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Ein bisschen komplizierter

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  1. Ein bisschen komplizierter

    Autor: 946ben 25.06.19 - 18:17

    Zur Mobilfunk Netzplanung gehört nun mal leider noch etwas mehr dazu, als einfach einen möglichst hohen Turm zu bauen. Man muss auch darauf achten, wie Signale an der Topographie reflektieren, welche Winkel man zur Ausleuchtung braucht, und dass man nicht in andere Zellen übermäßig reinstrahlt.
    Ich muss da ehrlich sagen, dass ich der Telekom da dann doch eher die Kompetenz zutraue, als einem Bürgermeister. Die haben immerhin einen Haufen Leute, die den Kram studiert, gelernt und Erfahrung gesammelt haben.

  2. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: Nigcra 25.06.19 - 18:20

    Womit du der Telekom schon eindeutig zuviel zutraust.

  3. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: ML82 25.06.19 - 18:25

    beweise durch autorität gibt es nicht, ich vertraue keinem egal wie hoch studiertem (ich bin das auch), mit orden geschmücktem, mehr als jemandem der selbst vorort prüft, oder am besten mir selbst ... der typ ist von der landnetz, einem lokalem versorger, die haben dort möglicherweise mehr kompetenz als die teledoof zu bieten, das muss man sich imho schon im detail anschauen, wenn man es wirklich selbst wissen will, oder?

  4. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: Nightdive 25.06.19 - 18:45

    Die Telekom hat durch ihre Funknetzplaner die Kompetenz im Haus sitzen und wenn einer Ahnung hat dann sind es die Planer bei den Mobilfunkanbietern.
    Ich glaube der Aussage von den üblicherweise absoluz inkompetenten Gemeindeorganen absolut nicht.
    Es spielen, wie schon oben erwähnt, viele Faktoren bei der Planung eine Rolle und sei es neben der HF Ausbreitung auch die Anbindung des Mastes.

    Ob ein Mast 10m höher gebaut werden muss spielt doch von den Kisten eine untergeordnete Rolle

  5. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: Oktavian 25.06.19 - 18:53

    > beweise durch autorität gibt es nicht,

    Das nicht, aber da die Telekom deutschlandweit ein ganz gutes Netz betreibt, haben sie schon bewiesen, dass die von Funknetzplanung etwas verstehen. Ansonsten gäbe es das Netz nicht.

    > ich vertraue keinem egal wie hoch
    > studiertem (ich bin das auch), mit orden geschmücktem, mehr als jemandem
    > der selbst vorort prüft,

    Da die Telekom zum vorgeschlagenen Ort auch noch selbst Alternativstandorte hatte, geht ich wiederum davon aus, dass da mal jemand vor Ort war. Alleine schon um die Masthöhe zu bestimmen, den Ausleuchtungswinkel, etc. und um abzustimmen, wie dieser Standort mit Nachbarzellen interferiert, ist Ortskenntnis erforderlich.

    > oder am besten mir selbst ...

    Du traust Dir selbst mehr Sachkenntnis in Funktnetzplanung zu als einem Mobilfunkprovider? Das lässt auf eine recht unrealistische Selbstwahrnehmung schließen.

    > der typ ist von der
    > landnetz, einem lokalem versorger, die haben dort möglicherweise mehr
    > kompetenz als die teledoof zu bieten,

    Vielleicht in der Frage, wo Liegenschaften der Gemeinde gehören oder wo Leerrohre liegen, aber ganz bestimmt nicht in der Frage der Funknetzplanung. Mir wäre jedenfalls kein lokaler Versorger bekannt, der ein größeres Mobilfunknetz unterhält.

    > das muss man sich imho schon im
    > detail anschauen, wenn man es wirklich selbst wissen will, oder?

    Und das hast Du getan? Oder Du kannst beurteilen, dass die Telekom genau das nicht getan hat? Worauf gründet sich Dein Informationsvorsprung?

  6. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: DAASSI 25.06.19 - 19:11

    Der ganze Artikel klingt wie das klassische Telekombashing. Ich möchte keinesfalls dem Gemeinderat die Kompetenz absprechen, gescheit planen zu können, aber die Telekom wird auch nicht komplett bescheuert sein und für deutlich mehr Geld einen 60-Meter-Turm zu bauen.

