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Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

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  1. Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: McWiesel 16.11.17 - 15:21

    Wenn ich sehe, was in Deutschland für die Bürger wichtig ist, dann sind das alle möglichen heile-Welt-Themen, ganz vorne dran natürlich Sport und ansonsten von den Massen-Dummfunk-Medien heraufbeschworene Pseudo-Probleme: Feinstaub, Waffenlieferungen, Dschungelcamp, Wetterbericht und so. Sieht man doch, um was es in den Alltagsmedien immer geht.

    Technik, Infrastruktur, digitales Leben - da werden regelmäßig ein paar Buzzwords in der Bullshit-Bingo-Runde rausgehauen, kaum einer hat dazu die nötige Kompetenz, am Ende interessierts keinen und wirklich was beschlossen wird sowieso nicht. Bin mal gespannt was dazu wieder im Koalitionsvertrag steht... "wir wollen 10 Millionen in den Internetausbau investieren..." (wobei 10 Milliarden nötig wären).
    Deutschland braucht für 5km neue Straße oder Schiene von der ersten Idee bis zur (höchst unsicheren) Realisierung Jahrzehnte, für Flughäfen ebenso und ja - erstrecht für Glasfaser-Internet, das ja evtl. durch das geheiligte Blumenbeet gegraben werden muss.

    Hier im Forum tummelt sich ein kleiner Anteil der Bevölkerung, die sich bisschen für technische Hintergründe interessiert. Dem Rest ist wichtig, dass Tinder, RTL II und Bundesliga funktioniert, das war's. Und solang sich bildungsmäßig in diesem Land weiterhin nichts tut, wird das wohl enorm schwer genügend Interesse für Glasfaser und die daraus gewonnenen neuen Möglichkeiten zu wecken. Wenn ich mein Kollegen frag, ob er 4G in seinem Handyvertrag hat, dann weiß der nichts damit anzufangen. Das ist nicht nur die böse Telekom, die einfach nicht ausbaut ... die muss am Ende Geld damit verdienen können und das geht eben bei so wenig Interesse nicht.

    Und da ist halt das Ausland ringsrum viel, viel, viel weiter. Da ist es normal mit Kreditkarte zu bezahlen, da ist es normal, dass jede Bäckerei bei Google/Facebook ordentlich vertreten ist, freies WLAN sowieso. Und ich glaube genau das behindert den Ausbau - man will es in letzter Konsequenz einfach nicht und das was die 80 Jahre alten Kupferleitungen zu bieten haben, reicht genau dafür aus, was die meisten Leute (die technisch immer noch im Jahre 1950 leben) hier brauchen. Und wenn Videostreaming nicht solangsam etwas populär wäre (schließlich kommt da ja auch Fußball...), wäre der Bedarf an schnellem Internet noch viel geringer.

  2. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Prokopfverbrauch 16.11.17 - 15:40

    Ich ziehe mal einen Vergleich mit Smartphones. Die waren am Anfang auch nicht unendlich nachgefragt (bis zum gehypten Iphone) und die wenigsten hatten das Bedürfnis nach Anwendungen, wie sie heute das Smartphone liefert. Aber das kam und kommt rasend schnell, wenn es die realistisch kaufbare Verfügbarkeit gibt.

    Würden Glasfasernetze flächendeckend mit staatlichen Mitteln errichtet, damit der einzelne Bürger nicht direkt die Erschließungskosten tragen muss (wo er protestieren würde), käme die Akzeptanz denke ich schneller und die Möglichkeiten der Glasfaser werden leichter ausgeschätzt. Der Tarifpreis für Datenübertragungen bei Internetanschlüssen basiert ja nicht auf den Kosten der Übertragungen. Damit meine ich dass wenn man für 100 Mbit/s Glasfaseranschluss 40 euro den monat zahlt, und 80 euro für 200 Mbit/s, ist das nicht so dass dies "gerechtfertigt" ist. Liegt einmal die Glasfaser, sind die Kosten für die Datenübertragungen minimal. Das sind etwas Stromkosten, Kosten für aktive Technik und Verwaltung, Marketing, Abkommen mit anderen Netzbetreiber etc..

