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die Maßstäbe im Auge behalten

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  1. die Maßstäbe im Auge behalten

    Autor: Ymi_Yugy 12.02.19 - 13:41

    Basierend auf den im Artikel genannten 48 kg für die Produktion und 1,47 mrd. Smartphones pro Jahr ergibt das Emissionen von 70 Millionen Tonnen CO2. Klingt viel? Das sind etwa 0,2 % der jährlichen CO2 Emissionen. Da davon auszugehen ist, dass Smartphones/Featurephones in Entwicklungsländern ohnehin länger benutzt werden dürfte das Marktpotential bei der derzeitigen Weltbevölkerung bei etwas über 2 mrd. Smartphones pro Jahr liegen.
    Selbst wenn alle ihr Smartphone 6 Jahre nutzen dürfte sich die Zahl bestenfalls auf 0,1 % verringern.
    Das ist ein sehr überschaubarer Beitrag zum Klimaschutz.
    Es gibt andere Bereiche in denen das Potential erheblich höher liegt, zumal man nicht vergessen sollte, dass der Verzicht im erheblichen Maße negative Folgen auf die Lieferkette hat.
    Ja die Verhältnisse in der Rohstoffgewinnung sind Katastrophal und deren Verbesserung sollte uns allen ein Anliegen sein, aber eine Schließung der Minen wird nicht zur Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen.
    Mir ist bewusst, dass mein Beitrag Whataboutism in Reinform ist.
    Der ist aber bitter nötig, wenn man bedenkt wie stark die Debatte zum Umwelt- und Klimaschutz durch den Diskurs über Maßnahmen mit zweifelhaftem Nutzen geprägt wird.
    Smartphones, Tempolimit, Coffe-to-go, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

  2. Re: die Maßstäbe im Auge behalten

    Autor: Sicaine 12.02.19 - 13:43

    Das sind alles halt auch Probleme. Kann man doch alle aufzeigen.

    Sehe darin keinen Grund das nicht zu tun. Du erwähnst whataboutism ja schon selbst

  3. Re: die Maßstäbe im Auge behalten

    Autor: Bonarewitz 12.02.19 - 13:49

    Es gibt allerdings nicht "Das Eine", was man tun kann, um instant die Umwelt zu retten.
    Umweltschutz ist die Summe der ganzen kleinen Möglichkeiten.

    Wenn man das einmal verstanden hat, kann jeder stetig etwas mehr tun/ändern/umstellen.
    In Summe ist man dann Teil des großen Ganzen.

    Und ganz wichtig:
    Erst bei sich selbst anfangen und dann auf andere Zeigen!

  4. Re: die Maßstäbe im Auge behalten

    Autor: Der schwarze Ritter 12.02.19 - 14:22

    Und nur weil es "relativ" wenig ist, das man einsparen könnte, soll man gar nichts tun? So kann man es natürlich auch machen und weiter sehenden Auges auf den Abgrund zulaufen. "Die anderen machen ja auch nichts und mein eigener Beitrag fällt nicht ins Gewicht" ist auch so eine beliebte Ausrede.

    Umweltschutz ist halt etwas, wo man nicht nur eine Sache abstellen kann und dann ist alles gerettet. Hier führen nur viele viele kleine Schritte zum Ziel. Und absolut keiner muss auf viel verzichten um in Summe einen durchaus spürbaren Beitrag zu leisten...

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