1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › iPhone 11 Pro Max: Das neue iPhone hat 4…

Sollbruchstelle?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Sollbruchstelle?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.09.19 - 17:07

    Die Enzyklopädie von heute erklärt es so:
    "Eine Sollbruchstelle ist eine durch eine besondere Struktur, Gestalt oder Konstruktion (meist eine Materialverjüngung) bestimmte Stelle, die bei Belastung oder Überlast vorhersagbar bricht. Das kann zum Beispiel eine Kerbe, eine Perforation oder eine Ritzspur sein. Durch die Kerbwirkung ist das Bauteil entscheidend geschwächt."

    Wie weit deckt sich das mit der Vorder- und Rückseite aus Glas?
    Ich weiss nicht, ob das tatsächlich die Aussage von iFixit ist oder die Interpretation von Golem, aber unabhängig davon, könnte man das nur als Sollbruchstelle bezeichnen, wenn man dem Konzern unterstellt, dass die Geräte an den Stellen brechen sollen, also genau dafür konzipiert sind, um schnell kaputt zu gehen.

    Und völlig unabhängig davon, ob Apple das tun würde, ist es überhaupt logisch, die Vorder- und Rückseite als "Sollbruchstelle" zu konzipieren? Ich finde nicht.

    So aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mein iPhone 6s wenigstens einmal die Woche aus der Brusttasche fällt oder ich es auf den Bürotische schmeisse. Nachdem es auf Kopfsteinpflaster gefallen und unter einen Lkw gerutscht ist, hat es nach drei Jahren einen Riss in der linken oberen Ecke bekommen. (Es ist mir noch nie senkrecht auf eine Ecke gefallen)

    Es fällt mir persönlich äußert schwer, mir vorzustellen, dass sich Cookie bei der Besprechung gesagt hat: "Hey, am schnellsten ginge so ein iPhone kaputt, wenn der Nutzer mit Gewalt auf Vorder- oder Rückseite einschlägt. Es ist ja normal und häufig, dass die Nutzer mit einem Hammer oder der Faust auf das Gerät einprügeln. Also konzipieren wir die Vorder- und Rückseite aus Glas, damit das Gerät schneller kaputt geht. Wer ist dafür?"

  2. Metapher

    Autor: miauwww 22.09.19 - 17:21

    Golem verwendet es als Metapher.

  3. Re: Metapher

    Autor: Anonymer Nutzer 22.09.19 - 19:27

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Golem verwendet es als Metapher.

    Vielleicht bin ich zu doof, aber die Metapher verstehe ich nicht.

  4. Re: Sollbruchstelle?

    Autor: Arib 22.09.19 - 20:39

    Diese Aussage hat mich beim Lesen auch gleich irritiert. Würde mich auch interessieren wie das gemeint ist. Zumindest auf der Vorderseite muss ja vom Hersteller zwangsweise Glas verwendet werden. "Sollbruchstelle" könnte man jetzt so interpretieren, dass besonders zerbrechliches Glas verwendet wird, aber das kann ich mir kaum vorstellen.

  5. Re: Sollbruchstelle?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.09.19 - 22:44

    Wenn man sich andere Artikel durchliest oder diverse Videos anguckt, ist eher das Gegenteil der Fall. Das Glas scheint äußerst stabil zu sein. Klar, Metall wäre wohl stabiler, aber dann gibt's kein QI-Charging. Und Plastik... Naja, zersplittert nicht so stark, aber fasst sich auch nicht so schön an. Ich war mit Metall zufrieden, aber solange das Glas nicht zu schnell kaputt geht, who cares.
    Mir ist in über 5 Jahren nur 1x mein Handy runter gefallen, und das war ein seperates Arbeitshandy, welches ich mir gekauft habe, weil unsere Fußböden aus strukturiertem Metall waren. Ich werfe es auch nicht auf den Tisch oder so, höchstens mal ins Bett wenn ich nach Hause komme und meine Klamotten zum duschen ausziehe.

  6. Re: Sollbruchstelle?

    Autor: quasides 23.09.19 - 07:31

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man sich andere Artikel durchliest oder diverse Videos anguckt, ist
    > eher das Gegenteil der Fall. Das Glas scheint äußerst stabil zu sein. Klar,
    > Metall wäre wohl stabiler, aber dann gibt's kein QI-Charging.

