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So geht's dahin

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  1. Re: So geht's dahin

    Autor: Danator 08.12.16 - 12:49

    Walter Plinge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Wechsel von D-Sub VGA zu DVI und später zu HDMI machte da schon mehr
    > > Sinn, allein schon durch den Qualitätsgewinn.
    >
    > Der Übergang von VGA auf DVI ist schlecht vergleichbar. Die
    > VGA-Schnittstelle übertrug analoge Daten, weil das Zielgerät analog war.
    > DVI hingegen übertrug digitale Daten, weil das Zielgerät digital ist, dort
    > also gar kein DA-Wandler mehr benötigt wurde (daher auch der
    > Qualitätsgewinn).

    Das ist mir durchaus bewusst. Es geht aber darum das hier der eine unterlegene Standart
    vom neuen digitalen Standart "abgelöst" wurde. (Tatsächlich noch nicht ganz da es immer noch Geräte mit D-Sub Verbindungen gibt)
    Die "Klinke" ist USB/Lightning eben nicht unterlegen. Die Steckverbindung wurde durch USB/Lightning instabiler aber im Prinzip machen beide das selbe.

    >
    > Der Gewinn zwischen DVI und HDMI hingegen hat nichts mit der Grafikqualität
    > zu tun (digital ist digital) sondern damit, dass zum Einen der Stecker
    > kleiner ist, und zum Anderen da Protokoll mehr Funktionen (Audio)/eine
    > höhere Bandbreite (Auflösung) bietet. Und hier sehen wir wunderschöne
    > Parallelen zu Klinke vs. USB/Lightning.

    Das ist mir auch bewusst. Allerdings welche "Mehrfunktion" bringt dir die USB/Lightning Schnittstelle. Auch wenn USB und Lightning mehr Digitale Bandbreite ermöglichen. Es endet weiterhin am altbekannten unveränderten D/A Wandler.

    >
    > > Der Wechsel von Klinke zu Lightning/USB bringt dir als Smartphonekunde
    > am
    > > Ende aber recht wenig.
    > Das ist richtig. Aber es nimmt Dir auch nichts weg. Irgendwo muss man mit
    > dem Entfernen der Schnittstelle ja mal anfangen. Und egal wo - irgendwer
    > schreit immer!

    Für mich klingt das nach dem klassischen "Es ist weg und es gibt was Neues dafür, deswegen ist es gut" (Unabhängig ob es tatsächlich eine Verbesserung mit sich bringt)

    >
    > > Viel mehr wird es nun dazu kommen, dass Hersteller billige D/A Wandler
    > aus
    > > Platz & Kostengründen in günstige Kopfhörer packen und Gute D/A Wandler,
    > > die tatsächlich einen hörbaren Unterschied bzgl. eines D/A Wandlers im
    > > Handy bringen, in 300+¤ Kopfhörer packen.
    >
    > Und? Was wäre daran auszusetzen? Wenigstens hat man als 300¤-Käufer dann
    > eine Wahl. Insbesondere wenn man nur ein günstiges Smartphone hat/braucht,
    > aber trotzdem gute Audioqualität will.

    Das stimmt. Hier hätte man, wenn man den wirklich Wert auf ein mobiles Sounderlebnis bombastischen Ausmaßes legt, einen Mehrwert. Die Realität ist, die meisten Menschen benutzen trotzdem die beigelegten Kopfhörer.
    Aber im Prinzip stimmt dein Argument. Auch wenn man genauso gut die Klinke hätte behalten können und High End USB Kopfhörer als Alternative Anbieten könnte.
    Das Eine schließt das Andere nicht aus.

    >
    > > Außerdem kann die 3,5 mm Klinke einfach nicht kaputt gehen. (3 iPhones
    > im
    > > Besitz, alle 3 haben funktionierende Klinkenanschlüsse, 2 davon laden
    > nur
    > > nach heftigem Gewackel mit dem Lightning stecker)
    > Nun ja. Ich habe hier mehrere Geräte mit Klinkenstecker. Bei einem war er
    > nach einem Jahr endgültig gestorben (einem Dell XPS Notebook), bei einem
    > funktioniert er nur mit gutem Zureden (übrigens ein iPhone 5S), und bei den
    > anderen Geräten wird er kaum genutzt.
    >
    > Das Problem mit dem Lightning-Stecker hatte ich auch mal bei einem iPhone
    > 5S genauso wie Du es beschreibst. Da musste man mal den Staub aus dem
    > Stecker entfernen (z.B. mit einem Zahnstocher). Danach ging er wieder
    > einwandfrei.

