Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › iFixit-Rückzug: Samsung taucht tief in…
  6. Thema

Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Balion 26.04.19 - 15:51

    Bist du wenigstens Konsequent und verweigerst in der Folge auch alle Geräte mit Samsungkomponenten? Ansonsten unterstützt du sie so oder so und es ihnen egal.

  2. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Hotohori 26.04.19 - 16:04

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Samsung schickt Geräte an Presse Vertreter, ein solcher leitet sein Gerät
    > unerlaubt an iFixit weiter. Soll Samsung happy darüber sein oder einfach
    > darüber hinweg sehen, nur damit Leute wie du happy sind?
    >
    > Nein, Samsung hätte Schadensbegrenzung betreiben sollen, ein Statement a la
    > "Sorry, da haben wir wohl was übersehen, da müssen wir wohl nochmal ans
    > Reißbrett" rausgeben sollen und dann hart an der Beseitigung der Probleme
    > arbeiten sollen, statt die Überbringer der schlechten Botschaft zu
    > torpedieren und den Eindruck zu erwecken, man übe Zensur auf unliebsame
    > Kritik aus.

    Diese Kritik hätte gar nicht existieren dürfen, weil iFixit niemals ein Gerät hätten haben dürfen.

    Und hätte Samsung einfach still zusehen sollen und nicht reagieren sollen? Das hätte iFixit und der anderen Unternehmen quasi nur gezeigt, dass auch Samsung die eigenen aufgesetzten Verträge nicht ernst nimmt und damit hätte sie sich noch viel mehr ins Bein geschossen.

    Es ist absolut wichtig, dass Verträge eingehalten werden, ansonsten würde das absolut Chaos auf diesem Planeten herrschen.

    > >Im Artikel steht zudem, dass iFixit selbst nicht gezwungen wurde den
    > Artikel offline zu nehmen, haben sie also selbst entschieden. Und das
    > dieser Presse Vertreter von Samsung einen auf den Deckel bekam, nur
    > logisch.
    >
    > Die haben Druck auf den Partner von iFixit ausgeübt, und die haben sich
    > dazu entschieden vor Samsung einzuknicken, um ihren langjährigen Partner
    > nicht zu schädigen. Und das mag vielleicht juristisch legal, aber alles
    > andere als "logisch" oder strategisch klug gewesen sein.

    Doch, war es. Das war genau das was Samsung dank Vertrag tun konnte und die Suppe haben sich iFixit und Partner selbst eingebrockt.

    > >Und das das Ganze nicht mit rechten Dingen zuging sieht man daran, dass
    > iFixit seine Hardware Quelle nämlich auch nicht nennen will. Wäre alles ok,
    > gäbe es kaum ein Problem damit die Quelle beim Namen zu nennen.
    >
    > Aus der Sicht von iFixit ist alles mit rechten Dingen zugegangen, die
    > hätten rechtlich nicht belangt werden können. Der Partner hat aber offenbar
    > gegen eine Vereinbahrung verstoßen und dem wollte iFixit keinen Schaden
    > zufügen. Ändert aber nichts daran, dass sich Samsung hier PR technisch ins
    > eigene Bein geschossen und ein ziemlich mieses Bild abgegeben hat.

    Nicht für mich, für mich hat Samsung hier klar gezeigt, dass man gegen ihre Verträge nicht einfach so verstoßen kann und das ist wichtig. Das dabei nun dieser Bericht von iFixit offline gehen musste ist lediglich ein Kollateralschaden für iFixit.

    Das daraus jetzt so eine große Sache gemacht wird, das ist das lächerliche an dem Ganzen. Für manche Leute scheint Meinungsfreiheit wirklich über absolut allem zu stehen.

    Davon ab hat Samsung schon mit der Reaktion den Verkaufsstart abzusagen klar und deutlich gesagt, dass sie an dem Gerät noch arbeiten müssen und sie die Probleme untersuchen müssen. Es ist also nicht so als hätte Samsung hier etwas totschweigen wollen. Das es Probleme mit dem Gerät gibt kann man überall im Internet nachlesen, genauso wie das Samsung das Ganze untersucht hat und sich entschlossen hat den Verkaufsstart deswegen abzusagen.

    Von daher verstehe ich nicht wieso hier so derart Wind gegen Samsung gemacht wird. Auch der Golem Artikel gefällt mir nicht, da er nicht wirklich neutral ist sondern zu sehr Meinungsmache betreibt.

  3. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 26.04.19 - 16:39

    >Diese Kritik hätte gar nicht existieren dürfen, weil iFixit niemals ein Gerät hätten haben dürfen.

    Oh man. Mit dieser Einstellung wären niemals irgendwelche Skandale, Misstände oder Intrigen aufgedeckt worden - Kritik darf und *muss* immer dann existieren, wenn sie gerechtfertigt ist, egal was der kritisierte unternimmt um diese Kritik zu verhindern.

    >Und hätte Samsung einfach still zusehen sollen und nicht reagieren sollen? Das hätte iFixit und der anderen Unternehmen quasi nur gezeigt, dass auch Samsung die eigenen aufgesetzten Verträge nicht ernst nimmt und damit hätte sie sich noch viel mehr ins Bein geschossen.

    Das meinst Du nicht wirklich Ernst, oder?

    >Es ist absolut wichtig, dass Verträge eingehalten werden, ansonsten würde das absolut Chaos auf diesem Planeten herrschen.

    Du bist aber ganz schön naiv. Lass mich raten, in Politik und Wirtschaft hast Du nicht gerade viele "first hand" Erfahrungen sammeln können, oder? Verträge werden im "harten Business" nur solange eingehalten, wie der durch einen Vertragsbruch entstehende Schaden größer ist als der Vorteil, den man daraus ziehen kann. Klingt unschön, war aber schon immer so.

    >Doch, war es. Das war genau das was Samsung dank Vertrag tun konnte und die Suppe haben sich iFixit und Partner selbst eingebrockt.

    Haben sie. Das macht das Verhalten von Samsung aber keinen Deut besser...

