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Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

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  1. Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: spyro2000 19.01.19 - 15:14

    Bei diesem ignoranten Rentner-Terror wäre ich auch längst weg. Keine Ahnung von der Materie, in Physik damals gepennt aber allen das Leben schwer machen weil man selber "mit einer Grundversorgung zufrieden ist".

    So wird's bald im ganzen Land aussehen. "Brauchen wir nicht", "Des hat's ja nia ned geb'n", "Das wollen wir hier nicht haben", dazu das ignorante Gebrabbel über die sagenumwobenen aber seltsamerweise stets widerlegten "gesundheitlichen Risiken" - ein Traum.

    So sieht das aus, wenn man auf eine überalterte Gesellschaft zusteuert. Ignoranz, Rückständigkeit und Sturheit regiert.

  2. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: Kakiss 20.01.19 - 10:53

    Es müssen nicht unbedingt alles Rentner sein, auch andere Erwachsene oder Jugendliche glauben oft, dass Funkwellen schädlich sind.

    Als ich einen neuen Router bekam und dieser mit der alten Firmware tadellos funktionierte, mit der neuen aber überhaupt nicht, sagte man mir dann circa die dritte Person am Support:"Das ist Absicht so, damit das W-Lan sie nicht schädigt.".

    Im Internet gibt es ja dann auch mehr als genug dazu, neben Chemtrails und Echsenmenschen.
    Da ist das mit den Funkwellen ja noch "bodenständig".

  3. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: bombinho 20.01.19 - 11:12

    Dass Funkwellen absorbiert werden und ihre Energie abgeben, dass wuerde vermutlich nicht einmal der Verrueckteste leugnen. Also spaetestens wenn genug Energie absorbiert wurde, um lokale Schaedigungen hervorzurufen, ist Schluss mit lustig.

    Ich gehe mal stark davon aus, dass Niemand hier versuchen wuerde, den Gegenbeweis zu erbringen und seine Hand in eine laufende Mikrowelle steckt.

    Es ist eine Frage von Versuch und Irrtum, die Energiedichte herauszufinden, welche bereits lokale Schaedigungen in einem vom Koerper nicht korrigierbaren Masz hervorruft. Dabei muessen auch noch die restlichen moeglichen schaedigenden Umweltbedingungen in Betracht gezogen werden. Und es muss auch fuer Menschen mit geringeren Abwehrkraeften wie Kranke und Kinder gefahrlos sein, ausser es kann ausgeschlossen werden, dass Diese sich an diesem Ort aufhalten (wie z.B. an speziellen Arbeitsplaetzen).

    Im Uebrigen sind explodierende Eier in der Mikrowelle eine interessante Demonstration von Hotspots durch Funkwellen. Obwohl das Ei an manchen Stellen sogar noch kalt ist, kocht es an anderen Stellen bereits und der Dampfdruck des entstehenden Wasserdampfes, nebst des spontan entstehenden Wasserdampfes bei Druckabfall durch das Platzen, erzeugt dann die "Explosion".
    Deswegen muss man Mikrowellengerichte auch meist waehrend der Zubereitungsphase umruehren oder auch anschliessend fuer z.B. 2 Minuten stehen lassen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.19 11:19 durch bombinho.

  4. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: Neonen 20.01.19 - 12:42

    Also eine Mikrowelle mit WLAN zu vergleichen ist schon ein starkes Stück.
    Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Sonst hätten wir ein echt großes Problem und wären schon lange alle tot. Leben wäre auch nicht möglich. Und man könnte solche Diskussionen garnicht führen.

    Auch ist die Annahme, wenig Energie über einen langen Zeitraum schädigt so viel wie viel Energie über einen kurzen Zeitraum.
    Gut, in manchen Formen stimmts. Zumindest bei ionisierender Strahlung. Was WLAN halt einfach nicht schafft.