    Es gibt viele FTTH Netzbetreiber die geringe Anschlusskosten verlangen, sich diese aber umgelegt über hohe Tarifkosten wieder reinholen. Für den Ottonormalverbraucher sieht das danach aus "Hohe Datenübertragung kostet auch viel Geld", was ja gar nicht stimmt.

  3. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Freak126 16.11.17 - 17:44

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Würden Glasfasernetze flächendeckend mit staatlichen Mitteln errichtet,
    > damit der einzelne Bürger nicht direkt die Erschließungskosten tragen muss
    > (wo er protestieren würde), käme die Akzeptanz denke ich schneller und die
    > Möglichkeiten der Glasfaser werden leichter ausgeschätzt.
    Soso denkst du. Und was wenn wir super Nerds uns alle vertun und es keiner haben will?
    Würdest du deine Aussage auch noch treffen wenn du für nicht erreichte Nutzerzahlen persönlich haftbar wärst?
    Was ich damit sagen will. Wenn ich etwas will das ein anderer tuen soll finde ich immer schneller ganz sichere Argument (denke ich, ich bin mir sicher bla). Sobald jemand aber mit seiner Existenz, Geld etc dahinter steht werden die Aussagen sehr oft dünn. Keiner will Rsiko. Der andere soll es machen.

  4. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Faksimile 16.11.17 - 18:28

    Deshalb erwarte ich auch, das jeder Befürworter von Funklösungen persönlich mit seinem gesamten Vermögen für mögliche Folgen der Hochfrequenz-Strahlung haftet. Das kann nämlich auch niemand abschätzen und ausschließen.

  5. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: DerDy 16.11.17 - 22:01

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb erwarte ich auch, das jeder Befürworter von Funklösungen
    Wie willst du denn mobil mit deinem Smartphone unterwegs sein? Eine Kabeltrommel auf dem Rücken würde die Orthopäden sicher reich machen, aber es wäre sehr unpraktisch.

  6. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Faksimile 16.11.17 - 22:20

    Ich brauche kein Smartphone. Ich sehe, mit gemischten Gefühlen, wie immer mehr Informationen derart in das Internet verlagert wird, dass man wohl ohne nicht mehr auskommen würde. Ich habe Mobiltelefon aber kein Smartphone. Und ich vermisse es, wenn überhaupt, höchstens mal beim Autofahren, wenn ich denke, die aktuellen Verkehrsinformationen bei Google Maps wären jetzt ganz nützlich. Sonst vermisse ich es derzeit nicht.

  7. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Jesper 16.11.17 - 22:39

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb erwarte ich auch, das jeder Befürworter von Funklösungen persönlich
    > mit seinem gesamten Vermögen für mögliche Folgen der Hochfrequenz-Strahlung
    > haftet. Das kann nämlich auch niemand abschätzen und ausschließen.


    Doch kann man, es gibt keinen einzigen Hinweis auf eventuelle Schäden trotz jahrzenterlangen Suche.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.17 22:39 durch Jesper.

  8. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: McWiesel 16.11.17 - 22:39

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich brauche kein Smartphone. Ich sehe, mit gemischten Gefühlen, wie immer
    > mehr Informationen derart in das Internet verlagert wird, dass man wohl
    > ohne nicht mehr auskommen würde. Ich habe Mobiltelefon aber kein
    > Smartphone. Und ich vermisse es, wenn überhaupt, höchstens mal beim
    > Autofahren, wenn ich denke, die aktuellen Verkehrsinformationen bei Google
    > Maps wären jetzt ganz nützlich. Sonst vermisse ich es derzeit nicht.

    Und genau so Leute gibt es zu viele in Deutschland, daher funktioniert hier einfach nichts mehr. Nichts gegen Dich, aber es ist genau richtig, dass man den Alltag ins Internet verlagert. Es ist absolut vorgestrig z.B. ein Vormittag lang bei einer Behörde von einem Beamten zum nächsten für irgendeine Beantragung geschickt zu werden, dafür hat weder der Staat, noch der Arbeitnehmer Zeit und Geld. Sowas geht online vom Sofa aus.
    Das ist einfach der Fortschritt, der hier fehlt. Die selben, teilweise jahrhundertealten tote Pferde als weiter reiten, statt endlich mal die Möglichkeiten, die man heutzutage hat, nutzen.
    Ein anderes Beispiel ist immer noch diese elendige Barzahlung, wo man z.B. in Nordeuropa nur noch komisch angeschaut wird. Hier ist es hingegen einfach nicht totzukriegen auf die Bank zu gehen um Geld zu holen, auf der Theke vom Laden es auszukippen, was dann am Ende von Tag irgendein armes Schwein dann wieder zur Bank zurück bringen darf. Diese Logistik ist genauso unsinnig wie wenn man in Hamburg gekauften Strom in Form von Autobatterien nach München verschicken würde, um sie dann entladen wieder zurückzusenden. Als ob es keine effizientere Infrastruktur dafür gäbe.