    Natürlich kann eine Klinke auch mal kaputt gehen. Meine Erfahrung jedenfalls zeigt, dass sie es weniger häufig tut, als der Lightning Port. Ob andere Leute andere Erfahrungen mit der Klinke gemacht haben weiß ich nicht, da das bei mir eigentlich nie ein Gesprächsthema ist. Aber falls es so wäre, kann man ja wie oben gesagt weiterhin Beides anbieten.

  2. Re: So geht's dahin

    Autor: Trollversteher 08.12.16 - 12:53

    >Trifft auf digitale Übertragungswege nicht weniger zu, egal ob nun Bluetooth, USB-C oder irgend eine andere Schnittstelle.

    Also einen Klinkenstecker mit Wackler neu zu verlöten bekommt jeder Anfänger hin, bei Lightning oder USB-C ist das ohne SMD-Ausrüstung so gut wie unmöglich. Ob USB-C und Lightning ebenso belastbar sind wie Klinke, muss sich erst noch zeigen. Und einen defekten BT-Empfänger zu reparieren ist auch ein klein wenig aufwendiger, als ein Klinkenkabel zu fixen.

    >Ist kein Argument. Eine Schnittstelle muss per Definiton immer am Punkt der weitesten Verbreitung ersetzt werden. Denn bis dahin verbreitet sie sich ja immer weiter. Wenn man also akzeptiert, dass eine Schnittstelle mal ersetzt werden muss, dann genau dann, wenn "unzähliges Zubehör in quasi jedem Haushalt vorhanden" ist. Andernfalls muss man akzeptieren, dass eine bestimmte Schnittstelle nie ersetzt werden kann.

    Was ist denn das für ein Quatsch. Eine Schnittstelle sollte dann ersetzt werden, wenn sie durch neuere, bessere Standards überholt und obsolet wird. Nicht weil sie gerade so schön weit verbreitet ist, und man künstlich einen neuen Markt für Adapter und die unnötige Neuanschaffung von perfekt funktionierender Peripherie erzwingt.

    >Was hat das mit Klinke/Analog vs. USB/Digital zu tun. Da ist doch schlicht eine Folge dessen, dass die Klinkenbuchse _zusätzlich_ zu einer beliebigen andere Buchse verbaut wurde/wird. Packe einfach zwei USB-Buchsen drauf (oder höre Musik halt per BT), und dieser "Vorteil" ist keiner mehr.

    Ja, super. Das Hauptargument für die Abschaffung in Mobilgeräten lautete: Eine zusätzliche Buchse, deren Aufgabe auch von einer anderen Schnittstelle miterledigt werden kann kostet unnötig wichtigen Platz im Gehäuse, der anders besser genutzt werden kann. Einen zweiten USB/Lightning Port einzubauen, um die volle Funktion der alten Lösung wieder herzustellen ist da irgendwie ein wenig Kontraproduktiv, findest Du nicht auch?

    >Warum solltest Du auch funktionierende Geräte wegwerfen? Wüsste nicht, dass das einer verlangt hat.

    Entweder entsorgen und neu kaufen, oder mit Adapter-gefriggel leben...

    > Das "die nimmt zu viel Platz
    > weg"-Geflenne ist doch nur ne faule Ausrede.
    >In der Tat!

    Aha? Was war denn Deiner Meinung nach dann der Grund? Einfach weil man's machen kann?

  3. Re: So geht's dahin

    Autor: Memo99 08.12.16 - 13:03

    Der wesentliche Unterschied hier zu Apple ist jedoch der, dass wenn Samsung und die anderen Hersteller USB-C nutzen man nur ein Adapter braucht und nicht für jedes Gerät eins.