    Ich denke die Wahrheit liegt im Detail. Ich vermute, dass beide Standorte von der Qualität der Versorgung nah beieinander liegen, aber Faktoren die die Telekom besser kennt, als der Gemeinderat(Funkzellen oder so) für die Telekom den Ausschlag gegeben haben.

    Offtopic: Die Artikel mit Telekombashing nerven. Seit die Telekom gesagt hat, für sie ist es sinnvoller Vectoring zu nutzen, wird gerade von Golem stark subjektiv berichtet. Glasfaser ist nicht in jedem fall das beste, es ist nur fast immer das schnellste.

  7. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: KlugKacka 25.06.19 - 19:47

    Vor zig Jahren führen auch Messwagen herum, und haben das Netz gemessen, Teilweise Testsender aufgebaut und gemessen wie gut die Signale in der Gegend ankommen.
    Das wird heutzutage sicher auch noch so sein.

  8. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: Prokopfverbrauch 25.06.19 - 20:13

    DAASSI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Offtopic: Die Artikel mit Telekombashing nerven. Seit die Telekom gesagt
    > hat, für sie ist es sinnvoller Vectoring zu nutzen, wird gerade von Golem
    > stark subjektiv berichtet. Glasfaser ist nicht in jedem fall das beste, es
    > ist nur fast immer das schnellste.

    Naja Glafaser ist in eigentlich allen Aspekten das Beste. Nur in zwei Aspekten nicht. Es muss erstens noch verlegt werden und verliert so wirtschaftlich gesehen zu einer Bestandsinfrastruktur und zweitens ist sie nicht reguliert.

    DSL ist schlicht eines, billiger!

    Zum Artikel. Ich vermute dass das bestehende Leerrohr zum Alternativstandort vielleicht der Haken ist. In der Vergangenheit war man sehr kontra bei der Nutzung fremder Infrastruktur, das war auch etwas konzernpolitisches. Wenn das Leerrohr da der Gemeinde oder gar einem Drittanbieter gehörte, und noch umfangreich mit Glasfaser ausgestattet werden muss, dann ist das unattraktiv für die Telekom. Und das anpachten von Dark fibre da haben die glaube ich immer noch etwas dagegen, weil das "systemtechnisch nur schwer abbildbar ist".

    Und man darf auch nicht vergessen: Die Telekom ist ein gigantischer Konzern, da hat nicht jeder Mitarbeiter eine einheitliche Meinung und Haltung. Kann schon sein dass dort mache Funk Netz Muftis kompromissbereiter sind als andere.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.19 20:15 durch Prokopfverbrauch.

  9. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: RipClaw 25.06.19 - 20:24

    Nightdive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat durch ihre Funknetzplaner die Kompetenz im Haus sitzen und
    > wenn einer Ahnung hat dann sind es die Planer bei den Mobilfunkanbietern.
    > Ich glaube der Aussage von den üblicherweise absoluz inkompetenten
    > Gemeindeorganen absolut nicht.

    Das einer vom Gemeinderat selber Funkinstallationen macht und damit auch Ahnung hat spielt für dich also keine Rolle ?

    > Es spielen, wie schon oben erwähnt, viele Faktoren bei der Planung eine
    > Rolle und sei es neben der HF Ausbreitung auch die Anbindung des Mastes.

    Auch das ist im Artikel erwähnt worden. Der vorgeschlagene Antennenstandort hatte Leerohre in der Nähe und es hätten für den restlichen Ausbau keine versiegelten Flächen aufgebrochen und wieder versiegelt werden müssen. Damit wäre auch der Tiefbau günstiger gekommen.

  10. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: RipClaw 25.06.19 - 20:29

    DAASSI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der ganze Artikel klingt wie das klassische Telekombashing. Ich möchte
    > keinesfalls dem Gemeinderat die Kompetenz absprechen, gescheit planen zu
    > können, aber die Telekom wird auch nicht komplett bescheuert sein und für
    > deutlich mehr Geld einen 60-Meter-Turm zu bauen.

    Unterschätze nicht wie sich Vorurteile und Persönliche Ansichten auf geschäftliche Entscheidungen auswirken können.

