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Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

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  1. Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Tuxianer 08.03.16 - 18:33

    Es wird immer wieder gern geschrieben, dass man einen Akku ja nicht mehr austauschen muss, wenn er denn lange genug hält.

    1. Jemand, der nicht alle paar Monate das nächste Handy kauft, will den Akku schon auch lang nutzen. Meint nicht die Anzahl von Minuten, bis er leer ist, sondern die Anzahl von Ladungen, die er verträgt, bis er nennenswert schwächer wird. Und da merkt man nach ein, zwei Jahren halbwegs normaler Nutzung schon eine Abschwächung. Und es soll Leute geben, die nicht nach maximal zwei Jahren ein neuens Handy für 800 ¤ kaufen wollen.

    2. Ich habe noch kein Handy in Händen gehabt, das nicht irgendwann so böse hing, dass Software-Tasten schlicht nichts mehr bewirkt haben. "Leerlaufen lassen" ist dann der nette Rat ... bei vollem Akku also zwei Wochen lang warten, weil man ja nichts mehr starten kann, was ihn schneller entlädt? Nein: Deckel auf, Akku rausklicken, Akku reinsetzen, Deckel zu und wieder anschalten; nach ein paar Sekunden ist der Spuk vorbei und das Ding läuft wieder.

    Also bei allen netten Gimmicks der Geräte wieder zwei Samsung-Modelle, die für mich nicht in Betracht kommen.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  2. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: ph0b0z 08.03.16 - 18:54

    Und was ist, wenn das einfach kein Problem ist? Bei meinem Nexus 4 ist es wirklich NIE vorgekommen, dass ich das Ding nicht einfach neustarten konnte.

  3. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Makorus 08.03.16 - 18:58

    Es gibt bei allen Handys mit festverbauten Akkus einen Hardware Reset durch Tastenkombination, z.B. Home+Volume Up.

    Wenn der Akku nach ein paar Jahren tatsächlich so dramatisch nachlässt, dass man kaum noch durch den Tag kommt kann man ihm immer noch wechseln lassen oder einen USB Akku verenden.

    Ein fest verbauter Akku ist letztlich eine Abwägung zwischen Design und Kosten. Manche gehen den Kompromiss gerne ein, andere nicht.

  4. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: kvoram 08.03.16 - 19:01

    Ist ja schön, wenn dein Nexus nie das Problem hatte. Sowas kommt aber nunmal vor, auch wenn es dir nie passiert ist. Ich hatte das Problem auch mit allen meinen Androiden bisher. Klar, ultraselten. Aber wenn es passiert, ist es nervig, wenn ich die Stromzufuhr nicht kappen könnte.

    Viel schwerer wiegt für mich aber der Nachhaltigkeitsgedanke. Jeder sollte leicht und ohne ggf. zusätzliche Reparaturkosten den Akku tauschen können.

    Zudem würde man beim S7 durch das Auseinandernehmen wahrscheinlich auch die Wasserfestigkeit verlieren. Das Wasserdichtigkeit und einfacher Akkutausch sich nicht ausschließen, hat Samsung ja schon selber bewiesen.

  5. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Labbm 08.03.16 - 19:15

    ph0b0z schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was ist, wenn das einfach kein Problem ist? Bei meinem Nexus 4 ist es
    > wirklich NIE vorgekommen, dass ich das Ding nicht einfach neustarten
    > konnte.


    Das liegt an der Software ;) Saubere Software ohne hersteller Aufsatz und bloatware neigt einfach nicht dazu sich aufzuhängen. Mein Nexus 5 hatte ich in der gesamten Zeit nur einen einzigen Hänger, und dann muss man eben einfach nur die Taste lang drücken und schon geht es ebenfalls aus.

    Wechselakkus sind in der Tat kein wirkliches Problem, kaum einer nimmt ständig den Akku raus. Und nur weil er "fest" verbaut ist heißt nicht das man ihn nicht tauschen kann. Das ist halt dann ein Mehraufwand, oder man lässt ihn eben tauschen. Wasserdicht ist es danach trotzdem wieder.

  6. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: kvoram 08.03.16 - 19:23

    Labbm schrieb:
    > .... Und nur weil er "fest" verbaut ist heißt nicht das
    > man ihn nicht tauschen kann. Das ist halt dann ein Mehraufwand, oder man
    > lässt ihn eben tauschen. Wasserdicht ist es danach trotzdem wieder.

    Wenn der Akkutausch durch Samsung vorgenommen wird, mag das gesichert sein. Aber welcher Handy-Reparatur-Shop wird einem garantieren, daß es weiterhin 100% wasserdicht ist? Das macht wohl keiner.

  7. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Nogul 08.03.16 - 19:47

    Ich bin auch schwer am Knabbern wegen fest eingebauten Akku.

    Andererseits muss ich gestehen, dass die objektive Erfahrung nicht dagegen spricht.

