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Konsequenzen für den Besitzer?

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  1. Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: elgooG 06.10.16 - 08:42

    Ich bin da schon etwas neugierig. Was passiert eigentlich wenn wegen einem solchen Vorfall sogar der Flug gestrichen wird? Kann man da als Besitzer belangt und zur Kasse gebeten werden? Im Grunde trifft ihn ja keine Schuld, aber es könnte sein, dass die Fluggesellschaft das anders sieht.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  2. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: strik0r 06.10.16 - 08:48

    Das Problem ist ja allgemein bekannt.
    da es sich bereits um ein austauschgerät handelt, nehme ich an das Samsung dann dafür aufkommen darf.
    Wäre es ein nicht ausgetauschtes Gerät wäre der Fluggast haftbar, meiner Meinung nach.

  3. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.16 - 09:08

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin da schon etwas neugierig. Was passiert eigentlich wenn wegen einem
    > solchen Vorfall sogar der Flug gestrichen wird? Kann man da als Besitzer
    > belangt und zur Kasse gebeten werden? Im Grunde trifft ihn ja keine Schuld,
    > aber es könnte sein, dass die Fluggesellschaft das anders sieht.

    Sofern der Telefonbesitzer nicht fahrlässig gehandelt hat, würde ich an dem Rechtssystem zweifeln wenn dieser für den Schaden aufkommen muss.

  4. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Arkarit 06.10.16 - 09:30

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elgooG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin da schon etwas neugierig. Was passiert eigentlich wenn wegen
    > einem
    > > solchen Vorfall sogar der Flug gestrichen wird? Kann man da als Besitzer
    > > belangt und zur Kasse gebeten werden? Im Grunde trifft ihn ja keine
    > Schuld,
    > > aber es könnte sein, dass die Fluggesellschaft das anders sieht.
    >
    > Sofern der Telefonbesitzer nicht fahrlässig gehandelt hat, würde ich an dem
    > Rechtssystem zweifeln wenn dieser für den Schaden aufkommen muss.

    Würde ich so eher nicht vermuten. Verursacher des Schadens ist der Fluggast, auch wenn er nicht die Schuld an dem Problem trägt. Er könnte sich den Schadenersatz dann seinerseits bei Samsung wiederholen.

    Nachtrag: Natürlich geht es dabei um Zivilrecht, und es wäre vermutlich in allseitigem Interesse, das nicht so durchzuführen, sondern Samsung aussergerichtlich direkt den Schaden begleichen zu lassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.16 09:32 durch Arkarit.

  5. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Xen1on 06.10.16 - 10:04

    Oder eben ein Fall für die Privathaftpflicht...

  6. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Kein Kostverächter 06.10.16 - 10:08

    Naja, der Fluggast hat das Gerät (wenn es wirklich ein Austauschgerät war und auch die sonstige Darstellung des Ablaufs stimmt) in gutem Glauben, dass es sicher sei, dabei gehabt. Er hat es auch nicht versteckt, da das Flugpersonal es ja gesehen hatte. Auch hat er der Aufforderung Folge geleistet, das Gerät auszuschalten. So gesehen hat sich der Fluggast in allen Belangen korrekt verhalten. Ihm ist IMHO kein Vorwurf zu machen, hoffen wir für ihn, dass die U.S.-Jurisprudenz es ähnlich sieht.

    Bis die Tage,

    KK

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  7. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: M.P. 06.10.16 - 10:09

    Naja im Straßenverkehr kriegt man auch regelmäßig als Autofahrer eine Teilschuld, auch wenn man vor einem Unfall keinen Fehler gemacht hat - Grund ist die Gefährdungshaftung



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.16 10:11 durch M.P..

  8. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Thobar 06.10.16 - 10:27

    Solange der Besitzer nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich etwas getan hat, damit der Akku in Brand gerät, ist der Hersteller dran. Und das kann in den USA schon richtig teuer werden, der Verlust des Smartphones ist dabei vernachlässigbar.
    Der Flug ist ausgefallen, die Maschine beschädigt, die Fluggesellschaft wird den Schaden ersetzt haben wollen. Die Fluggäste haben ihre Reise nicht fortsetzen können und haben sonstigen Schaden hinnehmen müssen (finanziell oder seelisch) und werden auf Schaden- und Strafzahlungen klagen.

  9. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: opodeldox 06.10.16 - 10:44

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sofern der Telefonbesitzer nicht fahrlässig gehandelt hat, würde ich an dem
    > Rechtssystem zweifeln wenn dieser für den Schaden aufkommen muss.

