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Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

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  1. Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: jpetek 05.08.17 - 16:29

    Man kann zwar viel in die AGBs reinschreiben, das bedeutet aber nicht das alles rechtens ist.

    Ich gehöre selber zu den Betroffenen. Für mich war diese Aktion der Hauptgrund überhaupt ein Sony zu bestellen. Wie viele andere auch, erfolgte die Registrierung in der ersten Woche der Rabattaktion nach alten AGBs. Scheinbar alles ok. Bestätigung erfolgt. kein einziges Mail von Sony das irgendetwas geändert wurde. Um so größer die Überraschung das ein minderwertiger Kopfhörer versendet wurde.

    Erklärung von Sony der Andere ist ausverkauft. Meine Antwort interessiert mich nicht. Ich will den ursprünglich vereinbarten Kopfhörer, falls nicht Klage.

    Wenn man einen Ersatz liefert, muss dieser im Wert dem ursprünglichen Wert entsprechen oder höher. Es gibt genügend Urteile die dies festgestellt haben.

    Sony hat jetzt schon den Schaden. Falls sie nicht einlenken, erhöht sich der Schaden noch mehr. Eine verprellten Kunden zurückzugewinnen kosten etwa 5x so viel...

    VG

    J. Petek



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.17 16:34 durch jpetek.

  2. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: Seismoid 05.08.17 - 17:12

    Da wird einem dann immer wieder bewusst, dass Deutschland bei sowas leider keine Sammelklagen kennt ...

  3. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: forenuser 05.08.17 - 18:57

    AFAIK muss der Ersatz gleichwertig sein und nicht den gleichen "Wert" (Kaufpreis) haben.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  4. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: ongaponga 05.08.17 - 19:27

    daher immer das kleingedruckte lesen
    die Klausel "nur solange Vorrat reicht" steht nicht umsonst da

  5. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: Seismoid 05.08.17 - 22:06

    ongaponga schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > daher immer das kleingedruckte lesen
    > die Klausel "nur solange Vorrat reicht" steht nicht umsonst da

    "nur solange Vorrat reicht" bei Vorbestellungens-Aktionen wie dieser?? Da müsste man argumentieren, dass der Vorrat zu reichen hat, da die benötigte Menge ja hinreichend bekannt war ...

  6. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: Bouncy 05.08.17 - 23:36

    jpetek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann zwar viel in die AGBs reinschreiben, das bedeutet aber nicht das
    > alles rechtens ist.
    Teilnahmebedingungen sind keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wie der Name unschwer erkennen lässt, sind es ganz spezielle Geschäftsbedingungen. Und dein ganzer Schrei nach deutschem Recht und was nicht alles bezieht sich rein auf AGB. Also solltest du vielleicht mal besser runterkommen und deine Gedanken sortieren, bevor es blamabel wird...

  7. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: Bernh8rd 05.08.17 - 23:59

    Ich habe das nicht geprüft, aber meiner spontanen und unfachkundingen Einschätzung nach, müssen AGB nicht als solche bezeichnet sein. Per Definition handelt es sich um Regelungen, die der Verwender für eine Vielzahl von Verträgen verwendet. Das wären natürlich auch Teilnahmebedingungen. Daher kann Sonys Argumentation vermutlich einer AGB Kontrolle nicht standhalten.

    Davon losgelöst kann Sony als Hersteller nur mit sehr guter Argumentation (Höhere Gewalt?) eine mangelnde Verfügbarkeit juristisch sicher begründen.

    Wie weiter oben bereits richtig geschrieben, ist der Preis nicht der Maßstab, sondern die Art und Güte der zugesagten Prämie.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.17 00:05 durch Bernh8rd.

  8. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: Hopla 06.08.17 - 10:19

    Bin auch betroffen.

    In den Kauf-Unterlagen steht allerdings irgendwo "Der Rechtsweg ausgeschlossen" Damit ist wohl erstmal eine Hürde im Weg...

  9. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: jpetek 06.08.17 - 11:13

    Das heisst nicht das man nicht klagen kann. Sony muss in meinem Fall erklären warum angeblich alles weg ist obwohl ich mich in der ersten Woche angemeldet habe. Nachweislich wurden Andere die später sich angemeldet haben bedient.

    VG

    J. Petek

  10. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: laserbeamer 06.08.17 - 11:57

    Das stimmt hingegen!
    Sony muss nachweisen warum jemand der vorher bestellt nichts bekommt wenn spätere noch was bekommen.

    Ist wie bei Sonderangeboten eines Supermarktes aus der Werbung, da muss nämlich auch eine bestimmte Menge verfügbar sein.

