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Sehr gut. Das zeichnet sich ja schon lange ab.
Autor: windbeutel 20.05.21 - 15:10
Auf der einen Seite gibt es iOS - dort kosten die Apps auch mal was und die Nutzer zahlen es. Dafür ist man als Kunde nicht das Produkt und muss sich nicht mit schwachsinniger Werbung zumüllen lassen.
Auf der anderen Seite gibt es Android, wo viele Apps "gratis", werbe- und malware-verseucht sind und die Benutzer über Loot-Boxen und andere InApp-Käufe abzocken.
Also für jeden was dabei.
(Und natürlich gibt es noch die drei Golem-Leser, die jetzt gleich aufschreien und sagen, dass sie nur selbstcompilierte Software auf Plain-Android ausführen und den ultimativen x-Droid-Store kennen, bei dem man nur die tollsten Sachen und das auch noch kostenlos bekommt, und sowieso iPhone ist viel zu teuer.) -
Du befeuerst das Vorurteil des Apple-Fanboys.
Autor: Blaubeerchen 20.05.21 - 19:16
windbeutel schrieb:
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> Auf der anderen Seite gibt es Android, wo viele Apps "gratis", werbe- und
> malware-verseucht sind und die Benutzer über Loot-Boxen und andere
> InApp-Käufe abzocken.
Also sorry, bei Apple gibt es fast genauso viele InApp-Käufe in den Apps. Und auch Werbung selbst gibt es zuhauf. Nur weil weniger getrackt wird heißt das nicht, dass man automatisch auch weniger Werbung bekommt.
Aber das sprachlich zwischen Werbung und Tracking gar nicht mehr richtig unterschieden wird, ist ja Ziel der Werbeindustrie. Anders kann man ja die Leute nicht mehr zum Tracking nötigen, wenn man nicht auch so tun kann, als stünde ohne Tracking der "Untergang des kostenlosen Internets" bevor.
Und bevor du mit der Android-Keule kommst: Ich bin selbst langähriger Apple-Nutzer. Aber Kommentare wie deiner sind der Grund für die Vorurteile gegenüber Apple-Nutzern. Und wie man sieht, sind diese ja auch nicht ganz aus der Luft gegriffen.
Mir persönlich ist es zuwider, generell den Fanboy irgendeines Unternehmens zu spielen. Das ist dem Unternehmen eh egal. Erinnert mich irgendwie immer an die Leute, die Hunderte Euro in einem Twitch-Stream für ein bisschen Aufmerksamkeit spenden - obwohl die Beziehung immer asymmetrisch bleiben wird.
Apple ist genauso ein kalifornisches Hipsterunternehmen (jetzt kommen sogar Gendersternchen in Deutschland), wie alle anderen auch. Und sie scheren sich genauso wenig um ihre Nutzer, wie alle anderen auch.
Und auch der Datenschutz bei Apple gibt es nicht aus Herzensgüte für die Kunden (sonst hätte es die Funktion schon Jahre früher gegeben), sondern ist eine marketing-strategische Entscheidung um sich von der Konkurrenz abzusetzen und dem Zeitgeist zu frönen. Merkt man schon daran, dass Apple trotz aller trotz Datenschutz-Versprechen, Gendersternchen und #Pride-Content am Ende ohne Probleme mit frauen- und schwulenfeindlichen Regimes wie Saudi-Arabien, oder Überwachungsstaaten wie China zusammenarbeitet.
Unternehmen kennen keinen Idealismus, sie kennen nur Verkaufsstrategien.
Unternehmen interessieren sich auch nicht für Martentreue ihrer Kunden, und belohnen sie schon gar nicht.
Und jeder, der sich was anderes einredet, ist ein naiver Narr. -
Re: Sehr gut. Das zeichnet sich ja schon lange ab.
Autor: John2k 21.05.21 - 08:49
windbeutel schrieb:
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> (Und natürlich gibt es noch die drei Golem-Leser, die jetzt gleich
> aufschreien und sagen, dass sie nur selbstcompilierte Software auf
> Plain-Android ausführen und den ultimativen x-Droid-Store kennen, bei dem
> man nur die tollsten Sachen und das auch noch kostenlos bekommt, und
> sowieso iPhone ist viel zu teuer.)
Haha, danke :-)



