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Das eigentliche Problem ist ...

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  1. Das eigentliche Problem ist ...

    Autor: Volker Vollhorst 23.03.17 - 14:27

    ... das die Leute sich immer neuen Bullshit andrehen lassen.
    Für viele Nutzer würde ein 5 Jahre altes Phone auf Niveau des Galaxy S4 vollkommen ausreichen. Aber nein, man kauft sich jedes Jahr ein Neues Modell, immer den neusten Tand mit drauf, den man meint zu brauchen. 2te Kamera, Sprachassistent, noch mehr Prozessorleistung und Ram, minimal bessere Hauptkamera, etc. etc.

    Akku/Display, etc. tauschen macht da ohnehin keinen Sinn. Das wird erst interessant wenn man plant das Gerät > 5 Jahre zu besitzen.

    Momentan richtem sich die Hersteller nach genau solchen "always newest bullshit" Leuten, und nicht nach dem zweit- oder dritt-Nutzern. Logisch, diese bezahlen ja auch den Kaufpreis.

    Einen Zwang zur reparierbarkeit würde ich daher sehr begrüßen, im Namen aller zweit/drittnutzer.

  2. Re: Das eigentliche Problem ist ...

    Autor: Fotobar 23.03.17 - 15:33

    Warum muss etwas nur "ausreichen" ?

    Ein VW Lupo "reicht auch aus"
    Ein 1024x768er Monitor "reicht auch aus"

    Findest du auch Leute lächerlich, die sich für viel Geld einen Ferrari kaufen?
    Sie tun es, weil sie es können und die Details zwischen den Zeilen erkennen.

  3. Re: Das eigentliche Problem ist ...

    Autor: Kondratieff 23.03.17 - 15:52

    Fotobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum muss etwas nur "ausreichen" ?
    >
    > Ein VW Lupo "reicht auch aus"
    > Ein 1024x768er Monitor "reicht auch aus"
    >
    > Findest du auch Leute lächerlich, die sich für viel Geld einen Ferrari
    > kaufen?
    > Sie tun es, weil sie es können und die Details zwischen den Zeilen
    > erkennen.

    Zunächst: Ich verstehe beide Positionen.

    Ein potenzielles Problem mit der Frage, wieso etwas nur ausreichen muss, ist, dass etwas, das in den Augen des Nutzers mal mit toll, grandios oder sonst einem Quasi-Superlativ beschrieben wurde, irgendwann möglicherweise nicht einmal mehr ausreichend ist. Bei langlebigen Konsumgütern, die aus subjektiver Sicht große Investitionsleistung erfordern (z.B. Autos), wird dieser Effekt weitaus seltener bzw. später auftreten, als bei einem Smartphone.
    Nichtsdestotrotz wird, von geplanter Obsoleszenz und natürlichem Verschleiß abgesehen, ein solches Gerät nicht an und für sich schlechter, nur weil es ein neueres Modell gibt, sondern erst in Relation zu diesem Modell.

    Das ist jetzt nur eine Idee, eine Vermutung, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Menschen, die sich auf "ausreichend" einschießen, auch weniger empfänglich für von außen erzeugte Mängelzustände sind, was sich zwar negativ auf unser Wirtschaftssystem, aber positiv auf unser ökologisches System auswirkt.

  4. Re: Das eigentliche Problem ist ...

    Autor: Tamashii 23.03.17 - 15:55

    Dein Statement dazu ist ausschließlich auf "individuelle Wahlfreiheit" des Konsumenten ausgerichtet.
    Aber was ist mit den Ressourcen? Was mit unserer Umwelt?

    Ist ja schön, wenn ein Ferrari-Käufer "die Details" erkennt, aber ich finde einen Ferrari zu kaufen tatsächlich lächerlich - ein Tesla S wäre da ein ganz anderer Beweis von einem "Blick für die Details".

    Und genau darum geht es bei den tausenden - ach, was sag ich - Millionen von Wegwerf-Smartphones auch. Ich kann verstehen, wenn man von einem S3 auf ein S6 wegen der Kamera wechselt, nicht aber von einem S5 auf's S6...

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