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  5. › iFixit-Rückzug: Samsung taucht tief in…

Re: Ist doch verständlich seitens Samsung

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  1. Re: Ist doch verständlich seitens Samsung

    Autor: KnutRider 26.04.19 - 13:20

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Es ist allgemein bekannt was in solchen NDAs steht.
    >
    > Na, dann fällt es Dir doch sicher leicht, einen Link zu diesem "Standard
    > Smartphone-Presseexmplar NDA", das sämtliche Unternehmen in der Branche
    > unverändert einsetzen zu liefern? "Weiß doch jeder" ist kein valides
    > Argument...
    >
    > >Und "völlig egal was da im Vertrag stand und was nicht"... Genau, das ist
    > das Problem.
    >
    > Natürlich ist es für den Endverbraucher völlig egal, wenn dabei eklatante
    > Mängel eines Produktes, das kurz darauf genau in dieser Form auf den Markt
    > gekommen wäre aufgedeckt werden. Ich frage mich immer, woher diese
    > "Nibelungentreue" zu Großkonzernen kommt, bei der die Loyalität zu einem
    > Hersteller, der offenbar vorhatte ein unausgereiftes Produkt verfrüht auf
    > den Markt zu werfen größer ist, als gegenüber den Mit-Konsumenten, die das
    > hätten ausbaden dürfen...

    Hier geht es um einen Vertragsbruch seitens einer Person, dem das Gerät zur Verfügung gestellt wurde und dieses unberechtigterweise! an iFixit weiter gegeben hat.

    Nochmal die Version für 5 jährige:
    Samsung gibt Gerät zum Anschauen/Testen an Person A. Person A gibt per Unterschrift sein Versprechen ab das Gerät nicht an Dritte zu geben.

    Ups, Person A gibt es an Dritte weiter, die gar nicht das Ding in die Finger kriegen durften.
    Samsung macht seinem Vertragspartner klar das er den Vertrag gebrochen hat und schadensersatzpflichtig wird.
    Person A rennt zu iFixit und jammert das er im Arsch ist wenn der Bericht online bleibt.

    So schwer?

  2. Re: Ist doch verständlich seitens Samsung

    Autor: Trollversteher 26.04.19 - 13:27

    >Hier geht es um einen Vertragsbruch seitens einer Person, dem das Gerät zur Verfügung gestellt wurde und dieses unberechtigterweise! an iFixit weiter gegeben hat.

    >Nochmal die Version für 5 jährige:
    >Samsung gibt Gerät zum Anschauen/Testen an Person A. Person A gibt per Unterschrift sein >Versprechen ab das Gerät nicht an Dritte zu geben.

    Und immer noch fehlt der Link zu diesem Vertrag. Mag ja sein, dass 5 jährige sich mit solch einer spekulativen Argumentation zufrieden geben - ich nicht. Samsung hat sich nicht mal offiziell dazu geäußert - woher also Deine absolute Gewissheit zu diesem "Versprechen"?

    >Ups, Person A gibt es an Dritte weiter, die gar nicht das Ding in die Finger kriegen durften.
    >Samsung macht seinem Vertragspartner klar das er den Vertrag gebrochen hat und >schadensersatzpflichtig wird.

    Ach bitte, wenn iFixit einen positiven Bericht über das Fold abgeliefert hätte, wäre Samsung überhaupt nicht auf die Idee gekommen, wie naiv kann man denn sein. Das ist ein *lamgjähriger* Partner von iFixit, über den schon zahlreiche Geräte zur Verfügung gestellt wurden. Es ist doch vollkommen klar, dass es Samsung hie um die Verhinderung negativer Berichterstattung ging und nicht um die Weitergabe des Gerätes an sich.

    >Person A rennt zu iFixit und jammert das er im Arsch ist wenn der Bericht online bleibt.
    >So schwer?

    Ja, weil er von Samsung unter Druck gesetzt wurde um negative Berichterstattung zu verhindern - was soll eigentlich dieser Drang, einen Hersteller zu verteidigen, der offenbar dabei erwischt wurde, ein unausgereiftes Gerät auf den Markt zu schmeißen? Hast Du damals auch die arme NSA gegen den bösen, vertragsbrüchigen Snowden verteidigt?

