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Was heißt erkundigt?

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Was heißt erkundigt?

    Autor: melaw 16.11.17 - 13:56

    "Ich komme gerade aus Australien zurück, wo ich mich über den Ausbau von FTTH für jeden Haushalt erkundigt habe."

    Ja und weiter? Lasst mich raten, ungefähr so:

    "Schöne Sache. Uns aber zu teuer. Schön Tach noch"

  2. Re: Was heißt erkundigt?

    Autor: Makney 16.11.17 - 14:03

    Wohl Eher "Das ist klasse wir werden mehre Milliarden in Australien Investieren um da FTTH zu machen, ah und Deutschland das interessiert uns nicht"

  3. Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: Pecker 16.11.17 - 14:35

    Makney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wohl Eher "Das ist klasse wir werden mehre Milliarden in Australien
    > Investieren um da FTTH zu machen, ah und Deutschland das interessiert uns
    > nicht"

    Falsch. Die Telekom hatte sehr wohl interesse, aber irgendwann keine Lust mehr. Kann ich ehrlichgesagt auch verstehen. Denn den Bürger interessiert FTTH nicht.
    Die Telekom hat in einigen Städten kein FTTH ausgebaut, weil das intersse viel zu gering war. Nichtmal 50% der Immobilienbesitzer wollten sich anschließen lassen. In der Pilotphase kostet der Anschluss entweder einmalig 400¤ oder man hat einen 2 Jahresvertrag abgeschlossen, dann war der Anschluss kostenlos. Trotzdem, kaum Interesse!

  4. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: RipClaw 16.11.17 - 15:03

    Pecker schrieb:
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    > Makney schrieb:
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    > > Wohl Eher "Das ist klasse wir werden mehre Milliarden in Australien
    > > Investieren um da FTTH zu machen, ah und Deutschland das interessiert
    > uns
    > > nicht"
    >
    > Falsch. Die Telekom hatte sehr wohl interesse, aber irgendwann keine Lust
    > mehr. Kann ich ehrlichgesagt auch verstehen. Denn den Bürger interessiert
    > FTTH nicht.
    > Die Telekom hat in einigen Städten kein FTTH ausgebaut, weil das intersse
    > viel zu gering war. Nichtmal 50% der Immobilienbesitzer wollten sich
    > anschließen lassen. In der Pilotphase kostet der Anschluss entweder
    > einmalig 400¤ oder man hat einen 2 Jahresvertrag abgeschlossen, dann war
    > der Anschluss kostenlos. Trotzdem, kaum Interesse!

    Das Problem hast du mit neuer Technik aber immer. Es gab sicher früher so manchem der gesagt hat "Stromanschluss ? Wozu braucht ich das, ich hab doch Kerzen und Laternen" oder "Wozu brauch ich einen Telefonanschluss ? Ich kann doch auch direkt mit den Leuten reden oder einen Brief schreiben". Das hat sich im Laufe alles geändert. Heute sind Strom und Telefon für die meisten von uns selbstverständlich.
    Daher sollte man nicht so einfach das Handtuch werfen nur weil es da draußen nicht so viele Leute gibt die mit Glasfaser was anfangen können.

    Der Unterschied zu früher ist aber leider das früher sowohl Strom als auch Telefon von staatlichen Stellen kamen und daher Gewinnerzielung nicht im Vordergrund stand.

    Übrigens könnte man auch das Problem lösen wenn ein Vermieter auf Teufel komm raus keine Glasfaser im Keller haben will aber der Mieter trotzdem einen schnellen Anschluss haben will. Die Swisscom setzt auf Mini-DSLAMs in einem Wasserdichten Gehäuse die an der Grundstücksgrenze in einem Schacht versenkt werden und die letzten Meter dann mittels g.Fast überbrücken. Das wäre hier ein gangbarer Weg für Mehrparteienhäuser.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.17 15:05 durch RipClaw.

  5. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: senf.dazu 16.11.17 - 15:57

    Wir können bei den Pferdekutschen bleiben. Nicht mal 50% wollen ihren Daimler kaufen.

    An die 50% oder selbst die aktuellen 30% gleich zu Anfang mit dabei ist doch ein Superergebnis - der Rest wird schon kommen bevor die Glasfaser so abgeschrieben und ausgelutscht ist wie die CuDA jetzt.

    Und wenn man eine passende Verlegemethode wählt - wie Spülbohrungen macht's eigentlich auch garnichts wenn nur ein Teil der Hausbesitzer sich gleich anschließen läßt - weil man die aufwendigen Arbeitsteile wie zwei Löcher bei deren Haus zu buddeln gleich weglassen kann .. man muß halt nur ein Grundstück weiter spülbohren.