    Bei einem Handy hielt der Akku nach zwei Jahren gerade einmal einen Tag. Ein neues gekauft und eingebaut. Zu meiner Überraschung hielt das Handy genauso lange durch. Offenbar waren die Softwareupdates und nicht der schlappe Akku schuld an der kurzen Laufzeit.

    Bei einem anderen Handy das ich SEHR intensiv nutze muss ich oft genug drei bis viermal am Tag laden. Geladen wird wenn ich mal eine Steckdose finde. Wenn ich weg muss, dann ziehe ich es ab. Natürlich hat der Akku dann keine volle Ladung mehr abgekriegt. Diese vielen Ladezyklen die so schädlich sein sollen zumal zwischen fast leer und halbwegs voll haben aber dem Akku nichts anhaben können. Nach etwas weniger als zwei Jahren Laufzeit wie am Anfang.

    Andererseits habe ich ein paar Notebooks mit toten Akkus die dank Netzteil zumindest auf dem Schreibtisch nutzbar geblieben sind.

  8. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: kvoram 08.03.16 - 21:05

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .... Diese vielen Ladezyklen die so schädlich sein
    > sollen zumal zwischen fast leer und halbwegs voll haben aber dem Akku
    > nichts anhaben können. Nach etwas weniger als zwei Jahren Laufzeit wie am
    > Anfang.
    >

    Bei Li-Ion-Akkus spielt es keine Rolle, wie oft man es ransteckt, sondern um es mal salopp zu sagen, wieviel Kapazität man reinpumpt. 70 mal 10% aufladen sind für den Akku das gleiche wie 10 mal 70% aufladen. Es ist für einen Li-Ion-Akku aber am gesündesten wenn er nie ganz leer ist bzw. nicht immer auf 100% geladen wird. Der Akku hält am längsten wenn er sich immer so zwischen 20-80% befindet.
    Insofern ist dein Laderhytmus für den Akku sogar von Vorteil gewesen.

  9. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Labbm 08.03.16 - 21:42

    kvoram schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Labbm schrieb:
    > > .... Und nur weil er "fest" verbaut ist heißt nicht das
    > > man ihn nicht tauschen kann. Das ist halt dann ein Mehraufwand, oder man
    > > lässt ihn eben tauschen. Wasserdicht ist es danach trotzdem wieder.
    >
    > Wenn der Akkutausch durch Samsung vorgenommen wird, mag das gesichert sein.
    > Aber welcher Handy-Reparatur-Shop wird einem garantieren, daß es weiterhin
    > 100% wasserdicht ist? Das macht wohl keiner.

    Das mache ich sogar wenn ich Handys privat repariere. Man kann ja die original Verklebung als fertig gestanzten "Streifen" nachkaufen. Samsung zaubert da auch nicht, das sind auch nur Menschen die sowas einbauen.

    kvoram schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Insofern ist dein Laderhytmus für den Akku sogar von Vorteil gewesen.


    Aber nicht für die USB Buchse ;) Dieses Problem habe ich nämlich auch immer.

  10. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Der_aKKe 08.03.16 - 22:01

    kvoram schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn der Akkutausch durch Samsung vorgenommen wird, mag das gesichert sein.
    > Aber welcher Handy-Reparatur-Shop wird einem garantieren, daß es weiterhin
    > 100% wasserdicht ist? Das macht wohl keiner.


    Samsung hat beim S6 50¤ für den Akkutausch genommen.
    https://curved.de/news/galaxy-s6-s6-edge-das-kosten-ersatzteile-reparatur-253170

    Wer da zum Handyladen um die Ecke geht ist selber schuld. Bei einem Preis von 700¤, finde ich den Preis ok

  11. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Tuxianer 09.03.16 - 15:48

    Labbm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt an der Software ;)
    Nehmen wir mal Windows Phone 8. Gilt eigentlich als ziemlich unkaputtbar. Und ist es auch - meistens.

    > Saubere Software ohne Hersteller-Aufsatz
    gibt es nicht. Kein Hersteller verkauft ein Gerät ohne eigenes Zeugs.

    > und bloatware
    ist also in 100 Prozent aller verkauften Geräte drin. Und je nach Gerät nur mit gröberen Eingriffen zu entfernen. Was unter Garantie die Garantie zum Erlöschen bringt.

