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Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

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  1. Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: trundle 21.09.16 - 12:39

    Das Problem des geringen Anteils an FTTH ist meines Erachtens die zu gute vorhandene Infrastruktur. In jeden Haushalt in Deutschland führt nämlich ein Kupferkabel. Da ist ja nur logisch, dass man dieses mitnutzen möchte um Geld zu sparen.

    Natürlich brauchen wir letztendlich Glasfaser bis in die Haushalte, nur lassen sich durch die bestehen Infrastruktur bei uns gute Datenraten erzielen. Man muss das vorhande Glasfasernetz nur weiter zu den Haushalten bringen. Ein direkter Hausanschluss ist Stand heute nicht zwingend notwendig. Die maximal möglichen 100 Mbit/s über Kupfer genügen den meisten Haushalten.

    Die Länder, die beim FTTH-Ranking weiter vorne sind, haben nie eine flächendeckende Kupferinfrastruktur besessen. Natürlich setzt man da heutzutage gleich auf Glasfaser.

    Also meiner Meinung nach liegt das Problem in der vorhandene zu guten Infrastruktur.

  2. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: captaincoke 21.09.16 - 12:51

    Sicherlich hat unser gutes Kupfernetz Einfluss auf die Entscheidung, ob Glasfaser gelegt wird. Aber die Konzerne denken einfach zu kurzfristig, irgendwann gibt es keinen Weg mehr um Glasfaser bis zum Endverbraucher herum. Anstatt alles Geld in die Entwicklung und Lebenserhaltung der Kupferkabel zu investieren, wäre eine Hybridstrategie wohl eher sinnvoll. Nur heutzutage ist man lieber auf den schnellen Gewinn aus, als nachhaltige Strategien zu fördern.
    Überspitzt gesagt: "Lieber heute 10 cent in der Hand, als 10 Euro in 5 Jahren....oder so ähnlich

  3. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: nightmar17 21.09.16 - 12:52

    trundle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem des geringen Anteils an FTTH ist meines Erachtens die zu gute
    > vorhandene Infrastruktur. In jeden Haushalt in Deutschland führt nämlich
    > ein Kupferkabel. Da ist ja nur logisch, dass man dieses mitnutzen möchte um
    > Geld zu sparen.
    >
    > Natürlich brauchen wir letztendlich Glasfaser bis in die Haushalte, nur
    > lassen sich durch die bestehen Infrastruktur bei uns gute Datenraten
    > erzielen. Man muss das vorhande Glasfasernetz nur weiter zu den Haushalten
    > bringen. Ein direkter Hausanschluss ist Stand heute nicht zwingend
    > notwendig. Die maximal möglichen 100 Mbit/s über Kupfer genügen den meisten
    > Haushalten.
    >
    > Die Länder, die beim FTTH-Ranking weiter vorne sind, haben nie eine
    > flächendeckende Kupferinfrastruktur besessen. Natürlich setzt man da
    > heutzutage gleich auf Glasfaser.
    >
    > Also meiner Meinung nach liegt das Problem in der vorhandene zu guten
    > Infrastruktur.

    Sehe ich auch so. Bei uns im Wohngebiet kommen 13Mbit an und das reicht gerade so. 100k wäre für die nächsten 3-5 Jahre vollkommen ausreichend, dann wird es bestimmt schwierig. Bei uns (4 Personen) laufen Abends gerne drei Streams von Netflix oder Amazon. Wenn in den nächsten Jahren immer mehr 4k etc. dazu kommt wäre 200k oder mehr wünschenswert.

    Aber davon mal ab, ich wäre auch über 25k oder 50k glücklich :)

  4. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: GangnamStyle 21.09.16 - 12:52

    trundle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem des geringen Anteils an FTTH ist meines Erachtens die zu gute
    > vorhandene Infrastruktur. In jeden Haushalt in Deutschland führt nämlich
    > ein Kupferkabel. Da ist ja nur logisch, dass man dieses mitnutzen möchte um
    > Geld zu sparen.

    Da muss ich Dir leider widersprechen. Teilweisen sind die Kupferkabel so schlecht gedämpft, dass nicht einmal 6 MBit/s-Übertragung im Ruhrgebiets möglich ist. Das im Industrieland (Exportweltmeisterland).