  6. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: Pecker 16.11.17 - 16:28

    senf.dazu schrieb:
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    > Wir können bei den Pferdekutschen bleiben. Nicht mal 50% wollen ihren
    > Daimler kaufen.
    War das jetzt die Schuld von Daimler (bzw. Telekom) Nein! Erst als die Leute erkannt haben, dass das Auto wirklich seinen Nutzen hat, hat sich das Durchgesetzt. Und die Leute haben hierzulande halt noch nicht begriffen, was ihnen Glasfaser bringt. Da kann die Telekom auch nichts dafür. Die sind von Haus zu Haus gezogen und haben Werbung dafür gemacht. Trotzdem, das Interesse war gering.

    > An die 50% oder selbst die aktuellen 30% gleich zu Anfang mit dabei ist
    > doch ein Superergebnis - der Rest wird schon kommen bevor die Glasfaser so
    > abgeschrieben und ausgelutscht ist wie die CuDA jetzt.

    Das wäre aber ein doppelter Ausbau und einfach nur teuer. Denn die Leute, die sich nicht anschließen lassen, will die Telekom trotzdem versorgen können. Jeder Anschluss bringt ja Geld. Also wird parallel zum Glasfaserausbau VDSL Ausgebaut. Das ist paradoxerweise in meiner Stadt der Fall. Es gibt Gebäude, in denen Glasfaser liegt und VDSL 100 zur Verfügung steht. Und das nur deswegen, weil der Nachbar halt kein Glasfaser und trotzdem versorgt werden kann.
    Und jetzt mal ganz ehrlich. Ein Unternehmen muss konkurrenzfähig arbeiten. Deswegen spart sich die Telekom diesen doppelten Ausbau und setzt aktuell nur auf FTTC und dann auf Vectoring. Ich kann die Telekom da verstehen.

  7. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: Pecker 16.11.17 - 16:32

    RipClaw schrieb:
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    > Pecker schrieb:
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    > > Makney schrieb:
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    > > > Wohl Eher "Das ist klasse wir werden mehre Milliarden in Australien
    > > > Investieren um da FTTH zu machen, ah und Deutschland das interessiert
    > > uns
    > > > nicht"
    > >
    > > Falsch. Die Telekom hatte sehr wohl interesse, aber irgendwann keine
    > Lust
    > > mehr. Kann ich ehrlichgesagt auch verstehen. Denn den Bürger
    > interessiert
    > > FTTH nicht.
    > > Die Telekom hat in einigen Städten kein FTTH ausgebaut, weil das
    > intersse
    > > viel zu gering war. Nichtmal 50% der Immobilienbesitzer wollten sich
    > > anschließen lassen. In der Pilotphase kostet der Anschluss entweder
    > > einmalig 400¤ oder man hat einen 2 Jahresvertrag abgeschlossen, dann war
    > > der Anschluss kostenlos. Trotzdem, kaum Interesse!
    >
    > Das Problem hast du mit neuer Technik aber immer. Es gab sicher früher so
    > manchem der gesagt hat "Stromanschluss ? Wozu braucht ich das, ich hab doch
    > Kerzen und Laternen" oder "Wozu brauch ich einen Telefonanschluss ? Ich
    > kann doch auch direkt mit den Leuten reden oder einen Brief schreiben". Das
    > hat sich im Laufe alles geändert. Heute sind Strom und Telefon für die
    > meisten von uns selbstverständlich.
    > Daher sollte man nicht so einfach das Handtuch werfen nur weil es da
    > draußen nicht so viele Leute gibt die mit Glasfaser was anfangen können.

    Das ist aber nicht die Schuld der Telekom. Die Telekom wollte FTTH großflächig ausbauen und hatte viele Pilotprojekte über ganz Deutschland verteilt und ist krachend am Bürger gescheitert!

    > Der Unterschied zu früher ist aber leider das früher sowohl Strom als auch
    > Telefon von staatlichen Stellen kamen und daher Gewinnerzielung nicht im
    > Vordergrund stand.

    Das Problem ist eher, dass Internet ja meistens doch zur Verfügung steht. Warum sollte man 10¤ oder gar nur 5¤ mehr im Monat bezahlen, wenn es der 16000DSL Anschluss tut? Das ist das Hauptargument vieler Leute.

