zahlen, ist eine andere Frage.

  18. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: Pecker 04.11.19 - 14:28

    PEQsche schrieb:

    > Die 7 Euro Aufpreis für die FB6591 nerven mich mehr. Mal schauen, ob ich
    > vlt die 6660 als freies Gerät kaufe wenn sie verfügbar ist.

    Kann man das nicht jederzeit kündigen? Also eine freie Fritzbox zu kaufen kommt relativ schnell günstiger. Sollte man die bald nicht mehr brauchen, bringt die gebraucht immer noch gutes Geld.

  19. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: Pecker 04.11.19 - 14:35

    Spawn182 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wieder diese müßige Diskussion. Ich spare bei jedem Download Zeit und
    > dadurch lohnt es sich. Wer gerne warten will, weil er zu viel Zeit hat,
    > kann dies gerne tun, aber bitte nicht anderen den Fortschritt untersagen.
    >
    > Ich muss da auch wenig argumentieren, außer das meine Downloads eben um
    > einen Faktor schneller auf meinem Rechner sind. Das reicht als Argument.
    >
    > Bedauerlich, dass die Router und Modems derzeit durch ihre 1Gbit Ethernet
    > Ports ausgebremst werden, denn die 2 und mehr Gigabit Anschlüsse stehen
    > schon in den Startlöchern. Woanders kann ich problemlos einen 2-10 Gbps
    > Anschluss als Privatperson buchen, aber hier in Europa und insbesondere in
    > Deutschland ist das Teufelswerk und Müßiggang wird bevorzugt.
    >
    > PS Zur Info, viele Downloads und auch Dienste, wie Microsoft, Steam, UPlay,
    > Epic, Origin sind in der Lage diese Bandbreite zu liefern.

    Bei vielen zählt ein anderes Argument deutlich mehr und das ist Geld.
    Wer sich das leisten will, gerne. Und sobald das Geld kostet, muss man sich halt schon überlegen, ob es das jetzt braucht oder nicht, bzw. ob es das einem Wert ist.

  20. Re: für wen lohnt sich 1gbit?

    Autor: Tuxraxer007 04.11.19 - 15:07

    hardtech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > in einer firma mit zig anwendern mag das anders aussehen. oder in einer wg
    > mit heavy usern. aber ich behaupte mal, dass 200/100 für jeglichen
    > durchschnittshaushalt für eine sehr lange zeit ausreichend sein werden (8k
    > tv und virtual reality inhalt sind noch weit entfernt)
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, das es genug Firmen gibt, die mit Terminals auf einer Citrix-Umgebung in einem externen Rechenzentrum arbeiten und auch nur 50 Mbit/s Leitungen dafür haben.
    Das funktioniert problemlos auch bei 50 Anwendern.

    Die meisten haben garkein Gefühl dafür. welche Bandbreite eigentlich wofür benötigt wird.

    Ich habe eine 400/40 Kabelinternet Leitung und wenn ich nicht gerade Updates runterlade, dümpelt die Auslastung auch bei HomeOffice-Nutzung im Bereich unter 10 Mbit/s rum

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