  5. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: Kakiss 20.01.19 - 12:52

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Funkwellen absorbiert werden und ihre Energie abgeben, dass wuerde
    > vermutlich nicht einmal der Verrueckteste leugnen. Also spaetestens wenn
    > genug Energie absorbiert wurde, um lokale Schaedigungen hervorzurufen, ist
    > Schluss mit lustig.
    >
    > Ich gehe mal stark davon aus, dass Niemand hier versuchen wuerde, den
    > Gegenbeweis zu erbringen und seine Hand in eine laufende Mikrowelle
    > steckt.
    >
    > Es ist eine Frage von Versuch und Irrtum, die Energiedichte herauszufinden,
    > welche bereits lokale Schaedigungen in einem vom Koerper nicht
    > korrigierbaren Masz hervorruft. Dabei muessen auch noch die restlichen
    > moeglichen schaedigenden Umweltbedingungen in Betracht gezogen werden. Und
    > es muss auch fuer Menschen mit geringeren Abwehrkraeften wie Kranke und
    > Kinder gefahrlos sein, ausser es kann ausgeschlossen werden, dass Diese
    > sich an diesem Ort aufhalten (wie z.B. an speziellen Arbeitsplaetzen).
    >
    > Im Uebrigen sind explodierende Eier in der Mikrowelle eine interessante
    > Demonstration von Hotspots durch Funkwellen. Obwohl das Ei an manchen
    > Stellen sogar noch kalt ist, kocht es an anderen Stellen bereits und der
    > Dampfdruck des entstehenden Wasserdampfes, nebst des spontan entstehenden
    > Wasserdampfes bei Druckabfall durch das Platzen, erzeugt dann die
    > "Explosion".
    > Deswegen muss man Mikrowellengerichte auch meist waehrend der
    > Zubereitungsphase umruehren oder auch anschliessend fuer z.B. 2 Minuten
    > stehen lassen.


    Also es tut mir leid, aber das ist kompletter Unfug.

  6. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: das-emu 20.01.19 - 13:50

    In meiner lehre im Wald gab es hochspannunsleitung. Entlang dieser schneise sind tatsächlich sehr viele bäume äusserst verkrüppelt gewachsen, mehr als sonst wiesen krebsartige wucherungen auf. Ich habe mich aber ehrlich gesagt nie weiter damit beschäftigt und kenne mich auch sonst nicht mit diesem thema aus. Daher, woran liegt das? Zu vergleichen ist das ja wohl auch nicht oder?

  7. Hochspannungsleitungen sind etwas anderes ...

    Autor: sttn 20.01.19 - 17:22

    ... und niemand steht permanent an den Funkmasten.

    Diese Panikmache der Dörfler ist unbegründet. Wenn die das ernst meinen, sollten sie jede Stadt meiden. Denn dort gibt es diese Masten überall und den Menschen geht es gut.

  8. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: sttn 20.01.19 - 17:24

    Genau so ist es! Lustig finde ich es wenn die Nein-Sager sich jedoch beschweren wenn der Empfang so schlecht ist oder
    - die Verkehrsbedingungen so schlecht sind weil man wegen der vielen Einsprüche Jahrzehnte braucht
    - der Strom so teuer ist weil er weit entfernt produziert wird
    und und und.

    Wasch mich, aber mach mich nicht nass!

  9. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: bombinho 20.01.19 - 18:45

    Neonen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also eine Mikrowelle mit WLAN zu vergleichen ist schon ein starkes Stück.
    > Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Sonst hätten wir ein echt großes
    > Problem und wären schon lange alle tot. Leben wäre auch nicht möglich. Und
    > man könnte solche Diskussionen garnicht führen.
    >
    > Auch ist die Annahme, wenig Energie über einen langen Zeitraum schädigt so
    > viel wie viel Energie über einen kurzen Zeitraum.
    > Gut, in manchen Formen stimmts. Zumindest bei ionisierender Strahlung. Was
    > WLAN halt einfach nicht schafft.

    Also wenn das kein Scherz war, dann muesste ich doch mal um eine Erlaeuterung bitten.
    Vielleicht mal mit den Frequenzen von WLAN und dem Unterschied zur Mikrowelle anfangen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.19 18:48 durch bombinho.

  10. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: bombinho 20.01.19 - 18:46

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also es tut mir leid, aber das ist kompletter Unfug.

    Es steht dir zwar voellig frei, das zu begruenden. Aber ich wuerde schon gerne dazu lernen.

  11. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: bombinho 20.01.19 - 19:08

    Neonen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch ist die Annahme, wenig Energie über einen langen Zeitraum schädigt so
    > viel wie viel Energie über einen kurzen Zeitraum.
    > Gut, in manchen Formen stimmts. Zumindest bei ionisierender Strahlung. Was
    > WLAN halt einfach nicht schafft.