    > Übrigens könnte man auch das Problem lösen wenn ein Vermieter auf Teufel
    > komm raus keine Glasfaser im Keller haben will aber der Mieter trotzdem
    > einen schnellen Anschluss haben will. Die Swisscom setzt auf Mini-DSLAMs in
    > einem Wasserdichten Gehäuse die an der Grundstücksgrenze in einem Schacht
    > versenkt werden und die letzten Meter dann mittels g.Fast überbrücken. Das
    > wäre hier ein gangbarer Weg für Mehrparteienhäuser.
    Die Telekom machts doch ähnlich. Nur, dass das Kupfer halt nicht nur bis zur Grundstücksgrenze geht, sondern halt zum Verteilerkasten. Und die Verteilerkästen rücken jetzt immer näher an den Kunden heran.

  8. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: RipClaw 16.11.17 - 17:11

    Pecker schrieb:
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    > RipClaw schrieb:
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    > > > > Wohl Eher "Das ist klasse wir werden mehre Milliarden in Australien
    > > > > Investieren um da FTTH zu machen, ah und Deutschland das
    > interessiert
    > > > uns
    > > > > nicht"
    > > >
    > > > Falsch. Die Telekom hatte sehr wohl interesse, aber irgendwann keine
    > > Lust
    > > > mehr. Kann ich ehrlichgesagt auch verstehen. Denn den Bürger
    > > interessiert
    > > > FTTH nicht.
    > > > Die Telekom hat in einigen Städten kein FTTH ausgebaut, weil das
    > > intersse
    > > > viel zu gering war. Nichtmal 50% der Immobilienbesitzer wollten sich
    > > > anschließen lassen. In der Pilotphase kostet der Anschluss entweder
    > > > einmalig 400¤ oder man hat einen 2 Jahresvertrag abgeschlossen, dann
    > war
    > > > der Anschluss kostenlos. Trotzdem, kaum Interesse!
    > >
    > > Das Problem hast du mit neuer Technik aber immer. Es gab sicher früher
    > so
    > > manchem der gesagt hat "Stromanschluss ? Wozu braucht ich das, ich hab
    > doch
    > > Kerzen und Laternen" oder "Wozu brauch ich einen Telefonanschluss ? Ich
    > > kann doch auch direkt mit den Leuten reden oder einen Brief schreiben".
    > Das
    > > hat sich im Laufe alles geändert. Heute sind Strom und Telefon für die
    > > meisten von uns selbstverständlich.
    > > Daher sollte man nicht so einfach das Handtuch werfen nur weil es da
    > > draußen nicht so viele Leute gibt die mit Glasfaser was anfangen können.
    >
    > Das ist aber nicht die Schuld der Telekom. Die Telekom wollte FTTH
    > großflächig ausbauen und hatte viele Pilotprojekte über ganz Deutschland
    > verteilt und ist krachend am Bürger gescheitert!

    Ich hab auch nicht gesagt das die Telekom hier Schuld hat aber wenn man Infrastruktur ausrollen will dann darf man nicht nach der Meinung von einzelnen Leuten gehen. Da kommst du auf keinen Grünen Zweig.

    Was ich meinte ist das der Staat damals nicht gefragt hat ob jemand Strom oder Telefon haben wollte. Es wurde einfach ausgerollt und so muss man auch eine Glasfaserinfrastruktur angehen wenn man wirklich daran interessiert ist das früher oder später jeder Haushalt FTTH bekommt.

    > > Der Unterschied zu früher ist aber leider das früher sowohl Strom als
    > auch
    > > Telefon von staatlichen Stellen kamen und daher Gewinnerzielung nicht im
    > > Vordergrund stand.
    >
    > Das Problem ist eher, dass Internet ja meistens doch zur Verfügung steht.
    > Warum sollte man 10¤ oder gar nur 5¤ mehr im Monat bezahlen, wenn es der
    > 16000DSL Anschluss tut? Das ist das Hauptargument vieler Leute.

    Ja und dann gehen sie sich eine Schachtel Zigaretten kaufen die ihnen kaum für eine Woche reicht. Oder sie freuen sich das sie einen Artikel auf eBay günstig ersteigert haben der sie aber mehr kostet als sie im Laden bezahlt hätten.

    Und wenn es dann doch nicht mehr reicht denken die Leute das die das einfach buchen können. Sie denken nicht voraus und glauben das eine Glasfasernetz einfach so vom Himmel fallen würde.

