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Komische Vergleichsmaßstäbe

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Komische Vergleichsmaßstäbe

    Autor: JohnDoeJersey 12.02.19 - 13:11

    Ich bin ja durchaus auch ein Freund davon, Smartphones etwas länger zu benutzen (ich bin gerade seit 3 Monaten bei Nummer 3 in 9 Jahren), aber die Vergleiche, die der Autor so anstellt, sind teilweise schon ein bischen "strange".

    Da wird dann z.B. davon geredet, dass zur Gewinnung von 1t Platin 69MWh Energie verbraucht werden und das in Relation zum Verbrauch eines Haushalts gesetzt. In keinem Smartphone dieser Welt ist aber 1t Platin drin, sondern ein paar Milligram (deren Gewinnung dann ungefähr so viel verbrauchen wie eine Akkuladung des fertigen Handies), und vielleicht hundert Gramm, wenn es die Platin-Luxus-Edition für Superreiche ist.

    Weiter unten das Runterbrechen auf ein einzelnes Smartphone ist in meinen Augen auch nicht wirklich hilfreich. Da könnte schnell jemand auf die Idee kommen, dass das dann vielleicht doch nicht so dramatisch ist, da die Zahlen im Vergleich zu dem, was man sonst so im Jahr verbraucht um zu (Über-)Leben, dann doch garnicht so besonders hoch aussehen (schon ein bettlägeriger Patient, der das ganze Jahr über nicht über den Ruheumsatz hinauskommt, atmet alleine schon mehr als das dreifache an CO2 im Jahr aus, das ein Smartphone "kostet", ein normal aktiver Mensch - kein Leistungssportler oder so - eher das acht- bis zehnfache). Dass aber 7 Milliarden andere Menschen ebenfalls alle gerne eine Smartphone kaufen würden und das *deswegen* zum Problem wird, sieht man an den Zahlen nicht. Wenn man da klipp und klar schreiben würde "Die Smartphoneproduktion verursacht jedes Jahr x Millionen Tonnen CO2, und wenn jeder sein Phone für 4 anstatt nur 1,5 Jahre nutzen würde, könnte man y Millionen Tonnen davon einsparen", wäre das denke ich viel eindrucksvoller.

  2. Re: Komische Vergleichsmaßstäbe

    Autor: Kay_Ahnung 12.02.19 - 13:12

    JohnDoeJersey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin ja durchaus auch ein Freund davon, Smartphones etwas länger zu
    > benutzen (ich bin gerade seit 3 Monaten bei Nummer 3 in 9 Jahren), aber die
    > Vergleiche, die der Autor so anstellt, sind teilweise schon ein bischen
    > "strange".
    >
    > Da wird dann z.B. davon geredet, dass zur Gewinnung von 1t Platin 69MWh
    > Energie verbraucht werden und das in Relation zum Verbrauch eines
    > Haushalts gesetzt. In keinem Smartphone dieser Welt ist aber 1t Platin
    > drin, sondern ein paar Milligram (deren Gewinnung dann ungefähr so viel
    > verbrauchen wie eine Akkuladung des fertigen Handies), und vielleicht
    > hundert Gramm, wenn es die Platin-Luxus-Edition für Superreiche ist.
    >
    > Weiter unten das Runterbrechen auf ein einzelnes Smartphone ist in meinen
    > Augen auch nicht wirklich hilfreich. Da könnte schnell jemand auf die Idee
    > kommen, dass das dann vielleicht doch nicht so dramatisch ist, da die
    > Zahlen im Vergleich zu dem, was man sonst so im Jahr verbraucht um zu
    > (Über-)Leben, dann doch garnicht so besonders hoch aussehen (schon ein
    > bettlägeriger Patient, der das ganze Jahr über nicht über den Ruheumsatz
    > hinauskommt, atmet alleine schon mehr als das dreifache an CO2 im Jahr aus,
    > das ein Smartphone "kostet", ein normal aktiver Mensch - kein
    > Leistungssportler oder so - eher das acht- bis zehnfache). Dass aber 7
    > Milliarden andere Menschen ebenfalls alle gerne eine Smartphone kaufen
    > würden und das *deswegen* zum Problem wird, sieht man an den Zahlen nicht.
    > Wenn man da klipp und klar schreiben würde "Die Smartphoneproduktion
    > verursacht jedes Jahr x Millionen Tonnen CO2, und wenn jeder sein Phone für
    > 4 anstatt nur 1,5 Jahre nutzen würde, könnte man y Millionen Tonnen davon
    > einsparen", wäre das denke ich viel eindrucksvoller.

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