1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Hochries: Schneekatastrophe lässt…
  6. Th…

Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: holminger 15.01.19 - 11:29

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass jetzt jahrelang kaum Schnee war, interessiert niemandem.
    Stimmt nicht. Es sind die gleichen Jammerlappen, die jetzt auch Katastrophe schreien. ;-)

  2. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: RienSte 15.01.19 - 11:45

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1) Meine Oma und Mutter wohnt in der Gegend. Da kamen die letzten Wochen in
    > Summe ca 2,5m Schnee runter. Erzähl mir nichts von "nicht betroffen"!

    Toll. Wurden Sie evakuiert? Ist das Dach oder gar Haus eingestürzt? Jemand beim Schneeschaufeln abgerutscht und gestorben? Von einer Lawine verschüttet worden? Nicht? Dann sind sie von der Katastrophe vermutlich wirklich nicht betroffen. Gott sei Dank und zum Glück für dich/euch! Dann ist es wohl einfach nur viel Schnee.

    > 2) nur weil Jahre lang nichts war, ist das keine Garantie, dass nichts
    > passiert. Wer in der Alpenregion wohnt, hat immer ein hohes Schnee Risiko.

    Ja. Aber nicht ein solches Risiko. Wie gesagt, solche Schneemassen kommen nicht alle 10 Jahre mal zusammen. Nicht mal alle 50 Jahre. Vielleicht einmal alle 100 Jahre. Da kann man nicht von "Selber schuld, wenn ihr da wohnt" sprechen.

    > 3) dass ganze Gebiete abgeschnitten werden, ist auch immer mal wieder
    > vorgekommen.

    So? Ich finde auf die Schnelle keinen Bericht, der etwas ähnliches in einem solchen Ausmaß schildert. Dort und da mal, ja. Bei uns sind aktuell ganze Ortschaften abgeschnitten, nicht nur irgendwelche Bergbauernhöfe.

    > 4) es geht wohl nicht nur um einen einzelnen Mast.

    Ich habs oben schon zitiert... ein Mast, der komplett vereist ist/war.

    > 5) fahr mal nen ganz runter :-)

    Kommt ihr mal alle von Eurem hohen Ross runter und macht die Sache nicht kleiner als sie ist. Für euch mag die Sache keine Katastrophe sein. Für die meisten nicht. Für mich auch nicht. Aber für (sehr) viele ist sie das mittlerweile leider geworden und das muss man auch nicht runterspielen.

  3. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: Tremolino 15.01.19 - 11:57

    Das mag alle sein ... nur ist das dann keine Katastrophe!

    Ja, womöglich kommt die Schneemenge geballt und 2 Wochen zu früh. Vermutlich, weil es relativ warm ist und die Luftschichten mehr Feuchtigkeit tragen. Das hat man halt sonst eher Ende Januar. Punkt.

    Das ist aber keine "Katastrophe".
    Umgefallene Bäume mit Menschen drunter, hie und da mal eine wacklige Dachkonstruktion, nen Depp, der ungesichert auf nem verschneiten Satteldach rumspringt und dann runterfällt, für 2- 3 Tage abgeschnittene Orte. Und wenns kälter wäre, erfrieren Leute in halb zugefrorenen Seeen.

    Das passiert (fast) jedes Jahr. Willkommen im Leben!

    (nebenbei: renommierte Meteorologen, die in den Alpen wohnen, reden auch nicht von ner Katastrophe. Das sind nur die Spinner in Potsdam und irgendwo im Ruhrpott, die jeden Furz zum Klimawandel umdeuten, damit sie noch ein wenig mehr "Forschungsgelder" erhalten)

  4. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: nicoledos 15.01.19 - 13:31

    +1

    Es ist Winter, also kann es kalt werden, es kann schneien, es kann tauen, es kann gefrieren, ... . Alles normal es ist Winter.