    > > Übrigens könnte man auch das Problem lösen wenn ein Vermieter auf Teufel
    > > komm raus keine Glasfaser im Keller haben will aber der Mieter trotzdem
    > > einen schnellen Anschluss haben will. Die Swisscom setzt auf Mini-DSLAMs
    > in
    > > einem Wasserdichten Gehäuse die an der Grundstücksgrenze in einem
    > Schacht
    > > versenkt werden und die letzten Meter dann mittels g.Fast überbrücken.
    > Das
    > > wäre hier ein gangbarer Weg für Mehrparteienhäuser.
    > Die Telekom machts doch ähnlich. Nur, dass das Kupfer halt nicht nur bis
    > zur Grundstücksgrenze geht, sondern halt zum Verteilerkasten. Und die
    > Verteilerkästen rücken jetzt immer näher an den Kunden heran.

    Ich hätte nicht gesehen das sich die Verteilerkästen irgendwie bewegen ;)

    Aber mal Scherz beiseite. g.Fast kannst du über höchstens 100m mit maximaler Geschwindigkeit fahren. Entsprechend müsste praktisch vor jedem zweiten Haus ein ausgewachsener Outdoor DSLAM stehen wenn alle die volle Geschwindigkeit bekommen können sollten. Das wäre kaum rentabel. Hingegen die Mini-DSLAMs sind um einiges günstiger und können etwa 50 Haushalte mit schnellem Internet versorgen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.17 17:13 durch RipClaw.

  9. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: nicoledos 16.11.17 - 17:22

    Primär gab es dort Angebote, wo bereits der Wettbewerb mit unterschiedlichen Angeboten Breitband geboten hat oder von der Telekom selbst bereits gut versorgt ist.

    400¤ Anschlussgebühr? Wieviel musste man für den Kupferanschluss zahlen? Die Telekom kann über Glas neue Angebote umsetzen und die veraltete Infrastruktur ersetzen. Es hat auch nicht jeder das Geld über, besonders wenn der momentane Bedarf nicht vorhanden ist.

  10. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: Faksimile 16.11.17 - 18:31

    Man muss aber auch dazu sagen, wann das war? das ist etwa 5 Jahre her!

  11. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: Faksimile 16.11.17 - 18:44

    Von Haus zu Haus: bin ich selber davon überzeugt, oder hier nur "Verkäufer"?

  12. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: senf.dazu 16.11.17 - 19:41

    > Und jetzt mal ganz ehrlich. Ein Unternehmen muss konkurrenzfähig arbeiten.
    > Deswegen spart sich die Telekom diesen doppelten Ausbau und setzt aktuell
    > nur auf FTTC und dann auf Vectoring. Ich kann die Telekom da verstehen.

    Ist nur leider ne Milchmädchenrechnung. Wenn die Telekom Glasfaser weiterhin nicht flächendeckend in Angriff nimmt, dann tut's der Wettbewerb und die Telekom, kann zwar das Kupfernetz bis zum geht nix mehr auslutschen, steht dann irgendwann ohne Teilnehmernetz bzw. Kundschaft da. Bzw. sie hat schon noch eins, die Strippen finden aber immer weniger Kunden. Also bleibt der Telekom dann irgendwann selbst nur der Doppelausbau wenn sie weiterhin im Teilnehmernetz aktiv bleiben wollen. Dann stellt sich das Investieren ins Kupfernetz als widersinnig heraus. Diese Investition ist nicht nachhaltig. Sprich ob die Telekom bis zum Umschwenken der Kunden auf Glasfaser ihre Investitionen wieder zurück hat - ist sehr die Frage. Für die Kunden ist's auf jeden Fall teuer, sie bezahlen den ganzen Mist - erst CuDA Ausbau dann Glasfaserausbau. Auch die Akzeptanzrate der Kunden für VDSL ab 50 MBit/s ist nicht riesig - vermutlich auch nicht größer als bei Glasfaser .. will also eigentlich auch keiner um bei deinen Worten zu bleiben. Bis höhere Datenraten breit akzeptiert werden - das dauert selbst bei affinen Leuten leicht ein paar Jahre (Bei mir waren es ca. 5 bis ich von ADSL auf VDSL Raten umgestiegen bin .. )



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.17 19:50 durch senf.dazu.

  13. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: Faksimile 16.11.17 - 21:40

    Siehst Du. Ich würde umsteigen, auf GF.

  14. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: DerDy 16.11.17 - 21:50

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WENN die Telekom Glasfaser weiterhin nicht flächendeckend in Angriff nimmt,
    > DANN tut's der Wettbewerb
    Jo, das lese ich schon fast 20 Jahre. Und du gibst mit deiner Aussage eigentlich zu, dass der Wettbewerb nicht oder nur sehr wenig ausbaut. Und du setzt eigentlich voll auf die Telekom.

