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  5. › Gebühren: EU-Kommission hebt Zeitlimit…

Die Lösung ist doch ganz einfach

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  1. Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: Robert0 22.09.16 - 13:42

    Problem: Alle rennen nach Polen oder Lettland und kaufen sich 30GB p EU-Flat für 5¤
    Lettland kann das, weil das Netz aus 20 Masten besteht... (bla ca.)
    T muss dagegen 10000 Masten unterhalten (hat aber auch mehr Fläche für Kunden)
    Folge: Alle kaufen Lettische Karten, die Telekom geht Pleite.

    Lösung:
    Wie bisher auch schon verrechnen sich die Gesellschaften untereinander Verrechnungsentgelte für Routing und Roaming. Klassiker. Hat die EU vor einiger Zeit mal gesenkt.
    Aber sei es drum.
    Wenn jetzt alle mit lettischen Karten in Frankreich und D-Land rumrennen, dann muss Letto-Kom (*) ganz viel an die Frz- und De-NEtzbetreiber bezahlen. Die sind zudem teurer als der umgekehrte Fall (weil größer!!)!
    Mittelfristig führt das dazu, dass Letto-Kom (Name erdacht) seine Endkundenpreise erhöhen muss, weil so viele Verrechnungsgebühren auflaufen.
    Ergo: gleichen sich die Preise an und Leute kaufen dann auch wieder T-Sims.

  2. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: Anonymer Nutzer 22.09.16 - 13:52

    Und lettische kunden sollen wieso genau für die kosten aufkommen die deutsche kunden verursachen? Oo

  3. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: chefin 22.09.16 - 14:03

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und lettische kunden sollen wieso genau für die kosten aufkommen die
    > deutsche kunden verursachen? Oo

    Naja...Sie verdienen viel geld damit, das sie Karten verkaufen ohne eigene Leistung erbringen zu müssen. Jede Firma muss da selbst schauen, wie sie das geregelt bekommt.

    Letztendlich wird das aber alle europäischen Mobilfunkanbieter treffen. Die sollten sich dann mal Gedanken machen, wie sie das lösen. Bisher haben die Firmen ja auch nicht dran gedacht, nachzugeben beim Roaming, obwohl das schon lange so nicht nötig gewesen wäre. Nun kommt der Schuss vor den Bug.

  4. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: DooMMasteR 22.09.16 - 14:10

    die Verrechnungsentgelte für Roaming sind recht gering, da bezahlt man meist unter 0,x Cent pro Minute und Daten kosten quasi nichts.
    Außerdem kann man nicht sagen, dass Lettland oder Estland besonders einfach zu erschließende Länder sind, klar die Bevölkerung ist klein, aber der gesetzliche Versorgungsanspruch geht auch schon etwas weiter.
    So bekommt man zumindest in Estland auch eine SIM ohne Volumenbegrenzung kostenlos (limitiert auf 3 oder 6 MBit/s) und die Netze sind deutlich stäker frequentiert, da die Kosten pro GB kaum relevant sind.
    Wer viel im Ausland unterwegs ist, merkt recht schnell, dass DE ein Entwicklungsland ist.
    Und an Österreich kann man gut erkennen wie viel Einfluss das Geschäft der Telekom daran hat. denn Internet, zumindest prepaid, war dort schon einmal deutlich günstiger als es heute ist.

  5. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: Robert0 22.09.16 - 14:26

    In Österreich ist einfach der ruinöse Preiskampf für einige tödlich verlaufen.
    Und vor einigen Jahren hat es eben die konsolidierung nach oben gegeben.
    ES gab halt Preise, die nicht langfristig haltbar waren. ERgo sind einige Unternehmen in anderen aufgegangen. Pech.