    Wenn er deine Wohnung damit abgefackelt hätte würdest du also selbst für den Schaden aufkommen, weil alles andere unfair wäre? Er ist erstmal für sein Eigentum selbst verantwortlich, wenn er mein Samsung trifft die Schuld für seinen Schaden, sollte er sich an Samsung wenden.

  10. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.16 - 10:54

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sofern der Telefonbesitzer nicht fahrlässig gehandelt hat, würde ich an
    > dem
    > > Rechtssystem zweifeln wenn dieser für den Schaden aufkommen muss.
    >
    > Wenn er deine Wohnung damit abgefackelt hätte würdest du also selbst für
    > den Schaden aufkommen, weil alles andere unfair wäre? Er ist erstmal für
    > sein Eigentum selbst verantwortlich, wenn er mein Samsung trifft die Schuld
    > für seinen Schaden, sollte er sich an Samsung wenden.

    Als Privatperson von einem Unternehmen einen Schadenersatz zu erklagen kann man sowieso vergessen.
    Und wenn das Gerät eines Nutzers einen Schaden verursacht den der Nutzer selbst nicht zu verantworten hat (zum Beispiel bei selbstenzündenden Mobiltelefonen) würde ich diesen dafür auch nicht zur Verantwortung ziehen. Was soll das denn auch bringen?

  11. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: opodeldox 06.10.16 - 11:02

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Privatperson von einem Unternehmen einen Schadenersatz zu erklagen kann
    > man sowieso vergessen.

    Das ist ja erstmal nicht das Problem, auch wenn es stimmt.

    > Und wenn das Gerät eines Nutzers einen Schaden verursacht den der Nutzer
    > selbst nicht zu verantworten hat (zum Beispiel bei selbstenzündenden
    > Mobiltelefonen) würde ich diesen dafür auch nicht zur Verantwortung ziehen.

    Natürlich, wen denn sonst? Die Fluggesellschaft hat das Telefon nicht an Board gebracht, warum soll diese die Verantwortung übernehmen? Den Schaden hat der Kunde verursacht, er sollte dafür aufkommen.

    > Was soll das denn auch bringen?

  12. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.16 - 11:09

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Als Privatperson von einem Unternehmen einen Schadenersatz zu erklagen
    > kann
    > > man sowieso vergessen.
    >
    > Das ist ja erstmal nicht das Problem, auch wenn es stimmt.
    >
    > > Und wenn das Gerät eines Nutzers einen Schaden verursacht den der Nutzer
    > > selbst nicht zu verantworten hat (zum Beispiel bei selbstenzündenden
    > > Mobiltelefonen) würde ich diesen dafür auch nicht zur Verantwortung
    > ziehen.
    >
    > Natürlich, wen denn sonst? Die Fluggesellschaft hat das Telefon nicht an
    > Board gebracht, warum soll diese die Verantwortung übernehmen? Den Schaden
    > hat der Kunde verursacht, er sollte dafür aufkommen.
    >
    > > Was soll das denn auch bringen?

    Was dann im Umkehrschluss heißt dass man niemals fliegen sollte wenn man nicht das Risiko eingehen will pleite auf der Straße landen will... (oder gleich eine andere Lösung wählt...) weil Unternehmen einem fehlerhafte Geräte verkaufen dürfen die ohne das Zutun des Kunden Dritten einen Schaden zufügen...
    Oder alternativ dürfte man nie mehr mit etwas reisen was eine Lithium-Ionen Akku oder potenziell brennbare Stoffe enthält. (Deo erst am Zielort kaufen... - steht ja unter Druck und ist brennbar...)

    (Theoretisch kann ja jedes Gerät mit Lithium-Akkus Feuer fangen...)

  13. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Graveangel 06.10.16 - 11:49

