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Überwachung 2.0?

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  1. Überwachung 2.0?

    Autor: Android fan boy 05.01.10 - 22:21

    Was mir (als alter Überwachungsgegner) natürlich gar nicht gefällt, ist die Tatsache dass die Spacheingabe Serverseitig funktioniert (laut ORF.at).

    Hab ich schon Bedenken...


    lg

  2. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: iLOL 05.01.10 - 22:24

    Ist Dir bei all der Paranoia schon mal in den Sinn gekommen, auszuwandern? Auf eine einsame Insel? Ohne Internet, Telefon und anderem elektronischem Schnickschnack? Und nimm gleich noch den Rest der Trollköppe mit, bitte.

    Bislang haben deutsche Überwachungssysteme mehr innerdeutsche Überwachungen durchgeführt, als solche im Ausland. Vorratsdatenspeicherung etc. Besonders hier in Deutschland nimmt man es firmenseitig mit der Datensicherheit und den Persönlichkeitsrechten nicht wirklich genau.

    Und da kommt dann noch so ein Vogel und jammert vom Weltuntergang durch Google. Nee ehrlich, nix kapiert aber BILD ist super, oder?! ....

  3. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Android fan boy 05.01.10 - 22:26

    musst nicht gleich böse sein...

  4. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: iLOL 05.01.10 - 22:27

    Sorry, aber dieses ewige "Google ist das Böse" gejammer ohne Sinn und Verstand nervt wirklich langsam. Zumal es komplett von Parteien und Lobbyisten gesteuert ist ...

  5. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Hirsch2k 05.01.10 - 22:29

    iLOL schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Bislang haben deutsche Überwachungssysteme mehr innerdeutsche Überwachungen
    > durchgeführt, als solche im Ausland. Vorratsdatenspeicherung etc. Besonders
    > hier in Deutschland nimmt man es firmenseitig mit der Datensicherheit und
    > den Persönlichkeitsrechten nicht wirklich genau.
    >
    > Und da kommt dann noch so ein Vogel und jammert vom Weltuntergang durch
    > Google. Nee ehrlich, nix kapiert aber BILD ist super, oder?! ....

    Poste doch dein wirres Gerede bitte mal auf ner Mailingliste vom AK Vorrat oder den Piraten, damit ich mich ein wenig amüsieren kann.

  6. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: A. Einstein 05.01.10 - 22:31

    Ganz ehrlich? Wenn google ein interesse daran haette, dich zu ueberwachen, dann koennten sie das ja auch ohne deine eingabe per stimme machen. Schliesslich bezieht sich das auf textfelder. Entweder du tippst das ganze selber ein, oder du laesst den google-Server die Arbeit machen. So oder so, steht nun text im textfeld, den google nun abfragen koennte. Mit dem kleinen unterschied, dass dein selbst eingetippter text vllt sogar noch weniger fehler aufweist als die google-interpretation, was es google noch einfacher machen wuerde.

  7. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Hirsch2k 05.01.10 - 22:36

    A. Einstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich? Wenn google ein interesse daran haette, dich zu ueberwachen,
    > dann koennten sie das ja auch ohne deine eingabe per stimme machen.
    > Schliesslich bezieht sich das auf textfelder. Entweder du tippst das ganze
    > selber ein, oder du laesst den google-Server die Arbeit machen. So oder so,
    > steht nun text im textfeld, den google nun abfragen koennte. Mit dem
    > kleinen unterschied, dass dein selbst eingetippter text vllt sogar noch
    > weniger fehler aufweist als die google-interpretation, was es google noch
    > einfacher machen wuerde.

    Was doch recht schnell auffallen würde, da Open Source.