    Der Unterschied zu Früher(tm), welcher normales Wetter zur Katastrophe macht ist die ständig wachsende Abhängigkeit.

    Selbst die Kleidung heutiger Outdoor-ModeLabels ist kaum noch für Wetter nutzbar, von Spezialkleidung mal abgesehen.

    In jedem Haushalt gab es einen kleinen Vorrat, die Kartoffeln im Keller genau so wie die Kohlen im Keller eingelagert. Heute Gas wie Strom am Netz, fällt etwas aus ist es richtig duster.

    War der Arbeitgeber vor Jahren noch zu Fuß erreichbar, pendelt heute fast jeder mit dem Auto dahin. Wenn bei Eis die Assistenzsysteme vom SUV versagen, weiss keiner mehr wie zu reagieren ist.

    Aber keine Angst, wenn wir alles an die KI und Cloud abgegeben haben ist eh alles vorbei.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.19 13:38 durch nicoledos.

  5. Unsinnige Allgemeinplätze

    Autor: Mingfu 15.01.19 - 14:08

    Derartig von Unkenntnis gezeichnete Kommentare, die überhaupt nicht realisieren, was in den letzten Tagen die Situation im Alpenraum war, sind absolut verzichtbar. Die Unterstellung, dass die Leute inzwischen zu blöd wären, mit einem Winter umzugehen, ist definitiv unangemessen.

    Wenn man innerhalb einer reichlichen Woche großflächig mehr als zwei Monatsniederschläge heruntergeschüttet bekommt, dann hat man ein Problem. DAS ist die Ausnahmesituation dieses Winters, die eben ganz und gar kein Regelfall ist und auch früher nie war. Viel Schnee hat es in den Alpen schon immer gegeben (auch wenn es in den letzten Jahren spürbar weniger war). Aber einen schneereichen Winter innerhalb einer einzigen Woche abzuhandeln, überstrapaziert jeden Winterdienst. Denn dann fehlt einfach Zeit diese Massen so schnell zu bewältigen, als wenn sie über die reguläre Zeit von Wochen oder Monaten zusammenkommen.

    Und auch die Natur hat ein Problem, weil die Bäume enorm viel Last aufgeladen bekommen haben, die sie so schnell gar nicht loswerden konnten und es deshalb massenhaft zu Schneebruch kam.

    Da nützt es dir übrigens auch nichts, wenn du meinst ein ganz toller Hecht zu sein, der auch ohne Assistenzsystem Auto fahren kann. Wenn erstens der Winterdienst die Straße nicht mehr zu beräumen geschafft hat, so dass da ein halber Meter Schnee drauf liegt, dann bleibst du da schlicht stecken. Und wenn andernorts die Bäume auf die Straße gekracht sind, dann geht da auch nichts weiter. Ach ja: ÖPNV ist auch keine Alternative, denn der konnte wegen der gleichen Probleme auch nicht mehr fahren.

  6. Re: Unsinnige Allgemeinplätze

    Autor: AllDayPiano 15.01.19 - 15:22

    Ja, viel Schnee.
    Ja, unnatürlich viel Schnee.

    Im Großteil der "betroffenen" Regionen jedoch nichts, was nicht früher oder später eh im Winter vorkommen könnte. Dass Dächer an den Rand ihrer Traglast kommen, ist nichts ungewöhnliches. Dass Bäume unter dem Gewicht zusammenbrechen, auch nicht.

    Das Maß, mit dem das jetzt passiert, ist außergewöhnlich - zweifelsohne.

    Aber es ist bei weitem keine Katastrophe! Es ist eine schwierige Situation, und es verlangt einigen viel ab. Es kommt gerade vieles zusammen, das sonst wohl dosiert immer mal wieder passiert. Fukushima ist eine Katastrophe gewesen. Ich finde es weder vom Ausmaß vergleichbar, ferner finde ich es dreist, solche Ereignisse gleichzustellen.