    >Nicht für mich, für mich hat Samsung hier klar gezeigt, dass man gegen ihre Verträge nicht einfach so verstoßen kann und das ist wichtig. Das dabei nun dieser Bericht von iFixit offline gehen musste ist lediglich ein Kollateralschaden für iFixit.

    Na, dann kauf weiter brav Geräte für 2000¤, die dann nach wenigen Tagen auseinanderfallen. Wenn Du in einer Welt leben willst, in der Dir jedes Unternehmen jeden unausgereiften Schrott andrehen kann, und jeder Politiker sich alles leisten darf, weil kritische Berichterstattung einfach durch findige Anwälte unterbunden wird - bitte, ich möchte dann doch lieber in einer Welt leben, in der Whistleblower und kritische Journalisten kleinere Vertragsbrüche begehen um die Wahrheit ans Licht zu bringen...

    >Das daraus jetzt so eine große Sache gemacht wird, das ist das lächerliche an dem Ganzen. Für manche Leute scheint Meinungsfreiheit wirklich über absolut allem zu stehen.

    Die "große Sache" ist Samsungs unverschämt fahrlässiges Verhalten dem Endkunden gegenüber, und der nachfolgende Versuch, dieses Verhalten auch noch zu vertuschen.

    >Davon ab hat Samsung schon mit der Reaktion den Verkaufsstart abzusagen klar und deutlich gesagt, dass sie an dem Gerät noch arbeiten müssen und sie die Probleme untersuchen müssen. Es ist also nicht so als hätte Samsung hier etwas totschweigen wollen. Das es Probleme mit dem Gerät gibt kann man überall im Internet nachlesen, genauso wie das Samsung das Ganze untersucht hat und sich entschlossen hat den Verkaufsstart deswegen abzusagen.

    Ohne die kritische Berichterstattung von iFixit und anderen Journalisten (die Du ja vehement ablehnst), hätte Samsung das Produkt so unreif wie es ist auf den Markt geschmissen - der Releasetermin stand ja schon fest.

    >Von daher verstehe ich nicht wieso hier so derart Wind gegen Samsung gemacht wird. Auch der Golem Artikel gefällt mir nicht, da er nicht wirklich neutral ist sondern zu sehr Meinungsmache betreibt.

    Oh man, und ich dachte, Apple-Fanboys wären schlimm und im Stockholm Syndrom gefangen...

  4. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Shoopi 26.04.19 - 16:42

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zu welchem einwandfreien Smartphonehersteller wechselst du jetzt?


    Den Millionen anderen, da nahezu alle die selbe Software raufspielen die nach 2 Jahren ohnehin nicht mehr richtig nutzbar ist? Wer nicht zu Apple will hat mehr als genug Auswahl. Alles andere ist dank dem Herstellungsprozessen ohnehin nur noch auf dem Level "Xbox vs PS4". Völlig irrelevant, beides kann was gefordert wird. Das selbe auch mit Smartphones.

  5. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: unbuntu 26.04.19 - 18:34

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh man. Mit dieser Einstellung wären niemals irgendwelche Skandale,
    > Misstände oder Intrigen aufgedeckt worden - Kritik darf und *muss* immer
    > dann existieren, wenn sie gerechtfertigt ist, egal was der kritisierte
    > unternimmt um diese Kritik zu verhindern.

    Das waren aber Testgeräte und da will man halt nicht, dass jeder Beliebige schon sein Fazit schreiben darf, gerade weil viele dann denken, dass es um das finale Gerät gehen würde.

    Was würde mir ein Reparaturbericht von nem nicht finalen Gerät überhaupt bringen?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  6. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 26.04.19 - 18:46

    >Das waren aber Testgeräte und da will man halt nicht, dass jeder Beliebige schon sein Fazit schreiben darf, gerade weil viele dann denken, dass es um das finale Gerät gehen würde.

    Es *ging* aber zu dem Zeitpunkt, bevor Samsung den Release verschoben hat um finaleGeräte. Das waren keine Vorab-Betaversionen, sondern exakt die Geräte, die am 4. Mai über den Ladentisch gehen sollten.

    >Was würde mir ein Reparaturbericht von nem nicht finalen Gerät überhaupt bringen?

    Darum geht es hier doch gar nicht. Und selbst jetzt, wo Samsung den Release verschoben hat, ist es immer noch wichtig, den Grund für den Mangel zu kennen, denn nur so kann man prüfen, ob Samsung ihn bei der Überarbeitung auch wirklich wirksam beseitigt hat.

  7. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: nixidee 27.04.19 - 11:05

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es *ging* aber zu dem Zeitpunkt, bevor Samsung den Release verschoben hat
    > um finaleGeräte. Das waren keine Vorab-Betaversionen, sondern exakt die
    > Geräte, die am 4. Mai über den Ladentisch gehen sollten.
    Schon an deiner Formulierung, hätte dir dein Fehler auffallen müssen. Übrigens woher weißt du das? Gab es jetzt schon einen Bericht wer das Gerät weiter gegeben hat und um welche Version es sich ggf. gehandelt hat? So oder so, es war kein Verkaufsgerät.

    > Darum geht es hier doch gar nicht. Und selbst jetzt, wo Samsung den Release
    > verschoben hat, ist es immer noch wichtig, den Grund für den Mangel zu
    > kennen, denn nur so kann man prüfen, ob Samsung ihn bei der Überarbeitung
    > auch wirklich wirksam beseitigt hat.
    Nein darum ging es iFixit nicht. Die wollen ihr Zeug verkaufen. Ich denke Samsung wird da wenig Probleme machen, wenn die ein wirklich finales Gerät auseinander nehmen und wie üblich nach Release einen Teardown machen. Immerhin weiß Samsung jetzt, welchem Partner man nicht vertrauen kann und könnte den ggf. in Regress nehmen. Da kann man sicher ein paar Verluste kompensieren.