    > neigt einfach nicht dazu, sich aufzuhängen.
    "Neigt" ist schön geschrieben. Heißt aber: Es kann doch vorkommen. Kommt auch. Eben z. B. obiges "Windows Phone", und an sich läuft so ein Ding eigentlich wie ein alter Esel: Es macht nicht alles, was man will, aber es ist kaum kaputtzukriegen. Das Gerät (Samsung Ativ S) ist - abgesehen vom schlicht inexistenten 'support' von Samsung - an sich wirklich gut; stabile, hinreichend flotte und auch nach Jahren noch problemlos laufende Hardware, ein (unter dem Deckel, also gegenüber Schmutz geschützter) Speicherkartenplatz, ein auswechselbarer Akku, robust, zwar nicht wasserdicht, aber das hat zumindest mir bislang (Holz anfassen!) nie ein Problem bereitet. Nur: Einmal über die Grenze fahren --> rund 20 Sekunden nach Ende des ersten beim neuen Netzanbieter geführten Telefonats folgt ein Neustart. Nach der Rückfahrt wieder. Jedesmal. Außer dann, wenn das Gerät sich dabei aufhängt. Was es vor allem dann gerne tut, wenn man nicht als erstes nach dem Grenzübertritt telefoniert sondern eine SMS oder "gar" eine MMS empfängt (Arggh? Fall nicht vorgesehen; system halted.). Dann bleibt es einfach stehen. Monitor bleibt hell, die Tasten unten führen noch ein paar Mal zur vorübergehenden Anzeige der zugehörigen Symbole im Rahmen, haben ansonsten aber keinerlei Wirkung mehr. Und das gilt analog für die seitlichen Tasten: keinerlei Funktion mehr. Rien ne va plus. Ausschalt-Taste zehn Sekunden lang drücken ... man kann es auch zehn Minuten lang probieren, vermutlich auch zehn Stunden lang; der Hänger ist tief genug im System: Rien ne va plus.

    Die "Lösung" ist zwar etwas hart, aber effizient: Deckel öffnen, Akku rausklopfen, Akku wieder einsetzen, Deckel zumachen und Gerät neustarten. Tut. Schlimmstenfalls ist die letzte empfangene SMS oder MMS weg - was lästig genug ist!


    > Wechselakkus sind in der Tat kein wirkliches Problem,
    Stimmt. Vor allem, wenn man einen hat! ;-)

    > kaum einer nimmt ständig den Akku raus.
    Darum geht es nicht, ist also kein Thema. Wie oft man das machen will oder muss, das entscheide bitte jede(-r) selber. So wie das mit dem Ausschalten der TV-Kiste oder des WLan-Routers: der eine lässt alles laufen, der andere schaltet ab, was er nicht nutzen will. Das gehört zur Freiheit der Nutzung von Geräten. Und ist, nebenbei, eines der Probleme der Geräte, auf die sich diese Kommentare beziehen: "display always on" gehört zu den unsinnigsten Methoden der Energieverschwendung, die man sich vorstellen kann. Ich will ein Gerät, das sich nach einstellbarer Zeit abdunkelt, und zwar bis hin zum kompletten "AUS" des Monitors. Wenn ich die Uhrzeit sehen will, kann ich auch mal kurz eine Taste drücken.

    > Und nur weil er "fest" verbaut ist heißt nicht, dasS man
    > ihn nicht tauschen kann.
    Doch. "Man" kann es nicht. "Man" hat nämlich weder das nötige winzige Lötwerkzeug noch die Information, wo man was wie kappen darf und wie und womit man den Akku aus seinem Klebebad loskratzen darf. Und "man" will vielleicht auch nicht die Garantie verlieren, die mit dem Öffnen des Gehäuses leiderleider verbunden ist. Es mag Bastler geben, die das gerne machen, aber "man" im Sinne von jedermann ist trotzdem falsch.

    >Das ist halt dann ein Mehraufwand,
    ... der beim Wechselakku ganz einfach nicht existiert. Ein Argument mehr für Wechselakkus. Übrigens würde ich jeden mir zur Verfügung stehenden Geldbetrag verwetten, dass ich den Wechselakku schneller gewechselt habe als einen fest eingelöteten und verklebten!

    > oder man lässt ihn eben tauschen.
    ... was dann sicher kostenlos abgeht, oder? Und ich fahre gerne jedesmal zu so einem Fachhändler, nachdem ich einmal die Grenze überfahren habe???

    Ist auch sicher kein Problem, kurz mal einen Fachhändler zu finden, wenn man ...
    - auf dem hängenden Display lesen kann: "Samstag, 20:21 Uhr"
    - vor einer Stunde auf der schön abgelegenen Alphütte angekommen ist,
    - seit vier Tagen auf einem Segelschiff in der Ägäis unterwegs ist,
    - noch fünf Stunden bis zur geplanten Ankunft des ICE vor sich hat,
    - ...

    > Wasserdicht ist es danach trotzdem wieder.
    Vielleicht. Ob Samsung das allerdings auch so sieht, wenn es dann feucht wurde, das würde ich gerne von Samsung hören - sofern die Firma einen 'support' hätte, der mehr als unterirdisch schlecht, da faktisch inexistent ist.

    -----

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  12. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Thunderbird1400 09.03.16 - 16:53

    Ich hatte ebenfalls noch NIE dieses Problem mit irgendeinem Gerät mit fest verbautem Akku (und das waren schon einige Tablets und Smartphones über die Jahre). Die Dinger sind normalerweise so konzipiert, dass das Gedrückthalten des Power - Buttons IMMER zum Reset führt. Und das hat bei mir immer ausnahmslos geklappt, egal ob beim Nexus 10 oder beim Galaxy Tab S oder beim Galaxy Alpha.