    Vielleicht hilft es dir, diese Problematik zu verstehen, wenn Du davon ausgehst, dass eben die Absorbtion im Gewebe nicht gleichmaessig erfolgt, genauso wie im Ei in der Mikrowelle.
    Im Koerper wird es aber noch deutlich komplizierter, da der Koerper ein eigenes Waermeregulationssystem hat. Welches aber nur auf Durchschnittstemperaturen reagiert.
    Damit kann auf eventuelle Hotspots nicht reagiert werden, hoffentlich erfolgt die Distribution dann via Waermeleitung und Ableitung durch Fluessigkeitstransport. Roulette (auf die russische Art).
    (Nachtrag: auch langsame Temperaturaenderungen koennen den koerpereigenen Regulierungssystemen entgehen [siehe Frosch in langsam erwaermtem Wasser, ginge auch mit aelteren Menschen genauso gut])

    Zum Beispiel kann gepulste Strahlung in einem Handy deutlich hoeher dosiert werden, da die Einwirkdauer regelmaessig zu kurz ist, um erhebliche Temperaturunterschiede zu erzeugen.
    Ein potentiell dauerhaft strahlendes WLAN dagegen unterliegt deutlich geringeren maximalen Sendeleistungen.

    Wenn Du dich mal mit Richtfunk beschaeftigst, dann kommst Du in Bereiche, wo du sicherstellen musst, dass sich auch nicht zufaellig Menschen in der Richtfunkstrecke dauerhaft aufhalten koennen. Schon deswegen darf nicht Jeder Richtfunkanlagen aufbauen, auch nicht mit geringen Sendeleistungen, weil eben die Strahlungsdichte gewollt ueber moeglichst grosse Strecken hoch bleibt.

    Noch uebler wird es bei grossen Sendeanlagen, wo Abschirmungen und nicht zugaengliche Bereiche um die Antenne geschaffen werden muessen. Es muss sichergestellt werden, dass Techniker nicht im laufenden Betrieb in den Strahlungsbereich kommen, da dort teils Leistungen deutlich oberhalb der Kuechenmikrowelle abgegeben werden, welche erst in einem gewissen Abstand zumindest kurzfristig und auf einen gesunden Organismus als nicht gefaehrlich eingestuft werden koennen.

    Dabei hilft es wiederum zu verstehen, dass die Strahlungsdichte eines Rundstrahlers quadratisch mit der Entfernung abnimmt.

    Noch einfacher verstaendlich wird es dir vielleicht, wenn Du mal ein Hochfrequenzwaermebehandlung hattest. Wenn du dann noch zufaelligerweise deine Haende an der falschen Stelle hattest und dir eine ordentliche Verbrennung zugezogen hast, dann wirst du sicherlich sehr viel weniger Zweifel haben.

    Nachtrag: Da solche Verbrennungen nicht nur oberflaechlich sind, hat man davon auch eine ganze Weile etwas.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.19 19:23 durch bombinho.

  12. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: Neonen 20.01.19 - 19:28

