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  5. › Glasfaser: Telekom setzt Versprechen für…

Grundlegende Frage

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  1. Grundlegende Frage

    Autor: Sharra 15.09.20 - 14:12

    müssen die Hauseigentümer dem immer noch zustimmen, oder darf die Telekom sich endlich auf ihr Wegerecht berufen, da ihr der Übergabepunkt rechtlich gehört, und Zugang gewährt werden muss?
    Falls die Eigentümer das weiterhin einfach ablehnen können (brauchma ned, hammer nie gebraucht!), sehe ich schwarz für viele Millionen Mieter.

  2. Re: Grundlegende Frage

    Autor: Hanyoelo 15.09.20 - 14:24

    Keine Chance, nur Eigentümer können das entscheiden. Als Mieter hat man die Arschkarte. Da die Vermieter meistens zur Boomer+ Generation gehören sehe ich da für viele auch schwarz. Im verbrannte Erde zurück lassen sind die Boomer ja leider experten.

  3. Re: Grundlegende Frage

    Autor: x2k 15.09.20 - 14:56

    Man könnte mit Mietminderung drohen ggf hilft das etwas aber die Grundlage das wirklich durch-zusetzen gibts nicht.
    Im zweifel ständig anrufen und solange nerven bis der vermieter genervt sein ok gibt. Dank telefon flat sollte das heutzutage ja nicht viel aufwand bedeuten

  4. Vielleicht alles nicht mehr so dramatisch

    Autor: senf.dazu 15.09.20 - 15:27

    Hanyoelo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Chance, nur Eigentümer können das entscheiden. Als Mieter hat man die
    > Arschkarte. Da die Vermieter meistens zur Boomer+ Generation gehören sehe
    > ich da für viele auch schwarz. Im verbrannte Erde zurück lassen sind die
    > Boomer ja leider experten.

    Also die Deutsche Glasfaser hat gerade eine Kooperation bekanntgegeben mit der sie sich erklärtermaßen auch für den Ausbau in größeren Städten bereit machen möchte. Sieht so aus das die DG für MFH ab 5 bis 12 Wohneinheiten den In-House-Ausbau (inkl. Leerrohre) kostenlos für Mieter und Vermieter anbietet. Sich nicht um den Ausbau kümmern zu müssen dürfte wohl für ein gewisse Akzeptanzquote beim Vermieter sorgen - vielleicht die DG typischen 40% ?

    Das ist für DG denke ich durchaus interessant - denn genauso wie beim EFH braucht's an hausexternem Tiefbau nur ein externes Glasfaserkabel ins (kleine) MFH. Sprich der ja gerade exorbitant kostspielige Tiefbau schlägt sich bei MFH tendenziell auf viele Mieter um. Da bleibt dann für den hausinternen Ausbau ein wenig Geld in der Kasse. Und man - muß - etwas anbieten damit die Hauseigentümer Interesse bekommen.

    Auf der im Artikel verlinkten Telekomseite ist das nicht so ganz klar was die machen - es wird von einem Hausübergabepunkt im Gemeinschaftraum des MFH geredet - und der Notwendigkeit bei mehr als 3m nach Wohnungseintritt die Leitungswege im jeweiligen Haushalt vorzubereiten. Das was da über die Leitungen vom HÜP bis zur Wohnung ("Steigleitungen") steht ist nicht sehr aussagekräftig aber man könnte fast vermuten das die Telekom sich drum kümmert. Ähnlich wie jetzt auch DG.

    Nebenher hätte diese Vorgehensweise für DG und Telekom einen unbestreitbaren Vorteil. Wenn die Leitungen bis zur Wohnung am HÜP quasi fest "angespleißt" werden - kann die niemand anderer (sprich kein anderer Glasfaserprovider) "mißbrauchen" .. und für den Vermieter hat's den Vorteil - bei Problemen später kann er die Mieter direkt an den Provider verweisen, denn die Leitungen liegen in der Hoheit des Providers.

    Der Mieter hat dann natürlich je Provider der Glasfaser ins Haus liefert ne Dose/AP. Da geht sie hin die Pflicht zu passiven Glasfaserdose ..



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.20 15:46 durch senf.dazu.

  5. Re: Grundlegende Frage

    Autor: SmilingStar 15.09.20 - 15:48

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte mit Mietminderung drohen ggf hilft das etwas aber die Grundlage
    > das wirklich durch-zusetzen gibts nicht.
    > Im zweifel ständig anrufen und solange nerven bis der vermieter genervt
    > sein ok gibt. Dank telefon flat sollte das heutzutage ja nicht viel
    > aufwand bedeuten

    Du scheinst mir bei der Frage auch sehr ratlos. Anders kann ich mir "Androhung einer Mietminderung ohne Rechtsgrundlage" und "Telefonterror" als Mittel zum Zweck nicht erklären.

    Aber nehmen wir mal deine Idee des Telefonterrors oder "ständig anrufen". Wenn klare Worte des Vermieters nicht ausreichen, wird halt deine Rufnummer und alle Anrufe mit unterdrückter Rufnummer gesperrt und schon ist wieder Ruhe. Ob die Vorteile einer Telefonflat noch wirken, wenn du dir regelmäßig neue Rufnummern besorgen musst, mag ich bezweifeln.

  6. Die Post - Boomer Generation

    Autor: M.P. 15.09.20 - 15:51

    die von ihren Boomer+ Erzeugern Immobilien geerbt haben kümmern sich besser?
    Ist das so etwas, wie die neue Rassenlehre?