  13. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Tuxianer 09.03.16 - 19:20

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > egal ob beim Nexus 10 oder beim Galaxy Tab S oder beim
    > Galaxy Alpha.

    Sind aber alles andere Geräte als das von mir beschriebene. Laufen auch mit einem anderen Betriebssystem. Mag sein, dass da der Knackpunkt liegt?

    -----

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  14. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Labbm 09.03.16 - 22:32

    Natürlich gibt es Geräte ohne hersteller Aufsatz. Das equivalent zum IPhone sind die Nexus Geräte. Oder auch die Windows Phones.
    Außerdem wie schon geschrieben wurde hat jedes Gerät mit fest verbauten Akku einen einfachen Trick um das Gerät zu Reseten. Wie beim Windows PC wenn man die Power Taste am Tower lang gedrückt hält.
    Bei den Nexus Geräten ist es auch so, bei anderen Geräten muss man teils alle 3 Tasten drücken, aber wie dem auch sei-es kommt dem Akku-rausnehmen gleich.
    Das dein Samsung beim Grenzübergang abschmiert ist ebenfalls wieder ein Fehler von Samsung, nicht von Android. Mein Nexus ging schon oft über die Grenze und zurück, nie etwas vergleichbares passiert.
    Ein "fest" verbauter Akku ist NIE fest verbaut, höchstens schwer zugänglich. Im Inneren ist der Akku allerdings nie verlötet, er ist IMMER gesteckt. Bei jedem Smartphone das ich bisher zerlegt hatte war das so.
    Der Tausch des Akkus der maximal (wenn überhaupt) alle zwei Jahre mal vorkommt für ein paar Mark fünfzig kann doch nicht ernsthaft ein Argument sein.
    Zumal eh klar ist das Samsung dir keine Garantie mehr geben wird wenn ein dritter das Gerät offen hatte. Aber selbst darauf kommt es kaum an, die meisten Smartphones sind modular aufgebaut das defekte Teile einzeln getauscht werden können. Display, Kamera, Akku, micro, etc. Und das kostet als einzelnes Teil meistens kaum etwas. Eine Kamera vom galaxy s4 kostete damals um die 10-15¤, der Lautsprecher nen 10er. Da juckt mich Garantie wirklich mal gar nicht. Da ist das Smartphone erstmal 6 Wochen unterwegs und am Ende soll man auch selbst noch was bezahlen. Eine Freundin sollte damals für die gebrochenes Linse am S4 100¤ selbst bezahlen, 2 Wochen altes Gerät, kein eigenverschulden. Und selbst wenn, das reine Glas bekommt man mit Kleber für 1.50¤. Genauso wie beim galaxy a5. Displaytausch soll 240¤ kosten. Original Display kostet 67¤, Einbau ging in 20min. Klar macht das kaum jemand selbst, aber für diesen minimalen Aufwand wird eben unverschämt viel Geld genommen.
    Gut, ich schweife ab.
    Mir persönlich ist ein Unibody ohne Deckel trotzdem allemal lieber, aber eine wirkliche Kaufentscheidung ist das auch nicht. Mein jetziges hat nun einen Akkudeckel und (leider) einen herstelleraufsatz aber darauf kommt es auch nicht an, dafür entschädigt das restliche Gerät.
    Und wenn die Software anfängt zu spinnen (was sie definitiv irgendwann tun wird) wird CM drüber gebügelt.

  15. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Tuxianer 10.03.16 - 12:01

    Labbm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich gibt es Geräte ohne Hersteller-Aufsatz. Das Equivalent zum IPhone
    > sind die Nexus Geräte. Oder auch die Windows Phones.

    Schon mal ein Windows-Phone von Samsung in Händen gehabt? Z. B. das "Samsung Ativ S" hat sehr wohl Samsung-spezifische Software drauf, z. B. den minimalistischen aber dadurch auch schnellen E-Mail-Client. Stammt laut Microsoft von Samsung. Und wird von Microsoft laut eigener Angaben nicht (also noch weniger als Null, was dem sonstigen 'support' für Windows Phone entspricht) unterstützt. Laut Samsung stammt alles von Microsoft. Eine Firma lügt. Mindestens eine Seite. Weil beide keinen Support leisten wollen. Ist ein anderes Thema, aber auch ein wichtiges.


    > Außerdem: Wie schon geschrieben wurde, hat jedes Gerät mit fest verbauten
    > Akku einen einfachen Trick, um das Gerät zu Reseten. Wie beim Windows-PC
    > wenn man die Power-Taste am Tower lang gedrückt hält.