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > opodeldox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DetlevCM schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Als Privatperson von einem Unternehmen einen Schadenersatz zu erklagen
    > > kann
    > > > man sowieso vergessen.
    > >
    > > Das ist ja erstmal nicht das Problem, auch wenn es stimmt.
    > >
    > > > Und wenn das Gerät eines Nutzers einen Schaden verursacht den der
    > Nutzer
    > > > selbst nicht zu verantworten hat (zum Beispiel bei selbstenzündenden
    > > > Mobiltelefonen) würde ich diesen dafür auch nicht zur Verantwortung
    > > ziehen.
    > >
    > > Natürlich, wen denn sonst? Die Fluggesellschaft hat das Telefon nicht an
    > > Board gebracht, warum soll diese die Verantwortung übernehmen? Den
    > Schaden
    > > hat der Kunde verursacht, er sollte dafür aufkommen.
    > >
    > > > Was soll das denn auch bringen?
    >
    > Was dann im Umkehrschluss heißt dass man niemals fliegen sollte wenn man
    > nicht das Risiko eingehen will pleite auf der Straße landen will... (oder
    > gleich eine andere Lösung wählt...) weil Unternehmen einem fehlerhafte
    > Geräte verkaufen dürfen die ohne das Zutun des Kunden Dritten einen Schaden
    > zufügen...
    > Oder alternativ dürfte man nie mehr mit etwas reisen was eine Lithium-Ionen
    > Akku oder potenziell brennbare Stoffe enthält. (Deo erst am Zielort
    > kaufen... - steht ja unter Druck und ist brennbar...)
    >
    > (Theoretisch kann ja jedes Gerät mit Lithium-Akkus Feuer fangen...)


    Oder du versicherst dich, dann zahlt die Versicherung erst mal und holt es sich wieder.

    Klar hat Samsung in so einem Fall eine gewisse Schuld (mindestens in der EU Stichwort "Gewährleistung").
    Wie es in der USA aussieht kann ich nicht genau sagen, ich würde aber schätzen, dass es dort etwas ähnliches gibt.
    Du bist erst mal verantwortlich und gehst dann gegen Samsung vor Gericht um den dir entstandenen Schaden begleichen zu lassen.

  14. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: L_Starkiller 06.10.16 - 11:59

    Ich wundere mich, dass das Flug nicht fortgesetzt werden konnte. Die Quelle des Feuers war ja schnell ausgemacht und einen Defekt oder die Gefahr eines Defektes hat das Handy wohl auch nicht ausgelöst. Das Flugzeug hätte also seinen Flug starten können.

  15. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.16 - 12:06

    Graveangel schrieb:
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    > DetlevCM schrieb:
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    > -----
    > > opodeldox schrieb:
    > >
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    > > > DetlevCM schrieb:
    > > >
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    > > > > Als Privatperson von einem Unternehmen einen Schadenersatz zu
    > erklagen
    > > > kann
    > > > > man sowieso vergessen.
    > > >
    > > > Das ist ja erstmal nicht das Problem, auch wenn es stimmt.
    > > >
    > > > > Und wenn das Gerät eines Nutzers einen Schaden verursacht den der
    > > Nutzer
    > > > > selbst nicht zu verantworten hat (zum Beispiel bei selbstenzündenden
    > > > > Mobiltelefonen) würde ich diesen dafür auch nicht zur Verantwortung
    > > > ziehen.
    > > >
    > > > Natürlich, wen denn sonst? Die Fluggesellschaft hat das Telefon nicht
    > an
    > > > Board gebracht, warum soll diese die Verantwortung übernehmen? Den
    > > Schaden
    > > > hat der Kunde verursacht, er sollte dafür aufkommen.
    > > >
    > > > > Was soll das denn auch bringen?
    > >
    > > Was dann im Umkehrschluss heißt dass man niemals fliegen sollte wenn man
    > > nicht das Risiko eingehen will pleite auf der Straße landen will...
    > (oder
    > > gleich eine andere Lösung wählt...) weil Unternehmen einem fehlerhafte
    > > Geräte verkaufen dürfen die ohne das Zutun des Kunden Dritten einen
    > Schaden
    > > zufügen...
    > > Oder alternativ dürfte man nie mehr mit etwas reisen was eine
    > Lithium-Ionen
    > > Akku oder potenziell brennbare Stoffe enthält. (Deo erst am Zielort
    > > kaufen... - steht ja unter Druck und ist brennbar...)
    > >
    > > (Theoretisch kann ja jedes Gerät mit Lithium-Akkus Feuer fangen...)
    >
    > Oder du versicherst dich, dann zahlt die Versicherung erst mal und holt es
    > sich wieder.
    >
    > Klar hat Samsung in so einem Fall eine gewisse Schuld (mindestens in der EU
    > Stichwort "Gewährleistung").
    > Wie es in der USA aussieht kann ich nicht genau sagen, ich würde aber
    > schätzen, dass es dort etwas ähnliches gibt.
    > Du bist erst mal verantwortlich und gehst dann gegen Samsung vor Gericht um
    > den dir entstandenen Schaden begleichen zu lassen.