  4. Re: So geht's dahin

    Autor: Trollversteher 08.12.16 - 13:06

    >Um aus einer anderen Antwort von mir zu zitieren:
    >"Ist kein Argument. Eine Schnittstelle muss per Definiton immer am Punkt der weitesten Verbreitung ersetzt werden. Denn bis dahin verbreitet sie sich ja immer weiter. Wenn man also akzeptiert, dass eine Schnittstelle mal ersetzt werden muss, dann genau dann, wenn "unzähliges Zubehör in quasi jedem Haushalt vorhanden" ist. Andernfalls muss man akzeptieren, dass eine bestimmte Schnittstelle nie ersetzt werden kann."

    Um meine Antwort an dieser anderen Stelle zu zitieren: Das ist Bullshit. Eine Schnittstelle muss ersetzt werden, wenn es neue, bessere Standards gibt, die gegenüber dem alten Standard eindeutige Vorteile bringen. Und nicht einfach nur, weil sie "reif" ist ersetzt zu werden, sobald sie eine ausreichende Verbreitung erreicht hat.

    >Ja, und Klinke und billiger DAC bietet nur Nachteile über "Audio über Digitalstecker mit eingebautem hochwertigem DAC".

    Was für ein Unsinn. Im Smartphone ist sowieso ein DAC und ein kleiner Analogverstärker verbaut, und den etwas hochwertiger auszulegen kostet keinen großen Aufpreis. Wenn ich aber in jeden Stecker jedes Kabels und jedes Periphiergerätes wie Miniboxen oder Kopfhörer einen DAC nebst Analogschaltung verbauen muss, verteuert das nur alle völlig unnütz und führt für unnötigen Elektromüll, denn ich brauche eigentlich nur *einen* DAC und *einen* Analogverstärker.

    >Muss ich denn ein teures Smartphone kaufen (und hoffen, dass es einen hochwertigen DAC hat), obwohl ich es eigentlich nur ab und zu als Musikplayer mit meinen hochwertigen Kopfhörern einsetzen will?

    Das ist doch längst keine Kostenfrage mehr, die sich auf den Preis eines Smartphones merkbar auswirken würde. Der Aufpreis für einen ordentlicher DAC für ein Smartphone gegenüber einem Billig-DAC kostet den Hersteller heutzutage im Einkauf vermutlich einen niedrigen Centbetrag. Das macht weder beim Billig-Smartphone für 100¤ und erst Recht nicht beim Flagschiff für 650¤ einen merklichen Unterschied.

    >Nun ja, Klinkenstecker sind mir auch schon genug drauf gegangen. Aber ganz davon abgesehen: Im "harten" Alltagseinsatz dürfte eine Funklösung (BT) einer Kabellösung fast immer überlegen sein.

    Diese Lösung hat aber andere Probleme: Leicht zu verlieren bei In-Ears, Konfigurationsgefriggel beim Pairing, und ein zusätzlicher Akku der geladen werden will. Ach ja, und die Audiophilen werden den Qualitätsverlust durch das mehrfache re-encoding beklagen.

    >Ja und? Bis zur Jahrtausendwende galt das gleiche für USB-Peripherie (Parallel, Seriell, PS/2, etc.). Trotzdem findet man heute praktisch nur noch Consumer-Geräte mit USB-Schnittstelle. Die Legacy-Schnittstellen sind faktisch tot.

    Parallel, Seriell und PS/2 wurden noch sehr, sehr lange aus genau diesem Grund parallel zu USB, auch bei Consumer-Geräten angeboten. Wenn man nicht gerade ein minimalistisches Ultrabook oder Convertible-Tablet nimmt, dann findet man einige dieser antiquierten Schnittstellen (wie zB einen VGA-port) heute immer noch bei modernen Laptops - und bei Desktop-PCs sowieso.

  5. Re: So geht's dahin

    Autor: RicoBrassers 08.12.16 - 13:11

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Apple war der Adapter kostenlos - mal sehen was Samsung macht...

    Nein, der Adapter ist/war nicht kostenlos, sondern dem iPhone jeweils beigelegt. Bedeutet, dass dessen Preis im Kaufpreis des iPhone bereits mitinbegriffen ist.