    Da gibt es aber kleinen, sehr wichtigen Unterschied: Das Drücken der Reset-Taste am Gehäuse eines PCs unterbricht die Stromversorgung des Prozessors. Hart. Feder, die weggedrückt wird. Übrigens unabhängig davon, welches Betriebssystem auf dem PC läuft. Wirkt auch schon im BIOS- oder EFI-Bootvorgang, also lange, bevor die Kiste überhaupt weiß, was alles zu ihr gehört.

    Eine Smartphone-Taste tut das aber leider nicht, ob und wie das Drück-Signal ausgewertet wird, ist rein von der Software abhängig und ihr überlassen. Und wenn das Gerät tief genug hängt, dann wird da nichts mehr ausgewertet, weil die Software, die es tun sollte, einfach nicht mehr läuft. Es gibt teilweise Geräte, die z. B. noch irgendwo ein Loch für einen kleinen Metallstift haben, hinter dem sich eine physikalische Reset-Taste befindet; andere Geräte haben so eine Taste im Inneren des Gehäuses, also nur zugänglich, wenn man selbiges öffnet. Aber: Diese Art von Reset bewirkt normalerweise nicht nur einen Neustart. Sondern das Zurücksetzen des Gerätes auf den Werkszustand. Kalender, Kontakte, SMS, MMS, Bilder, Musik, Programme, Einstellungen: alles weg. Und jetzt bitte nicht für Klaut-Synchronisation werben: Wer ein Windows-Phone auch nur annähernd sinnvoll nutzt, wird das tunlichst vermeiden, weil MS bei jeder Synchronisation massenweise Einträge zerschießt, und zwar sowohl auf dem Smartphone wie auch unter diesem nie über den Beta-Zustand hinausprogrammiergefrickelten "outlook.com"-Unfug. Seien es einzeln gelöschte Termine aus Serien, die danach einfach ungefragt wiederhergestellt sind; seien es Telefonnummern, aus denen MS ungefragt jede Art von Nicht-Zahlen-Symbolen entfernt; seien es zusätzliche Rufnummern ("Handy 2"), die danach einfach komplett gelöscht sind; seien es Uhrzeiten von Terminen, die sich durch die stümperhaft programmierverschlimmbesserte Synchronisation wie von Geisterhand um Stunden oder Tage verschieben ... die Liste ist lang, und schon eine einelementige Liste ist guter Grund, von solcher "Synchronisation" abzusehen. Und wenn man den Berichten anderer Nutzer Glauben schenken darf, sind solche Probleme nicht auf MS beschränkt, sondern bei Android wie bei ios in ähnlicher Weise zu finden; offenkundig können Programmierer heute nicht mehr, was die Siemens-Programmierer beim IC35 (90-er-Jahre!) locker und wirklich korrekt hinbekommen haben: Sicherung auf dem lokalen PC - und zwar eine brauchbare Sicherung - und echte, funktionierende Synchronisation mit Outlook! (.exe, also dem richtigen Programm).

    Ja, auch abgeschweift. Also zurück zru Sache: Wenn dieses Samsung Ativ S (das aber ja zum Glück keinen festverbauten Akku hat) richtig hängt, dann hängt es. Die Tasten kann man drücken bis zum St.-Nimmerleins-Tag, und es passiert: rein gar nichts.


    > Bei den Nexus-Geräten ist es auch so, bei anderen Geräten muss man teils
    > alle 3 Tasten drücken, aber wie dem auch sei - es kommt dem Akku-rausnehmen
    > gleich.
    Mag für Nexus gelten, habe ich hier nicht vorliegen. Und gilt nun mal nicht für Samsungs "Ativ S".

    > Das dein Samsung beim Grenzübergang abschmiert, ist ebenfalls wieder ein
    > Fehler von Samsung, nicht von Android.

    Man kann Android oder Google selbst als Ultra-Hater (bin ich nicht) nicht dafür verantwortlich machen: Das Ding (dieses spezielle Samsung Ativ S) läuft unter "Windows Phone 8" ... ;-))

    > Ein "fest" verbauter Akku ist NIE fest verbaut, höchstens
    > schwer zugänglich.
    Was aus meiner Sicht ein Nachteil ist.

    > Im Inneren ist der Akku allerdings nie verlötet, er
    > ist IMMER gesteckt.
    Selbst wenn er "nur" gesteckt wäre - die Internet-Recherche nach "Akku austauschen [Gerät x]" liefert im Internet gegenteilige Angaben -, dann ist ein festverbauter Akku aber im Unterschied zu einem normalen Wechselakku zusätzlich x-fach verklebt, sei es mit diversen Klebestreifen, die natürlich UNTER dem Akku und gerne mal auch SEITLICH reingepfriemelt drin sind, also sehr bequem zugänglich! Oder er ist gar in einer Klebesuppe eingemostet. Macht richtig Spaß, ihn dann rauszuholen. Und wie ich schon geschrieben habe: Wie lange braucht man dafür, den auszutauschen? Also seriös, nicht rausreißen, die Klebefetzen drin lassen und einen neuen Akku irgendwie reindrücken? Ich erledige das bei meinem Gerät mit Wechselakku binnen 30 Sekunden. Habe kürzlich ein paar Berichte über die nahezu vollvergossenen Windows-Tablets gelesen, meine sogar hier bei Golem, und da wurde genau das moniert: Riesen-Aufwand, um irgendwas austauschen zu können.

