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Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

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  1. Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: Anonymer Nutzer 20.12.16 - 19:10

    Egal ob Coaxial, Telefonkabel oder auch Glasfaser.

    Erste Eckdaten von 5G:
    -Datenrate bis 10 gbit/s
    -ECHTZEITübertragung (Latenz unter 1 ms)
    -eine Senkung des Stromverbrauchs pro übertragenem Bit auf nur noch 1/1.000 im Vergleich zu LTE,

    was ganz neue Anwendungen mit Geräten erlaubt, die viel länger mit einer Batterieladung auskommen, aber es z. B. für die Telekom wirtschaftlich machen dürfte, auf einen teuren und energieintensiven FTTH/Office Ausbau und Betrieb zu verzichten und stattdessen die Trennung zwischen Fest- und Mobilnetz aufzubauen und auf die vielen DSLAM mit Glasfaseranbindung eine Femtozelle draufzupacken und die bisherigen Anschlussinhaber, die bisher per Kupferleitung angebunden wurden, einfach mit dieser Zelle zu versorgen. Ohne Bauarbeiten, ohne Verkabelung sowohl am Gebäude, wie auch in den Wohnungen (wireless LAN konsequent weitergedacht sozusagen).

    Um 2025 ist die UKW Abschaltung geplant, GSM wird um diese Zeit wohl auch endgültig begraben werden, UMTS auch. Da werden verdammt viele neue Frequenzen frei, die von 5G und Nachfolgestandards in Zukunft genutzt werden können. Im Grunde wird das ganze Funkspektrum digital genutzt werden, vom Behördenfunk, über WLAN, bis Mobilfunk. Und wenn in einem letzten Schritt dann alle diese Netze auch noch zu einem ALL IP Netz zusammengelegt werden, das Digitalradio ebenso wie die Sprachtelefonie und die Netflix App in der Glotze alle ein und das selbe Netz benutzen, kann das gesamte zivile Funkspektrum einzig für dieses kabellose Datennetz verwendet werden. Da sind Bandbreitenorgien möglich, die jegliches Bedürfnis befriedigen. Überall, kabellos, ohne Medienbruch zwischen der Nutzung in einem vordefinierten Raum wie einer Wohnung und der restlichen Welt.

    DAS ist die Zukunft.

    Festnetzanschlüsse, gleich welchen Materials, werden unseren Enkeln steinzeitlich erscheinen.

  2. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: RipClaw 20.12.16 - 19:25

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Egal ob Coaxial, Telefonkabel oder auch Glasfaser.

    Ja klar, Mobilfunk besser als Glasfaser. Was glaubst du über was die Mobilfunkdaten dann abtransportiert werden ?

    > Erste Eckdaten von 5G:
    > -Datenrate bis 10 gbit/s

    Für die Gesamte Funkzelle und nicht pro Nutzer.

    Das kann Kabel mit Docsis 3.1 auch bieten aber im Gegensatz zu LTE kann man sehr genau definieren wie viele Anschlussteilnehmer sich die Bandbreite teilen indem man die Segmente entsprechend aufteilt.

    Bei LTE muss man abschätzen wie viele Teilnehmer sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Funkzelle befinden.

    > -ECHTZEITübertragung (Latenz unter 1 ms)

    Kommt drauf an zwischen welchen Endpunkten die Latenz gemessen wird. Zwischen Sender und Empfänger ist das leicht zu realisieren aber unwahrscheinlich das ich z.B. zu google.de einen Ping von 1ms habe.

    Aktuell ist es jedenfalls so das man bei einem Internetzugang via LTE ordentlichen Sprünge bei den Pings hat. Hier z.B. ein aktuelles Ergebnis von meinem Zugang:

    $ ping -c 10 golem.de
    PING golem.de (109.68.230.138) 56(84) bytes of data.
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=1 ttl=240 time=41.8 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=2 ttl=240 time=178 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=3 ttl=240 time=169 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=4 ttl=240 time=94.9 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=5 ttl=240 time=86.6 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=6 ttl=240 time=73.9 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=7 ttl=240 time=63.6 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=8 ttl=240 time=280 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=9 ttl=240 time=200 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=10 ttl=240 time=198 ms

    --- golem.de ping statistics ---
    10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 9011ms
    rtt min/avg/max/mdev = 41.823/139.022/280.852/73.554 ms

    Das ganze läuft über eine wenig ausgelastete Telekom LTE Funkzelle die im Bereich von 800 Mhz funkt.