    Der ehemalige CEO von HP, Leo Apotheker, hätte um ein Haar den Konzern vor die Wand gefahren nur weil er von SAP kam und meinte er müsste HP zu einem zweiten SAP umbauen.

    Ich kann mir durchaus vorstellen das der Netzplaner sich in seinem Stolz verletzt gesehen hat weil jemand seine Standortwahl angezweifelt hat und es sogar gewagt hat ihm einen besseren Standort vorzuschlagen.

  11. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: tg-- 26.06.19 - 01:19

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nightdive schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Telekom hat durch ihre Funknetzplaner die Kompetenz im Haus sitzen
    > und
    > > wenn einer Ahnung hat dann sind es die Planer bei den Mobilfunkanbietern.
    >
    > > Ich glaube der Aussage von den üblicherweise absoluz inkompetenten
    > > Gemeindeorganen absolut nicht.
    >
    > Das einer vom Gemeinderat selber Funkinstallationen macht und damit auch
    > Ahnung hat spielt für dich also keine Rolle ?

    Richtfunkplanung, also reine 1:1 Sichtverbindungen sind ein ganz anderes Thema als Funknetzplanung.
    Bei Richtfunkplanung ist es ziemlich simpel: Man verbindet Punkt A mit B, beide Antennen müssen sich gegenseitig optisch sehen, es darf kein Gelände im weg sein.
    Dann muss noch die Freiraumdämpfung für die geplante Frequenz berechnet werden und die passenden Sendeleistungen und Modulationsstufen gewählt werden.

    Bei Funknetzplanung wird es schnell kompliziert: Es werden komplexe Modelle berechnet die das Gelände nicht als Hindernis sehen, sondern Non-Line-of-Sight (NLOS) Szenarien berücksichtigen, wie Reflexionen, Refraktionen.
    Dazu kommt eine Frequenzplanung die auf exakter Kenntnis von Nachbarstandorten beruht, also Frequenzen, Kanäle, Antennenausrichtung/höhe/absenkung, Leistung.
    Berücksichtigt wird auch die Bebauung und die erwarteten Teilnehmer in der Umgebung.

    Das sind alles Faktoren die für Richtfunksysteme keine Rolle spielen und die Richtfunkplaner nicht berücksichtigen müssen.

    Herr Lange ist als Richtfunkspezialist sicher besser qualifiziert als die meisten Gemeinderatsmitglieder in Deutschland; das heißt aber nicht dass er ein Funknetzplaner ist und die ganzen nötigen Daten zur Verfügung hätte.

    > > Es spielen, wie schon oben erwähnt, viele Faktoren bei der Planung eine
    > > Rolle und sei es neben der HF Ausbreitung auch die Anbindung des Mastes.
    >
    > Auch das ist im Artikel erwähnt worden. Der vorgeschlagene Antennenstandort
    > hatte Leerohre in der Nähe und es hätten für den restlichen Ausbau keine
    > versiegelten Flächen aufgebrochen und wieder versiegelt werden müssen.
    > Damit wäre auch der Tiefbau günstiger gekommen.

    Das ist nur die halbe Wahrheit.
    Ob die Leerrohrinfrastruktur nutzbar ist dürfte unklar sein. Welche Kosten für das Anmieten anfallen ebenfalls.
    Den Rest der Strecke auf Ackerland zu bauen mag einfach klingen - aber das Ackerland ist in Privatbesitz und wird regelmäßig bearbeiten.
    Infrastruktur auf Ackerland zu bauen ist teuer und kann in jahrelangen Verhandlungen enden.

    Da mag der Planer durchaus der Meinung sein, dass die kürzere Strecke von der vorhandenen Vermittlungsstelle zum neuen Standort unter Straßen und Gehwegen für die nur mit Stadt und Landkreis verhandelt werden muss günstiger ist als die längere Strecke über Ackerland mit 10 Privatbesitzern, plus Stadt, plus Kreis.

