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Megapixel Wahn

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  1. Megapixel Wahn

    Autor: Fettoni 15.02.23 - 12:42

    Kann mir das mal jemand erklären, wofür die 200MP bei Smartphones gut sind (außer fürs Quartett)?

    Meine Gedanken dazu:
    - Deutlich höherer Speicherverbrauch
    - Bei der Sensorgröße dürften das Rauschverhalten und die Dynamik absolut im Keller sein
    - Ich behaupte mal, dass es selten Menschen geben wird, die ihre Smartphonebilder in den größen Drucken lassen, für die 200MP relevant sind
    - Höhere Rechenleistung wird benötigt
    - Digitaler Zoom.. ja ok. Mag sein, dass das mal vorkommt und ich dann für irgendein Foto im Nachhinein nen besseren Ausschnitt wähle. Dafür fotografiere ich doch aber nicht durchgehend mit 200MP. Ansonsten dürfte das Teleobjektiv die bessere Wahl sein.

    Ich fand ja die 50MP schon immer "krass".

    Wie sinnvoll ist denn das wirklich?

  2. Re: Megapixel Wahn

    Autor: plueschprum 15.02.23 - 12:48

    Das mit den 200MP ist meiner Meinung nach nur Für das Quartett. Das kann nur mit der richtigen Optik funktionieren - so sagt es zumindest die Physik. Und die Optiken in Smartphones sind dafür einfach viel zu klein. Da braucht es schon Mittel- oder gleich Vollformat.

  3. Re: Megapixel Wahn

    Autor: Nulltorejancker 15.02.23 - 13:08

    Und wenn die Pixel für eine größere Lichtausbeute zusammengefasst werden könnte man doch gleich weniger und damit größer Pixel nutzen, da wäre die Lichtausbeute, rauschen etc. vermutlich besser.

  4. Re: Megapixel Wahn

    Autor: unbuntu 15.02.23 - 15:03

    Denke ich mir auch immer. 50-100MP und am Ende werden 99% der Bilder nur auf dem Handydisplay oder auf Instagram angeguckt.

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein

  5. Re: Megapixel Wahn

    Autor: NuTSkuL 15.02.23 - 15:18

    Ich bin auch mit sehr viel Vorurteilen in die Sache gegangen...doch ganz so sinnfrei wie erwartet, ist es tatsächlich garnicht.
    Natürlich bedarf es entsprechender Umgebungseinflüsse und Erfahrung, doch wenn das passt, ist das Ergebnis bemerkenswert gut . Wir haben selbst bei uns im Großformat diverse Bilder von Trips hängen, die ich damals mit meiner DSLR gemacht hatte. Seitdem wir aber lediglich mit Rucksack unterwegs sind, musste das Handy reichen.
    Das ist in der Tat das erste Handy, wo ich durchaus Potential sehe, eine kleine Auswahl an speziellen Bildern auch im Großformat ausdrucken zu lassen.

  6. Re: Megapixel Wahn

    Autor: JohnD 15.02.23 - 16:09

    Nulltorejancker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn die Pixel für eine größere Lichtausbeute zusammengefasst werden
    > könnte man doch gleich weniger und damit größer Pixel nutzen, da wäre die
    > Lichtausbeute, rauschen etc. vermutlich besser.

    Kann man. Damit verliert man aber die Option bei Bedarf (und reichlich vorhandenem Licht) Bilder mit wirklich hoher Auflösung zu machen, die dann entsprechend großformatig ausgedruckt werden können.
    Mehr Pixel --> mehr Optionen ohne Nachteile. OB du einen großen hast oder 4 kleine zusammenfast, ist für die "Lichtausbeute", Rauschen etc. irrelevant.
    Deswegen macht man das. Ist einfach flexibler.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.23 16:10 durch JohnD.

  7. Einfach die Vergleichsfotos ansehen

    Autor: Achranon 15.02.23 - 16:47

    Da ist an der Schrift klar erkennbar das die 200 MP nochmals mehr Details bieten als die 12 oder 50 Megapixel. Als Besitzer eines Galaxy S22 Ultra kann ich bestätigen das die 108 Megapixel durchweg mehr Details als die 12 MP zeigen.