    Im Grunde bedeutet der Schneefall, dass das "normale" Leben zum erliegen kommt, und dass man viel Schnee schippen muss. Aber es ist nicht so, dass tausende keinen Strom, kein Internet, kein Telefon und kein Handynetz mehr haben, oder gar Wasser.

    Die Versorgungslage ist angespannt in *einigen* Regionen, aber auch hierfür empfiehlt die Bundesregierung schon lange, gewisse Notvorräte zu hause zu haben.

    Im Gegensatz zu einer richtigen Katastrophe ist der Schneefall eine große Unannehmlichkeit. Mehr nicht. Und dass leider immer wieder Menschen zu schaden kommen, weil sie gesperrte Straßen befahren, meinen, bei Hochrisikolage in die Berge gehen zu müssen, sich nicht sichern, wenn sie das Dach abräumen oder mit unangepasster Geschwindigkeit gegen den Baum rutschen - das ist tragisch. Aber auch irgendwo selbst verursacht.

  7. Re: Unsinnige Allgemeinplätze

    Autor: Bouncy 15.01.19 - 15:44

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegensatz zu einer richtigen Katastrophe ist der Schneefall eine große
    > Unannehmlichkeit. Mehr nicht.
    Das trifft es genau. Es fängt an, einem etwas auf den Keks zu gehen mit seichten Unannehmlichkeiten (wie ständigen Unfällen und Staus wegen Idioten, die bei Glätte Vollgas fahren), aber den Alltag beeinträchtigt es nicht und es es ist absolut unangebracht, den Schneefall als Katastrophe zu bezeichnen. Jeder hier ist entspannt, auch Feuerwehr und THW haben kaum mehr als ordentlich Muskelkater vom Schneeschippen. Selbst die Eingeschlossenen werden perfekt versorgt, weil außenrum die Versorgung völlig reibungslos läuft. Also immer schön den Balle flach halten...

  8. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: freebyte 15.01.19 - 16:45

    RienSte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Aber nicht ein solches Risiko. Wie gesagt, solche Schneemassen kommen
    > nicht alle 10 Jahre mal zusammen. Nicht mal alle 50 Jahre. Vielleicht
    > einmal alle 100 Jahre.

    Lawinenwinter Anfang 1951 (ca. 260 Tote, ca. 1300 Gebäude zerstört), Winter 1978/79 Schneekatastrophe in Norddeutschland, Lawinenwinter Anfang 1999, Münsterländer Schneechaos Ende 2005, Schneekatastrophe 2006 ... An den Winter 1978 habe ich noch gute Erinnerungen.

    Dann war mal für 12 Jahre Ruhe und der Trend ging zu Starkregen und Hitzewellen über - aber nix mit "vielleicht 1x in 100 Jahren".

    fb

  9. Re: Solche Mengen sind katastrophal

    Autor: krakos 15.01.19 - 16:46

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > krakos schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Falsch liegt er trotzdem nicht.
    >
    > Doch, er verkennt die Lage vollkommen. Wenn schon an einem einzigen
    > Wochenende die Niederschlagsmenge fällt, die sonst im ganzen Januar
    > zusammenkommt, innerhalb der anschließenden Woche nochmals mehr als ein
    > Monatsniederschlag drauf kommt, dann ist das schon eine äußerst angespannte
    > Situation. Denn diese Massen auf einmal sind kaum in den Griff zu bekommen.
    > DAS ist das Problem, was viele hier nicht kapieren. Normalerweise kommen
    > die Schneemengen, die jetzt gefallen sind, über Wochen bis Monate zusammen.
    > Innerhalb solcher Zeiträume ist das dann auch beherrschbar. Aber innerhalb
    > einer reichlichen Woche ist das einfach zu viel.
    Von welchem Januar gehst du aus? Den Januar der letzten Jahre, der allgemein als zu warm bezeichnet wurde?