  8. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: A. Einstein 05.01.10 - 22:55

    Und der punkt das alles bei google open source und kostenlos ist laesst mich google mehr vertrauen als alle dahergelaufenen deutschen firmen, die staendig mit irgend einem datenskandal auf sich aufmerksam machen. Ganz zu schweigen von behoerden. Ich gebe euch recht, dass google auch nur ein kapitalunternehmen ist. Aber schaut euch doch um. Google ist auf unser vertrauen angewiesen, damit deren geschaeftsmodell funktioniert. So schnell kann google gar nicht reagieren, wie alle leute verschwunden sind, sollte sich google nur einmal einen datenmissbrauch zu schulden kommen lassen. Es gibt massenhaft substitutionsprodukte im internet. Bei google ist alles kostenlos und integriert, aber mit ein wenig aufwand bekommt man das alles auch anderswo. Damit google uns das alles bieten kann, muss das nunmal irgendwie finanziert werden. Entweder man bezahlt also dafuer, dann bitte auch ehrlich, oder man laesst werbung ueber sich ergehen. Jeder weiss bei google das werbung dazu gehoert. Wenn einen das stoert, dann soll er halt woanders hingehen.
    Nun, Google verdient einzig und allein geld mit werbung. Dafuer brauchen sie qualifizierte daten, aber keine personalisierten daten. Google interessiert sich einen scheiss, ob nun herr mueller oder herr meier vorm bildschirm hockt. Einzig und allein interessant fuer google ist zu wissen, ob die person vorm bildschirm sich fuer sport oder fuer autos interessiert, um danach die werbung auszusuchen. Eine personenidentifikation waere viel aufwendiger und ist fuer google ueberhaupt nicht von interesse. Warum sollte also ein kapitalunternehmen so einen weg verfolgen, wenn sie mit weniger aufwand den gleichen ertrag erzielen (Min-Prinzip, BWL101)

  9. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Anonymer Nutzer 05.01.10 - 23:51

    A. Einstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einzig und allein interessant fuer google ist zu wissen,
    > ob die person vorm bildschirm sich fuer sport oder fuer autos interessiert,
    > um danach die werbung auszusuchen. Eine personenidentifikation waere viel
    > aufwendiger und ist fuer google ueberhaupt nicht von interesse.

    Um das zu bewerkstelligen müssen sie aber eben wissen, dass sich Accountnutzer mueller@gmail.com für Sport und Nutzer meier@gmail.com für Autos interessiert. Dazu kommen dann vielleicht noch die häufigsten Suchbegriffe, oder aus welchen Kategorien gerne nachrichten gelesen werden, etc. Es ist dann aber auch kein allzugroßer Schritt mehr, um das mit wirklichen Personen zu verknüpfen.
    Allerdings wüsste ich jetzt auch nicht, warum ich Google weniger Vertrauen sollte als beliebigen anderen Mail- und Internetprovidern.

  10. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Storm 06.01.10 - 11:17

    Ich weiss von internen Mitarbeitern von Google Deutschland, dass Google wirklich alle Daten speichert und vorhält. Und gerade weil Google alle Applikationen quais verschenkt, solltet ihr lieber mal etwas stutzig werden. Wieso machen die das? Jedes Unternehmen strebt nach Geld und Expansion. Das System ist raffiniert. Weil es kostenlos ist, wird es verstärkt eingesetzt und genau Google generiert Daten. Nehmen wir mal GoogleAnalytics. Sehr viele Webseite sind mit Analytics schon ausgestattet. Google kann selbst ohne Zugangsprovider zu sein, massive Daten über Nutzerbewegungen sammeln. Loggt ihr euch nun auch noch in euren GoogleMailAccount ein, weiss Google sogar wem sie die Nutzerdaten zuordnen kann. Anhand der Analyse von Mailtext kann Google sogar Interessen, etc. analysieren und zuordnen. Dank Picasar kann Google per Bilderkennung nicht nur euch auf Bildenr zuordnen, sondern auch auf Bildern finden, auf denen ihr drauf seit, ohne das die von euch hochgeladen wurden.
    Android, etc. ist zwar OpenSource, aber sie zielen alle darauf ab das man GoogleApplikationen benutzt. Android selber macht nichts schlimmes, aber eben die angedockten Onlineapplikationen speichern alles.

    Google mag derzeit technisch nicht in der Lage zu sein, die gigantische Datenmasse wirklich auszuwerten. Aber irgendwann werdne sie die technischen Möglichkeiten haben und können auf jahrzehnte lang gespeicherte Daten zurückgreifen. Denn fakt ist, Google speichert alles und hält es vor.