    > Der Tausch des Akkus, der maximal (wenn überhaupt) alle zwei Jahre mal
    > vorkommt für ein paar Mark fünfzig, kann doch nicht ernsthaft ein Argument
    > sein.

    Doch, kann es sehr wohl, denn das manuelle einfache Austauschen eines Akkus kostet nun mal NULL Euro. Das ist um den Faktur Unendlich billiger als jeder Kostenbetrag. Und es geht schneller. Und überall. Und jederzeit. Außerdem haben hier Leute von 50 oder 60 Euro "Austauschgebühr" geschrieben - das ist mehr als "ein paar Mark fünfzig". Und ein dortiger Austausch geht nicht unterwegs. Und nicht nach Ladenschluss.

    Weiter habe ich nicht primär den Austausch wegen Alterung oder wegen chemischer Defekte (z. B. Gerät im Auto zu heiß / zu kalt geworden) im Blick, obwohl auch das relevant sein kann. Sondern das kurze Herausnehmen, um einen Neustart zu erzwingen, wenn das Gerät diesen partout nicht ausführen will. Dafür fahre ich *NICHT* eine halbe Stunde lang durch die Gegend, um einen Fachhändler zu finden!

    > Zumal eh klar ist, dasS Samsung dir keine Garantie mehr
    > geben wird, wenn ein dritter das Gerät offen hatte.
    Ein weiterer Nachteil festverbauter Akkus. Und sogar ein gravierender!

    Denkt jemand ehrlich, ich fahre 40 Kilometer zu irgendeinem offiziellen Samsung-Partner, der das Gerät dann "einsenden muss", anstatt es hier und jederzeit und auch unterwegs binnen dreißig Sekunden selber erledigen zu können?

    Abgesehen davon, dass man diese Garantie-Ablehnung vermutlich vor Gericht in kleine Krümel zerhacken kann, wenn z. B. das Display nicht mehr richtig tut; das ist nämlich auf der anderen Seite des Geräts, hat also mit dem Akku und dessen potentiellem Austausch nix zu tun.

    > Aber selbst darauf kommt es kaum an, die meisten Smartphones sind modular
    > aufgebaut, [so] dasS defekte Teile einzeln getauscht werden können.
    Erstens sind alle Smartphones modular aufgebaut; der Unterscheid ist nur der, wie bequem man die Module austauschen kann. Zweitens ist der Austausch unverklebter Teile nun mal generell - auch im Tablet - wesentlich angenehmer und nondestruktiver möglich als der Austausch verklebter oder vergossener Teile. Will heißen: Der Austausch von Teilen, für die es Ersatzteile gibt, ist generell und immer möglich, nur ist der Aufwand bei festverklebtem oder vergossenem oder hartverlötetem Zeugs enorm und viel größer - und der Nutzen davon: gleich Null!

    > Display, Kamera, Akku, Micro etc. Und das kostet als einzelnes
    > Teil meistens kaum etwas. Eine Kamera vom galaxy s4 kostete
    > damals um die 10-15¤, der Lautsprecher nen 10er.

    Das Display zum Samsung Ativ S kostet rund 190 ¤. Das Glas oder das eigentliche Display alleine gibt es nicht, und da beides staubfrei und so fest verklebt ist, dass eine relevante Beschädigung des Glases (Riss) in 99% der Fälle auch das Display selber schrottet, brächte es einem auch wenig, wenn man die beiden Teile getrennt bekäme. Der Akku ist billiger, aber auch nicht billig, wenn man nicht irgendeinen Schrott irgendeines unseriösen China-"Händlers" bestellt (der dann ja eh nichts liefert, oder wenn, dann nicht, was bestellt wurde, und das Gelieferte hat einen Bruchteil der angegebenen Kapazität und die Lieferung erfolgte erst nach Monaten... 'meintrendhandy' ist so eine Adresse, die man am besten auf Bakcbone-Ebene sperren müsste!).

    > Mir persönlich ist ein Unibody ohne Deckel trotzdem allemal lieber, aber
    > eine wirkliche Kaufentscheidung ist das auch nicht.

    Mir persönlich ist ein Gehäuse, das ich nondestruktiv öffnen und den Akku (und gerne auch mehr) nondestruktiv und ohne mühsames Gepfriemel auswechseln kann, allemal lieber. Und wenn ich zwischen zwei ansonsten vergleichbaren Geräten zu entscheiden habe, ist es eine Kaufentscheidung. So unterschiedlich sind nun mal die Menschen.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  16. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.16 - 12:08

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Smartphone-Taste tut das aber leider nicht, ob und wie das
    > Drück-Signal ausgewertet wird, ist rein von der Software abhängig und ihr
    > überlassen. Und wenn das Gerät tief genug hängt, dann wird da nichts mehr
    > ausgewertet, weil die Software, die es tun sollte, einfach nicht mehr
    > läuft.