    Südkorea hatte schon eine ziemlich gute Infrastruktur mit Kupferkabel. Es reichte der Regierung und der Industrie aber nicht. Es wurde schnell Glasfaserinfrastruktur aufgebaut. Parallel dazu baute man auch das mobile Netz aus. In Südkorea gibt es bereits LTE+ schon lange und sie sind dabei G5-Netz im nächsten Jahr bei den Olympischen Winterspielen vorzuführen. Südkorea ist im Vergleich zu Deutschland nicht nur bevölkerungsmäßig deutlich kleiner, sondern hat auch weniger BIP und weniger Steuereinahmen. Trotzdem haben sie das hinbekommen. Es fehlt in Deutschland einfach der politische Wille diese Aufgabe in die Hand zu nehmen. Anstatt Steuergeschenke zu machen, damit die regierenden Parteien paar Stimmen mehr bekommen (was sie sowieso nicht bekommen werden), sollten sie lieber das Steuergeld in zukunftweisende Infrastruktur legen.

  5. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: emuuu 21.09.16 - 13:02

    In Deutschland fehlt grundsätzlich der politische Wille zu irgendwelchen Entscheidungen die einem Dax-Unternehmen Kosten verursachen könnten..

  6. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: Vollstrecker 21.09.16 - 13:07

    So ist es. Wäre die Post noch Staatlich hätten wir wahrscheinlich schon lange Glasfaser, selbst auf der entlegensten Alm.

  7. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: gigman 21.09.16 - 13:12

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Südkorea hatte schon eine ziemlich gute Infrastruktur mit Kupferkabel. Es
    > reichte der Regierung und der Industrie aber nicht. Es wurde schnell
    > Glasfaserinfrastruktur aufgebaut. Parallel dazu baute man auch das mobile
    > Netz aus. In Südkorea gibt es bereits LTE+ schon lange und sie sind dabei
    > G5-Netz im nächsten Jahr bei den Olympischen Winterspielen vorzuführen.
    > Südkorea ist im Vergleich zu Deutschland nicht nur bevölkerungsmäßig
    > deutlich kleiner, sondern hat auch weniger BIP und weniger Steuereinahmen.
    > Trotzdem haben sie das hinbekommen.

    Südkorea hat aber auch nicht so eine teure Sozial- und Asylindustrie.

    Deutschland hat eine Sozialquote von 31%, Südkorea nur von 12%.
    D.h. Deutschland gibt 31% des BIP für linkspopulistische "Sozial"-Projekte aus, Südkorea nur 12%.
    Da ist dann einfach mehr Geld für infrastrukturelle Investitionen vorhanden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.16 13:13 durch gigman.

  8. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: emuuu 21.09.16 - 13:23

    gigman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Südkorea hat aber auch nicht so eine teure Sozial- und Asylindustrie.
    >
    > Deutschland hat eine Sozialquote von 31%, Südkorea nur von 12%.
    > D.h. Deutschland gibt 31% des BIP für linkspopulistische "Sozial"-Projekte
    > aus, Südkorea nur 12%.
    > Da ist dann einfach mehr Geld für infrastrukturelle Investitionen
    > vorhanden.

    Und Dänemark hat 32% Sozialquote. Und sind im FTTH-Ranking ein "kleines bisschen" weiter vorne als wir.

    InvalidArgumentException.

  9. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: gigman 21.09.16 - 13:30

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gigman schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Südkorea hat aber auch nicht so eine teure Sozial- und Asylindustrie.
    > >
    > > Deutschland hat eine Sozialquote von 31%, Südkorea nur von 12%.
    > > D.h. Deutschland gibt 31% des BIP für linkspopulistische
    > "Sozial"-Projekte
    > > aus, Südkorea nur 12%.
    > > Da ist dann einfach mehr Geld für infrastrukturelle Investitionen
    > > vorhanden.
    >
    > Und Dänemark hat 32% Sozialquote. Und sind im FTTH-Ranking ein "kleines
    > bisschen" weiter vorne als wir.
    >
    > InvalidArgumentException.

    Ja, und einen Höchststeuersatz von 55,8% und 25% Mehrwertsteuer.

    Wenn man den Leuten so viel Geld wegnimmt, bleibt trotz Sozialindustrie noch was über.

  10. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: RipClaw 21.09.16 - 13:34

    gigman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > emuuu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > gigman schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Südkorea hat aber auch nicht so eine teure Sozial- und Asylindustrie.
    > > >
    > > > Deutschland hat eine Sozialquote von 31%, Südkorea nur von 12%.
    > > > D.h. Deutschland gibt 31% des BIP für linkspopulistische
    > > "Sozial"-Projekte
    > > > aus, Südkorea nur 12%.
    > > > Da ist dann einfach mehr Geld für infrastrukturelle Investitionen
    > > > vorhanden.
    > >
    > > Und Dänemark hat 32% Sozialquote. Und sind im FTTH-Ranking ein "kleines
    > > bisschen" weiter vorne als wir.
    > >
    > > InvalidArgumentException.
    >
    > Ja, und einen Höchststeuersatz von 55,8% und 25% Mehrwertsteuer.
    >
    > Wenn man den Leuten so viel Geld wegnimmt, bleibt trotz Sozialindustrie
    > noch was über.