  8. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: gamesartDE 27.04.19 - 11:15

    Trollversteher scheint selber ein Troll zu sein.
    Anders kann ich mir nicht erklären wie man Samsung Vertuschung vorwerfen kann, die überhaupt nicht von ifixit gefordert haben den Test aus dem Netz zu nehmen.

    Ifixit ist genauso gewinnorientiert wie Samsung, die verkaufen Werkzeug für Reparaturen an Elektrogeräten, machen zusätzlich noch Test beim auseinandernehmen von Geräten und vergeben dabei Noten. Prinzipiell kommt es ifixit also sehr zugute, dass ein Pressevertreter ihnen unerlaubter Weise vorab ein Gerät überlassen hat, somit steigt die Klickzahl auf der Webseite und damit auch auf geschaltene Werbung...

    Das Samsung "nur" auf den Pressevertreter zugegangen ist und nur diesen zur Rechenschaft ziehen will, zeigt eigentlich deren Fairness und keinerlei Vertuschung!

    Ifixit hätte auch einfach noch 14 Tage warten können, sich ein Gerät offiziell erwerben und wegen mit den selben Test mit gleichem Ergebnis bringen können. Für Samsung wäre es das nächste GalaxyGate geworden. In meinen Augen haben sie also alles richtig gemacht. Bemusterter Partner abgemahnt wegen vertragsbrüchigkeit und den Release aufgrund der vorher schon auftauchenden Problematik verschoben.

  9. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 27.04.19 - 11:38

    >Schon an deiner Formulierung, hätte dir dein Fehler auffallen müssen. Übrigens woher weißt du das? Gab es jetzt schon einen Bericht wer das Gerät weiter gegeben hat und um welche Version es sich ggf. gehandelt hat? So oder so, es war kein Verkaufsgerät.

    Es war ein Gerät aus der ersten Produktionscharge - und einige der Testgeräte (die exakt die gleichen Probleme aufwiesen) stammten aus der ersten Auslieferung der T-Mobile Retailversion. Was ja auch Sinn ergibt, schließlich sollte das Gerät Ende April (also in etwa einer Woche) in den USA in den Verkauf gehen. Warum sollte Samsung dann unfertige Prototypen an die Presse senden, wenn die Produktion schon längst angelaufen ist? Und wieso haben sie dann den Release auf unbestimmte Zeit verschoben, wenn doch die Problematik nur Vorab Betaversionen betrifft und nicht die fertige Retailversion?

    >Nein darum ging es iFixit nicht. Die wollen ihr Zeug verkaufen.

    Was will iFixit denn damit für "Zeug verkaufen"? - der einzige, der hier unausgereiftes "Zeug" (im wahrsten Sinne des Wortes) verkaufen wollte, war Samsung. Da verhindert ein mächtiger, multinationaler Milliardenkonzern Kritik an seinem unfertigen Gerät, und engagierte Samsung-Freunde erklären daraufhin eine kleine Reparatur-Website, die es wagt, einen kritischen Artikel zu veröffentlichen zum gierigen Kapitalisten, der aus reiner Gier handelt? Sag mal, wie verblendet kann man eigentlich sein?

    >Ich denke Samsung wird da wenig Probleme machen, wenn die ein wirklich finales Gerät auseinander nehmen und wie üblich nach Release einen Teardown machen.

    Die *haben* ein wirklich finales Gerät aus der ersten Produktionscharge auseinander genommen. Was glaubst Du eigentlich, wie das in der Produktentwicklung von Massenmarktprodukten läuft? Dass da die Ingenieure bis zum letzten Tag am Design herumfriggeln um dann nachts um zwölf die Produktionsmaschinen anzuwerfen? Das finale Design ist schon Wochen vor dem geplanten Release Tag fertig, gefeilt wird dann ggf. nur noch an Treibern und Software.

    Und Samsung wird nur *deswegen* dann keine Probleme machen, weil sie dann überhaupt keine juristische Handhabe mehr haben um Druck auszuüben.

    >Immerhin weiß Samsung jetzt, welchem Partner man nicht vertrauen kann und könnte den ggf. in Regress nehmen. Da kann man sicher ein paar Verluste kompensieren.

    LOL. Den Imageverlust den sie sich damit eingehandelt haben wird ein kleiner Tester selbst dann nicht kompensieren können, wenn er bis zu seinem Lebensende all sein Einkommen an Samsung abtreten muss. Und immerhin weiß der mündige Kunde (nicht Fanboy) jetzt, dass man einem Konzern wie Samsung bei neuen Technologien nicht vertrauen kann, und zum Betatester unausgereifter Hardware wird für die man auch noch Unsummen an Kohle hinblättern darf.

  10. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 27.04.19 - 11:43

    >Trollversteher scheint selber ein Troll zu sein.
    >Anders kann ich mir nicht erklären wie man Samsung Vertuschung vorwerfen kann, die >überhaupt nicht von ifixit gefordert haben den Test aus dem Netz zu nehmen.

    Nein, als Fanboy mit Stockholm-Syndrom kann man sich rationale Argumentation nicht erklären, wenn es um den heiß geliebten Konzern geht...

    >Ifixit ist genauso gewinnorientiert wie Samsung, die verkaufen Werkzeug für Reparaturen an Elektrogeräten, machen zusätzlich noch Test beim auseinandernehmen von Geräten und vergeben dabei Noten. Prinzipiell kommt es ifixit also sehr zugute, dass ein Pressevertreter ihnen unerlaubter Weise vorab ein Gerät überlassen hat, somit steigt die Klickzahl auf der Webseite und damit auch auf geschaltene Werbung...

    Das hat doch niemand bestritten. Aber mir ist jemand, der Sollbruchstellen und Designfehler bei Geräten aufdeckt und damit sein Geld verdient lieber, als ein Konzern der um einen Marktvorteil zu erlangen auf seine Kunden schei*t und sauteure unausgereifte Hardware verfrüht auf den Markt wirft, und dann auch noch versucht seine Fehler zu vertuschen indem er Druck auf die Berichterstattung ausübt.