    Das Problem ist die sinnfreie Hysterisierung normaler Zustände.
    Denn "diese Massen" sind nicht unnnormal.

  10. Re: Solche Mengen sind katastrophal

    Autor: OmranShilunte 15.01.19 - 17:43

    golem hat es tatsächlich geschafft, aus dem ohnehin schon überzogenen begriff "schneechaos" jetzt gleich eine "katastrophe" zu machen.

    es dauert jetzt nicht mehr lange, bis von "weltuntergang" gesprochen wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.19 17:59 durch sfe (Golem.de).

  11. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: OmranShilunte 15.01.19 - 17:45

    mark.wolf schrieb:

    > Typisch Schön-Wetter-Gesellschaft und -Technik.

    golem hat es tatsächlich geschafft, aus dem ohnehin schon überzogenen begriff "schneechaos" jetzt gleich eine "katastrophe" zu machen.

    es dauert jetzt nicht mehr lange, bis von "weltuntergang" gesprochen wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.19 18:00 durch sfe (Golem.de).

  12. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: jg (Golem.de) 15.01.19 - 18:04

    Danke für den Hinweis, wir haben das umformuliert.

  13. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: tg-- 15.01.19 - 18:48

    OmranShilunte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mark.wolf schrieb:
    >
    > > Typisch Schön-Wetter-Gesellschaft und -Technik.
    >
    > golem hat es tatsächlich geschafft, aus dem ohnehin schon überzogenen
    > begriff "schneechaos" jetzt gleich eine "katastrophe" zu machen.
    >
    > es dauert jetzt nicht mehr lange, bis von "weltuntergang" gesprochen wird.

    Diverse Sicherheitsbehörden haben den Katastrophenfall ausgerufen, unter anderem im bayrischen Garmisch-Patenkirchen.
    Ursache sind diverse Todesfälle, so hohe Schneemassen, dass diverse öffentliche Gebäude vom Einsturz gefährdet sind, und viele Menschen die von üblicher Versorgung abgeschnitten sind.

    Wenn man da nicht von Katastrophe sprechen darf, wann dann?

    Manche Menschen sind einfach so unglaublich gehässig und niederträchtig, dass es kaum zu fassen ist.

  14. Re: Prust ... Schneekatastrophe ... Prust ;-)

    Autor: AllDayPiano 15.01.19 - 20:45

    Schalt mal einen Gang runter!

  15. Re: Unsinnige Allgemeinplätze

    Autor: gadthrawn 15.01.19 - 21:18

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Gegensatz zu einer richtigen Katastrophe ist der Schneefall eine
    > große
    > > Unannehmlichkeit. Mehr nicht.
    > Das trifft es genau. Es fängt an, einem etwas auf den Keks zu gehen mit
    > seichten Unannehmlichkeiten (wie ständigen Unfällen und Staus wegen
    > Idioten, die bei Glätte Vollgas fahren), aber den Alltag beeinträchtigt es
    > nicht und es es ist absolut unangebracht, den Schneefall als Katastrophe zu
    > bezeichnen. Jeder hier ist entspannt, auch Feuerwehr und THW haben kaum
    > mehr als ordentlich Muskelkater vom Schneeschippen. Selbst die
    > Eingeschlossenen werden perfekt versorgt, weil außenrum die Versorgung
    > völlig reibungslos läuft. Also immer schön den Balle flach halten...


    Naja, hier gab es vermehrt Unfälle mit LKWs, einige Orte haben keine Müllabfuhr mehr, und ja es ist mehr Schnee dagewesen wie die letzten 20 Jahre. Mehr Tot ein der Zeitung.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Berlin
  2. Deloitte, Leipzig
  3. Universitätsklinikum Würzburg - Servicezentrum Medizin-Informatik, Würzburg
  4. Innovabee GmbH, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis
  2. 59,90€ (Bestpreis)
  3. (u. a. MSI GeForce RTX 3060 GAMING X 12G für 709€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de