    Und doch ist die Zufriedenheit in Dänemark wesentlich höher als in Deutschland. Vermutlich weil die sich nicht die ganze Zeit wie Gollum aufführen wenn es um "ihr" Geld geht.

  11. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: TC 21.09.16 - 13:35

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich auch so. Bei uns im Wohngebiet kommen 13Mbit an und das reicht
    > gerade so. 100k wäre für die nächsten 3-5 Jahre vollkommen ausreichend,
    > dann wird es bestimmt schwierig. Bei uns (4 Personen) laufen Abends gerne
    > drei Streams von Netflix oder Amazon. Wenn in den nächsten Jahren immer
    > mehr 4k etc. dazu kommt wäre 200k oder mehr wünschenswert.
    >
    > Aber davon mal ab, ich wäre auch über 25k oder 50k glücklich :)

    Ich find ja schlimm, daß Netflix/4K/Streaming immer als erstes Argument für Glasfaser kommt. Sind wir echt so konsumfixiert? Ich hätte ja lieber niedrigere Preise und echte Flats im Mobilfunk zum üblichen DSL Preis. Dafür dann weniger arbeiten müssen und mehr Freizeit, zB für Reisen.

  12. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: TC 21.09.16 - 13:37

    Ob es im eher rechtsgeneigten Ungarn deswegen diese 1Gbits für 15¤ gibt?

  13. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: emuuu 21.09.16 - 13:42

    Das ist ja weniger eine Frage von konsumfixierung als von Lebensrealität:
    Ein Großteil der Bevölkerung setzt sich halt Abends gerne vor den Fernseher und da vielen das Angebot der klassischen TV-Sender heute nicht mehr ausreicht/nicht ansprechend genug ist geht der neue Weg zu Streaming-Angeboten. Und dafür ist die besagte Infrastruktur nötig.

    Und seien wir ehrlich: Eine 100Mbit+ Leitung braucht im Privatbereich nur wer Streaming-Angebote aktiv nutzt (und natürlich die Filesharer aber die gibt es ja fast nicht mehr ;>)

  14. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: nightmar17 21.09.16 - 13:55

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja weniger eine Frage von konsumfixierung als von Lebensrealität:
    > Ein Großteil der Bevölkerung setzt sich halt Abends gerne vor den Fernseher
    > und da vielen das Angebot der klassischen TV-Sender heute nicht mehr
    > ausreicht/nicht ansprechend genug ist geht der neue Weg zu
    > Streaming-Angeboten. Und dafür ist die besagte Infrastruktur nötig.
    >
    > Und seien wir ehrlich: Eine 100Mbit+ Leitung braucht im Privatbereich nur
    > wer Streaming-Angebote aktiv nutzt (und natürlich die Filesharer aber die
    > gibt es ja fast nicht mehr ;>)

    Sehe ich genau so. Es geht hier um die Realität und die sieht so aus, das Jugendliche (Schüler) Abends vor dem PC hocken und zocken oder aber ihre Serien Streamen. So ist es heute bei uns auch der fall. Zusammen gucken ist auch schwierig, weil der Schüler schon drei Staffeln weiter ist.

    Ich gehe auch gern auf Reisen etc. aber dafür braucht man mehr Freizeit und mehr Geld. Abends ab 21 Uhr möchte ich auf dem Sofa entspannen im Winter sogar früher und da bietet sich Netflix und Amazon einfach an. Das ist nun mal so und danach sollen sich die Anbieter/Firmen auch richten.

  15. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: Gucky 21.09.16 - 14:03

    Ich habe eine 16Mbit Leitung von der nur die Hälfte ankommt. Die 9,4 Mbit Download reichen nichtmal um ein Video auf 1080p zu gucken ohne warten zu müssen. Gut bei Youtube gehts noch, aber jede andere Platform muss kräftig vorladen.
    Und wenn ich ein großes Spiel über Steam lade dauern die 50GB halt rund 15 Stunden.

    Schlimm ist das nicht, mein Problem liegt beim unzureichenden und auch teilweise fehlerhaften Upload. Zum einen ist der Upload 0,635Mbit/s erwünscht wären mind 2Mbit. Und ich habe einen Packetloss und großen lag im Upload...
    Z.B. wenn ich mal einen Online-Shooter spiele indem die Treffer angezeigt werden, dann zählen rund 40-50% der bei mir angezeigten treffer nicht beim anderen Spieler. Desweiteren hängt meine Hitbox hinterher... Jeder der Shooter spielt weiß was gemeint ist. XD
    Als ich noch eine 2Mbit Leitung hatte gab es das Problem mit dem Upload nicht.