    >Das Samsung "nur" auf den Pressevertreter zugegangen ist und nur diesen zur Rechenschaft ziehen will, zeigt eigentlich deren Fairness und keinerlei Vertuschung!

    >Ifixit hätte auch einfach noch 14 Tage warten können, sich ein Gerät offiziell erwerben und wegen mit den selben Test mit gleichem Ergebnis bringen können. Für Samsung wäre es das nächste GalaxyGate geworden. In meinen Augen haben sie also alles richtig gemacht. Bemusterter Partner abgemahnt wegen vertragsbrüchigkeit und den Release aufgrund der vorher schon auftauchenden Problematik verschoben.

    Oh Gott, und ich dachte schon, ich hätte mit Apple Fanboys schon den Gipfel an Nibelungentreue gegenüber einem Konzern kennen gelernt, aber man lernt nie aus und es gibt immer jemanden, der den vermeintlichen Gipfel noch toppt...

  11. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: gamesartDE 27.04.19 - 11:52

    Nochmal langsam für dich zum mitlesen:

    Samsung hat KEINEN DRUCK auf die Berichterstatter ausgeübt. Was willst du daran nicht verstehen?

    Sie sind an ihren eigenen Vertragspartner gegangen, der das Gerät unerlaubt weitergeben hat. Dieser hat dann ifixit bebettelt weil er Repressalien befürchtet hat.

    Wie kann man bei dieser Sachlage ständig Samsung Vertuschung unterstellen?!

    Und ebenfalls nochmal: Die haben nichts aufgedeckt, die Bruchstelle und/oder Designfehler war bereits vorher bekannt, sie haben nur erklärt wie man es in einer anderen Bauweise hätte verhindern können. Ein Tester ist ja schließlich kein Experte im Bau solcher Geräte, der bewertet den Umgang und das Handling damit. Die haben es also einfach nur aus einer fachlicheren Richtung betrachtet, was aber kein Aufdecken war.

    Übrigens ständig allen Verblendung und Fanboy-ismus vorzuwerfen wenn man der verblendetste hier im Forum ist, muss man erst Mal schaffen ;).

  12. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 27.04.19 - 11:59

    >Samsung hat KEINEN DRUCK auf die Berichterstatter ausgeübt. Was willst du daran nicht verstehen?

    Doch, haben sie.

    >Sie sind an ihren eigenen Vertragspartner gegangen, der das Gerät unerlaubt weitergeben hat. >Dieser hat dann ifixit bebettelt weil er Repressalien befürchtet hat.

    Äh, also jemanden Repressalien anzudrohen, wenn er seinen Partner nicht zum schweigen bringt nennst Du "keinen Druck ausüben"? Wo bist Du tätig - im Schutzgeldgeschäft?

    >Wie kann man bei dieser Sachlage ständig Samsung Vertuschung unterstellen?!

    Ganz einfach, mit gesundem, nicht von fandom verblendetem Menschenverstand. So sieht es ja auch die breite Mehrheit, wenn man sich die weltweite Reaktion in Medien und Foren dazu anschaut.

    >Und ebenfalls nochmal: Die haben nichts aufgedeckt, die Bruchstelle und/oder Designfehler war bereits vorher bekannt, sie haben nur erklärt wie man es in einer anderen Bauweise hätte verhindern können. Ein Tester ist ja schließlich kein Experte im Bau solcher Geräte, der bewertet den Umgang und das Handling damit. Die haben es also einfach nur aus einer fachlicheren Richtung betrachtet, was aber kein Aufdecken war.

    Nochmal: Die haben den konkreten Grund dafür gefunden, was kein gutes Licht auf Samsungs QA wirft (die ja noch im Vorfeld mit ihrem Testverfahren geprahlt haben).

    >Übrigens ständig allen Verblendung und Fanboy-ismus vorzuwerfen wenn man der verblendetste hier im Forum ist, muss man erst Mal schaffen ;).

    Oh, da bin ich bei weitem nicht der einzige, bis auf die Handvoll extrem engagierter Fanboys die hier meinen, sie müssten einen Multimilliardenkonzern verteidigen, haben sich schon mehrere über das engagierte Fanboy-Auftreten hier gewundert - die haben es allerdings dabei belassen, ich hingegen hab gerade genug Zeit zum totschlagen um die Diskussionen auch weiter zu führen ;-)

  13. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Bluejanis 27.04.19 - 12:49

    Hätte Samsung den Termin auch verschoben, wenn IFixit die Fehlerursache nicht gefunden hätte?
    Wenn sie den Termin nur wegen Ifixit verschoben haben, dann haben sie dadurch deutlich größere Schäden verhindert als den aktuellen Imageverlust.

    Ob man da jetzt Ifixit oder deren Partner als Messenger schuldig am Imageverlust sehen sollte oder nicht, ist gar nicht so wichtig. Das eigentliche Problem sind die Geräte selbst.

    Und auch wenn Samsung "richtig" gehandelt hat (im Sinne vo legal), haben sie einen Imageschaden davon getragen. Hätte es also möglicherweise noch bessere Handlungsmöglichkeiten mit weniger Imageschaden gegeben?

  14. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 27.04.19 - 13:15

    >Hätte Samsung den Termin auch verschoben, wenn IFixit die Fehlerursache nicht gefunden hätte? Wenn sie den Termin nur wegen Ifixit verschoben haben, dann haben sie dadurch deutlich größere Schäden verhindert als den aktuellen Imageverlust.

    Afaik haben sie den Termin bereits vor dem iFixit Artikel verschoben, da ja auch andere Journalisten und Tester über defekte Displays berichtet haben (die konnten eben nur nicht den konkreten Grund dafür nennen).

    >Ob man da jetzt Ifixit oder deren Partner als Messenger schuldig am Imageverlust sehen sollte oder nicht, ist gar nicht so wichtig. Das eigentliche Problem sind die Geräte selbst.

    Richtig. Und ich sage ja nur, durch diesen Vertuschungsversuch, oder wie auch immer man das nennen mag, haben sie den Imageverlust nur noch verschlimmert - daher weisen ja auch viele Artikel jetzt auf den "Streisand Effekt" hin.