  12. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: korona 26.06.19 - 01:37

    Halten wir Mal fest keiner von uns weiß genaueres. So können wir nur davon ausgehen, dass der vorgeschlagene Standort für die Telekom nicht rentabel war. Den wir dürfen nicht vergessen die Aufgabe der Telekom ist nicht möglichst viele Leute anzuschließen an ihr Funknetz, sondern möglichst rentabel zu arbeiten. Vielleicht war der gewählte Standort wirklich schlechter, oder für die Rechnungen der Telekom einfach zu teuer.

  13. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: bofhl 26.06.19 - 08:12

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAASSI schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Offtopic: Die Artikel mit Telekombashing nerven. Seit die Telekom gesagt
    > > hat, für sie ist es sinnvoller Vectoring zu nutzen, wird gerade von
    > Golem
    > > stark subjektiv berichtet. Glasfaser ist nicht in jedem fall das beste,
    > es
    > > ist nur fast immer das schnellste.
    >
    > Naja Glafaser ist in eigentlich allen Aspekten das Beste. Nur in zwei
    > Aspekten nicht. Es muss erstens noch verlegt werden und verliert so
    > wirtschaftlich gesehen zu einer Bestandsinfrastruktur und zweitens ist sie
    > nicht reguliert.

    Sie hat auch einige extrem negative Eigenschaften - Reparaturen (und die gibt es mehr als einige glauben, da auch Glasfaserleitungen altern und immer wieder durch Bauarbeiten zerstört werden!) sind komplizierter und teurer.

    >
    > DSL ist schlicht eines, billiger!

    Stimmt, denn die wenigsten "Kunden" wollen tatsächlich hören, was ihre "Leitung" tatsächlich kostet - vom bezahlen reden wir mal besser nicht, denn da weinen die Deutschen eigentlich immer sehr viel und vor allem sehr laut!

    >
    > Zum Artikel. Ich vermute dass das bestehende Leerrohr zum
    > Alternativstandort vielleicht der Haken ist. In der Vergangenheit war man
    > sehr kontra bei der Nutzung fremder Infrastruktur, das war auch etwas
    > konzernpolitisches. Wenn das Leerrohr da der Gemeinde oder gar einem
    > Drittanbieter gehörte, und noch umfangreich mit Glasfaser ausgestattet
    > werden muss, dann ist das unattraktiv für die Telekom. Und das anpachten
    > von Dark fibre da haben die glaube ich immer noch etwas dagegen, weil das
    > "systemtechnisch nur schwer abbildbar ist".
    >
    > Und man darf auch nicht vergessen: Die Telekom ist ein gigantischer
    > Konzern, da hat nicht jeder Mitarbeiter eine einheitliche Meinung und
    > Haltung. Kann schon sein dass dort mache Funk Netz Muftis
    > kompromissbereiter sind als andere.

  14. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: bigm 26.06.19 - 08:20

    Denken wir mal in Ruhe nach und halten wir uns mal an die Aussagen/Fakten.

    Die Orte haben eine sehr schlechte und teils gar keine Mobilfunkversorgung. (kein 2g kein 3g kein 4g)

    Der Bürgermeister schlägt ein Standort vor um möglichst viele Orte auszuleuchten und wo schon Infrastruktur liegt.

    Bis hier hin verstehe ich den Unmut des Bürgermeisters wenn die Telekom aus seinen Augen ein schwachsinns Standort wählt.

    Da die Telekom aber vielleicht nicht nur die Orte ausleuchten will sondern die Landkarte in Zukunft besser abdecken muss Baut sie jetzt den ERSTEN Mast dahin um keine Lücken zum Übergabepunkt zum nächsten zu haben.
    Jetzt hat man vielleicht bei den Orten eine schlechtere Abdeckung ABER die Telekom plant vermutlich schon den nächsten und übernächsten 5-10KM weiter um den kompletten weißen Fleck zu beseitigen.
    Das werden die vermutlich nicht hinaus Posaunen weil es wieder 4-10 Jahre dauert bis der nächste kommt.

    Spekulation:
    So könnte die Telekom mit z.B. 3 Masten in 5-10 Jahren z.B. das gesamte Gebiet ausleuchten und alle sind auf ein mal glücklich.
    Hätte sie da gebaut wo der Bürgermeister es gewollt hätte müsste die Telekom vielleicht noch weitere Standorte mit einbauen weil die Ausleuchtung mit den Nachbarstandorten nicht gegeben wäre und dann in Zukunft jeder Gejammer hat ich kann nicht mal von Ort X zu Ort Y fahren weil 300Meter dazwischen niemalsland ist und keinerlei Abdeckung vorhanden ist.