    Immer noch faszinierend-traurig, in welchen Jahrzehnt manche Leute hier noch leben. Und für die ist Internet immer noch #Neuland, wenn nicht gar Teufelswerk und die Glasfaser der Highway to Hell....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.17 22:45 durch McWiesel.

  9. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: DerDy 16.11.17 - 23:42

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich brauche kein Smartphone. Ich sehe, mit gemischten Gefühlen, wie immer
    > mehr Informationen derart in das Internet verlagert wird, dass man wohl
    > ohne nicht mehr auskommen würde. Ich habe Mobiltelefon aber kein
    > Smartphone.
    Und andere sagen, sie wollen ein Smartphone und geben alle 2 Jahre 500 Euro dafür aus, aber sie wollen kein FTTH für einmal 2.000¤.

    Du bist ein wunderbares Beispiel dafür, dass jeder Mensch andere Vorlieben hat.
    Und ich sage, jeder soll doch bitte dafür bezahlen, was er haben will.

    Mir ist jetzt ein gutes 4G Netz mit Vectoring lieber, als ein 2G Netz mit FTTH. Und damit ich 4G nutzen kann zahle ich auch den entsprechenden Tarif mit dem dazugehörigem Gerät. Da ich das Geld nur 1x ausgeben kann, spare ich das lieber bei Festnetz, wo mir 50Mbit locker reichen. Ich könnte sogar 100Mbit buchen und mit Hybrid sogar auf 200Mbit gehen. Aber wozu? Ich habe keine Anwendung, die das braucht. Und ich sehe keine Applikation, die das nächstes Jahr oder in 2 Jahren brauchen wird.
    Aber unterwegs brauche ich ein Smartphone und das jetzt schon.

  10. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: DerDy 16.11.17 - 23:47

    Jesper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faksimile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deshalb erwarte ich auch, das jeder Befürworter von Funklösungen
    > persönlich
    > > mit seinem gesamten Vermögen für mögliche Folgen der
    > Hochfrequenz-Strahlung
    > > haftet. Das kann nämlich auch niemand abschätzen und ausschließen.
    >
    > Doch kann man, es gibt keinen einzigen Hinweis auf eventuelle Schäden trotz
    > jahrzenterlangen Suche.

    In den 80er hieß es, die pöse Microwelle wird die Krebsrate explodieren lassen. Anfang der 90er war der Mobilfunk verhasst und verschrien. Jetzt sind 25-35 Jahre vergangen und all die Warnungen und Ängste von damals haben sich als warme Luft entpuppt.

  11. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Faksimile 17.11.17 - 06:59

    Ich arbeite mit Computer seit 1978. Und das Internet ist für mich kein "Neuland". Ich überlege nur genau, ob etwas für MICH nützlich ist. Ob anderen (Anbitern) das nützt ist mir dabei herzlich egal. Ich stimme in sofern mit Dir überein, dass im Bereich der Verwaltung sicherlich einiges modernisiert und auf elktronischen Kontakt umgestellt werden könnte. Daz fehlt aber, gerade im Bereich der öffentlichen Verwaltung, die ja vielfach Rechtsvorgänge abbildet, die entsprechende verbindliche Identifikation, welche z.B. durch den nPA ja ermöglicht werden sollte. Hier ist auf Seiten der Verwaltung noch viel Nachholbedarf.
    Wenn Du auf "elektronischen Zahlweg " ansprichst, dann erwarte ich, dass eine 100 prozentige Verfügbarkeit der zugehörigen Technik garantiert werden muss. Sonst kann ich auch mit Bargeld zahlen, denn das ist das derzeit rechtlich verbindliche Zahlungsmittel!
    Und ehrlich: Ich hätte gerne einen symetrischen Glasfaseranschluss.