    Google hat Pläne in Erwägung gezogen, dass deren Datenzentren auf robotisierte Schiffe in den Weltmeeren kurven, um mit der Wasserkühlung des Meerwassers zu arbeiten. Die Kostenersparnis der Kühlung aller Datenzentren wäre gigantisch. Aber das ganze hat noch einen netten Nebenaspekt. Die Schiffe operieren ausserhalb aller territorialen Grenzen. Kein land der Welt soll Google wegen diesen dort gespeicherten Daten dann belangen können. Zu diesem Thema gab es einen sehr umfangreichen Artikel. Ich muss mal schauen, ob ich den Link nochmal finde.

    Wie man sieht, hat ein Antigoogledenken keineswegs mit Paranoi zu tun. Aber man soll auch andere Anbieter nicht auf einen Podest heben. Apple ist da nicht viel besser, was ihre iPhones betrifft.

    Aber wenn ich einen kleinen Mailanbieter den Vorzug gebe ist es schlauer, als GoogleMail zu verwenden. Denn der kleine Anbieter mag zwar auch die Daten speichern, wird aber nicht die Kapitalkraft haben, um vielleicht Ki-Forschung zu betreiben, die auf Anfragen wie "Erstelle ein Profil über XY" alle Daten analysiert und zusammenführt und gar ein Psychogram erstellt. Und genau hier wird die zukunft im Marketing interessant. Stellt euch vor, man kann extrem spezifische Zielgruppe wie "Polo spielende Männer zwischen 29-34, die einen Mercedes fahren" aus einen gigantischen Datenvolumen, der 20 jahre gespeichert wurde und Milliarden von Individuen beinhaltet, herausfischen.

    Jeder sollte mit der Erfassung seiner Daten vorsichtig sein. Egal ob Google, VZ, Facebook, etc.

  11. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Trollversteher 06.01.10 - 11:23

    >Ist Dir bei all der Paranoia schon mal in den Sinn gekommen, auszuwandern? Auf eine einsame Insel? Ohne Internet, Telefon und anderem elektronischem Schnickschnack? Und nimm gleich noch den Rest der Trollköppe mit, bitte.

    Sorry, bei einem Monster wie Google ist jede Art von Vorsicht mehr als angemessen und alles andere als Paranoia. Deine Umgehensweise damit ist eher als naiv und fahrlässig anzusehen...

    >Und da kommt dann noch so ein Vogel und jammert vom Weltuntergang durch Google. Nee ehrlich, nix kapiert aber BILD ist super, oder?! ....

    Das dachte ich eher, als ich deinen Beitrag las: Klingt nach BILDung...

  12. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Trollversteher 06.01.10 - 11:25

    >Sorry, aber dieses ewige "Google ist das Böse" gejammer ohne Sinn und Verstand nervt wirklich langsam. Zumal es komplett von Parteien und Lobbyisten gesteuert ist ...

    Natürlich, alle Kritiker sind Parteien- und Lobbyisten gesteuert... So kann man natürlich jede kritische Diskussion gelich Totschlagen - Die DDR Oberen haben damals übrigens ähnlich argumentiert: Alle Kritiker sind von West-Agenten gesteuerte Faschisten...
    Dass man mit nur einem kleinen Fünkchen Menschenverstand das Macht (und damit Missbrauchs-) Potential von Google erkennen kann spielt da natürlich keine Rolle.

  13. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Trollversteher 06.01.10 - 11:27

    >Ganz ehrlich? Wenn google ein interesse daran haette, dich zu ueberwachen, dann koennten sie das ja auch ohne deine eingabe per stimme machen. Schliesslich bezieht sich das auf textfelder.

    Du verwechselst Da aber Applikationssteuerung mit Webseiten. Und selbst dort schickt der Google Browser nicht alle auf einer beliebigen Seite eingegeben Informationen an Google...

  14. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: bohring 06.01.10 - 11:37

    welchen wirtschaftlichen Sinn macht es denn die Daten der nutzer zu sammeln und dann GEGEN sie zu verwenden?

    Bisher kann man die Werbeeinblendungen sehr gut wegfiltern. An Spammails die auf meinem GoogleAccount auftrafen kann ich mich jetzt nicht wirklich erinnern, bei web.de da schon viel mehr!