    Nicht mehr und nicht weniger.
    Klingt doof, ist es auch, aber weniger der Ausbau an sich sondern die Mangelhafte Kommunikation der Telekom die irgendwie immer noch wie eine Beamtenbude funktioniert.


    Praxisbeispiel bei uns..
    Ist zwar kein Mobilfunk aber DSL...
    Unsere Leitung kann 30/7,5Mbit ist auch offen am DSLAM aber die wird auf 16/1 gedrosselt.
    Seit nun 1,5Jahren versuche ich bei den Teletubbys jemanden zu erwischen der sein Hirn benutzt und nicht nur das macht was der >>Kombuter<< sagt.
    Die Techniker alle sagen es gehen die 30Mbit nur der Vertrieb sagt geht nicht Leitung zu schlecht.

    Aus meinen Augen ist die Telekom oder vermutlich jeder Netzbetreiber/bauer einfach ein komplizierter kopfloser Aparat der sich selbst oft genug im Weg steht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.19 08:23 durch bigm.

  15. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: Faksimile 26.06.19 - 08:35

    Das haben sie ja von den Anbietern und ihren eigenen Arbeitgebern gelernt, die laufend über die total ausufernden Kosten jammern, weil der Gewinn nicht hoch genug ausfallen kann.

  16. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: RipClaw 26.06.19 - 16:33

    tg-- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nightdive schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Telekom hat durch ihre Funknetzplaner die Kompetenz im Haus sitzen
    > > und
    > > > wenn einer Ahnung hat dann sind es die Planer bei den
    > Mobilfunkanbietern.
    > >
    > > > Ich glaube der Aussage von den üblicherweise absoluz inkompetenten
    > > > Gemeindeorganen absolut nicht.
    > >
    > > Das einer vom Gemeinderat selber Funkinstallationen macht und damit auch
    > > Ahnung hat spielt für dich also keine Rolle ?
    >
    > Richtfunkplanung, also reine 1:1 Sichtverbindungen sind ein ganz anderes
    > Thema als Funknetzplanung.
    > Bei Richtfunkplanung ist es ziemlich simpel: Man verbindet Punkt A mit B,
    > beide Antennen müssen sich gegenseitig optisch sehen, es darf kein Gelände
    > im weg sein.
    > Dann muss noch die Freiraumdämpfung für die geplante Frequenz berechnet
    > werden und die passenden Sendeleistungen und Modulationsstufen gewählt
    > werden.

    Nach dem Artikel macht Landfunk nicht nur Richtfunk sondern auch Verteilfunknetze. Daher dürften sie nicht nur Richtantennen sondern auch Rundstahler und Sektorantennen im Einsatz haben und sich mit ähnlichen Problemen auseinandersetzen müssen wie die Telekom.

    Auf teltarif.de findet man inzwischen eine Stellungnahme der Telekom. Der Grund für die Standortwahl war anscheinend die Abdeckung nicht nur in diesem Ortsteil zu verbessern sondern auch auf der nahe gelegenen Bundesstraße. Genau dieses Detail hat eben im Artikel gefehlt. Es war also nicht fehlendes Fachwissen seitens des Gemeinderates sondern ihm waren nicht die Abdeckungsziele der Telekom bekannt.

  17. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: ML82 27.06.19 - 05:40

    nein ich habe keinen, ich war nicht da, wie auch, zu den baumspringern fährt keiner mit verstand ohne besonderen grund und ohne entsprechende aufwandentschädigung ...

    ich habe lediglich gefragt ob man der telekom unbedingt mehr vertrauen kann wie einem der "[...] seit 15 Jahren Richt- und Verteilfunknetze für Landnetz [baut]" ...

    und letztendlich gibt es dort ein grundlegendes defizit:

    Lange sagte: "Ich möchte mit meiner Wortmeldung eigentlich eine sachlichere Diskussion um das Thema Mobilfunkausbau anstoßen. Das Schwarze-Peter-Spiel mit Schuldzuweisungen an die Kommunen bringt nichts voran." Ein entscheidungsbefugter Vertreter der Telekom wäre zu einer Gemeinderats-Sitzung willkommen gewesen. Dann hätten sich Dinge in Minuten statt Monaten klären lassen.

    vermutlich weis die telekom einfach nicht, wie man solche auftritte von der steuer abzieht ... ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.19 05:41 durch ML82.