  6. Re: So geht's dahin

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.16 - 13:12

    > Nein, der Adapter ist/war nicht kostenlos, sondern dem iPhone jeweils
    > beigelegt.

    Das ist doch buchstäblich damit gemeint. Jetzt bitte nicht die ganz kleinen Korinthen "auswerfen".

  7. Re: So geht's dahin

    Autor: RicoBrassers 08.12.16 - 13:26

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nein, der Adapter ist/war nicht kostenlos, sondern dem iPhone jeweils
    > > beigelegt.
    >
    > Das ist doch buchstäblich damit gemeint. Jetzt bitte nicht die ganz kleinen
    > Korinthen "auswerfen".

    Nein, das ist tatsächlich ein Unterschied, wenn man bedenkt, dass das iPhone 6s bei Verkaufsstart fast 20¤ günstiger war.
    Letztendlich war es also keine "kostenlose Beigabe", sondern nur ein Bundle-Verkauf.

    Spätestens dann, wenn beim S8 kein Adapter direkt beiliegt, wird dann wieder rumgeschrien, dass Apple den Adapter wenigstens "kostenlos" beigelegt hätte - was aber nunmal nicht stimmt.

  8. Re: So geht's dahin

    Autor: Walter Plinge 08.12.16 - 13:40

    Danator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist mir auch bewusst. Allerdings welche "Mehrfunktion" bringt dir die
    > USB/Lightning Schnittstelle. Auch wenn USB und Lightning mehr Digitale
    > Bandbreite ermöglichen. Es endet weiterhin am altbekannten unveränderten
    > D/A Wandler.

    Ja. Dieses Argument zieht aber eben nur, solange man den Einsatzzweck Kopfhörer/Smartphone isoliert betrachtet. Denn man kann ja die gleiche Schnittstelle in anderen Geräte _zusätzlich_ mit anderen Signalen bestücken (Beispiel: Video + Audio + Netzwerk per USB-C). D.h. in anderen Geräten hat es durchaus Sinn auf die Klinkenbuchse zu verzichten, während man weder auf diesen Geräten noch auf dem Smartphone einen Nachteil davon hat (außer in der Übergangszeit u.U. Adapter einsetzen zu müssen).

    Wenn die Klinke also an einem verbreiteten Gerät sinnlos ist, und an einem anderen mittelfristig ohne Nachteile ersetzbar, warum sollte man sie dann noch mitschleppen?

    > Für mich klingt das nach dem klassischen "Es ist weg und es gibt was Neues
    > dafür, deswegen ist es gut" (Unabhängig ob es tatsächlich eine Verbesserung
    > mit sich bringt)

    Siehe oben: Am Smartphone ist zumindest keine Verschlechterung. Aber bei anderen Geräten ist durchaus eine sinnvolle Verbesserung.

  9. Re: So geht's dahin

    Autor: maerchen 08.12.16 - 13:43

    Also:
    * Meine alten Kopfhörer funktionieren mit Klinke ohne Adapter weiter
    * => Bzw. Keine Adapter notwendig
    * Passende Kopfhörer sind komplexer und damit teurer
    * Funk muss regelmäßig geladen werden. Habe ich bei meinem einzigen Kopfhörer dieser Bauart regelmäßig vergessen, jetzt wird er nur noch mit Kabel betrieben.
    * Kein paralleles Laden und Abspielen möglich (BT im Auto bei mir nur für Freisprecher)
    * USB-C ist empfindlicher

  10. Re: So geht's dahin

    Autor: Trollversteher 08.12.16 - 13:43

    >Nein, der Adapter ist/war nicht kostenlos, sondern dem iPhone jeweils beigelegt. Bedeutet, dass dessen Preis im Kaufpreis des iPhone bereits mitinbegriffen ist.

    Scherzkeks. Und das stimmt ja noch nicht mal. Apple hat sich erst auf Druck der Öffentlichkeit entschieden den Adapter beizulegen, nachdem die Preise für das iPhone 7 schon längst feststanden und kommuniziert waren.