  11. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: Hopla 06.08.17 - 18:43

    Ich glaube man muß diesen Fall nur nur medienwirksamer streuen. Was sind den für SONY ein paar Hunderttausend EUR im Vergleich zur Negativwerbung bei Bekanntwerden eines solchen kundenunfreundlichen Geschäftsgebarens.

    Nehmen wir mal an es geht um 1000 Fälle in denen SONY durch Versand eines günstigeren Kopfhörers 100 EUR spart. Dann sprechen wir von 100000 EUR. Das ist ein Klacks im Vergleich zum Risiko ein Negativimage zu bekommen.

    Sollte dieser Fall durch Computerbildredakteure aufgegriffen werden, wird SONY sehr schnell reagieren...

  12. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: HiddenX 06.08.17 - 23:52

    Hopla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sind
    > den für SONY ein paar Hunderttausend EUR im Vergleich zur Negativwerbung
    > bei Bekanntwerden eines solchen kundenunfreundlichen Geschäftsgebarens.
    Hat Sony bis jetzt noch nie sonderlich interessiert.

  13. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: chefin 07.08.17 - 08:19

    Hier wird allenfalls ein Imageschaden kommen, kein finanzieller Schaden.

    "Solange Vorrat reicht" ist inzwischen mehrfach bestätigt worden vor Gericht. Weil es lebensfremd ist, 8 Milliarden auf Vorrat zu legen, falls wider erwarten alle Menschen bestellen. Folglich lässt man zu, das der Hersteller einen Spielraum hat. Sollte es vor Gericht gehen, muss der Hersteller erklären, welche Mengen er geordert hat und wie er zur Meinung kommt, diese Mengen müssten reichen.

    zB wenn Sony 4% Marktanteil hat und davon ausgehen kann, das ein neues Handy ca 10 Millionen Mal verkauft wird deswegen, sollten eben diese 10 Millionen bereit stehen. Werden dann mehr verkauft, darf er sich auf "solange der Vorrat reicht" berufen.

    Möglicherweise hat Sony da geschlampt, dann wäre ein Erfolg vor Gericht möglich. Ansonsten nicht. Ob man wegen ca 100 Euro Verkaufspreisdifferenz so ein Verfahren lostritt muss jeder selbst wissen. Die kosten dürften bei 100Euro Streitwert überschaubar bleiben und eine Privatrechtschutz würde das vermutlich auch zahlen. Ist das erste Urteil draussen, liegen die Zahlen auf dem Tisch.

    Nur...das weis Sony auch. Bügeln die Anwaltsbriefe mit Kulanzlieferungen ab (den besseren Kopfhörer nachliefern), kann man davon ausgehen, das sie wissen, das sie zu gering kalkuliert haben. Aber sie wissen auch, ob der Erfolg des Gerätes über den Erwartungen lag und sie damit auf der sicheren Seite sind.

    Gültig sind solche AGB aber in jedemfall. Vorallem bei Köderzubehör, das so nicht direkt im Kaufpreis drin ist, gelten viel weniger Einschränkungen.

  14. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: Truster 07.08.17 - 08:57

    in einem ähnlichen Fall hat bei mir die Rechtschutzversicherung die Differenz gezahlt. Der Streitwert war auch 100 und paar zerquetschte.

  15. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: Quantium40 07.08.17 - 12:01

    Bouncy schrieb:
    > Teilnahmebedingungen sind keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wie der
    > Name unschwer erkennen lässt, sind es ganz spezielle Geschäftsbedingungen.

    Du täuscht dich da gewaltig. §305 BGB definiert AGB wie folgt:
    Allgemeine Geschäftsbedingungen sind alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierten Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluss eines Vertrags stellt. Gleichgültig ist, ob die Bestimmungen einen äußerlich gesonderten Bestandteil des Vertrags bilden oder in die Vertragsurkunde selbst aufgenommen werden, welchen Umfang sie haben, in welcher Schriftart sie verfasst sind und welche Form der Vertrag hat. Allgemeine Geschäftsbedingungen liegen nicht vor, soweit die Vertragsbedingungen zwischen den Vertragsparteien im Einzelnen ausgehandelt sind.

  16. Re: Sony hat die Rechnung ohne das deutsche Recht gemacht

    Autor: jpetek 07.08.17 - 13:01

    Es ist ja nicht klar nach welchen Kriterien die Vergabe stattgefunden hat. Der Termin der Anmeldung jedenfalls nicht.

    Die Markenwelt äußert sich bisher nicht.

    Ich vermute mal, es wurden Kunden von Providern bevorzugt behandelt. Ich selber habe ja nur beim Sony estore bestellt. Offensichtlich zu klein.

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