    > -eine Senkung des Stromverbrauchs pro übertragenem Bit auf nur noch 1/1.000
    > im Vergleich zu LTE,

    Was nichts aussagt wenn man nicht weiß wie hoch der Stromverbrauch von LTE pro Bit ist und wie hoch das bei Kabel der Fall ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.16 19:30 durch RipClaw.

  3. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: devarni 20.12.16 - 19:53

    Hört sich gut an, zumindest in der Theorie.
    Ein paar Funkzellen entsprechend anzubinden und umzurüsten dürfte auch einiges günstiger sein als jetzt in jedes Haus Glasfaser zu legen. Abgesehen davon das ich nicht denke das es wirklich was mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau in den nächsten 20 Jahren was wird.

    Die Femtozelle wäre dann eine 5G Basisstation, die Aufgrund der begrenzten Reichweite pro Wohnung/Haus funktioniert oder sind die Reichweiten doch so hoch das die locker 50m oder mehr überbrücken?
    Allerdings wäre dann TV weiterhin über Kabel oder würden die Bandbreiten auch dann dafür ausreichen, also TV/Telefon/Internet über eine Femtozelle?

    Schon heute ist das Festnetz rein fürs telefonieren ja nicht mehr erforderlich, viele nutzen ausschließlich Mobiltelefone und es gibt von Vodafone diese Homeboxen oder wie die heißen, wo man übers Mobilfunknetz telefoniert und ein normales Telefon einstöpselt. Genauso könnte es dann entsprechende Geräte geben die dann noch zusätzlich WLAN/LAN besitzen und damit das Festnetz komplett obsolet machen würden.

    Frank Arnold, Musician & IT Freelancer
    Web: 4damind | Soundcloud: 52degree

  4. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: DerDy 20.12.16 - 20:16

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lügenbold schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Egal ob Coaxial, Telefonkabel oder auch Glasfaser.
    >
    > Ja klar, Mobilfunk besser als Glasfaser. Was glaubst du über was die
    > Mobilfunkdaten dann abtransportiert werden ?
    Die Frage ist nicht, worüber die Daten abtransportiert werden, sondern was beim Kunden zur Verfügung steht. Das das Backend mit Glasfaser ausgebaut ist und nicht mit Funk, bestreitet ja niemand.

    > > Erste Eckdaten von 5G:
    > > -Datenrate bis 10 gbit/s
    > Für die Gesamte Funkzelle und nicht pro Nutzer.
    Ja, die erste Version von 5G. Bei LTE gab es auch Temposprünge von 50 auf 150 auf 300 auf 375 MBit/s, also knapp eine Verachtfachung. Warum sollte es sowas bei 5G nicht geben? Und 10Gbit/s sind mehr, als die Kabelanbieter heute pro Segment anbieten.

    > Das kann Kabel mit Docsis 3.1 auch bieten aber im Gegensatz zu LTE kann man
    > sehr genau definieren wie viele Anschlussteilnehmer sich die Bandbreite
    > teilen indem man die Segmente entsprechend aufteilt.
    >
    > Bei LTE muss man abschätzen wie viele Teilnehmer sich zu einem beliebigen
    > Zeitpunkt in der Funkzelle befinden.
    Wenn bei DOCSIS zu viele Kunden gleichzeitig im Netz sind, dann bricht die Bandbreite sehr schnell zusammen. Bei LTE bekommt zwar auch jeder Teilnehmer nur noch ein Stückchen vom Ganzen ab, es die Bandbreite bricht bei weitem nicht so stark zusammen. <5Mbit/s habe ich bei LTE noch nie erlebt.