  11. Re: So geht's dahin

    Autor: Kondratieff 08.12.16 - 13:53

    maerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also:
    > * Meine alten Kopfhörer funktionieren mit Klinke ohne Adapter weiter
    > * => Bzw. Keine Adapter notwendig
    > * Passende Kopfhörer sind komplexer und damit teurer
    > * Funk muss regelmäßig geladen werden. Habe ich bei meinem einzigen
    > Kopfhörer dieser Bauart regelmäßig vergessen, jetzt wird er nur noch mit
    > Kabel betrieben.
    > * Kein paralleles Laden und Abspielen möglich (BT im Auto bei mir nur für
    > Freisprecher)
    > * USB-C ist empfindlicher

    +1
    Ich möchte sehr gerne meine Kopfhörer, vor allem meine Teufel Aureol Real (mit austauschbarem Kabel!) weiterverwenden. Ja, man kann alles adaptieren. Aber genau das möchte ich nicht, weil ich 1. sowas gerne mal vergesse bzw. an einem Set Kopfhörer hängen lasse. Wenn ich mal meine Over-Ears vergesse, habe ich i.d.R. trotzdem noch irgendwo In-Ears (z.B. habe ich welche in jeder Jackentasche und in jedem Rucksack/in jeder Umhängetasche). Ich müsste mir also im Prinzip für alle Kopfhörer erst mal Adapter anschaffen...

    Dabei ergänze ich mein Setup nur um eine weitere Störquelle: Es können nicht nur Kopfhörerkabel, sondern auch noch Adapter kaputt gehen.

  12. Re: So geht's dahin

    Autor: Fregin 08.12.16 - 14:04

    Walter Plinge schrieb:

    > Trifft auf digitale Übertragungswege nicht weniger zu, egal ob nun
    > Bluetooth, USB-C oder irgend eine andere Schnittstelle.

    Zeig mir mal, wie du einen USB-Stecker in der Buchse drehst. Und wer schonmal einen defekten Micro-USB-Stecker hatte, der wird wohl wissen wieviel einfacher da ein Klinkenstecker zu ersetzen ist. Blutooth? Falsche Baustelle. Dass eine Funkschnittstelle nicht von diesen Problemen betroffen ist, leuchtet wohl ein. Dafür gibts wieder andere, Stichwort Akku, Übertragungsqualität und vor allem Preis.

    > Ist kein Argument. Eine Schnittstelle muss per Definiton immer am Punkt der
    > weitesten Verbreitung ersetzt werden. Denn bis dahin verbreitet sie sich ja
    > immer weiter.

    Verbreitung != Nutzung. Floppys waren zur Zeit Ihrer Ablösung z.B. weit verbreitet, aber kaum noch genutzt. Die Klinkenanschlüsse hingegen sind weit verbreitet und werden auch sehr häufig verwendet.

    > Wenn man also akzeptiert, dass eine Schnittstelle mal ersetzt
    > werden muss, dann genau dann, wenn "unzähliges Zubehör in quasi jedem
    > Haushalt vorhanden" ist. Andernfalls muss man akzeptieren, dass eine
    > bestimmte Schnittstelle nie ersetzt werden kann.

    Und warum *muss* die Klinke ersetzt werden? USB / Lightning bieten keinen Vorteil für den Nutzer, im Gegenteil, man braucht zusätzliche Adapter, wenn man Kopfhörer und Ladekabel anschließen will. Ich bin nicht generell dagegen alte Schnittstellen abzulösen, sofern die neuen einen erkennbaren Mehrwert bieten. Das ist hier einfach nicht der Fall.

    > Was hat das mit Klinke/Analog vs. USB/Digital zu tun. Da ist doch schlicht
    > eine Folge dessen, dass die Klinkenbuchse _zusätzlich_ zu einer beliebigen
    > andere Buchse verbaut wurde/wird.

    Ja... Und? Es ändert nichts an der Tatsache, dass ich beides gleichzeitig nutzen kann.

    > Packe einfach zwei USB-Buchsen drauf

    Wie soll ich mir auf ein fertiges Gerät eine zweite USB-Buchse draufbauen?

    > (oder höre Musik halt per BT), und dieser "Vorteil" ist keiner mehr.