  3. Re: Ist doch verständlich seitens Samsung

    Autor: KnutRider 26.04.19 - 13:35

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Hier geht es um einen Vertragsbruch seitens einer Person, dem das Gerät
    > zur Verfügung gestellt wurde und dieses unberechtigterweise! an iFixit
    > weiter gegeben hat.
    >
    > >Nochmal die Version für 5 jährige:
    > >Samsung gibt Gerät zum Anschauen/Testen an Person A. Person A gibt per
    > Unterschrift sein >Versprechen ab das Gerät nicht an Dritte zu geben.
    >
    > Und immer noch fehlt der Link zu diesem Vertrag. Mag ja sein, dass 5
    > jährige sich mit solch einer spekulativen Argumentation zufrieden geben -
    > ich nicht. Samsung hat sich nicht mal offiziell dazu geäußert - woher also
    > Deine absolute Gewissheit zu diesem "Versprechen"?
    >
    > >Ups, Person A gibt es an Dritte weiter, die gar nicht das Ding in die
    > Finger kriegen durften.
    > >Samsung macht seinem Vertragspartner klar das er den Vertrag gebrochen hat
    > und >schadensersatzpflichtig wird.
    >
    > Ach bitte, wenn iFixit einen positiven Bericht über das Fold abgeliefert
    > hätte, wäre Samsung überhaupt nicht auf die Idee gekommen, wie naiv kann
    > man denn sein. Das ist ein *lamgjähriger* Partner von iFixit, über den
    > schon zahlreiche Geräte zur Verfügung gestellt wurden. Es ist doch
    > vollkommen klar, dass es Samsung hie um die Verhinderung negativer
    > Berichterstattung ging und nicht um die Weitergabe des Gerätes an sich.
    >
    > >Person A rennt zu iFixit und jammert das er im Arsch ist wenn der Bericht
    > online bleibt.
    > >So schwer?
    >
    > Ja, weil er von Samsung unter Druck gesetzt wurde um negative
    > Berichterstattung zu verhindern - was soll eigentlich dieser Drang, einen
    > Hersteller zu verteidigen, der offenbar dabei erwischt wurde, ein
    > unausgereiftes Gerät auf den Markt zu schmeißen? Hast Du damals auch die
    > arme NSA gegen den bösen, vertragsbrüchigen Snowden verteidigt?
    Meine Fresse, auch hier wieder der dümmliche Vergleich mit Snowden?
    Snowden hat strafrechtlich illegale Methoden aufgedeckt.
    Ein unausgereiftes Gerät zu verkaufen ist nicht strafrechtlich relevant, es sei denn es ginge um Menschenleben, höchstens zivilrechtlich.
    Spätestens bei unabhängigen Tests hätten sich die Schwächen gezeigt. Wer keine Tests zu einem 2000¤ liest und blind/stumpf kauft. Selber Schuld.

    Und Samsung hat niemanden unter Druck gesetzt, sondern auf den Vertragsbruch hingewiesen.
    Ein ganz normales Vorgehen.
    Aber ich schätze wenn du deine Rechnungen nicht bezahlst und die Firmen dir dann irgendwann erst den Inkasso und dann den Gerichtsvollzieher vorbei schicken wurdest du bestimmt auch unter Druck gesetzt, nicht wahr?

    Samsung hat unter bestimmten Bedingungen den Zugang zu den Geräten gewährt. Einer hat gegen die Bedingungen verstoßen, jetzt gibt es die mit Sicherheit auch schriftlich festgelegten Konsequenzen. So simpel ist das.

  4. Re: Ist doch verständlich seitens Samsung

    Autor: sfe (Golem.de) 26.04.19 - 13:38

    Ab hier geht es auf dem Bolzplatz weiter.

    Sebastian Fels (golem.de)

  5. Re: Ist doch verständlich seitens Samsung

    Autor: Trollversteher 26.04.19 - 13:45

    >Meine Fresse, auch hier wieder der dümmliche Vergleich mit Snowden?

    Wenn man in der Lage ist, die mentale Transferleistung zu erbringen und ein wenig zu Abstrahieren, dann wird man schnell erkennen, was ich damit sagen wollte. Es geht hier nicht darum, Samsungs Verhalten mit dem der NSA gleichzusetzen, sondern darum, dass hier der Täter gegenüber dem Boten, der einen Missstand aufgedeckt hat verteidigt wird.

    >Snowden hat strafrechtlich illegale Methoden aufgedeckt.

    Und iFixit hat verbraucherunfreundliches Verhalten aufgedeckt.

    >Ein unausgereiftes Gerät zu verkaufen ist nicht strafrechtlich relevant, es sei denn es ginge um Menschenleben, höchstens zivilrechtlich.

    Ja und? In beiden Fällen wurden Misstände aufgedeckt, auch wenn die in ihrer jeweiligen Schwere nicht vergleichbar sind, diente das Aufdecken doch der Allgemeinheit.

    >Spätestens bei unabhängigen Tests hätten sich die Schwächen gezeigt. Wer keine Tests zu einem 2000¤ liest und blind/stumpf kauft. Selber Schuld.

    Dann wäre das Kind aber bereits in den Brunnen gefallen. Besser eine Warnung *vor* dem Marktstart, die im Übrigen auch dem Konzern nochmal die Möglichkeit zum Nachbessern gibt, als erst dann, wenn bereits Millionen von Geräten über den Ladentisch gewandert sind.

    >Und Samsung hat niemanden unter Druck gesetzt, sondern auf den Vertragsbruch hingewiesen.
    >Ein ganz normales Vorgehen.

    Natürlich habe sie Druck ausgeübt, um eine negative Berichterstattung zu verhindern - meine Güte, wie blind kann man denn sein? Sie haben nicht einfach den iFixit Partner verklagt, sondern über ihn Druck auf iFixit ausgeübt, den negativen Test vom Netz zu nehmen. Das lässt sich nicht schönreden.

    >Aber ich schätze wenn du deine Rechnungen nicht bezahlst und die Firmen dir dann irgendwann erst den Inkasso und dann den Gerichtsvollzieher vorbei schicken wurdest du bestimmt auch unter Druck gesetzt, nicht wahr?

    Haha, also mir erst unpassende Vergleiche vorwerfen und dann kommst Du mit so einem Unsinn? Bitte, mach Dich doch nicht lächerlich. Hier geht es nicht um unbezahlte Rechnungen sondern um Zensur unliebsamer Berichterstattung.

    >Samsung hat unter bestimmten Bedingungen den Zugang zu den Geräten gewährt. Einer hat gegen die Bedingungen verstoßen, jetzt gibt es die mit Sicherheit auch schriftlich festgelegten Konsequenzen. So simpel ist das.

    Wenn es nur darum gegangen wäre, hätte Samsung den Partner einfach nur auf Schadensersatz verklagt und die weitere Zusammenarbeit gekündigt - und ihn nicht als Hebel benutzt, um einen unbequemen Artikel vom Netz zu nehmen.

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