  6. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: ChMu 22.09.16 - 14:42

    Robert0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem: Alle rennen nach Polen oder Lettland und kaufen sich 30GB p
    > EU-Flat für 5¤
    > Lettland kann das, weil das Netz aus 20 Masten besteht... (bla ca.)
    > T muss dagegen 10000 Masten unterhalten (hat aber auch mehr Fläche für
    > Kunden)
    > Folge: Alle kaufen Lettische Karten, die Telekom geht Pleite.
    >
    > Lösung:
    > Wie bisher auch schon verrechnen sich die Gesellschaften untereinander
    > Verrechnungsentgelte für Routing und Roaming. Klassiker. Hat die EU vor
    > einiger Zeit mal gesenkt.
    > Aber sei es drum.
    > Wenn jetzt alle mit lettischen Karten in Frankreich und D-Land rumrennen,
    > dann muss Letto-Kom (*) ganz viel an die Frz- und De-NEtzbetreiber
    > bezahlen. Die sind zudem teurer als der umgekehrte Fall (weil größer!!)!
    > Mittelfristig führt das dazu, dass Letto-Kom (Name erdacht) seine
    > Endkundenpreise erhöhen muss, weil so viele Verrechnungsgebühren
    > auflaufen.
    > Ergo: gleichen sich die Preise an und Leute kaufen dann auch wieder T-Sims.
    Du musst aber in Lettland Deine Residenz haben um eine lettische Karte zu bekommen. Willst Du wegen ein paar Euro im Monat Datenflat nach Lettland auswandern?

  7. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: tingelchen 22.09.16 - 15:21

    > Bisher haben die Firmen ja auch nicht dran gedacht, nachzugeben beim Roaming,
    > obwohl das schon lange so nicht nötig gewesen wäre. Nun kommt der Schuss vor den
    > Bug.
    >
    Eigentlich nicht. Denn die Abschaffung der Roaming Gebühren war schon lange beschlossene Sache. Die Firmen hatten Jahre Zeit sich darauf ein zu stellen. Aber eben wie bei der Router Freiheit haben alle Firmen nichts gemacht und bis zum letzten Tag gewartet. Um anschließend völlig überrascht zu tun und zu knatschen ;)

  8. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: DrWatson 22.09.16 - 19:52

    Weil die EU das sagt.

  9. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: johnripper 23.09.16 - 08:53

    Robert0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem: Alle rennen nach Polen oder Lettland und kaufen sich 30GB p
    > EU-Flat für 5¤
    > Lettland kann das, weil das Netz aus 20 Masten besteht... (bla ca.)
    > T muss dagegen 10000 Masten unterhalten (hat aber auch mehr Fläche für
    > Kunden)
    > Folge: Alle kaufen Lettische Karten, die Telekom geht Pleite.
    >
    > Lösung:
    > Wie bisher auch schon verrechnen sich die Gesellschaften untereinander
    > Verrechnungsentgelte für Routing und Roaming. Klassiker. Hat die EU vor
    > einiger Zeit mal gesenkt.
    > Aber sei es drum.
    > Wenn jetzt alle mit lettischen Karten in Frankreich und D-Land rumrennen,
    > dann muss Letto-Kom (*) ganz viel an die Frz- und De-NEtzbetreiber
    > bezahlen. Die sind zudem teurer als der umgekehrte Fall (weil größer!!)!
    > Mittelfristig führt das dazu, dass Letto-Kom (Name erdacht) seine
    > Endkundenpreise erhöhen muss, weil so viele Verrechnungsgebühren
    > auflaufen.
    > Ergo: gleichen sich die Preise an und Leute kaufen dann auch wieder T-Sims.

    Ich finde die Idee gut und habe mich auch schon gefragt warum der Markt sich nicht über diesen Mechanismus selbst regelt.

  10. Re: Die Lösung ist doch ganz einfach

    Autor: johnripper 23.09.16 - 08:56

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und lettische kunden sollen wieso genau für die kosten aufkommen die
    > deutsche kunden verursachen? Oo

    Der lettische Provider kann ja auch Karten verkaufen, die für Roaming nicht zugelassen sind. Dies steht ihm ja genau so frei, wie Kunden, die zu viel Roaming machen das Vertragsverhältnis ordentlich (oder wenn er eine entsprechende Klausel hat) außerordentlich zu kündigen.

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