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  5. › Hohe Auflösung: Sharp plant Minidisplays…

Sinn?

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  1. Sinn?

    Autor: Replay 07.05.14 - 10:35

    Kann mir jemand plausibel den Sinn von 4k auf so kleinen Bildschirmen erklären?

    Ich sehe da nur Nachteile.

    - Energieverbrauch (GPU und Bildschirm)
    - Datenmenge
    - kein Vorteil ggü. sog. Retina-Bildschirmen
    - teuer

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  2. Re: Sinn?

    Autor: david_rieger 07.05.14 - 10:46

    Je geringer der Abstand des Displays zum Auge, desto eher kann es einzelne Pixel unterscheiden - ergo: mehr Pixel pro qcm. Daten-/VR-Brillen werden davon sicherlich profitieren, ob dann 8k oder 16k noch genauso sinnvoll sein werden sei jetzt mal dahingestellt.
    Und wenn die Dinger irgendwann genauso preiswert herzustellen sind wie "normale" Displays heute und auch effizienzmäßig aufholen, spricht einfach nichts mehr dagegen, sie zu verwenden. Bis dahin haben sich auch die GPUs und alles andere drumherum entsprechend weiterentwickelt.

  3. Re: Sinn?

    Autor: olleIcke 07.05.14 - 10:52

    Oh Bitte!! Hör mir uff mit Regina-Bildschirme!
    Niemand weiß was das bedeuten soll und offensichtlich sind die Daten auch schon wieder überholt.

    Das golem-Forum kann BBCode!

  4. Re: Sinn?

    Autor: Replay 07.05.14 - 10:56

    Bei solchen Brillen oder elektronischen Suchern sind die Bildschirme winzig, entsprechend gering ist der Stromverbrauch. Dennoch dürften derartige Bildschirme mit 2k (also Full HD) das Auge in der Auflösung schon überfordern.

    Es geht mir um Handys und Tabletts. Da halte ich 4k für völlig sinnbefreit. Und selbst wenn GPUs wesentlich sparsamer werden, würde ein heutiger Bildschirm, auf dem auch keine Pixel mehr zu erkennen sind, nebst passender GPU die Batterielaufzeit heftig verlängern. Wenn die für 4k passenden GPS auf den Energiebedarf heutiger 2k-GPUs gesunken sind, sind die aktuellen GPUs noch sparsamer.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  5. Re: Sinn?

    Autor: david_rieger 07.05.14 - 11:02

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht mir um Handys und Tabletts. Da halte ich 4k für völlig sinnbefreit.

    Ganz recht. Das Gemecker, wenn ein Smartphone heute kein FullHD mitbringt, nervt. Mein Telefon hat qHD, mir reicht das völlig.

  6. Re: Sinn?

    Autor: Auf 'ne Cola 07.05.14 - 12:01

    In 10 Jahren wird man sich über 700ppi beschweren.

  7. Weil das Auge das kann.

    Autor: FaLLoC 07.05.14 - 12:15

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann mir jemand plausibel den Sinn von 4k auf so kleinen Bildschirmen
    > erklären?

    Das durchschnittliche menschliche Auge löst ca. eine Bogenminute auf (Wikipedia). Auf üblichen Mobiltelefonabstand (25-35cm) entspricht das ca 500 dpi. Überdurchschnittliche Augen (also die Augen der meisten Menschen unter 20) dürften sogar noch größere Pixeldichten auflösen, durchaus bis in den Bereich von 600 dpi hinein.

    Daher sind 600 dpi-Displays durchaus noch sinnvoll. Und aus dem gleichen Grund hat der Standarddrucker seit 20 Jahren eine Auflösung von 600 dpi.

    Dass du glaubst, bereits auf deinem 300-dpi-Display keine Pixel mehr zu erkennen, liegt an schmutzigen Tricks wie Antialiasing und Schriftglättung. Klar sieht man da wegen des graduellen Kontrastabfalls keine einzelnen Pixel mehr. Dafür ist das Bild/die Schrift unscharf.

    Und dass du das Bild deines retina-Displays für knackig-scharf hältst, liegt lediglich daran, dass man das gerne mit den unterirdisch schlechten 90 dpi von aktuellen Monitoren vergleicht. Dein retina-Display dürfte aber zumindest bei Text jeden Vergleich mit einem oridinären Ausdruck verlieren. Auf einem Ausdruck kann ich selbst auf schlechtem Papier ohne Weiteres 3-Punkte Schrift lesen. Auf meinem 260-dpi IPad nicht.