    > > -ECHTZEITübertragung (Latenz unter 1 ms)
    >
    > Kommt drauf an zwischen welchen Endpunkten die Latenz gemessen wird.
    > Zwischen Sender und Empfänger ist das leicht zu realisieren aber
    > unwahrscheinlich das ich z.B. zu google.de einen Ping von 1ms habe.
    Und wenn man an seinem Router ein 5 1/4" Floppy Drive von Anno 1989 anschließt, dann sind die Zeiten noch langsamer. Natürlich ist die Reaktionszeit vom Netz gemeint und nicht von der dahinterliegenden Infrastruktur. Die Infrastruktur ist doch bei (fast) jeder Webseite unterschiedlich und kann daher nicht als Maßstab genommen werden. Aber bei 5G spielt das (Mobilfunk-)Netz bei der Verzögerung fast gar keine Rolle mehr.


    > Aktuell ist es jedenfalls so das man bei einem Internetzugang via LTE
    > ordentlichen Sprünge bei den Pings hat. Hier z.B. ein aktuelles Ergebnis
    > von meinem Zugang:
    [..]

    > --- golem.de ping statistics ---
    > 10 packets transmitted, 10 received, 0% packet loss, time 9011ms
    > rtt min/avg/max/mdev = 41.823/139.022/280.852/73.554 ms

    Bei mir akutell sieht es so aus, fast besser als bei COAX Kabel, da sind Latenzen von >30ms ja völlig normal, fast schon sehr gut.
    --- 20.12.2016 19:49:17
    PING golem.de (109.68.230.138) 56(84) bytes of data.
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=1 ttl=241 time38.5 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=2 ttl=241 time=38.2 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=3 ttl=241 time=33.6 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=4 ttl=241 time=34.0 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=5 ttl=241 time=34.2 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=6 ttl=241 time=34.1 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=7 ttl=241 time=33.8 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=8 ttl=241 time=33.7 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=9 ttl=241 time=54.0 ms
    64 bytes from golem.de (109.68.230.138): icmp_seq=10 ttl=241 time=33.9 ms

    --- golem.de ping statistics ---
    10 packets transmitted, 10received, 0% packet loss, time 9233ms
    min = 33.654 ms
    avg = 36.856 ms
    max = 54.043 ms
    mdev = 5.998 ms

    Keine Ahnung was du da für ein Connectionproblem hast. Im Telekomnetz habe ich noch nie Pingzeiten im 3-stelligem Bereich gesehen (google.de, heise.de, golem.de).
    Bei VDSL Festnetz erreiche ich Werte von 18ms bei "PING golem.de".

    > Das ganze läuft über eine wenig ausgelastete Telekom LTE Funkzelle die im
    > Bereich von 800 Mhz funkt.
    Woher weißt du bitte schön, wie hoch die Auslastung bei dir am LTE Funkmast ist? Kannst du das sehen oder riechen? Ich bin gerade mitten in der Stadt, keine Ahnung wie sehr die LTE Funkzelle ausgelastet ist. Klär uns mal auf, voher du das bei dir weißt.

  5. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: Mauw 20.12.16 - 20:33

    Selten so gelacht.

  6. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: RipClaw 20.12.16 - 20:36

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Das ganze läuft über eine wenig ausgelastete Telekom LTE Funkzelle die
    > im
    > > Bereich von 800 Mhz funkt.
    > Woher weißt du bitte schön, wie hoch die Auslastung bei dir am LTE Funkmast
    > ist? Kannst du das sehen oder riechen? Ich bin gerade mitten in der Stadt,
    > keine Ahnung wie sehr die LTE Funkzelle ausgelastet ist. Klär uns mal auf,
    > voher du das bei dir weißt.

    Weil das eine Funkzelle mitten in der Pampa steht ohne größere Straßen in der Nähe. Wenn ich alle im Umkreis von 10km zusammenzähle dann komme ich auf weniger als 1000 Einwohner. Ich würde mal sagen in einer Innenstadt ist da um einiges mehr los.