    Also ich kann mir einfach nicht vorstellen was passieren soll wenn einer mein Suchverhalten aufzeichnet... mir werbung schicken die auf mich abgestimmt ist, und mich ggf. sogar interessieren könnte.

  15. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Trollversteher 06.01.10 - 11:39

    >welchen wirtschaftlichen Sinn macht es denn die Daten der nutzer zu sammeln und dann GEGEN sie zu verwenden?

    Bitte? Wohl etwas naiv die Frage. Bei Google ist nicht der Nutzer der zahlende Kunde der das Geschäft am Laufen hält, sondern alle, die an Nutzerdaten interessiert sind. DU bist bei Google nur die Kuh, die gemolken wird und dafür kostenlos auf Googles Wiesen grasen darf, die Milch kauft jemand anderes...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.10 11:41 durch Trollversteher.

  16. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: bohring 06.01.10 - 11:50

    ja und weiter? wieviele werbeanrufe bekommst du so am tag? wieviel Postwurfsendungen wieviel spammails?

    ich kann keinen anstieg bemerken seit ich google nutze und zukünfitg wird das wohl auch nicht passieren...

    ich geb gern die eine oder andere info preis, dafür werde ich mit sehr guten applikationen belohnt die dann auch kostenlos zu verfügung stehen... solange das so weiter geht, bitte, gern!

    ok wenn wir dann alle wie hirntote zombies vom großen googelMAINFRAME gesteuert werden kannste mich anpissen, ok?

  17. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Trollversteher 06.01.10 - 11:59

    >ja und weiter? wieviele werbeanrufe bekommst du so am tag? wieviel Postwurfsendungen wieviel spammails?

    Genug...

    >ich kann keinen anstieg bemerken seit ich google nutze und zukünfitg wird das wohl auch nicht passieren...

    Google steht ja auch gerade erst am Anfang. Storm hat bereits in seinem Beitrag einen sehr guten Überblick über das geliefert, was Google an Potential hat. Und weißt Du, was im Hintergrund abläuft ohne das Du es weißt? Wie sieht es mit Misbrauch aus, wenn eine Web-Detektivargentur im Auftrag Deines Arbeitgebers ein paar Recherchen einholt und dabei einen bestechlichen Google-Mitarbeiter anzapft? Was ist, wenn es zu geheimen Abkommen mit Regierungen "im Namen der Sicherheit" kommen wird, die Behörden bei Fahndungen Zugriff auf die Google Datenbanken gewähren?

    >ich geb gern die eine oder andere info preis, dafür werde ich mit sehr guten applikationen belohnt die dann auch kostenlos zu verfügung stehen... solange das so weiter geht, bitte, gern!

    Sprach das Opferlamm und präsentierte sich widerstandslos dem Wolf...
    Mannmannmann, da wird hier pausenlos heftig über Datenschutz, Piratenpartei und Schäubles Überwachungsstaat diskutiert, und kaum kommt jemand mit einer "coolen" Fassade daher, werfen sich alle freiwillig in den geöffneten Rachen...

    >ok wenn wir dann alle wie hirntote zombies vom großen googelMAINFRAME gesteuert werden kannste mich anpissen, ok?

    Dann ist es leider zu Spät, und naive Lämmer wie Du, die uns die Chose eingebrockt haben fangen dann erst das Jammern und Wehklagen an...

  18. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: LOLHEHE 06.01.10 - 13:02

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist, wenn es zu geheimen
    > Abkommen mit Regierungen "im Namen der Sicherheit" kommen wird, die
    > Behörden bei Fahndungen Zugriff auf die Google Datenbanken gewähren?

    1. Das trifft auf jeden Internetanbieter zu, nicht nur auf Google. Um dem zu entgehen, müsstest Du das Internet komplett meiden.
    2. Es gibt jemanden, der hat noch viel mehr Daten über Dich als Google oder irgendein anderer Internetanbieter: nämlich Dein Internet-Provider. Und der muss auch nicht erst umständliche Metriken über Deine Daten laufen lassen, um Deine wahre Identität rauszufinden. Und mit Behörden arbeitet der auch zusammen. Und nun?