  12. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Faksimile 17.11.17 - 07:03

    An dem Smartphone wird das Eigentumsrecht erworben. Über den "Anschlusspreis" für einen symetrischen Glasfaseranschluss kann man reden. Bis 2000 EUR wäre für mich grenzwertig akzeptabel. Günstiger wäre natürlich besser. Was ich definitiv nicht zahlen würde sind die, von der Telekom aufgerufenen Kosten für MBFM.

  13. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Faksimile 17.11.17 - 07:09

    Den kannst Du nur noch stochastish mit sehr großer Unsicherheit erfassen, da die Lebensumstände der einzelnen Probanten sehr unterschiedlich sind. Aber definitiv ausschließen kannst Du es nicht. 2,4GHz WLAN Frequenzbereich liegt z.B. auch im dem Band, das wie Mikrowelle der Resonazfrequenz von Wasserstoffatomen entspricht (Wirkprinzip der Mikrowellenöfen). Also können auch atomare Vernindungen in der organischen Chemie (Kohlenwasserstoffe => Biologie?!) beeinträchtgt werden, deren langfristige Reparatur von den körpereigenen Reparaturmechnismen nicht mehr erledigt werden können. Kannst Du das garantiert ausschließen?

  14. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: M.P. 17.11.17 - 10:48

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würden Glasfasernetze flächendeckend mit staatlichen Mitteln errichtet,
    > damit der einzelne Bürger nicht direkt die Erschließungskosten tragen muss
    > (wo er protestieren würde)

    Wie viel Prozent Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung des Ausbaus würdest Du denn tolerieren?

    Bei derzeit 19 % MWSt sind es ca 200 Mrd...

    Mit jedem Prozent MWSt - Erhöhung könnte man also 10 Mrd ¤ pro Jahr in den Glasfaserausbau stecken - was etwa 3 ... 5 Mio Anschlüsse wären ...

  15. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: bombinho 17.11.17 - 11:41

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Tarifpreis
    > für Datenübertragungen bei Internetanschlüssen basiert ja nicht auf den
    > Kosten der Übertragungen.

    Das ist korrekt, aber wie sollte die Telekom Gewinne im Milliardenbereich erzielen, wenn der Kunde lediglich den Datenpreis plus Marge bezahlen wuerde?

    Die Geschaeftsidee ist doch, dass der Kunde nach der Finanzierung seiner eigenen Leitung auch die der anderen Kunden mitfinanziert und wenn weniger Leitungen erneuert werden als Erneuerungen bezahlt werden, dann kommen eben entsprechende Gewinne zustande. Welche dann natuerlich in anderen Geschaeftsbereichen verwendet werden koennen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.17 11:42 durch bombinho.

  16. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: bombinho 17.11.17 - 11:54

    Vorsicht mit deinen Wuenschen, sie koennten wahr werden!
    Hast Du dir mal die Konsequenzen einer komplett bargeldlosen Zahlung durchdacht?
    Sowohl wirtschaftlich als auch was den Menschen als Individuum angeht?

    Wie willst Du deinen Kindern bargeldlos Taschengeld geben? Bekommen diese schon eine Kredit(Kunden- etc.)karte von dir?
    Wenn Du einem Studenten (Stadtmusiker etc.) einen Euro geben moechtest, weil er eine Fahrkarte etc. braucht, zueckst du dann in Zukunft deine Karte und ziehst sie durch dessen Kartenleser :))))? Das will ich mit eigenen Augen sehen!

    Ich hatte erst diese Woche meine Geldboerse in der anderen Hose gelassen, kein Beinbruch, ich hatte noch Muenzen im Auto und konnte mir deswegen trotzdem unterwegs etwas zu Essen holen. Legst DU dann eine Ersatzkarte/Notfallkarte in das Auto? Bist Du wirklich schon soweit, Jedem dein Zahlungsmittel anzuvertrauen?