    Bis Ende Oktober will Telekom hier VDSL 100 aufgerüstet haben...mal sehen wir es dann ist.

  16. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: Vollstrecker 21.09.16 - 14:45

    Das Problem ist, wem soll man das Geld für den Ausbau der Infrastruktur geben? Da gibt es nur privatwirtschaftliche Unternehmen, bei den "kleinen" besteht das Risiko das die Pleite gehen und das Geld in Sand gesetzt ist und die Großen nehmen das Geld mit Kusshand und bauen dann so ein Mist wie Vektoring in sowieso gut ausgebauten Gebieten.

  17. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: emuuu 21.09.16 - 15:08

    Ich bin mir sicher, dass man wenn man wollte, da eine zweckgebundene Förderung einrichten könnte.

    á la: Ich gebe dir 10¤ und dafür legst du innerhalb von 2 Wochen 1m Glasfaser.

    Also wenn es wirklich den politischen Willen gäbe das (mit Geld) anzuschieben würde man recht schnell eine gute Lösung finden die sowohl lokale wie große Anbieter inkludiert.

  18. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: nachgefragt 21.09.16 - 16:35

    In Schweden hat nicht nur jeder Haushalt eine Kupferleitung; die haben sogar eigenes Kupfer das sie abbauen können und trotzdem seit 20 Jahren 10MB/s++ für die letzte Kolchose am Polarkreis.

    ¯\_(ツ)_/¯

  19. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: Apfelbrot 21.09.16 - 17:21

    trundle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Länder, die beim FTTH-Ranking weiter vorne sind, haben nie eine
    > flächendeckende Kupferinfrastruktur besessen. Natürlich setzt man da
    > heutzutage gleich auf Glasfaser.

    Bist du bei der Telekom oder glaubst du den Schmarrn wirklich?

    > Also meiner Meinung nach liegt das Problem in der vorhandene zu guten
    > Infrastruktur.

    Ja sieht man in ländlichen Gegenden ja wie gut dort die Anbindung ist...

  20. Re: Unser Problem ist die zu gute Kupferinfrastruktur!

    Autor: neocron 21.09.16 - 18:51

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da muss ich Dir leider widersprechen. Teilweisen sind die Kupferkabel so
    > schlecht gedämpft, dass nicht einmal 6 MBit/s-Übertragung im Ruhrgebiets
    > möglich ist. Das im Industrieland (Exportweltmeisterland).
    mal abgesehen davon, dass Deutschland schon lange kein "Exportweltmeister" mehr ist, was hat diese Bewertung damit zu tun, wie schnell Internet in dem jeweiligen Land ist?
    Der Zusammenhang ist voellig an den Haaren herbeigezogen ...

    > Südkorea hatte schon eine ziemlich gute Infrastruktur mit Kupferkabel. Es
    > reichte der Regierung und der Industrie aber nicht. Es wurde schnell
    > Glasfaserinfrastruktur aufgebaut.
    die dann so aussieht

    > Parallel dazu baute man auch das mobile
    > Netz aus. In Südkorea gibt es bereits LTE+ schon lange und sie sind dabei
    > G5-Netz im nächsten Jahr bei den Olympischen Winterspielen vorzuführen.
    > Südkorea ist im Vergleich zu Deutschland nicht nur bevölkerungsmäßig
    > deutlich kleiner, sondern hat auch weniger BIP und weniger Steuereinahmen.
    Die Groesse ist irrelevant.
    Suedkorea hat eine mehr als doppelt so hohe Bevoelkerungsdichte! Es lohnt sich also aufgrund dieser Bevoelkerungsdichte wesentlich eher ein Ausbau fuer beteiligte Unternehmen. Obendrein ist auch der BiP kein Mass dafuer wie schnell Internet sein sollte ...


    > Trotzdem haben sie das hinbekommen.
    richtig, Suedkorea ist auch WESENTLICH Internetaffiner als andere Laender auf dieser Erde. Das Interesse und die Zahlungsbereitschaft der Kunden ist dort hoeher als hier ...

    > Es fehlt in Deutschland einfach der
    > politische Wille diese Aufgabe in die Hand zu nehmen.
    mag sein, und?
    Es fehlt auch der Wille in der Bevoelkerung ... demnach ist dieses politische Handeln legitimiert!

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