    Warum baut der Wettbewerb fast nicht aus? Es gibt paar Dörfer, die in Eigenleistung Glasfaser gelegt haben. Die haben dann meist auch aus eigener Kraft den größten Kostenanteil, die Teifbauarbeiten, selber gestemmt. Und es gibt paar Stadtwerke, die ausbauen. Aber so richtig groß ausbauen, tut doch keiner von denen.

  15. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: Faksimile 16.11.17 - 22:24

    Die haben auch nicht die Finanzkraft der Telekom.

  16. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: DerDy 16.11.17 - 23:31

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die haben auch nicht die Finanzkraft der Telekom.
    Die Wettbewerber der Telekom haben 60% Marktanteil. Einige Provider wie die DG oder UM haben mächtige Mutterkonzerne, Vodafone zählt zu den größten und finazstärksten Providern auf der Welt. Und die Telekom soll all diese Firmen in Schach halten können?

    Oder ist es nicht viel mehr so, dass die anderen Provider kein ernsthaftes Interesse haben, großflächig auszubauen? Ein paar wenige hundert Projekte gibt es jedes Jahr, aber wirkliche Anstrengung sieht doch anders aus.

  17. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: johnDOE123 17.11.17 - 11:39

    Das liegt nicht am mangelnden Willen, sondern daran, dass die Regulierung jegliche Investitionen in den Netzausbau durch andere Betreiber als die Telekom zu einem hohen Risiko macht. Jeder Konkurrent muss jederzeit damit rechnen, dass der deutsche Staat wieder mal zur Unterstützung der Telekom eingreift, wie derzeit mit den Förderungsbedingungen, die ganz klar auf den ehemaligen Staatskonzern zugeschnitten sind, und der Remonopolisierung der Hauptverteiler durch Vectoring. Es ist wirtschaftlich töricht, eigene Millionen in die FTTH-Versorgung einer Kleinstadt zu stecken, wenn die Telekom nicht investieren muss, sondern für den VDSL-Ausbau vom Staat bezahlt wird. Mit den jüngsten Ankündigungen der Jamaika-Koalition ist zu erwarten, dass auch die mutigen Investitionen einiger Konkurrenten in FTTH durch neue staatliche Förderung des Telekom-Glasfaserausbaus abgewürgt werden. Diese ständige Bevorzugung der Telekom und nichts anderes ist der Grund, warum der Staat sich endlich von der Telekom lösen muss. Um die paar Milliarden Verkaufserlös geht es gar nicht.

  18. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: bombinho 17.11.17 - 12:07

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falsch. Die Telekom hatte sehr wohl interesse, aber irgendwann keine Lust
    > mehr. Kann ich ehrlichgesagt auch verstehen.
    Falsch, die Telekom hat immer Interesse und wird ihre Lust am Gewinn erwirtschaften nie verlieren. Da gibt es so ein Konstrukt wie "Keine Lust" nicht.

    > Denn den Bürger interessiert FTTH nicht.
    Auch falsch, den Buerger interessiert FTTH durchaus, sonst wuerden die Leute nicht buchen. Den Buerger interessiert allerdings FTTH zu erheblich schlechteren Konditionen als sein bestehendes Angebot eines Mitbewerbers nicht.
    Da muss ich zum wiederholten Mal darauf hinweisen, dass man in den mir bekannten Glasfaserstaedten mit schlechteren Angeboten versucht hat, die dort bereits ansaessigen Kabelnetzbetreiber auszustechen und den nicht mit Kabel versorgten Gebieten regelmaessig auch kein FTTH angeboten hat.

  19. Re: Bitte die Realität nicht verdrehen.

    Autor: bombinho 17.11.17 - 12:13

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falsch. Die Telekom hatte sehr wohl interesse, aber irgendwann keine Lust
    > mehr. Kann ich ehrlichgesagt auch verstehen. Denn den Bürger interessiert
    > FTTH nicht.
    Knapp daneben, den Buerger interessiert AnnexJ nicht. Und es wird trotzdem deutschlandweit ausgerollt. Sogar gegen den Willen des Buergers.

    > Das ist aber nicht die Schuld der Telekom. Die Telekom wollte FTTH
    > großflächig ausbauen und hatte viele Pilotprojekte über ganz Deutschland
    > verteilt und ist krachend am Bürger gescheitert!
    Sie ist nicht am Buerger gescheitert sondern an der Ueberlegung, dass FTTH plus schlechtere Konditionen bei hoeherem Preis dem Buerger mehr wert sein koennte.
    Schlicht und einfach am eigenen Geschaeftsmodell.

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