  19. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: Storm 06.01.10 - 13:24

    Spinnt doch einfach mal Zukunftsvisionen in das Szenario! Fakt ist das Google Daten sammelnt und vorhält. Selbst der deutsche Datenschutzbeauftragte, der Google aufgefordert hatte offen zu legen, was sie speichern und bitte alles offen zu legen, hat man kurzerhand abbiltzen lassen mit der Begründung, dass auf deutschen Boden keine Daten gespeichert werden und sie daher auf die Aufforderung nicht eingehen müssen, fertig. Stell Dir nun vor, der gleiche Beauftragte würde ein kleineres Unternehmen, nehmen wir mal GMX auffordern. Die können so nicht reagieren. Schon alleine, weil es denen an Kapitalkraft im Vergleich zu Google mangelt.

    Nun schreiben wir das Jahr 2030. Google kann auf Daten der letzten 40 Jahre zurückgreifen. Eine Anfrage ein Psychogramm über eine Person zu erstellen, geschieht vollautomatisch. Krankheiten, frühere Arbeitgeber, Exbeziehungen, Kinder, Straftaten, Vermögen, Steuernzahlungen, Konten, einfach alles. Dank der Analyse des Mailverkehrs der letzten Jahre wissen sie sogar Hobbys, ausgehverhalten, eventuell sogar Ernährungsewohnheiten. Wen würde solche Daten interessieren? Jeden der was von der Person will. Kein Arbeitgeber will Leute einstellen die eventuell eher zu schweren Erkrankungen neigen oder gar Frauen die vielleicht in demnächst schwanger werden. Wer nur Müll frisst, dem könnte die Analyse sogar Mangelerscheinungen und einen frühen Tod, oder ähnliches vorhersagen.
    Fahnder könnten verdächtige Personenkreise auf Basis von Kontakten erstellen lassen lassen. Dabei können Fotos bei Picasa analysiert werden, wo jemand im urlaub auf Sylt ein Foto am Strand macht, aber einer von euch zufällig im Hintergrund steht und zufällig neben einer Person, die 4 Jahre später eine Attentat verübt. Gnadenlos wird die Person als Verdächtiger mit Kontakt zum Attentäter ausgegeben, obwohl das Foto jemand andere gemacht und hochgeladen hat.
    Unternehmen brauchen Zielgruppen für Produkte und die könnte Google ebenso klasse liefern wie individuelle Psychogramme. Und zwar in einer nie dagewesenen Form.

    Google hat nun erkannt das sie wzar im Internet alles erfassen, aber Menschen sind nicht immer vor einem Rechner. Die Lösung - Android. Die technischen Möglichkeiten für Google drehen sich immer weiter. Dank GPS-Nutzung und netter Gratis-Apps wird Google auch ganze Bewegungsmuster von Nutzern erstellen können. Weil die Rechtslage es vorschreibt werden die Daten alle getrennt voneinander gespeichert aber das ist augenwischerei, denn es ist einfach Daten zusammenzuführen. Loggt sich jemand bei Google ein, weiss Google anhand der IP sofort, dass er 2h vorher auf dieser oder jener Seite war.

    Ein kleines, aktuelles Beispiel, was ich sehr beängstigend finde ist iGoogle und die Sucheregbnisse. Wenn man sich bei Google eingeloggt hat und Google benutzt, bekommt man andere Sucheregbnisse als "unbekannter" Nutzer. Google fängt an Suchergebnisse auf Basis von Nutzerverhalten zu zeigen. Das heisst, Google manipuliert euch und zeigt Suchergebnisse von dem Google glaubt (oder gerne möchte) das ihr sie findet und nicht weil ihr indirekt danach sucht. Google fängt also an Individuen zu beeinflussen und Google hat durch Zukauf nun auch Zugang zu Displaywerbung. Es wird kommen, dass Benutzer beim vorbeigehen an einem Display identifiziert und ihm passende Werbung vorgeführt wird. Google hat dann mehr und mehr Kontrolle Individuen durch suggestive Nachrichten jederzeit Einfluss auf Einzelpersonen zu nehmen. Bannerwerbung, Spams, Ads, etc. und das auch auf der Strasse, im Kaufhaus, im Bus und Bahn, usw.

    2030 wird spannend...

  20. Re: Überwachung 2.0?

    Autor: mayamann 06.01.10 - 13:27

    dumm nur das 2012 alles vorbei ist...

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