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  5. › iPhone-Drosselung: Apple bietet maximal…

Warum so hohe Entschädigungen?

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  1. Warum so hohe Entschädigungen?

    Autor: Elizaroth 03.03.20 - 08:42

    Mit was für eine Begründung werden 1.500,00$ bis 3.500,00$ pro Kopf gefordert?

    Wegen den Anwaltskosten oder was soll das?

    Was für ein Schaden ist denn entstanden? Niemand hat die Leute gezwungen, sich ein neues iPhone zu kaufen.

    Ok, Apple hätte mehr informieren können, aber was soll denn noch alles unternommen werden?

  2. Re: Warum so hohe Entschädigungen?

    Autor: master_slave_configuration 03.03.20 - 08:51

    Elizaroth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wegen den Anwaltskosten oder was soll das?


    Genau darum, die Anwälte verdienen entsprechend der Gesamtsumme.

  3. Re: Warum so hohe Entschädigungen?

    Autor: Allandor 03.03.20 - 09:14

    Zum einen werden Anwälte dabei häufig Prozentual beteiligt (dafür kosten Sie dann häufig nichts). Zum anderen, je höher die Forderung, desto mehr kommt am Ende dabei meist rum.

    Das US-Recht sieht solche Vergleichszahlungen häufig auch vor, einfach als Abschreckung, damit Unternehmen eben nicht auf die Idee kommen absichtlich misst zu bauen. (so lächerlich manche Forderungen auch sind)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.20 09:14 durch Allandor.

  4. Re: Warum so hohe Entschädigungen?

    Autor: Aty1arap 03.03.20 - 09:46

    > Mit was für eine Begründung werden 1.500,00$ bis 3.500,00$ pro Kopf
    > gefordert?
    >
    > Wegen den Anwaltskosten oder was soll das?
    Ist doch ganz einfach:
    5% Schadenskompensation + 15% erlitterner Seelenschaden + 30% Anwaltskosten + 1% Strafe + 19% Mehrwertsteuer + 30% Appletax

    > Was für ein Schaden ist denn entstanden? Niemand hat die Leute gezwungen,
    > sich ein neues iPhone zu kaufen.
    > Ok, Apple hätte mehr informieren können, aber was soll denn noch alles
    > unternommen werden?
    Darum geht es halt.
    Apple hat "heimlich" die Leistung gedrosselt.
    Die Presse wurde nicht darüber informiert, die Käufer wussten davon nichts (weil sie keinen Hinweis auf dem iPhone angezeigt bekamen) und selbst die Apple-Supporter hatten keine Ahnung, welche dann in solchen Fällen überflüssigerweise entweder ein iOS-Update oder das Zurücksetzen des iPhones empfohlen haben.
    Wenn also jemand ein betroffenes iPhone besaß und sich darüber wunderte, dass es plötzlich so unerträglich langsam war, dann hatte er keine Chance rauszufinden, warum und wie man das beheben kann. Denn die Drosselung erfolgte nicht unmittelbar, sondern erst im Laufe der Zeit durch den Degradierunggrad der Batterie. Nur ein Downgrade auf eine alte iOS-Version hätte das beheben können und selbst das hat jemand nur per Zufall rausgefunden und war auch längst keine Option mehr, weil Apple die Installation von alten iOS-Versionen stark einschränkt.
    Apple hat seine Produkte also per Update heimtückisch verlangsamt und für manche teilweise unbrauchbar gemacht und seine Kunden somit insgeheim dazu gedrängt ein neues iPhone zu kaufen.
    Die Strafe hätte ruhig höher ausfallen können, denn mir kann keiner erzählen, dass Apple bei der Entwicklung dieser (später als Feature) verkauften Drosselung nicht über das Thema "Information des Users" gestolpert ist. Wenn man ein Gerät mit aktivierter Drossel einmal getestet hat, dann hätte man sofort erkennen müssen, dass viele User dies als unakzeptabel empfinden würden, wenn auf dem Gerät zuvor iOS stets flüssig lief.
    Wenn Apple seit Jahren alleine mit dem iPhone weit über 100 Milliarden im Jahr umsetzt, dann sind 500 Millionen ein schlechter Witz. Bei solchen mickrigen Strafen, würde ich mich hingegen ermutigt fühlen, so einen Mist noch einmal durchzuziehen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.20 09:49 durch Aty1arap.

  5. Re: Warum so hohe Entschädigungen?

    Autor: djc82k 03.03.20 - 09:46

    Ich stelle es mir witzig vor, wenn anhand des Streitwertes von 999Milliarden, die Geschäftsgebühren des Anwaltes, nach deutschen Recht zu berechnen

    with regards

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  6. Re: Warum so hohe Entschädigungen?

    Autor: chefin 03.03.20 - 11:37

    Elizaroth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit was für eine Begründung werden 1.500,00$ bis 3.500,00$ pro Kopf
    > gefordert?
    >
    > Wegen den Anwaltskosten oder was soll das?
    >
    > Was für ein Schaden ist denn entstanden? Niemand hat die Leute gezwungen,
    > sich ein neues iPhone zu kaufen.
    >
    > Ok, Apple hätte mehr informieren können, aber was soll denn noch alles
    > unternommen werden?

    Doch genau das argumentieren diese Menschen. Sie mussten sich ein neues IPHONE kaufen, weil das alte zu langsam wurde. Zuzüglich Umrüstkosten. Schliesslich hat man besseres zu tun, als sein Handy neu einzurichten. Ein Service einer Firma kostet also entsprechende Gebühren. Dazu kommen dann noch die Anwaltskosten, die nicht nötig wären, hätte Apple gleich richtig gehandelt. Je nach Belege der Einzelnen kommt man dann auf 1500-3500 Dollar.

    In sich ist das Ganze also korrekt und schlüssig. Und natürlich musst du immer das maximale fordern. So irgendwie was zu fordern und wenn man merkt, man könnte auch was bekommen, nochmal zusätzliche Kosten geltend machen akzeptiert kein Gericht. Wenn dir Schaden entstanden ist, musst du ihn zu Anfang genau beziffern. Hinterher etwas nachgeben als Komprimiss geht immer, ne Schippe drauf legen, geht nicht.

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