    EIne ausrede und leider hat die ganze Branche übernommen.
    Es gibt sehr wohl eine Menge sehr hochwertiger Materialien die QI vermöglichen.
    Das Glas ist unnötig.

    Die "Tests" sagen auch nur die halbe Wahrheit. Glass stresst immer mehr über Zeit, jeder keline Kratzer kann im endeffekt den unterschied zum Bruch bei höherer belastung ausmachen. Am ende werden weit weniger Geräte länger als 2 Jahre überleben als die Metallvorgänger.

    Das ist bei allen herstellern zu kritisieren nicht nur apple.
    Was bei Apple jedoch besonder kritisch ist das ein Bruch der Rückseite praktisch einen Totalverlust bedeutet. Mit keinen freien ersatzteilen verfügbar und den Rep. Kosten von 400-500 Euro für die RÜCKSEITE ist das schon ein starkes Stück.

    Generell aber hat die Haltbarkeit enorm nachgelassen. Wenn man sich die Geräte vor 7 Jahren ansieht. Smasungs Note3, oder Motorolas ,..etc die kontest du gegen die Wand werden, täglich. Da ganz sowas wie einen Displaybruch nicht. Ich hab noch so eines das machte die Hölle durch, da sind tife Kanten drinnen, das display ist fehlerfrei.
    Auf weil man zb den ramen licht höher machte das das display und der somit ein eingebauter schutz war.

  7. Re: Sollbruchstelle?

    Autor: picaschaf 23.09.19 - 13:30

    quasides schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snowi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man sich andere Artikel durchliest oder diverse Videos anguckt, ist
    > > eher das Gegenteil der Fall. Das Glas scheint äußerst stabil zu sein.
    > Klar,
    > > Metall wäre wohl stabiler, aber dann gibt's kein QI-Charging.
    >
    > EIne ausrede und leider hat die ganze Branche übernommen.
    > Es gibt sehr wohl eine Menge sehr hochwertiger Materialien die QI
    > vermöglichen.
    > Das Glas ist unnötig.
    >
    > Die "Tests" sagen auch nur die halbe Wahrheit. Glass stresst immer mehr
    > über Zeit, jeder keline Kratzer kann im endeffekt den unterschied zum Bruch
    > bei höherer belastung ausmachen. Am ende werden weit weniger Geräte länger
    > als 2 Jahre überleben als die Metallvorgänger.
    >
    > Das ist bei allen herstellern zu kritisieren nicht nur apple.
    > Was bei Apple jedoch besonder kritisch ist das ein Bruch der Rückseite
    > praktisch einen Totalverlust bedeutet. Mit keinen freien ersatzteilen
    > verfügbar und den Rep. Kosten von 400-500 Euro für die RÜCKSEITE ist das
    > schon ein starkes Stück.
    >
    > Generell aber hat die Haltbarkeit enorm nachgelassen. Wenn man sich die
    > Geräte vor 7 Jahren ansieht. Smasungs Note3, oder Motorolas ,..etc die
    > kontest du gegen die Wand werden, täglich. Da ganz sowas wie einen
    > Displaybruch nicht. Ich hab noch so eines das machte die Hölle durch, da
    > sind tife Kanten drinnen, das display ist fehlerfrei.
    > Auf weil man zb den ramen licht höher machte das das display und der somit
    > ein eingebauter schutz war.


    Sorry, aber das ist gleich doppelt Unsinn.

    1. Grobmotoriker sollen sich eben einen Siemens Ziegel kaufen. Kann man in der gesamten Evolutionsgeschichte des Menschen etwa nicht mehr erwarten, dass ein Handflächengroßes Teil nicht sicher festgehalten werden kann? Das ist doch lächerlich.

    2. Kostet die Rückseite 300 Euro uns ist selbst beim alten X kein Totalschaden. Und wenns dann mal so weit ist, dann ist das vllt. der Anstoß mal zu lernen ordentlich mit den Dingen umzugehen die man sich so anschafft.