    --
    FaLLoC

  8. Re: Weil das Auge das kann.

    Autor: Auf 'ne Cola 07.05.14 - 12:20

    +1

  9. Re: Weil das Auge das kann.

    Autor: MikeMan 07.05.14 - 12:20

    FaLLoC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Replay schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann mir jemand plausibel den Sinn von 4k auf so kleinen Bildschirmen
    > > erklären?
    >
    > Daher sind 600 dpi-Displays durchaus noch sinnvoll. Und aus dem gleichen
    > Grund hat der Standarddrucker seit 20 Jahren eine Auflösung von 600 dpi.
    >
    Ich stimme voll zu. Und trotzdem sieht ein Offsetdruck (~2.400 dpi) nochmal besser aus. Auch wenn man natürlich auch bei 600 dpi keine einzelnen Punkte mehr erkennt. Es geht also nicht nur darum, ob ich Pixel erkennen kann, sondern um die Gesamtwahrnehmung. Und da ist 600 dpi sicherlich notwendig, vielleicht aber noch gar nicht das Ende der Fahnenstange.

  10. Re: Weil das Auge das kann.

    Autor: Replay 07.05.14 - 13:15

    Druck und Bildschirm sind zwei paar Stiefel und eignen sich bei der aktuellen Bildschirmtechnik nicht zum Vergleich.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  11. Re: Weil das Auge das kann.

    Autor: krolik 07.05.14 - 13:26

    Das ist Unfug. Beim Offsetdruck gibt es keine Pixel und somit keine Aufloesung. Das ist (in der Praxis) ein Flachdruckverfahren, bei dem von der Druckplatte auf ein Gummituch Farbe uebertragen und dann auf Papier oder andere Traeger gepresst wird.

    Das war einer "Aufloesung" nahe kommt, ist die Rasterung bei der Aufbereitung von Halbtoenen. Ein Druck in den Grundfarben oder bei einer hinreichend hohen Anzahlt von Druckwerken hat keine klassische "Aufloesung" in DPI.

  12. Re: Sinn?

    Autor: Mynotower 07.05.14 - 13:51

    Auf 'ne Cola schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In 10 Jahren wird man sich über 700ppi beschweren.

    Ich glaube eher, dieser Hype wird genauso nachlassen wie vor Jahren die Jagd nach immer höheren Frequenzen/Bitraten im Audio-Bereich. Ein paar Enthusiasten werden immer nach dem technisch Besten verlangen, allen anderen wird es schnurz sein, solange alles normal erkennbar ist.
    Vielleicht aber auch nicht - der Megapixel-Hype bei Digitalkameras ist seit Jahren ungebrochen, trotz aller Probleme mit dem Pixelrauschen.
    Ein neues Feature könnte die Aufmerksamkeit verlagern, z.B. dynamische 3D-Displays mit Relief-Effekt.

    Manchmal reagieren Leute aber auch unerwartet, wie z.B. bei den "zu guten" Bildern der HFR-Kinofilme (wobei diese Meinung m.E. wesentlich durch die Medien bestimmt wurde).

  13. Beweis durch Behauptung?

    Autor: FaLLoC 07.05.14 - 16:57

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Druck und Bildschirm sind zwei paar Stiefel und eignen sich bei der
    > aktuellen Bildschirmtechnik nicht zum Vergleich.

    Kläre mich auf.
    Wo kommt es beispielsweise bei der Darstellung von schwarzem Text auf weißem Hintergrund (ein nicht gerade seltener Anwendungsfall) zu relevanten Unterschieden zwischen Bildschirm und Druck?

    Ändert sich das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges bei der Betrachtung von Bildschirmen plötzlich gegenüber einer Betrachtung eines Ausdrucks auf die Hälfte?

    Außerdem habe ich es ausprobiert. Ich kann bei meinem 24" 1920x1200 Monitor (95 dpi) bei einem Abstand von 1,5 m den Unterschied zwischen Text in voller Bildschirmauflösung und in halber Bildschirmauflösung sehen. Das entspricht bei einem Handyabstand von 25 cm einer Auflösung von 600 bzw 300 dpi. Und meine Augen sind alt. Sehr alt.