    Ah, Versicherungen, diese Unternehmen die gern Geld nehmen aber selten welches auszahlen...
    (Abgesehen davon dass man dafür die Sprache sprechen müsste - das tue ich in Frankreich nicht, a propos Frankreich... ich bin seit 8 Monaten hier und habe glaube ich immer noch keine Krankenversicherung auch wenn diese per Gesetz jeder haben sollte - wenn (oder falls) das aussortiert wird bin ich vermutlich wieder weg, hab nur noch knapp 4 Monate hier...)

    Und Gewährleistung in den USA: also so wie sich die meisten Foren lesen hat man da ein vierzehntägiges Umtauschrecht und danach hat man Pech wenn das Zeug kaputtgeht oder anderweitig versagt. Verbraucherschutz kennen die da nicht.

  16. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: opodeldox 06.10.16 - 12:21

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was dann im Umkehrschluss heißt dass man niemals fliegen sollte wenn man
    > nicht das Risiko eingehen will pleite auf der Straße landen will... (oder
    > gleich eine andere Lösung wählt...)

    Ja so ist es, darum sind z. B. Haftpflichtversicherungen für Autos auch Pflicht, da dort ein hohes Risiko entsteht. Das Risiko beim Fliegen mit Smartphone sollte sehr gering sein, aber es existiert wie immer.

  17. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Single Density 06.10.16 - 13:16

    > Ich bin da schon etwas neugierig. Was passiert eigentlich wenn wegen einem
    > solchen Vorfall sogar der Flug gestrichen wird? Kann man da als Besitzer
    > belangt und zur Kasse gebeten werden? Im Grunde trifft ihn ja keine Schuld,
    > aber es könnte sein, dass die Fluggesellschaft das anders sieht.

    Wenn das Produkt nicht vom Markt widerrufen wurde und Du das Produkt nicht ((grob) fahrlässig) entgegen seiner Bestimmung genutzt hast, sollte Dir daraus kein juristischer Nachteil entstehen. In De/Eu z.B. gilt ja auch die Produkthaftung *.
    Ich weiß nicht, ob ein Smartphone eine Art Zulassung braucht, aber ich denke irgendetwas wie CE oder TÜV oder was auch immer ist sicher nötig und solange das nicht kassiert wird, agierst Du in gutem Glauben. Interessanter wirds, wenn die Airline z.B. Passagieren das Mitführen eines solchen Phones schlicht verbietet und Du hast es trotzdem dabei. Dann hast Du entgegen der (Sicherheits-) Anweisung gehandelt, das wiederum könnte Dich in die Mithaftung nehmen. Ich vermute, das ist auch der Grund, warum Samsung selbst ein hohes Interesse hat, schnell die Ursache zu finden, den bei jedem Vorfall müssen sie im schlimmsten Fall zahlen. Vom Image-Schaden ganz abgesehen...

    (*https://de.wikipedia.org/wiki/Produkthaftung)

    Alles imho, bin kein Jurist.

  18. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: nolonar 06.10.16 - 13:17

    strik0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre es ein nicht ausgetauschtes Gerät wäre der Fluggast haftbar, meiner
    > Meinung nach.

    Glaube ich nicht. Der Gast wurde aufgefordert sein Telefon auszuschalten, und das hat er dann auch gemacht. Das Gerät war ausgeschaltet als es brannte.

    So steht es zumindest im Artikel. Wenn es stimmt, dann kann der Gast wohl kaum haftbar gemacht werden.

  19. Re: Konsequenzen für den Besitzer?

    Autor: Potrimpo 06.10.16 - 14:10

    Haftpflichtig werden (das ist unabhängig von einer Privathaftpflichtversicherung, wie Du wohl fälschlicherweise ausgehst - die zahlt nämlich immer "nur" dann, wenn Du auch ohne Versicherung zahlen müsstest) kann man nur dann, wenn man schuldhaft handelt. Wer nicht schuldhaft handelt, ist auch keinem gegenüber zum Schadenersatz verpflichtet.

    Das würde dann (ohne schuldhafte Handlung), grundsätzlich im Bereich "Lebensrisiko" stehen.

  20. § 823 BGB

    Autor: MüllerWilly 06.10.16 - 19:44

    BGB §823, Absatz 1: (1) Wer (...) das Eigentum (...) eines anderen widerrechtlich verletzt, ist (...) zum Ersatz des (...) Schadens verpflichtet.

    Das könnte vielleicht greifen. Die Frage ist, wer ist derjenige, der den Schaden verursacht hat?

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