    Vernünftige Blutooth-Kopfhörer kosten ein Heidengeld und haben wieder eigene Akkus, auf deren Ladestand ich achten muss. Brauchbare kabelgebundene Kopfhörer gibts dagegen für vergleichweise kleines Geld. Ich bin nicht bereit das auszugeben, nur weil die Hersteller meinen, das müsse so sein.

    > Warum solltest Du auch funktionierende Geräte wegwerfen? Wüsste nicht, dass
    > das einer verlangt hat.

    Ich ich mit Geräten, die per Klinke befeuert werden nichts mehr anfangen kann, sobald die Buchse flächendeckend wegfällt?

    > Ja, allerdings auch _extrem_ viel stromhungriger, allein schon weil das
    > Display um ein vielfaches größer ist. Aber auch die sonstigen zusätzlichen
    > Software-Funktionen fressen deutlich mehr Strom. D.h. die Akkus heute sind
    > _viel_ größer als vor 15 Jahren, und halten dennoch deutlich weniger lange
    > durch. Das ist ein bisschen wie mit den Autos. Zum einen sparen die
    > Hersteller heute massiv Gewicht bei Karosserie, Motor, etc. ein. Zum
    > anderen wird soviel mehr elektronisches Spielzeug verbaut, dass die Autos
    > seit Jahren einfach nicht leichter werden.

    Das ist mir durchaus klar. Aber die Industrie ist damals schon einen Irrweg gegangen und hat die Geräte bis zur Unbenutzbarkeit verkleinert, jetzt wird gleiche Quatsch wieder gemacht, indem die Dinger immer flacher werden. Würden die diesen Unsinn lassen, dann hätte die Klinke auch mehr als genug Platz. Dann wäre allen geholfen: Die, die sie wollen haben sie dran, die die drauf verzichten können ignorieren sie eben einfach wie bisher.

    > Selbst das ginge problemlos: Micro-Klinke - wurde schon bei meinem Nokia
    > vor 15 Jahren verbaut. Aber halt: dann bräuchte man ja auch wieder
    > Adapter.

    Die Microklinken habe ich in schlechter Erinnerung, die waren nicht wirklich stabil. Ich persönlich empfinde die 3,5 mm-Klinke als guten Kompromiss aus Stabilität und Größe.

  13. Re: So geht's dahin

    Autor: Danator 08.12.16 - 14:13

    Walter Plinge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Dieses Argument zieht aber eben nur, solange man den Einsatzzweck
    > Kopfhörer/Smartphone isoliert betrachtet. Denn man kann ja die gleiche
    > Schnittstelle in anderen Geräte _zusätzlich_ mit anderen Signalen bestücken
    > (Beispiel: Video + Audio + Netzwerk per USB-C). D.h. in anderen Geräten hat
    > es durchaus Sinn auf die Klinkenbuchse zu verzichten, während man weder auf
    > diesen Geräten noch auf dem Smartphone einen Nachteil davon hat (außer in
    > der Übergangszeit u.U. Adapter einsetzen zu müssen).
    >
    > Wenn die Klinke also an einem verbreiteten Gerät sinnlos ist, und an einem
    > anderen mittelfristig ohne Nachteile ersetzbar, warum sollte man sie dann
    > noch mitschleppen?

    Hier betrachtet niemand etwas isoliert. Ich verneine auch nicht die Existenzberechtigung eines USB Typ C Anschlusses. Nur für reines Musikhören ist es sinnlos.
    Wie gesagt. Ein klassischer Klinkenanschluss schließt einen USB Anschluss nicht aus.
    Die Klinke bringt dir somit keine Nachteile (beim Musikhören) aber durchaus Vorteile (beim Musikhören).


    > Siehe oben: Am Smartphone ist zumindest keine Verschlechterung. Aber bei
    > anderen Geräten ist durchaus eine sinnvolle Verbesserung.

    Es ist in der Tat eine Verschlechterung aus Oben schon zu häufig genannten Gründen.
    Welche "andere Geräte"? Deine Heim Stereoanlage?
    Im Heimbereich haben sich bereits andere Standarts durchgesetzt (HDMI z.b.).