    >Und auch wenn Samsung "richtig" gehandelt hat (im Sinne vo legal), haben sie einen Imageschaden davon getragen. Hätte es also möglicherweise noch bessere Handlungsmöglichkeiten mit weniger Imageschaden gegeben?

    Genau das meine ich ja. Der Imageschaden war zwar bereits da, wurde imho durch diese Aktion mit iFixit nur verschlimmert statt verbessert, denn egal aus welchen Motiven sie nun wirklich gehandelt haben, der Eindruck der Vertuschung oder des "Zensurversuchs" lässt sich nun mal nicht ganz von der Hand weisen.

  15. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: nixidee 27.04.19 - 14:11

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es war ein Gerät aus der ersten Produktionscharge - und einige der
    > Testgeräte (die exakt die gleichen Probleme aufwiesen) stammten aus der
    > ersten Auslieferung der T-Mobile Retailversion. Was ja auch Sinn ergibt,
    > schließlich sollte das Gerät Ende April (also in etwa einer Woche) in den
    > USA in den Verkauf gehen. Warum sollte Samsung dann unfertige Prototypen an
    > die Presse senden, wenn die Produktion schon längst angelaufen ist? Und
    > wieso haben sie dann den Release auf unbestimmte Zeit verschoben, wenn doch
    > die Problematik nur Vorab Betaversionen betrifft und nicht die fertige
    > Retailversion?
    Da der Start völlig unabhängig von iFixits Bericht verschoben wurde, ist und bleibt es kein Verkaufsgerät. Wie man nachbessert ist und bleibt Samsungs Ding.

    > Was will iFixit denn damit für "Zeug verkaufen"? - der einzige, der hier
    > unausgereiftes "Zeug" (im wahrsten Sinne des Wortes) verkaufen wollte, war
    > Samsung. Da verhindert ein mächtiger, multinationaler Milliardenkonzern
    > Kritik an seinem unfertigen Gerät, und engagierte Samsung-Freunde erklären
    > daraufhin eine kleine Reparatur-Website, die es wagt, einen kritischen
    > Artikel zu veröffentlichen zum gierigen Kapitalisten, der aus reiner Gier
    > handelt? Sag mal, wie verblendet kann man eigentlich sein?
    iFixit verkauft u.a. sehr hochpreisige Werkzeuge, die fahren Millionengewinne ein. Vielleicht sollte man bei so wenig Wissen um die Materie nicht von Verblendung reden. Immerhin siehst du ein, sie hatten ein unfertiges Gerät was so nicht released werden sollte, deswegen wurde der Marktstart verschoben.

    > Die *haben* ein wirklich finales Gerät aus der ersten Produktionscharge
    > auseinander genommen. Was glaubst Du eigentlich, wie das in der
    > Produktentwicklung von Massenmarktprodukten läuft? Dass da die Ingenieure
    > bis zum letzten Tag am Design herumfriggeln um dann nachts um zwölf die
    > Produktionsmaschinen anzuwerfen? Das finale Design ist schon Wochen vor dem
    > geplanten Release Tag fertig, gefeilt wird dann ggf. nur noch an Treibern
    > und Software.
    Hard und Software wird auch noch nach Release gepflegt, wenn kurz um den Start schwerwiegende Probleme auftreten, dann wird der Start eben verschoben und ggf. nachgebessert.

    > Und Samsung wird nur *deswegen* dann keine Probleme machen, weil sie dann
    > überhaupt keine juristische Handhabe mehr haben um Druck auszuüben.
    Warum sollten sie keine Handhabe mehr haben? Betrifft vermutlich nur den ominösen Partner aber die werden gerade bei einem solchen Projekt sicher nichts dem Zufall überlassen. Frag mal Golem nach den üblichen Verträgen.

    > LOL. Den Imageverlust den sie sich damit eingehandelt haben wird ein
    > kleiner Tester selbst dann nicht kompensieren können, wenn er bis zu seinem
    > Lebensende all sein Einkommen an Samsung abtreten muss. Und immerhin weiß
    > der mündige Kunde (nicht Fanboy) jetzt, dass man einem Konzern wie Samsung
    > bei neuen Technologien nicht vertrauen kann, und zum Betatester
    > unausgereifter Hardware wird für die man auch noch Unsummen an Kohle
    > hinblättern darf.
    Es geht um den Partner, der wird schon genug Geld machen. Selbst die "Influencer" verdienen Millionen. Da nimmt man mit was man kann und setzt ein Zeichen.

    Übrigens wussten vermutlich genug Leute was das Fold Handy sein sollte. Das richtete sich nur an early adopter, da rechnet man fest damit, dass die Kunden da irgendwelche Fehlerchen akzeptieren. Schau dir mal ähnliche Produkte an. Samsung hat hier eher kleinere Fehler gemacht, man hat im Gegensatz zu genug anderen Herstellern hier auch den Marktstart abgesagt und geht das Problem an. Ich erinnere an Haufenweise sterbende RTX 2080 oder fast jeden Apple Release, da wird im Nachhinein bestenfalls getauscht.

  16. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 27.04.19 - 15:01

    >Da der Start völlig unabhängig von iFixits Bericht verschoben wurde, ist und bleibt es kein Verkaufsgerät. Wie man nachbessert ist und bleibt Samsungs Ding.

    Puh. Also zu dem Zeitpunkt, als es an die Tester ausgegeben wurde, war es das Modell, das Ende April über die Ladentheke gehen sollte, Samsung hatte vor genau dieses Modell zu verkaufen. Dass es *jetzt* nicht mehr das Verkaufsmodell sein wird, ist natürlich klar.

    >iFixit verkauft u.a. sehr hochpreisige Werkzeuge, die fahren Millionengewinne ein. Vielleicht sollte man bei so wenig Wissen um die Materie nicht von Verblendung reden.