  8. Re: Sollbruchstelle?

    Autor: Achranon 23.09.19 - 16:06

    con2art schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... könnte man das nur als
    > Sollbruchstelle bezeichnen, wenn man dem Konzern unterstellt, dass die
    > Geräte an den Stellen brechen sollen, also genau dafür konzipiert sind, um
    > schnell kaputt zu gehen.

    Genau das ist die Idee dahinter.

    Man geht davon aus das viele ihr Smartphone ab und zu mal fallen lassen und das Glas dann zersplittert wofür es ja auch da ist. Aber die Funktionalität soll erstmal erhalten bleiben. Der Vorteil davon ist das es kein Garantiefall wird weil es ja Fremdeinwirkung durch Gewalt ist.

    So ungefähr jeder zweite in meinem Umkreis hat ein Smartphone wo das Glass zersplittert ist. Ich habe keine Ahnung wie die das immer alle hinbekommen. Ich habe das noch nie geschafft.

    Aber es muß einfach sein. Keine Ahnung was ich falsch mache ;)

    > Und völlig unabhängig davon, ob Apple das tun würde, ist es überhaupt
    > logisch, die Vorder- und Rückseite als "Sollbruchstelle" zu konzipieren?
    > Ich finde nicht.

    Doch, weil der Kunde eher den Drang verspürt sein Smartphone mit zersplittertem Glas zu ersetzen.

    Aus dem gleichen Grund verwendet man auch diese Piano Lack Oberflächen bei diversen Hifi Geräten, diese Oberflächen sind extrem empfindlich was Kratzer angeht. Man will daß das Gerät recht schnell Kratzer bekommt und benutzt aussehen, so daß der Kunde glaubt es eher ersetzen zu müssen.

    Samsung (und andere sicher auch) hat noch eine weitere Strategie der geplanten Obsoleszenz. Ca. 2 Jahre nach Release eines Smartphones kommen Patches die das "alte" Smartphone künstlich ausbremsen.

    Meist genau dann wenn der übernächste Nachfolger kommt und die Garantie ausgelaufen ist.

    Ich bemerke das gerade an meinem alten Galaxy Note 8. Das war irgendwann mal super schnell, keinerlei Hänger oder eine zähe UI. Jetzt bleibt es öfters irgendwo hängen, und scheint irgendwie im Normalmodus nur noch so schnell zu sein wie früher mit dem Energiesparmodus.

    Apple hat man sogar tatsächlich schon nachgewiesen daß sie die Leistung alter Geräte drosseln ohne das der Nutzer das weiß, angeblich um alte Akkus zu schonen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. WDS GmbH, Lippstadt
  2. Deloitte, verschiedene Einsatzorte
  3. Kreis Segeberg, Kreis Segeberg
  4. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,49€
  2. 4,25€
  3. 3,58€
  4. 20,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

  1. Elektroauto: Sono Motors erreicht Crowdfunding-Ziel von 50 Millionen Euro
    Elektroauto
    Sono Motors erreicht Crowdfunding-Ziel von 50 Millionen Euro

    Am Samstagabend wurde das Ziel der Crowdfunding-Kampagne für das Elektroauto Sion von Sono Motors erreicht: 50 Millionen Euro wurden zugesagt. Nun kommt es auf die Zahlungsmoral der Unterstützer an.

  2. Beschlagnahmt: Webseite bietet 12 Milliarden Zugangsdaten an
    Beschlagnahmt
    Webseite bietet 12 Milliarden Zugangsdaten an

    Betreiber verhaftet, Domain und Server beschlagnahmt: Die Webseite Weleakinfo.com hat im großen Stil mit Zugangsdaten gehandelt, die aus mehr 10.000 Datenlecks gestammt haben sollen.

  3. Bürogebäude Karl: Apple baut Standort in München deutlich aus
    Bürogebäude Karl
    Apple baut Standort in München deutlich aus

    Apple wird seine Aktivitäten in München offenbar deutlich ausbauen und auch ein neues Bürogebäude beziehen, das Platz für 1.500 Beschäftigte bietet. In München betreibt Apple bereits das Bavarian Design Center mit 300 Mitarbeitern.


  1. 21:04

  2. 15:08

  3. 13:26

  4. 13:16

  5. 19:02

  6. 18:14

  7. 17:49

  8. 17:29