    Ich denke, denen wird eher der Ärger mit Mietern, Steuererklärung und Nebenkostenabrechnungen zu viel werden, und die lösen das Problem, indem sie die Hütte verkaufen....

  7. Re: Vielleicht alles nicht mehr so dramatisch

    Autor: Tuxraxer007 15.09.20 - 15:52

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die Deutsche Glasfaser hat gerade eine Kooperation bekanntgegeben mit
    > der sie sich erklärtermaßen auch für den Ausbau in größeren Städten bereit
    > machen möchte. Sieht so aus das die DG für MFH ab 5 bis 12 Wohneinheiten
    > den In-House-Ausbau (inkl. Leerrohre) kostenlos für Mieter und Vermieter
    > anbietet. Sich nicht um den Ausbau kümmern zu müssen dürfte wohl für ein
    > gewisse Akzeptanzquote beim Vermieter sorgen - vielleicht die DG typischen
    > 40% ?
    Es braucht aber weiterhin eine Grundstückseigentümererklärung des Eigentümers / der Eigentümergemeinschaft, sonst dürfen die keinen Meter auf dem Grundstück legen.

    Gerade wie bei uns mit 14 Eigentümer, die größtenteils nicht im Haus wohnen, ein heillosens Unterfangen.

    Zudem dürfte es ein Problem werden, in einem Bestandsbau passende Leerroher zu finden oder nachträglich zu verlegen. Bei uns im Haus ( Bj 1998 ) sehe ich da schwarz - Leerrohre für Telefon, fallen raus, wird die Telekom nicht mitspielen, Leerrohre für Kabel-TV, fallen raus, da wird Vodafone nicht mitspielen. Stillgelegte Kamine - gibt es nicht, an der Aussenwand / durchs Treppenhaus - werden die Eigentümer auf die Barikaden gehen.

  8. Re: Grundlegende Frage

    Autor: Pecker 15.09.20 - 16:53

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > müssen die Hauseigentümer dem immer noch zustimmen, oder darf die Telekom
    > sich endlich auf ihr Wegerecht berufen, da ihr der Übergabepunkt rechtlich
    > gehört, und Zugang gewährt werden muss?
    > Falls die Eigentümer das weiterhin einfach ablehnen können (brauchma ned,
    > hammer nie gebraucht!), sehe ich schwarz für viele Millionen Mieter.

    Das ist leider immer noch so, auch wenn sich langsam rumspricht (auch bei den älteren) dass Glasfaser nichts böses ist. Ändert aber nichts daran, dass es mühsam ist, den Ausbau zu planen, Mitarbeiter müssen von Haus zu Haus ziehen und Genehmigungen einholen. Weigert sich einer, kann das eben auch für andere blöde Folgen haben.

  9. Re: Vielleicht alles nicht mehr so dramatisch

    Autor: senf.dazu 15.09.20 - 18:19

    Man sollte doch annehmen das es gelegentlich Eigentümerversammlungen gibt ?

  10. Re: Vielleicht alles nicht mehr so dramatisch

    Autor: McWiesel 15.09.20 - 18:30

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte doch annehmen das es gelegentlich Eigentümerversammlungen gibt ?

    Und wieviel der Eigentümer verstehen nicht um was es geht oder erklären, dass sie ohne Internet auskommen oder DSL16k genug ist? 80% oder gleich 100%? Wir sind in der Bundesfaxrepublik Deutschland, nicht in Asien oder Nordeuropa.

  11. Re: Vielleicht alles nicht mehr so dramatisch

    Autor: Faksimile 15.09.20 - 22:32

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also die Deutsche Glasfaser hat gerade eine Kooperation bekanntgegeben
    > mit
    > > der sie sich erklärtermaßen auch für den Ausbau in größeren Städten
    > bereit
    > > machen möchte. Sieht so aus das die DG für MFH ab 5 bis 12 Wohneinheiten
    > > den In-House-Ausbau (inkl. Leerrohre) kostenlos für Mieter und Vermieter
    > > anbietet. Sich nicht um den Ausbau kümmern zu müssen dürfte wohl für ein
    > > gewisse Akzeptanzquote beim Vermieter sorgen - vielleicht die DG
    > typischen
    > > 40% ?
    > Es braucht aber weiterhin eine Grundstückseigentümererklärung des
    > Eigentümers / der Eigentümergemeinschaft, sonst dürfen die keinen Meter auf
    > dem Grundstück legen.
    >
    Gibt es CuDA Anschlüsse im Haus. Dann liegt die Eigentümererklärung wohl vor. Denn dort steht nichts von Kupferleitung sondern Telefon oder Telekommunikationsanschluss. Keine Festlegeung auf Kupfer. Kann also auch Glas sein ...

    > Gerade wie bei uns mit 14 Eigentümer, die größtenteils nicht im Haus
    > wohnen, ein heillosens Unterfangen.
    >
    Wenn Telekom physisch vorhanden ist, sollte es keine Probleme geben.

    > Zudem dürfte es ein Problem werden, in einem Bestandsbau passende Leerroher
    > zu finden oder nachträglich zu verlegen. Bei uns im Haus ( Bj 1998 ) sehe
    > ich da schwarz - Leerrohre für Telefon, fallen raus, wird die Telekom nicht
    > mitspielen, Leerrohre für Kabel-TV, fallen raus, da wird Vodafone nicht
    > mitspielen. Stillgelegte Kamine - gibt es nicht, an der Aussenwand / durchs
    > Treppenhaus - werden die Eigentümer auf die Barikaden gehen.

    Bei der Telekom: Kupfer raus, Glas rein. Fertig. Signal Bitstream.

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