    Vielleicht sollte man nicht leichtfertig anderen "so wenig Wissen" unterstellen, wenn einem keine validen Argumente mehr einfallen. iFixit hat einen Umsatz von ca $21 Mio im Jahr, damit bewegen sie sich im Bereich eines soliden, kleineren mittelständischen Betriebs. Samsung macht über $200 Mrd. Umsatz im Jahr, das ist das Zehntausendfache. Da fragt sich doch, wer hier im Vergleich der "kapitalistische gierige Riese" ist ...

    >Immerhin siehst du ein, sie hatten ein unfertiges Gerät was so nicht released werden sollte, deswegen wurde der Marktstart verschoben.

    Was sehe ich angleblich ein? Das Gerät sollte exakt so released werden, bis die Presse auf die Schwachstellen hingewiesen hat, die Samsungs QA offensichtlich übersehen hat. Und als das Gerät ausgegeben wurde, galt es in Samsungs Augen als "fertig" für den Verkauf, ist das so schwer zu verstehen?

    >Hard und Software wird auch noch nach Release gepflegt, wenn kurz um den Start schwerwiegende Probleme auftreten, dann wird der Start eben verschoben und ggf. nachgebessert.

    Und wenn die Probleme erst beim Kunden bzw. der Presse auftreten, weil offenbar die QA mangelhaft war, hat der Konzern ein Imageproblem.

    >Warum sollten sie keine Handhabe mehr haben? Betrifft vermutlich nur den ominösen Partner aber die werden gerade bei einem solchen Projekt sicher nichts dem Zufall überlassen. Frag mal Golem nach den üblichen Verträgen.

    Weil sie gegen iFixit generell keine Handhabe haben, die haben ja keinen Vertrag miteinander abgeschlossen, und Samsung wird iFixit nicht daran hindern können, sich ein Testexemplar aus einem beliebigen Laden zu besorgen - daher haben sie keine Handhabe.

    >Es geht um den Partner, der wird schon genug Geld machen. Selbst die "Influencer" verdienen Millionen. Da nimmt man mit was man kann und setzt ein Zeichen.

    Das glaube ich kaum, aber solange wir den "Partner" nicht kennen, können wir über seine Umsätze nur spekulieren. Aber selbst Millionen sind für einen Konzern mit $200 Mrd. Jahresumsatz nur Peanuts.

    >Übrigens wussten vermutlich genug Leute was das Fold Handy sein sollte. Das richtete sich nur an early adopter, da rechnet man fest damit, dass die Kunden da irgendwelche Fehlerchen akzeptieren. Schau dir mal ähnliche Produkte an. Samsung hat hier eher kleinere Fehler gemacht,

    Als early adopter rechnet man mit kleinen Kinderkrankheiten, aber nicht mit fundamentalen Fehlern, die ein 2000¤ Gerät innerhalb weniger Tage komplett nutzlos machen. Das war kein "kleinerer Fehler", sondern eine ziemlich große Schlappe.

    >man hat im Gegensatz zu genug anderen Herstellern hier auch den Marktstart abgesagt und geht das Problem an. Ich erinnere an Haufenweise sterbende RTX 2080 oder fast jeden Apple Release, da wird im Nachhinein bestenfalls getauscht.

    Richtig. Und wenn sich andere, gerade Apple, so etwas leisten, dann bekommen sie auch den entsprechend verdienten Shitstorm und negative Berichterstattung dafür ab. Und unverbesserliche Apple-Fanboys, die ihren Konzern in Schutz nehmen und dafür auch noch verteidigen, bekommen dafür auch den entsprechenden Gegenwind zu spüren. Allerdings ist mir nicht bekannt, dass Apple kritische Artikel über Druck auf Partner von Journalisten aus dem Netz verschwinden lässt. Und wenn dem doch so ist, dann haben sie dafür die gleichen "Watschen" verdient, wie Samsung gerade.

  17. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: thinksimple 27.04.19 - 15:46