    Schon gehabt, mit einem HTC-Gerät. Keine Reaktion mehr durch Tastendruck. Man konnte aber wenigstens noch die Batterie rausnehmen.

    > Wer ein Windows-Phone auch nur annähernd
    > sinnvoll nutzt, wird das tunlichst vermeiden, weil MS bei jeder
    > Synchronisation massenweise Einträge zerschießt

    Ich nutze anscheinend mein Windows-Phone nicht annähernd sinnvoll, da mir noch kein einziger dieser Fehler untergekommen ist. Obwohl ich die Synchro/Cloud über drei Windows-Plattformen hinweg nutze.

  17. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Tuxianer 10.03.16 - 15:08

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich nutze anscheinend mein Windows-Phone nicht annähernd sinnvoll, da mir
    > noch kein einziger dieser Fehler untergekommen ist. Obwohl ich die
    > Synchro/Cloud über drei Windows-Plattformen hinweg nutze.

    "Sinnvoll" ist eine Frage der persönlichen Wertung.

    Vielleicht hängt es mit der Zahl von Einträgen zusammen? Der Outlook.com-Kalender ist nun mal sehr beschränkt; manche Nutzer haben halt deutlich mehr Termine im Kalender. Gerade geschäftliche Nutzung hat i. d. R. mehr Termine zur Folge.

    Oder Sie nutzen Ihr System auf eine Weise, die genau dem entspricht, was MS erwartet hat?

    Telefonnummern nur im Format "0012345678901234" (statt etwa im Format "0012 - 34 - 567.890.12-34")?

    Nie zweite Rufnummern?

    Keine Kommentare hinter Rufnummern, weil MS es ja verbietet, den Bezeichner zu ändern und in der Realität oft unbrauchbare Bezeichner gewählt hat?
    0123 - 456 78-0: Zentrale
    0123 - 456 78-90: Druckerraum

    Keine Terminserie, aus der Sie einzelne Termine gelöscht haben?

    Sowohl eigene Erfahrungen als auch die diverser Dritter haben mich dazu veranlasst, die Synchronisation mit der Klaut komplett abzublocken. Wenn die MS-Synchronisation für Ihre Belange gut funktioniert: Herzlichen Grückwunsch.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  18. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.16 - 15:31

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht hängt es mit der Zahl von Einträgen zusammen? Der
    > Outlook.com-Kalender ist nun mal sehr beschränkt; manche Nutzer haben halt
    > deutlich mehr Termine im Kalender. Gerade geschäftliche Nutzung hat i. d.
    > R. mehr Termine zur Folge.

    Ich mache mir für jeden "Mist" Termine, damit ich auch die banalsten Sachen nicht vergesse, teils auch in Serie. Manche Termine muss ich sogar in Outlook (WinRT) anlegen, da die Serien auf Windows Phone nicht fein genug granuliert werden können (z.B. Termin alle 2 Wochen, IIRC).

    > Telefonnummern nur im Format "0012345678901234" (statt etwa im Format "0012
    > - 34 - 567.890.12-34")?

    Sowohl als auch, von Google oder altem Smartphone importierte Nummern liegen teils in einer grässlichen "00-11-22-33"-Syntax vor, Windows Phone stellt sie ja etwas "logischer" dar.

    > Keine Kommentare hinter Rufnummern

    Für verschiedene Rufnummern gibt es Kategorien (Privat, Arbeit, etc.)

    > Keine Terminserie, aus der Sie einzelne Termine gelöscht haben?

    Da bin ich tatsächlich mal raus.

    > Sowohl eigene Erfahrungen als auch die diverser Dritter haben mich dazu
    > veranlasst, die Synchronisation mit der Klaut komplett abzublocken.

    Vllt. reagiere ich auch nur allergisch auf das Wort "Klaut", das kommt bei mir gleich nach "Microschrott", "iDiot" und "Windoof".

  19. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Tuxianer 10.03.16 - 16:43

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Vllt. reagiere ich auch nur allergisch auf das Wort "Klaut", das kommt bei
    > mir gleich nach "Microschrott", "iDiot" und "Windoof".

    Ich versuche es mal ohne Allergene: ;-)

    Ein "Cloud"-Angebot, das nicht mit Geld bezahlt wird, muss anderweitig finanziert werden. Und im Unterschied zu einfachen Internet-Seiten muss bei einer halbwegs seriösen verteilten Datenspeicherung von Daten Dritter ziemlich viel Aufwand getrieben werden: Client-Programme zur Anbindung, Server-Programme zur Sichtung und Verwaltung, dazu Programme zur Datensicherung. Personal. Geräte. Datenvolumen. Das kostet Geld. Und das wird definitiv nicht mit der Werbung finanziert, die auf den Cloud-Seiten erscheint.

