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Das wahre Problem...

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  1. Das wahre Problem...

    Autor: der_wahre_hannes 10.12.13 - 22:33

    Das wahre Problem ist doch nicht, dass die Geräte (ob tatsächlich oder nur angeblich) nach kurzer Zeit kaputt gehen. Das wahre Problem ist, dass dem Konsumenten vorgegaukelt wird, dass er alle 2 Jahre ein neues iPhone/Android/Blackberry bräuchte. Und wenn man "dem Konsumenten" nur oft genug etwas durch tolle Werbebotschaften mitteilt, dann glaubt ein sehr großer Teil der Konsumenten das auch und handelt entsprechend.

  2. Re: Das wahre Problem...

    Autor: Tamashii 10.12.13 - 23:02

    Sehe ich auch so.
    Besonders im Android-Bereich habe ich den Eindruck, dass seitens des Marktes nach ca. 8 Monaten Druck für neue Geräte aufgebaut wird. Da ist Langlebigkeit so GAR nicht gefragt (und nein, dass soll nicht heißen, dass Apple das besser machen würde - die verkleben dafür jeden Sch..., sogar in ihren Macs - echt furchtbar).

  3. Re: Das wahre Problem...

    Autor: Nolan ra Sinjaria 11.12.13 - 06:05

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man "dem Konsumenten" nur oft genug etwas durch tolle Werbebotschaften mitteilt, dann glaubt ein sehr großer Teil der Konsumenten das auch und handelt entsprechend.

    Indem tausende iPhones plötzlich Unfälle haben, sobald die nächste Generation ins Haus steht?

    Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...

  4. Re: Das wahre Problem...

    Autor: borg 11.12.13 - 09:30

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man "dem Konsumenten" nur oft
    > genug etwas durch tolle Werbebotschaften mitteilt, dann glaubt ein sehr
    > großer Teil der Konsumenten das auch und handelt entsprechend.

    Da aber für "jeden" individuell spätestens bei der überüberübernächsten Generation (also nach 2 Jahren Vertragslaufzeit und Garantieablauf) das neue Modell etwas bietet, was wirklich von nutzen ist (für den einen eine bessere Kamera, für den nächsten LTE, für wieder einen anderen ein besser auflösendes Display, GPS, Audiotauglichkeit, Akkulaufzeit, vorteile durch die neueste Version von Android,iOS, o.Ä) werde nicht nur die werbebotschaftaffinen Konsumenten nach 3 Jahren ein neues Gerät kaufen. Und das, obwohl das alte Gerät noch funktioniert, wenn auch mit herabgesetzer Akkulaufzeit (spielt trotz entgegengesetzer Aussage für die meisten kaum eine Rolle, das Gerät wird, sobald zuhause, ans Kabel angestöpselt, obwohl der Akku noch 3/4 voll ist - man weiss ja nicht, ob man morgen zum laden kommt). Für das 3 Jahre alte Gerät bekommt man aber kaum noch einen angemessenen Preis auf ebay, es landet in der Schublade. Wird das dann tiefentladene "Ersatzhandy" nach 4 oder 5 Jahren doch mal rausgenommen, dann regt man sich über die untauglichen Akkus auf.

  5. Re: Das wahre Problem...

    Autor: matok 11.12.13 - 10:53

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wahre Problem ist doch nicht, dass die Geräte (ob tatsächlich oder nur
    > angeblich) nach kurzer Zeit kaputt gehen. Das wahre Problem ist, dass dem
    > Konsumenten vorgegaukelt wird, dass er alle 2 Jahre ein neues
    > iPhone/Android/Blackberry bräuchte. Und wenn man "dem Konsumenten" nur oft
    > genug etwas durch tolle Werbebotschaften mitteilt, dann glaubt ein sehr
    > großer Teil der Konsumenten das auch und handelt entsprechend.

    Grundsätzlich stimme ich da zu. Die Geräte werden in erster Linie nicht neu gekauft, weil sie kaputt sind, sondern weil man ein neues Spielzeug will. Worin ich nicht übereinstimme, ist, dass die Werbung schuld am Konsumentenverhalten ist. Wenn dem so wäre, sollte man diese Konsumenten für unmündig erklären, da sie ihr Hirn offenbar nicht für Kaufentscheidungen nutzen. Gerade weil wir so werbeüberflutet sind, sollten doch mal Abnutzungserscheinungen eintreten. Ich kann nur von mir sprechen, aber ich kann über die Werbewelt nur noch lachen und den Kopf schütteln. Aber anscheinend glauben viele selbst im fortgeschrittenen Alter noch an Märchen und den Weihnachtsmann.

  6. Re: Das wahre Problem...

    Autor: Peter Brülls 11.12.13 - 11:25

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wahre Problem ist doch nicht, dass die Geräte (ob tatsächlich oder nur
    > angeblich) nach kurzer Zeit kaputt gehen. Das wahre Problem ist, dass dem
    > Konsumenten vorgegaukelt wird, dass er alle 2 Jahre ein neues
    > iPhone/Android/Blackberry bräuchte.

    Wieso „bräuchte“? Er will.

    Denn er kriegt ja Geräte, die leichter, schneller, bequemer sind, mit höher auflösenden und schneller auslösenden Kameras.

    Ich weiß, dass einige Kollegen nicht verstehen, warum ich nach zwei Jahren ein iPhone 5s genommen habe, obwohl das 4s noch läuft¹ und sie selbst nur einmal pro Woche ein moderates Galaxy in die Hand nehmen. Im Gegenzug fahre ich aber nicht alle zwei Jahre zu einem Urlaub auf einem anderen Kontinent oder gehe einmal pro Woche zum Spieleabend in die Kneipe, was im Jahr natürlich ebenso viel kostet wie ein Smartphone der Oberklasse.

    Von den Leuten mit dicken Autos ganz zu schweigen.

    Solange Leute diesen Upgrade-Wunsch verspüren und es sich leisten können, werden sich solche Neukäufe nicht verhindern lassen. Es sei denn, man will den Herstellern Upgrade-Zyklen von 10 Jahren oder so vorschreiben.




    ¹ ) Es wird übrigens auch weiterlaufen, entweder in der Verwandtschaft oder jemand anderem, der ein passables Telefon sucht.

  7. Re: Das wahre Problem...

    Autor: borg 11.12.13 - 12:27

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Im Gegenzug
    > fahre ich aber nicht alle zwei Jahre zu einem Urlaub auf einem anderen
    > Kontinent
    Du verlierst völlig den Blick für fremde Völker und Ethnien. Gehörst sicherlich zu denen, die sarrazinmässig Ausländer nur als Kostenfaktor sehen.
    Dann geh ich lieber nach Malle, Burgada oder Disneyland und lerne fremde Kulturen kennen.

    > oder gehe einmal pro Woche zum Spieleabend in die Kneipe, was im
    > Jahr natürlich ebenso e kostet wie ein Smartphone der Oberklasse.
    >
    Na das nenn ich mal soziale Verarmung. Nur noch als Nerd im Chatroom, keine Kegelfreunde und Raucherkontakte unter dem Heizschirm vor der Kneipe. Vor allem fehlt das Geistige völlig.
    > Von den Leuten mit dicken Autos ganz zu schweigen.

    Dein armes Kind wird ja zum Aussenseiter und der Lachnummer, wenn Deine Frau es nicht im neuesten SUV auf der Bushaltestelle vor der 750m entfernten Schule vorfährt.

  8. Re: Das wahre Problem...

    Autor: myxter 11.12.13 - 15:03

    Dein Ernst..?

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