    Es sind sicher keine "pixelperfekten" 108 MP. Im zentralen Bildbereich ist zudem die Schärfe höher als am Rand. Würde sagen bei guter Beleuchtung im mittleren Bereich ca. 80 Megapixel und zum Rand hin kommt man eher in Richtung 20-30 Megapixel grob geschätzt.

    Die 108 MP sind eher für Tag Aufnahmen gedacht. Der Nachtmodus erlaubt erst gar keine 108 MP sondern nur 12 MP. Aber man macht ja nun nicht nur bei Nacht Aufnahmen.

    Also um die Frage zu beantworten. Ja, macht absolut Sinn. Speicherplatz für diese Fotos ist kein Thema wenn man das 512 GB Gerät hat.

    Vom Nutzen her erspart man sich das Tele Objektiv. Mit der 108 MP Kamera macht man ein Foto von der Basilika San Marco und hat jedes Detail mit einem Schlag drauf was man sich daheim in aller Ruhe ansehen kann.

    Mit dem Teleobjektiv ist es ein langwieriges Gefummel die einzelnen Elemente heranzuzoomen. Dann hat man gerade mal einen der 30 Türme herangezoomt und aufgenommen. Dann will die Reisegruppe aber schon wieder weitergehen.

    Ich sehe keinerlei Obergrenze für die Megapixel, dürfen irgendwann auch gerne 10.000 Megapixel sein.

  8. Re: Megapixel Wahn

    Autor: Achranon 15.02.23 - 17:11

    Der Vorteil denn die Smartphones gegenüber Zoom Kameras haben ist das es Festbrennweiten Objektive sind.

    Gibt auch einige Youtube Videos zu dem Thema S22 Ultra vs. teure DSLR

    https://youtu.be/iBffnVuCU3w?t=329

    Die Unterschiede sind bemerkenswert gering und die hohen Preise für DSLRs eigentlich inzwischen kaum noch zu rechtfertigen.

    Es sei denn man ist profesioneller Fotograf und verwendet die teuersten Objektive.

    Aber im Endeffekt müssen sich auch diese Leute eher einreden das ihre teure DSLR soviel besser ist als das es durch die Ergebnisse beweisbar wäre ...

  9. Re: Megapixel Wahn

    Autor: Asperos 15.02.23 - 18:39

    Hab selber 108MP im Redmi Note 10 Pro und kann mich da nur anschließen, obwohl die Rechenpower zur Nachbearbeitung im Vergleich zu dem Samsung hier stark limitiert ist. Bei gutem Licht sind die 108MP einfach Gold. Normales Tageslicht reicht aus, dass man schon deutlich detailreichere Bilder bekommt. Einfach irgendwo das Handy aufsetzen als Stativersatz und die Belichtungszeit ein wenig anpassen, wenns richtig gut werden soll. Im Urlaub in südlicheren Gefilden ist auch das nicht notwendig, da gehen die Schnappschüsse in voller Auflösung auch aus der Hand und man fängt für immer Details ein, die mit dem Auge kaum sichtbar sind.

  10. Re: Einfach die Vergleichsfotos ansehen

    Autor: violator 15.02.23 - 21:37

    Achranon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe keinerlei Obergrenze für die Megapixel

    Aber die Physik und Technik tut das. ;)
    Die Fotos wirken oft gut, was aber halt auch davon kommt, weil das Smartphone die schon massiv nachbearbeitet. Ich hab öfters mal Tests mit dem jeweils besten iPhone gemacht und gerade bei Nachtfotos sieht man im Prinzip keinen Vorteil durch die hohe Auflösung.

    Hier mal ein Vergleich mit nem Bild, das nur noch 25% der Pixel beinhaltet und wieder vergrößert wurde.

  11. Re: Megapixel Wahn

    Autor: Fettoni 16.02.23 - 09:52

    Achranon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber im Endeffekt müssen sich auch diese Leute eher einreden das ihre teure
    > DSLR soviel besser ist als das es durch die Ergebnisse beweisbar wäre ...

    Nein, das müssen sie sich nicht einreden. Das ist so.