  18. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: Nightdive 27.06.19 - 08:18

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Auf teltarif.de findet man inzwischen eine Stellungnahme der Telekom. Der
    > Grund für die Standortwahl war anscheinend die Abdeckung nicht nur in
    > diesem Ortsteil zu verbessern sondern auch auf der nahe gelegenen
    > Bundesstraße. Genau dieses Detail hat eben im Artikel gefehlt. Es war also
    > nicht fehlendes Fachwissen seitens des Gemeinderates sondern ihm waren
    > nicht die Abdeckungsziele der Telekom bekannt.

    Natürlich waren der Gemeinde die Integration in das bestehende Funknetz und die Ziele des neuen Senders nicht bekannt.
    Genau _DESWEGEN_ hätte die Gemeinde mal den Ball Flach halten sollen und genau das ist es, was hier kritisiert worden ist.
    Wenn man ich mal Dieter Nuhr zitieren darf: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten" (in Richtung Gemeinde)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.19 08:18 durch Nightdive.

  19. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: RipClaw 27.06.19 - 11:30

    Nightdive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Auf teltarif.de findet man inzwischen eine Stellungnahme der Telekom.
    > Der
    > > Grund für die Standortwahl war anscheinend die Abdeckung nicht nur in
    > > diesem Ortsteil zu verbessern sondern auch auf der nahe gelegenen
    > > Bundesstraße. Genau dieses Detail hat eben im Artikel gefehlt. Es war
    > also
    > > nicht fehlendes Fachwissen seitens des Gemeinderates sondern ihm waren
    > > nicht die Abdeckungsziele der Telekom bekannt.
    >
    > Natürlich waren der Gemeinde die Integration in das bestehende Funknetz und
    > die Ziele des neuen Senders nicht bekannt.
    > Genau _DESWEGEN_ hätte die Gemeinde mal den Ball Flach halten sollen und
    > genau das ist es, was hier kritisiert worden ist.
    > Wenn man ich mal Dieter Nuhr zitieren darf: "Wenn man keine Ahnung hat,
    > einfach mal die Fresse halten" (in Richtung Gemeinde)

    Die Telekom könnte aber auch mal die Klappe aufmachen und mal ein paar Infos mehr liefern. Die haben die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen und wenn die Gemeinde mehr Informationen bekommt kann sie der Telekom vielleicht sogar hilfreich zur Seite stehen oder Fehlannahmen seitens der Telekom korrigieren. Immerhin ist die Gemeinde eher mit der Region vertraut. Die Telekom hat Karten und Daten aber das heißt nicht das sie damit alles weiß was es zu wissen gibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.19 11:31 durch RipClaw.

  20. Re: Ein bisschen komplizierter

    Autor: spezi 27.06.19 - 19:31

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Genau dieses Detail hat eben im Artikel gefehlt. Es war also
    > nicht fehlendes Fachwissen seitens des Gemeinderates sondern ihm waren
    > nicht die Abdeckungsziele der Telekom bekannt.

    Vielleicht waren sie ihm ja auch bekannt. Nico Lange ist Ortsteilbürgermeister von Alterstedt. Als solcher (und sicher auch als Einwohner) liegt ihm sicher etwas daran, die Mobilfunkversorgung zu verbessern. Gut möglich, dass er (und der Gemeinderat) wusste, dass es der Telekom um den (anderen) Ortsteil Schönstedt und die Bundesstrasse geht. Trotzdem kann er der Meinung sein, dass ein Mobilfunkstandort, der auch seinen Ortsteil mitverfolgt, die insgesamt bessere Lösung ist. Das wäre sogar ziemlich verständlich.

    Wer unterschiedliche Prioritäten hat, hat eben auch unter Umständen unterschiedliche favorisierte Lösungen.

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