  14. Re: So geht's dahin

    Autor: TrollNo1 08.12.16 - 14:17

    Walter Plinge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TrollNo1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Laden und gleichzeitig Kopfhörer anschließen?`Im Auto hängen bei mir 2
    > > Kabel dran. Und nein, mein Autoradio kann kein Bluetooth.
    >
    > Dann wird es Zeit für ein neues Auto. ;-)
    >
    > Spaß beiseite, wenn Du dieses Setup weiterhin verwenden willst, hast Du die
    > Wahl:
    > Entweder bringst Du dem Autoradio Bluetooth bei (es gibt BT-Adapter zum
    > Einstecken in die Klinkenbuchse), oder Du verwendest einen der zahlreichen
    > Lightning/Klinke Adapter. Letzteren kannst Du problemlos im Auto lassen,
    > und musst dann demnächst nur ein Kabel verbinden, statt wie bisher zwei.
    > Hat also nur Vorteile. ;-)

    Der lädt über die Klinke? Oder kann der Zigarettenanzünder jetzt schon Musik abspielen? Bleiben wohl 2 Kabel. Mit Adaptern, also Hilfskonstrukten.

    >
    > > Oder frag mal Skifahrer oder Snowboarder, wie die stundenlang auf der
    > Piste
    > > mit MP3-Player fahren. Ich kenne einen, der hat extra einen MP3-Player,
    > in
    > > den AAA Baterien kommen. Die wechselt er schnell und kann wieder ein
    > paar
    > > Stunden hören. Dazu normale Ohrstöpsel.
    >
    > Wo ist jetzt genau der Unterschied, wenn diese Leute in Zukunft einen
    > MP3-Player mit Lightning oder USB-C (und entsprechenden Kopfhörern)
    > verwenden?

    Wenn der drei mal hinfällt, ist die Klinke noch ganz...

  15. Re: So geht's dahin

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.16 - 14:18

    > Nein, das ist tatsächlich ein Unterschied, wenn man bedenkt, dass das
    > iPhone 6s bei Verkaufsstart fast 20¤ günstiger war.

    Du willst jetzt nicht wirklich die 20 Euro dahernehmen und damit den Adapter als "nicht kostenlos aber ohne separaten Aufpreis" deklarieren. So ziemlich jedes iPhone war teurer als sein Vorgänger.

    Der Adapter liegt bei dem Preis mit bei und es gibt kein "Paket" mit einem iPhone ohne diesen Adapter, oder? Das Netzteil ist ja auch ein separates Teil, das nicht fest mit dem Telefon verbunden ist. Ist das jetzt auch nur eine nicht-aufpreispflichtige Beigabe, die keinesfalls als kostenlos gelten darf? So viele Haare habe ich gar nicht (mehr), die man dafür spalten müsste.

  16. Re: So geht's dahin

    Autor: 7hyrael 08.12.16 - 14:49

    Bei einer Gewinnspanne von > 200% und einem EK für den Adapter von vielleicht 1$ ein Wahnsinns entgegenkommen.

    Du bedankst dich auch wenn dir jemand ins Gesicht schlägt und dir daraufhin ein Taschentuch für die blutende Nase reicht?

  17. Re: So geht's dahin

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.16 - 15:07

    > Bei einer Gewinnspanne von > 200% und einem EK für den Adapter von
    > vielleicht 1$ ein Wahnsinns entgegenkommen.

    Beschwer' Dich doch bei der staatlichen Preisfestsetzungs-Kommission, dass Apple Dir zu viel an einem Adapter verdient, den Du nicht mal gekauft hast.

    > Du bedankst dich auch wenn dir jemand ins Gesicht schlägt und dir daraufhin
    > ein Taschentuch für die blutende Nase reicht?

    Hat Apple Dir ins Gesicht geschlagen oder ist Dein Vergleich nur Banane?