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht hilft es dir, diese Problematik zu verstehen, wenn Du davon
    > ausgehst, dass eben die Absorbtion im Gewebe nicht gleichmaessig erfolgt,
    > genauso wie im Ei in der Mikrowelle.
    > Im Koerper wird es aber noch deutlich komplizierter, da der Koerper ein
    > eigenes Waermeregulationssystem hat. Welches aber nur auf
    > Durchschnittstemperaturen reagiert.
    > Damit kann auf eventuelle Hotspots nicht reagiert werden, hoffentlich
    > erfolgt die Distribution dann via Waermeleitung und Ableitung durch
    > Fluessigkeitstransport. Roulette (auf die russische Art).
    Mein Guter. Wenn wir von einem System reden, gehen wir dann von der Temperatur des Systems aus. Auch genannt Durchschnittstemperatur. Es wird dich bestimmt erschrecken zu lernen… ja, Teile deines Körpers sind gerade am Kochen. Die Moleküle haben nämlich leider gerade genug Energie um den Aggregatszustand zu wechseln. Mist. Sterben tun wir trotzdem nicht. *seuftz*
    Und hast du dich noch nie verbrannt? Das ist ein lokaler Hotspot. Da reagiert dein Körper auch nur lokal.
    > Zum Beispiel kann gepulste Strahlung in einem Handy deutlich hoeher dosiert
    > werden, da die Einwirkdauer regelmaessig zu kurz ist, um erhebliche
    > Temperaturunterschiede zu erzeugen.
    > Ein potentiell dauerhaft strahlendes WLAN dagegen unterliegt deutlich
    > geringeren maximalen Sendeleistungen.
    Solange der Körper mehr Energie an die Umgebung abgibt als er aufnimmt wird er nicht wärmer. Klingt nicht nur einfach, ist auch einfach.
    > Wenn Du dich mal mit Richtfunk beschaeftigst, dann kommst Du in Bereiche,
    > wo du sicherstellen musst, dass sich auch nicht zufaellig Menschen in der
    > Richtfunkstrecke dauerhaft aufhalten koennen. Schon deswegen darf nicht
    > Jeder Richtfunkanlagen aufbauen, auch nicht mit geringen Sendeleistungen,
    > weil eben die Strahlungsdichte gewollt ueber moeglichst grosse Strecken
    > hoch bleibt.
    Ich bin mir da sehr sicher dass der Grund eher der ist, dass du da ein Megaphon aufstellst. Und in der Richtung dann alles andere überbrüllst. D.h. das Ding funktioniert wie ein Störsender. Und nein, Störsender tatsächlich nicht einfach so erlaubt. Hast du recht.
    > Noch uebler wird es bei grossen Sendeanlagen, wo Abschirmungen und nicht
    > zugaengliche Bereiche um die Antenne geschaffen werden muessen. Es muss
    > sichergestellt werden, dass Techniker nicht im laufenden Betrieb in den
    > Strahlungsbereich kommen, da dort teils Leistungen deutlich oberhalb der
    > Kuechenmikrowelle abgegeben werden, welche erst in einem gewissen Abstand
    > zumindest kurzfristig und auf einen gesunden Organismus als nicht
    > gefaehrlich eingestuft werden koennen.
    Da spielt noch wesentlich mehr mit rein als einfache Distanz. Nein, Mikrowellen benutzen nicht die gleiche Wellenlänge wie dein WLAN. Oder die Funknetze der Telekomiker.
    > Dabei hilft es wiederum zu verstehen, dass die Strahlungsdichte quadratisch
    > mit der Entfernung abnimmt.
    Jo, das stimmt. Hab ich so im Studium auch gehabt.
    > Noch einfacher verstaendlich wird es dir vielleicht, wenn Du mal ein
    > Hochfrequenzwaermebehandlung hattest. Wenn du dann noch zufaelligerweise
    > deine Haende an der falschen Stelle hattest und dir eine ordentliche
    > Verbrennung zugezogen hast, dann wirst du sicherlich sehr viel weniger
    > Zweifel haben.
    Nennt man auch Infrarotstrahler. Ja. Kenn ich. Hatte ich im Studium. Nein, WLAN ist kein Infrarot.

  13. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: Faksimile 20.01.19 - 20:03

    Neonen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also eine Mikrowelle mit WLAN zu vergleichen ist schon ein starkes Stück.
    > Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Sonst hätten wir ein echt großes
    > Problem und wären schon lange alle tot. Leben wäre auch nicht möglich. Und
    > man könnte solche Diskussionen garnicht führen.
    >
    > Auch ist die Annahme, wenig Energie über einen langen Zeitraum schädigt so
    > viel wie viel Energie über einen kurzen Zeitraum.
    > Gut, in manchen Formen stimmts. Zumindest bei ionisierender Strahlung. Was
    > WLAN halt einfach nicht schafft.

    Und für diese Aussage übernimmst Du die volle Haftung?
    D. h. Du garantierst ein für alle mal, dass die elektromagnetische Strahlung des WLAN definitiv niemals eine Schädigung an biologischem lebenden Material verursacht hat oder könnte? Unabhängig von der Zeitdauer der Einwirkung der Strahlung!

  14. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: bark 20.01.19 - 22:12

    Und was ist mit dir? Zahlst du Schadensersatz wenn du dich irrst.