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Da der Start völlig unabhängig von iFixits Bericht verschoben wurde, ist
    > und bleibt es kein Verkaufsgerät. Wie man nachbessert ist und bleibt
    > Samsungs Ding.
    >
    > Puh. Also zu dem Zeitpunkt, als es an die Tester ausgegeben wurde, war es
    > das Modell, das Ende April über die Ladentheke gehen sollte, Samsung hatte
    > vor genau dieses Modell zu verkaufen. Dass es *jetzt* nicht mehr das
    > Verkaufsmodell sein wird, ist natürlich klar.
    >
    > >iFixit verkauft u.a. sehr hochpreisige Werkzeuge, die fahren
    > Millionengewinne ein. Vielleicht sollte man bei so wenig Wissen um die
    > Materie nicht von Verblendung reden.
    >
    > Vielleicht sollte man nicht leichtfertig anderen "so wenig Wissen"
    > unterstellen, wenn einem keine validen Argumente mehr einfallen. iFixit hat
    > einen Umsatz von ca $21 Mio im Jahr, damit bewegen sie sich im Bereich
    > eines soliden, kleineren mittelständischen Betriebs. Samsung macht über
    > $200 Mrd. Umsatz im Jahr, das ist das Zehntausendfache. Da fragt sich doch,
    > wer hier im Vergleich der "kapitalistische gierige Riese" ist ...
    >
    > >Immerhin siehst du ein, sie hatten ein unfertiges Gerät was so nicht
    > released werden sollte, deswegen wurde der Marktstart verschoben.
    >
    > Was sehe ich angleblich ein? Das Gerät sollte exakt so released werden, bis
    > die Presse auf die Schwachstellen hingewiesen hat, die Samsungs QA
    > offensichtlich übersehen hat. Und als das Gerät ausgegeben wurde, galt es
    > in Samsungs Augen als "fertig" für den Verkauf, ist das so schwer zu
    > verstehen?
    >
    > >Hard und Software wird auch noch nach Release gepflegt, wenn kurz um den
    > Start schwerwiegende Probleme auftreten, dann wird der Start eben
    > verschoben und ggf. nachgebessert.
    >
    > Und wenn die Probleme erst beim Kunden bzw. der Presse auftreten, weil
    > offenbar die QA mangelhaft war, hat der Konzern ein Imageproblem.
    >
    > >Warum sollten sie keine Handhabe mehr haben? Betrifft vermutlich nur den
    > ominösen Partner aber die werden gerade bei einem solchen Projekt sicher
    > nichts dem Zufall überlassen. Frag mal Golem nach den üblichen Verträgen.
    >
    > Weil sie gegen iFixit generell keine Handhabe haben, die haben ja keinen
    > Vertrag miteinander abgeschlossen, und Samsung wird iFixit nicht daran
    > hindern können, sich ein Testexemplar aus einem beliebigen Laden zu
    > besorgen - daher haben sie keine Handhabe.
    >
    > >Es geht um den Partner, der wird schon genug Geld machen. Selbst die
    > "Influencer" verdienen Millionen. Da nimmt man mit was man kann und setzt
    > ein Zeichen.
    >
    > Das glaube ich kaum, aber solange wir den "Partner" nicht kennen, können
    > wir über seine Umsätze nur spekulieren. Aber selbst Millionen sind für
    > einen Konzern mit $200 Mrd. Jahresumsatz nur Peanuts.
    >
    > >Übrigens wussten vermutlich genug Leute was das Fold Handy sein sollte.
    > Das richtete sich nur an early adopter, da rechnet man fest damit, dass die
    > Kunden da irgendwelche Fehlerchen akzeptieren. Schau dir mal ähnliche
    > Produkte an. Samsung hat hier eher kleinere Fehler gemacht,
    >
    > Als early adopter rechnet man mit kleinen Kinderkrankheiten, aber nicht mit
    > fundamentalen Fehlern, die ein 2000¤ Gerät innerhalb weniger Tage komplett
    > nutzlos machen. Das war kein "kleinerer Fehler", sondern eine ziemlich
    > große Schlappe.
    >
    > >man hat im Gegensatz zu genug anderen Herstellern hier auch den Marktstart
    > abgesagt und geht das Problem an. Ich erinnere an Haufenweise sterbende RTX
    > 2080 oder fast jeden Apple Release, da wird im Nachhinein bestenfalls
    > getauscht.
    >
    > Richtig. Und wenn sich andere, gerade Apple, so etwas leisten, dann
    > bekommen sie auch den entsprechend verdienten Shitstorm und negative
    > Berichterstattung dafür ab. Und unverbesserliche Apple-Fanboys, die ihren
    > Konzern in Schutz nehmen und dafür auch noch verteidigen, bekommen dafür
    > auch den entsprechenden Gegenwind zu spüren. Allerdings ist mir nicht
    > bekannt, dass Apple kritische Artikel über Druck auf Partner von
    > Journalisten aus dem Netz verschwinden lässt. Und wenn dem doch so ist,
    > dann haben sie dafür die gleichen "Watschen" verdient, wie Samsung gerade.

    Die sorgen natürlich vorher schon dafür das er erst gar nicht erscheint. ;-)

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

  18. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 27.04.19 - 15:55

    >Die sorgen natürlich vorher schon dafür das er erst gar nicht erscheint. ;-)

    Wenn sie das tun, und das rauskommt, ist das natürlich genau so daneben wie die Aktion von Samsung...

  19. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: nixidee 27.04.19 - 17:54

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Puh. Also zu dem Zeitpunkt, als es an die Tester ausgegeben wurde, war es
    > das Modell, das Ende April über die Ladentheke gehen sollte, Samsung hatte
    > vor genau dieses Modell zu verkaufen. Dass es *jetzt* nicht mehr das
    > Verkaufsmodell sein wird, ist natürlich klar.
    Immerhin eine Erkenntnis.

    > Vielleicht sollte man nicht leichtfertig anderen "so wenig Wissen"
    > unterstellen, wenn einem keine validen Argumente mehr einfallen. iFixit hat
    > einen Umsatz von ca $21 Mio im Jahr, damit bewegen sie sich im Bereich
    > eines soliden, kleineren mittelständischen Betriebs. Samsung macht über
    > $200 Mrd. Umsatz im Jahr, das ist das Zehntausendfache. Da fragt sich doch,
    > wer hier im Vergleich der "kapitalistische gierige Riese" ist ...
    Für die Grundaussage ist es völlig unerheblich ob Samsung ein e.V. ist oder 1.000.000.000.000¤ im Jahr Gewinn macht. iFixit ist ein rein kommerzielles Unternehmen, diese Videos dienen dem persönlichen Gewinn, teils wohl auch direkt.

    > >Warum sollten sie keine Handhabe mehr haben? Betrifft vermutlich nur den
    > ominösen Partner aber die werden gerade bei einem solchen Projekt sicher
    > nichts dem Zufall überlassen. Frag mal Golem nach den üblichen Verträgen.
    >
    > Weil sie gegen iFixit generell keine Handhabe haben, die haben ja keinen
    > Vertrag miteinander abgeschlossen, und Samsung wird iFixit nicht daran
    > hindern können, sich ein Testexemplar aus einem beliebigen Laden zu
    > besorgen - daher haben sie keine Handhabe.
    Du musst die Sachen auch lesen. Ich sprach vom Partner, ich würde aber iFixit nicht zu hundert Prozent heraus nehmen, da ich nicht weiß ob und welche Verträge die unterschrieben haben und wie der Deal generell lief. Ich halte es aber selbst für unwahrscheinlich, dass iFixit von Samsung direkt angreifbar ist.

    > Das glaube ich kaum, aber solange wir den "Partner" nicht kennen, können
    > wir über seine Umsätze nur spekulieren. Aber selbst Millionen sind für
    > einen Konzern mit $200 Mrd. Jahresumsatz nur Peanuts.
    Haben oder nicht haben. Und viel Gewinn wird man mit dem Fold nicht erwartet haben.