  18. Re: So geht's dahin

    Autor: leed 08.12.16 - 15:19

    Walter Plinge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frage: Was ist an der Klinkenbuchse erhaltenswerter, als an einer
    > beliebigen anderen Schnittstelle, angefangen beim 30-Pin-Dock-Connector bis
    > hin zur 25-poligen-Sub-D Schnittstelle?
    >
    > Ich kann mich noch gut an das Geschrei erinnern, als Apple anfing die
    > unzähligen legacy Schnittstellen weg zu lassen - bis hin zum
    > Floppy-Laufwerk (ja, Ende der 90er war ein Floppy-Laufwerk allen ernstes
    > noch Standard bei PCs). Dieses Geschrei war keinen Deut geringer, und
    > keinen Deut sinnvoller, als das Geschrei wegen der Klinkenbuchse.

    Für ein Technik Forum, doch eine naive Frage.

    Digitale Schnittstellen sind nicht langlebig, da unser Bedarf an Übertragungsgeschwindigkeiten im rasanten Wachstum ist. Spätestens nach 5-8 Jahren, muss ein Ersatz her. Oder willst du etwa einen Tag lang warten, bis du ein Video auf dein Smartphone übertragen hast?

    Speichermedien müssen mit dem Datendurchsatz genau so ausgebaut werden. Was willst du heute mit einer Floppy Disk, wenn sie nicht mehr als 1 JPG von einer modernen Kamera speichern kann?

    All das ist bei Analogen Anschlüssen und Geräten anders. Mit Ausnahme von Surround Anlagen haben sich unsere Lautsprecher nicht gross verändert. Es gibt auch keinen Bedarf für schnellere Übertragungen der töne und es wäre auch sehr schwierig dies mit Digitalen Mitteln zu erreichen. Nicht zuletzt gibt es auch keinen Ersatz dafür, USB-C, Lightning und Bluetooth sind nunmal einfach qualitativ schlechtere Lösungen.

  19. Re: So geht's dahin

    Autor: 7hyrael 08.12.16 - 15:21

    Mit Metaphern hast du es nicht so, was?

  20. Re: So geht's dahin

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.16 - 15:22

    Dann lass' sie doch einfach bleiben und schreib' stattdessen was sachliches zum Thema. Vergleiche haben nun mal die Tendenz zum Hinken.

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  2. Sony ZG9 Erste 8K-Fernseher werden bald verkauft
  3. 8K Sharp schließt sich dem Micro-Four-Thirds-System an

Surface Hub 2S angesehen: Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt
Surface Hub 2S angesehen
Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt

Ifa 2019 Präsentationen teilen, Tabellen bearbeiten oder gemeinsam auf dem Whiteboard skizzieren: Das Surface Hub 2S ist eine sichtbare Weiterentwicklung des doch recht klobigen Vorgängers. Und Microsofts Pläne sind noch ambitionierter.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Microsoft Nutzer berichten von defektem WLAN nach Surface-Update
  2. Surface Microsofts Dual-Screen-Gerät hat zwei 9-Zoll-Bildschirme
  3. Centaurus Microsoft zeigt intern ein Surface-Gerät mit zwei Displays

  1. Fiber To The Pole: Kabelnetzbetreiber für oberirdische Glasfaser
    Fiber To The Pole
    Kabelnetzbetreiber für oberirdische Glasfaser

    Glasfaser an den Masten sei die einzige Möglichkeit, die Ausbauziele der Bundesregierung noch zu erfüllen. Keinere Firmen sind von einem Vorstoß von Bundeskanzleramtsminister Helge Braun begeistert. Doch das hat auch Nachteile.

  2. Bayern: Mobilfunkversorgung an Autobahnen weiter lückenhaft
    Bayern
    Mobilfunkversorgung an Autobahnen weiter lückenhaft

    Bayern hat als erstes Bundesland selbst nachgemessen und herausgefunden, dass der LTE-Ausbau nicht den Auflagen entspricht. Am besten steht die Telekom da. Doch eigentlich hätte die Landesregierung gar nicht selbst messen müssen.

  3. Mixer: Microsoft integriert Werbebanner in seine Streamingplattform
    Mixer
    Microsoft integriert Werbebanner in seine Streamingplattform

    Es war nur eine Frage der Zeit: Microsoft blendet erste Werbebanner vor den Inhalten von Streamern wie Ninja auf Mixer ein. Das sei immer geplant gewesen, sagt das Unternehmen im Livestream. Allerdings erhält Microsoft wohl noch alle Einnahmen.


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