    --
    FaLLoC

  14. Re: Beweis durch Behauptung?

    Autor: Replay 07.05.14 - 17:34

    https://forum.golem.de/kommentare/handy/hohe-aufloesung-sharp-plant-minidisplays-mit-4k/sinn/82276,3726535,3726881,read.html#msg-3726881

    > Ändert sich das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges bei der
    > Betrachtung von Bildschirmen plötzlich gegenüber einer Betrachtung eines
    > Ausdrucks auf die Hälfte?

    Jein. Je heller, desto besser wird gesehen, desto besser die wahrnehmbare Auflösung. Bildschirme leuchten, Papier nicht, additive Farbmischung, subtrahive Farbmischung, Druckraster, Pixelraster oder keine Pixel und doch Pixel, rauhe Oberfläche, glatte Oberfläche, entspiegelt, Glanzpapier, etc.

    Hinzu kommt, daß LCDs einen Abstand zwischen den Pixeln haben, währendDruckohnediesenAbstand daherkommt ;-)

    Vergleichbar sind, wenn überhaupt, z. B. eInk-Bildschirme und Drucke. Aber nicht LCD und Druck. Auf einem eInk mit 300 dpi kann man 3-Punkt-Schrift lesen. Garantiert.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  15. Re: Beweis durch Behauptung?

    Autor: FaLLoC 07.05.14 - 18:26

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Dein Link passt hier nicht.

    600 dpi Laserdrucker sind keine Offsetdrucker

    > Vergleichbar sind, wenn überhaupt, z. B. eInk-Bildschirme und Drucke. Aber
    > nicht LCD und Druck. Auf einem eInk mit 300 dpi kann man 3-Punkt-Schrift
    > lesen. Garantiert.

    Werde ich heute abend testen.

    Das erklärt aber immer noch nicht, warum ich auf einem LCD-Bildschirm einen deutlichen Unterschied zwischen zwei Auflösungen sehe, die bei einem Händie 600 dpi und 300 dpi entsprechen würden.

    --
    FaLLoC



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.14 18:27 durch FaLLoC.

  16. Re: Beweis durch Behauptung?

    Autor: Replay 07.05.14 - 19:24

    Laserdrucker (s/w) sind nur mit einem eInk vergleichbar, nicht mit einem LCD. Die Gründe nannte ich.

    Du hast ein Gerät mit 300 DPI eInk-Bildschirm? Was ist das für ein Ding?

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  17. Re: Beweis durch Behauptung?

    Autor: FaLLoC 07.05.14 - 21:22

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laserdrucker (s/w) sind nur mit einem eInk vergleichbar, nicht mit einem
    > LCD. Die Gründe nannte ich.

    Hier ging es darum, ob 600dpi displays in Händies sinnvoll sind.
    Ich hatte zwei argumente für "ja":

    1) die bisherigen Retinadisplays sind immer noch schlechter als ein simpler Papierausdruck

    2) Auf meinem Monitor erkenne ich bei einem Abstand von 1,5m (übrigens sogar bei 2m) einen deutlichen Unterschied zwischen 95 dpi Schrift und 48 dpi Schrift, was bei einem 25 cm Abstand (wie er bei Händies nicht unüblich ist) einer 600 dpi Schrift bzw. einer 300 dpi Schrift entspricht.

    > Du hast ein Gerät mit 300 DPI eInk-Bildschirm? Was ist das für ein Ding?

    Ich habe nen Kobo Aura HD mit 265 dpi. Den mit ner 3,5 Schrift auf nen Abstand von 35 cm müsste ziemlich genau einem 300 dpi reader mit 3 Schrift auf 30 cm Abstand entsprechen.

    --
    FaLLoC

  18. Re: Beweis durch Behauptung?

    Autor: Anonymer Nutzer 08.05.14 - 07:09

    Auflösung ist gleich Pixel pro Maßeinheit.

    Das ist der einzige Satz der bei diesem Thema auf seine physikalischen Wechselwirkungen geprüft werden muss.
    Und wenn das Auge ebenfalls eine feste Größe als Auflösung hat,bleibt die Maßeinheit (der Fokus,das worauf das Auge scharf stellt)trotzdem variabel.
    Und die Auflösung ist natürlich je nach Sehvermögen ebenfalls variabel.

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