    > Als early adopter rechnet man mit kleinen Kinderkrankheiten, aber nicht mit
    > fundamentalen Fehlern, die ein 2000¤ Gerät innerhalb weniger Tage komplett
    > nutzlos machen. Das war kein "kleinerer Fehler", sondern eine ziemlich
    > große Schlappe.
    Wie viele Geräte waren es denn? Es betraf einige Geräte unter anderem wurde die vermeintliche Schutzfolie entfernt. Kannst ja bei beliebigen anderen Handys mal die oberste Glasschicht entfernen und schauen ob es geht. Ich halte die ganze Technik stand jetzt für fragwürdig aber übertreiben müssen wir ja auch nicht gleich.

    > Richtig. Und wenn sich andere, gerade Apple, so etwas leisten, dann
    > bekommen sie auch den entsprechend verdienten Shitstorm und negative
    > Berichterstattung dafür ab. Und unverbesserliche Apple-Fanboys, die ihren
    > Konzern in Schutz nehmen und dafür auch noch verteidigen, bekommen dafür
    > auch den entsprechenden Gegenwind zu spüren. Allerdings ist mir nicht
    > bekannt, dass Apple kritische Artikel über Druck auf Partner von
    > Journalisten aus dem Netz verschwinden lässt. Und wenn dem doch so ist,
    > dann haben sie dafür die gleichen "Watschen" verdient, wie Samsung gerade.
    Und noch mal, beschäftige dich bitte wenigstens etwas mit der Materie. Oder stört es dich nicht, wenn Apple iFixit direkt bestraft?

    https://ifixit.org/blog/7401/ifixit-app-pulled/

  20. Re: Ein solches Geschäftsgebaren kommt auf meine Nein-Danke-Liste

    Autor: Trollversteher 27.04.19 - 18:50

    >Für die Grundaussage ist es völlig unerheblich ob Samsung ein e.V. ist oder 1.000.000.000.000¤ im Jahr Gewinn macht. iFixit ist ein rein kommerzielles Unternehmen, diese Videos dienen dem persönlichen Gewinn, teils wohl auch direkt.

    Äh, genau so ist die Aussage, dass iFixit ein kommerzielles Unternehmen ist völlig unerheblich - das gilt nämlich so gut wie für *jedes* journalistische Medium ebenfalls, und nur, weil mit dem Verfassen von Artikeln auch Umsatz generiert wird, ändert das weder etwas an den Motiven noch am Wahrheitsgehalt.

    Und was soll das "persönlich" in diesem Zusamenhang? Wie dient denn dann etwas "unpersönlichen" Gewinn?

    >Du musst die Sachen auch lesen. Ich sprach vom Partner, ich würde aber iFixit nicht zu hundert Prozent heraus nehmen, da ich nicht weiß ob und welche Verträge die unterschrieben haben und wie der Deal generell lief. Ich halte es aber selbst für unwahrscheinlich, dass iFixit von Samsung direkt angreifbar ist.

    Eben und nichts anderes habe ich gesagt. Hättest vielleicht selbst auch mal lesen sollen, dann hätten wir uns diesen Teil der Diskussion gleich sparen können...

    >Haben oder nicht haben. Und viel Gewinn wird man mit dem Fold nicht erwartet haben.

    Es geht um den *Imageschaden* für Samsung, ob das Fold sich dadurch nun besser oder schlechter verkaufen wird, ist dagegen wirtschaftlich vernachlässigbar.

    >Wie viele Geräte waren es denn? Es betraf einige Geräte unter anderem wurde die vermeintliche Schutzfolie entfernt. Kannst ja bei beliebigen anderen Handys mal die oberste Glasschicht entfernen und schauen ob es geht. Ich halte die ganze Technik stand jetzt für fragwürdig aber übertreiben müssen wir ja auch nicht gleich.

    Siehst Du, und genau deswegen war der iFixit Artikel so wichtig. Der zeigt nämlich, dass es sich hier um einen generellen Designfehler handelt, und nicht nur ein paar "Montagsmodelle" und dösige Journalisten, die die Warnungen in der Anleitung überlesen haben.

    >Und noch mal, beschäftige dich bitte wenigstens etwas mit der Materie. Oder stört es dich nicht, wenn Apple iFixit direkt bestraft?
    >https://ifixit.org/blog/7401/ifixit-app-pulled/

    Oh, das ist vier Jahre her, sorry dass ich das nicht auf dem Schirm hatte - aber ja, wie ich bereits schrieb (überlesen?) wenn sich Apple solcher Methoden bedient, ist das ebenso daneben.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. thyssenkrupp Digital Projects, Essen
  2. Hays AG, Essen
  3. JOB AG Industrial Service GmbH, Home-Office
  4. JOB AG Industrial Service GmbH, Nürnberg (Home-Office)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  3. 469€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
    WD Blue SN500 ausprobiert
    Die flotte günstige Blaue

    Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
    Von Marc Sauter

    1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
    2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
    3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

    1. Apple: Öffentliche Beta von iOS 13 und iPadOS erschienen
      Apple
      Öffentliche Beta von iOS 13 und iPadOS erschienen

      Apple hat nach der zweiten Entwickler-Beta nun auch die erste Beta von iOS 13 und iPadOS für interessierte Anwender bereitgestellt.

    2. Apple: Öffentliche Beta von MacOS Catalina ist da
      Apple
      Öffentliche Beta von MacOS Catalina ist da

      Apple hat mit der ersten öffentlichen Betaversion von MacOS 10.15 die erste Vorabversion seines künftigen Desktop-Betriebssystems veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung sind iPad-Apps, die auf dem Mac laufen, eine Dreiteilung von iTunes und vieles mehr.

    3. Refarming: Das wird nicht "das 5G, was sich viele erträumen"
      Refarming
      Das wird nicht "das 5G, was sich viele erträumen"

      5G muss in den richtigen Frequenzbereichen angeboten werden, um die volle Leistung zu bieten. Huawei spricht hier von 5G-Hype.


    1. 23:55

    2. 23:24

    3. 18:53

    4. 18:15

    5. 17:35

    6. 17:18

    7. 17:03

    8. 16:28