    Faksimile schrieb:
    ------------------------------------------------------------Y--------------------
    > Neonen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also eine Mikrowelle mit WLAN zu vergleichen ist schon ein starkes
    > Stück.
    > > Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Sonst hätten wir ein echt großes
    > > Problem und wären schon lange alle tot. Leben wäre auch nicht möglich.
    > Und
    > > man könnte solche Diskussionen garnicht führen.
    > >
    > > Auch ist die Annahme, wenig Energie über einen langen Zeitraum schädigt
    > so
    > > viel wie viel Energie über einen kurzen Zeitraum.
    > > Gut, in manchen Formen stimmts. Zumindest bei ionisierender Strahlung.
    > Was
    > > WLAN halt einfach nicht schafft.
    >
    > Und für diese Aussage übernimmst Du die volle Haftung?
    > D. h. Du garantierst ein für alle mal, dass die elektromagnetische
    > Strahlung des WLAN definitiv niemals eine Schädigung an biologischem
    > lebenden Material verursacht hat oder könnte? Unabhängig von der Zeitdauer
    > der Einwirkung der Strahlung!

  15. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: Naresea 21.01.19 - 08:43

    Also laut Wikipedia laufen Mikrowellen-Öfen und das 2.4 GHz WLAN tatsächlich ungefähr im selben Frequenzbereich.
    Damit ist aber noch nichts über die Leistung gesagt.

    Eine Küchenmikrowelle strahlt mehrere hundert Watt (meine z.B. zwischen 400 und 850) ab, ein WLAN Router laut Wiki höchstens 0.5 Watt, und das ist dann schon ein ziemlich starker.

    Die Mirkowelle hat also auf der schwächsten Einstellung die 800 fache Leistung. Dazu kommt dann noch die Entfernung vom Strahler, die beim Ofen ein paar cm sind und beim WiFi normal eher bei ein paar Metern. Ich sitze zumindest eher selten in 30cm Entfernung zu meinem Router. :)

    Das mit dem Richtfunk ist allerdings laut Google richtig, dort sind dann aber auch andere Leistungen im Spiel. (z.B. 8 Mega Watt bei einer militärischen Antenne)

    Ich bin keine Expertin für Strahlung und die Werte sind alle schnell ergoogelt, aber für mich klingt das nicht so, als ob WLAN gefährlich wäre.

  16. Re: Und dann wundern, wenn alle unter 50 in die Stadt fliehen

    Autor: bombinho 21.01.19 - 09:57

    Naresea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin keine Expertin für Strahlung und die Werte sind alle schnell
    > ergoogelt, aber für mich klingt das nicht so, als ob WLAN gefährlich wäre.

    Die Frage waere, warum sollte etwas fuer Endkunden zugaenglich sein, was im laufenden Betrieb deren Leben schnell beenden kann? Daran hat Niemand ein Interesse, deswegen gibt es eine ganze Plethora an Regulationen und Regulatoren, die dafuer sorgen, dass keine offensichtliche Gefaehrdung davon ausgeht.

    Wo allerdings die Gefaehrdungsgrenze gezogen wird, das ist eine andere Frage. Reicht es, wenn man sicherstellen kann, dass weniger Menschen prozentual durch WLAN-verursachte Schaedigung sterben als im Strassenverkehr? Wer koennte sich dann noch beschweren, ohne gleichzeitig die Teilnahme am Strassenverkehr einzustellen? Gefaehrdung durch Stickoxide als zu unterschreitendes Gefaehrdungspotential?

    Nicht umsonst sollen sich Kinder und Schwangere nicht in der Naehe der Mikrowelle aufhalten, wenn diese in Betrieb ist. Ein WLAN hingegen ist 24/7 in Betrieb. Das macht ebenfalls einen Unterschied.

    Allerdings ist die ganze Diskussion ziemlich muessig, Vodafone schreibt:
    "Für einzelne Richtfunkanlagen mit höherer Leistung wird, wie für Mobilfunkbasisstationen auch, eine Standortbescheinigung durch die BNetzA erteilt. In diesen Fällen
    wird sichergestellt, dass die Grenzwerte eingehalten werden und sich Personen nicht
    unkontrolliert im Sicherheitsbereich aufhalten können. "

    Also wenn keine Gefaehrdung durch Mobilfunkstationen existieren wuerde, wozu dann die Regulierungen und Vorschriften?

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