    Anderweitige Finanzierung heißt hier: "Nutzung" der Daten. Und genau die wollen sich ALLE Anbieter sogenannt kostenloser Cloud-Dienste in ihren AGB erlauben, und zwar generell und mit allem und für jeden und alles und scharf. Die Cloud klaut (bzw. deren Betreiber klauen) also Daten vor allem im urheberrechtlichen Sinne: in dem Sinne, dass sie einem Dritten Daten zugänglich macht, die entweder direkt vom Nutzer dort abgelegt wurden (und an denen dieser ein Urheberrecht haben könnte) oder die durch Verkettung und Auswertung von Datensätzen bzgl. dieses einen Nutzers generiert wurden. Und kein einziger Anbieter informiert auch nur ansatzweise umfassend darüber, was er generiert und wem er was zugänglich macht oder mit wem er was abgleicht. Der Nutzer wird mittels dieser Daten manuipuliert (personalisierte Werbung), er wird aber auch schubladisiert. Und während Werbung einfach nur lästig ist, ist die Nutzung personenbezogener Daten durch Dritte problematisch: Politische Parteien, vor allem solche außerhalb des demokratischen Grundgefüges, sammeln solche Daten, um Menschen direkt oder indirekt anzugreifen. Größere Firmen, Versicherungen, Banken ect. interessieren sich für die Daten von potentiell abzuwerbenden, sicher nie einzustellenden oder auch solchen Menschen, die man gerne und die man sicher nie versichern will. Die Liste ist lang und an anderen Stellen ziemlich lang beschrieben.

    Ein Großteil dieser Datenerhebung und -Zusammenführung ist illegal.

    Daher lehne ich sie ab. Und daher auch jede Cloud, die aus meiner Sicher klaut, und erst recht jeden "Cloud-Zwang". Zeigen Sie mir eine Cloud, die mir die Datensicherheit ebenso garantiert und dass sie die Daten weder selbst auswertet noch sie Dritten zur Verfügung stellt. Dann darf diese Cloud gerne was kosten, wenn sie was taugt; ich würde sie trotzdem evtl. nutzen.

    Mit "Microschrott", "iDiot" und "Windoof" hat das nichts zu tun, weil es a) alle Betriebssysteme betrifft, vor allem alle mobilen (hier müsste also noch "Antrotteloid" oder sowas stehen ;-) und b) ja nicht nur diese bzw. ihre Hersteller. Es gibt ja auch noch weitere Anbieter.

    Sämtliche 'sozialen Netzwerke' funktionieren so, insbesondere ein sogenannt 'geschäftliches Netzwerke' stiehlt ganz offen: Die Betreiber behaupten, durch das Hochladen von Inhalten Urheber- (und selbstverständlich auch kommerzielle Verwertungs-)rechte an diesen Inhalten zu erhalten, was in der EU wie in den USA absolut und klar gesetzwidrig ist. Aber bei einer "Firma", die auch im Namen Dritter und ohne deren Auftrag und ohne deren Wissen, also unter Vortäuschung falscher Identität Leute zu ihrem Müll einlädt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn der Rest auch illegal und hochgradig unseriös ist.

    Allergischen Schock verhindert? ;-)

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  20. Re: Austausch-Akku hat wenig mit Laufzeit zu tun

    Autor: Labbm 10.03.16 - 22:02

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >[...]

    Fast der komplette Absatz bezieht sich immer noch darauf das du denkst das die ausschalt-notoption mit der Software zusammen hängt. Bei Geräten mit festem Akku ist aber eben das nicht der Fall, eben wie bei einem PC. Es kommt dem Stecker ziehen gleich. Bei Geräten mit Wechselakku mag das nicht der Fall sein, da kommts aber wie du schon sagst nicht so drauf an.
    Es gibt wenige hersteller die ihre Geräte wirklich scheiße bauen auf gut deutsch gesagt, ein eingegossener Akku ist mir trotzdem noch nicht unter gekommen. Wenn das Ativ S derart oft ein heraus nehmen des Akkus erfordert würde ich dennoch eher dazu raten das Gerät in naher Zukunft zu ersetzen, kann ja auch nicht Sinn der Sache sein ;D
    Display kostet im übrigen um die 120¤ oder weniger.
    Das Glas kann man trotzdem auch einzeln tauschen, ist zwar keine schöne Arbeit, aber es geht. Auch mit erneuter vollverklebung, und kann schon einiges an Geld sparen.
    Und wie gesagt, derart böswillig verklebte Akkus oder Ersatzteile sind mir noch nie untergekommen, das muss tatsächlich die ausnahme darstellen. Derartige Geräte würde ich im übrigen auch nicht kaufen, bei einem neuen Gerät schaue ich mir auch erstmal ein teardown an um zu sehen was da Sache ist.

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