    Kartenbetrug und die uebliche Vorgehensweise ist dir vertraut? Du erwartest von den Banken, dass diese eine potenzierte Schadenssumme immer noch so aus der Huefte stemmen? Was glaubst Du wohl, warum bisher entsprechende Vorschlaege versickert sind? Weil man das Wohl der Kunden im Sinn hatte?

  17. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: bombinho 17.11.17 - 12:00

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bist ein wunderbares Beispiel dafür, dass jeder Mensch andere Vorlieben
    > hat.
    > Und ich sage, jeder soll doch bitte dafür bezahlen, was er haben will.

    Das heisst, dass im laendlichen Raum die Leute nicht mehr fuer den Festnetzausbau der Telekom mitbezahlen muessen, denn sie sollen ja ohnehin nicht mitbedacht werden? Wie waeren deine Vorstellungen fuer deren Anschlussmiete? 5¤ ? 1¤? Nach Abrechnung der enstandenen Betriebskosten?

    Leute mit einfachem Telefonanschluss (ohne Breitband)? Auch nach Betriebskostenabrechnung? Die brauchen keine Umstellung auf AnnexJ. Die wollen das in der Regel nicht einmal. Warum sollen zig Millionen Anschlussinhaber dafuer zahlen?

  18. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: NinjaEule 17.11.17 - 13:24

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2,4GHz WLAN Frequenzbereich
    > liegt z.B. auch im dem Band, das wie Mikrowelle der Resonazfrequenz von
    > Wasserstoffatomen entspricht (Wirkprinzip der Mikrowellenöfen). Also können
    > auch atomare Verbindungen in der organischen Chemie (Kohlenwasserstoffe =>
    > Biologie?!) beeinträchtigt werden, deren langfristige Reparatur von den
    > körpereigenen Reparaturmechnismen nicht mehr erledigt werden können.

    Das ist richtig. Wenn Sie in Chemie aufgepasst hätten, dann wüssten Sie, dass man für jede Reaktion eine Aktivierungsenergie benötigt.
    Die Mikrowelle kommt da noch hin, aber kein Funkturm, WLAN Router etc. wird auch nur in die Nähe kommen, da man zur Datenübertragung nur geringe Intensitäten braucht.
    Versuchen Sie mal mit einem Router ein Ei zu kochen (einfach drauf legen ist verboten).
    Sämtliche Strahlung unter dem UV Bereich wird erst schädlich, wenn sie so stark ist das sie Wärme produziert (was man sehr schnell merken kann).

  19. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Prokopfverbrauch 17.11.17 - 13:39

    Ich sage ja, mit staatlich aufgebauten Netzen meine ich staatliche Netze, man entkoppelt die Netzinfrastruktur von irgendwelchen Gewinn/Verlust Rechnungen, wie es ja auch bei Schienennetzen, Wasser und Abwassernetzen etc. der Fall ist/war. Netzinfrastrukturen in privater Hand führen zu den Folgen die wir oft haben. Und mittlerweile und zukünftig ist Breitband einfach eine Sache wie ein Abwasseranschluss. Auch hier wird es Leute geben die sagen das ist unnötig, ich brauch das nicht, ich entsorge mein Abwasser selber im Hinterhof, wieso sollte ich hierfür über Steuern Geld zahlen?

    Und der Ausbau muss ja nicht über 5 Jahre gestemmt werden. Es geht hier über 5 bis 10 Jahre, wenn man die Kosten so umlegt ist dass denke ich machbar, man muss es halt tun und den ersten Schritt legen (speziell den juristischen Boden hierfür ebnen und sich loslösen vom "der Markt macht es" und "Infrastruktuwettbewerb")

    Die Netzbetreiber sollen im Bereich der Technik und der Datenübertragungen konkurrieren. Die Privatisierung der TK-Netze hat und wird Deutschland noch viel Kosten, mehr als ein flächendeckender Ausbau je kosten würde.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.17 13:45 durch Prokopfverbrauch.

  20. Re: Ich glaube Deutschland will einfach kein FTTH

    Autor: Faksimile 17.11.17 - 18:39

    So. Du garantierst also, das kein einziges Wasserstoffatom seine Bindung durch den Einfluß der elektromagnetischen Strahlung verlieren kann, wenn man z.B. in dem üblichen Bewegungsbereich nahe einer WLAN Quelle ist?

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