    Wenn du bei deiner Smartphone Kamera mal die Automatik und Nachbearbeitung ausschaltest (sofern das überhaupt möglich ist), wirst du die Unterschiede sehen. Wenn z.B. in dem Youtube Video für die Nachtaufnahme nicht der Nachtmodus am Smartphone verwendet worden wäre, sondern die gleichen Werte der DSLM, hätte der Vergleich deutlich schlechter für das Smartphone geendet.
    Das wirkt jetzt auf den ersten Blick natürlich irrelevant, weil am Ende interessiert es uns ja nur, dass ein gutes Foto rauskommt. Aber wenn da in der Dämmerung ein Fuchs oder Dachs vor meinem Tarnzelt rumläuft, kann ich halt keine Langzeitbelichtung oder gestackte Multiaufnahmen nutzen, sondern muss auf Dynamikumfang/Rauschverhalten meiner Kamera vertrauen und idealerweise ein lichtstarkes Teleobjektiv draufhaben.

    Abgesehen davon, dass die DSLM ein physikalisch steuerbares Bokeh hat (ohne Softwareprobleme an den Haaren), deutlich schneller arbeitet (AF, RAW Bilder pro Sekunde), eine bessere Bedienbarkeit hat (ISO, Belichtung und Blende sind schnell verstellt, ohne die Szene zu verlieren), einen deutlich besseren Dynamikumfang besitzt (wichtig in der manuellen Nachbearbeitung) und man sehr viel freier in der Bildgestaltung ist (Brennweite/Bokeh/Lichtsetzung/Nachbearbeitung).

    Das ist alles wichtig für professionelle Fotografie (Hochzeiten, Wildlife, Sport, Architektur usw.).

    Ja, Smartphones sind extrem gut und auch ich fotografiere wahrscheinlich 95% meiner Fotos mit dem Smartphone. Gerade im Urlaub schleppe ich für Erinnerungsfotos auch keine Kamera mehr mit. Eine Hochzeit oder Wildlife mit dem Smartphone zu fotografieren ist allerdings (stand heute) undenkbar für mich. Und ich glaube, dass andere Leute ihren 15Kg Kamerarucksack auch nicht nur so zum Spaß und nur aus Prinzip rumschleppen.

  12. Re: Megapixel Wahn

    Autor: Weberdings 16.02.23 - 23:04

    Für die Meisten (tm) ist eine DSLM nur eine Schwanzverlängerung. Ich habe selbst eine, die ist aber schon über ein Jahrzehnt alt und der fehlt auch noch das M im Namen, weil die noch einen Spiegel hat. Aber die macht bessere Aufnahmen als mein aktuelles High-End-Smartphone, das weiß ich, ich kann das sehr einfach vergleichen. Das zu leugnen wäre Unfug.

    Es gibt da nur zwei Punkte: Erstens, was ist "besser" und auf Zweitens komme ich gleich. Die Auflösung meiner alten Digi-Spiegelreflex ist gering, irgendwo so bei 12 Megapixeln. Aber diese 12 Megapixel sind der Hammer, die sind scharf, keine Artefakte, keine fetten Ränder vom Überschärfen, da kann man reinzoomen bis jeder Pixel ein Backstein ist. Trotzdem sehen die Bilder nur bei Top-Bedingungen gut aus. Zumindest ohne RAW-Nachbearbeitung. Und da kommt dann wieder das Smartphone ins Spiel. Zoomt man rein, wird das Dilemma des Schärfens erst so richtig deutlich. Aber zoomt man nicht zu weit rein, sieht das Bild einfach Spitze aus (vernünftiges Smartphone vorausgesetzt), die Algorithmen sind inzwischen so gut, dass auch bei mäßigen Bedingungen prima Bilder rauskommen. Deswegen: Was ist "besser"? Da kann man lange drüber streiten.

    Der zweite Punkt ist für mich das Killerkriterium: Mein Smartphone habe ich immer dabei. Die DSL(M) liegt daheim und döst vor sich hin. Deswegen mein Spruch, für die Meisten ist eine DSLM nur eine Schwanzverlängerung. Klar gibt es Leute, die davon profitieren, aber das sind eher diejenigen, die damit Geld verdienen. Für den Rest ist eine DSLM meiner Ansicht nach rausgeworfenes Geld. Ein Smartphone der Top-Riege macht sehr gute Bilder, die in fast jeder Lebenslage richtig schick aussehen und man hat das Ding sowieso immer dabei. Für mich eine Win-Win-Situation.

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