    Zudem bekomme ich wenn ich es drauf anlege bis zu 40 Mbit/s zu so ziemlich jeder Tages- und Nachtzeit. Die Zelle liefert mir lt. Router eine Verbindungsgeschwindigkeit von ca. 72 Mbit/s. Entsprechend kann man davon ausgehen das kaum jemand anderes auf der Zelle unterwegs ist.

  7. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: derdiedas 20.12.16 - 20:52

    Und als maximalpaket gibt es dann 10GByte pro monat, jedes weitere Gigabyte kostet 10 Euro...

    Mobilfunktarife sind doch für's gesäß, einmal die Playstation neu aufsetzen wird dann wirklich teuer.

    Gruß ddd

  8. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: Exabitrate-sci 20.12.16 - 20:54

    Funk ist ja ganz nett. Aber die erwähnten und überhaupt erzielbaren Bitraten im Funkspektrum sind verglichen mit dem, was mit LWL bereits realisiert ist und noch kommen wird, wenig beeindruckend. Das Funkspektrum ist begrenzt und daher traditionell eher etwas für Entwicklungsländer. Ich würde Sie aber nicht dafür kritisieren, wenn Sie diesbezüglich auch D dazuzählen wollten! In D sieht es nachrichtentechnisch tatsächlich schlimm aus. Genau deshalb haben wir ja den Arme-Leute-Funkmurks. Wer ordentlich gewirtschaftet hat, hat die läppischen 50 oder 100 Milliarden für ein Glasfasernetz bis ins letzte Haus gespart, um die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zu realisieren. Andere Länder machen es uns längst vor - weltweit. Nach 30 Jahren erneuert man im übrigen spätestens wieder ein solches Netz.

    Funk ist und bleibt hingegen etwas für arme Leute. Man nutzt Funk bei einer verantwortungsbewußten Ordnungspolitik ausschließlich nur dann, wenn es nicht anders geht: für mobile Kommunikation, Rettungsdienste etc., aber ganz sicher nicht für den Hausanschluß. Dafür gibt es in technisch fortschrittlichen Staaten andere Lösungen: Heute haben wir ein Bitraten-Längen-Produkt von > 1Exabit/s*km pro LWL realisiert mit MCF und DWDM. Nimmt man mehrere LWL dieser Art, haben diese Kabel dann Bitraten-Längen-Produkte >> 1Exabit/s*km. Damit kann man die Zukunft gestalten, garantiert nicht mit Funk. Das LWL-Kabel liegt unter der Erde, ist umweltverträglich, sicher vor Abhören und Sabotage, verschandelt nicht die Dächer, ist sicher vor Unwettern und nervt nicht empfindliche Menschen, die sich über Strahlung beklagen. Auch wenn es einem partout nicht paßt und man evt. anderer Meinung ist, auch auf diese empfindlichen Menschen müssen wir Rücksicht nehmen.

    Insofern darf ich Ihre Euphorie für Funk etwas dämpfen. Das Funkspektrum ist kostbar, und kostbare Dinge verplempert man nicht, wenn es wie hier technisch haushoch überlegene kabelgebundene Methoden gibt, mit denen die klassische Funktechnik nicht einmal ansatzweise konkurrieren kann. Die heutige Ausnutzung der Modulationsverfahren bis an die theoretische Grenze führt im optischen Bereich eben zu Datenraten, von denen man beim Funkspektrum - sagen wir großzügig von 0,1- 10 GHz - nur träumen kann. Wenn man überhaupt von Steinzeit redet, dann hier, ganz gewiß nicht bei der Übertragung mit LWL, wobei wir bescheidenerweise nur mal bei fo=200 THz arbeiten und vielleicht innnerhalb B= 0,5 THz=500 GHz Bandbreite oder vlt. auch innerhalb 10 THz Bandbreite modulieren. Ihre obige 10 GHz Funkbandbreite können wir vergleichsweise als Treppenwitz der Technikgeschichte abhaken.

    Sie haben gespottet und von Kablern und Steinzeit geschrieben. Haben Sie daher Verständnis dafür, daß die Zukunft anderswo in der Welt anders gesehen wird und hier kurz dargestellt wurde.

  9. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: M.P. 20.12.16 - 22:05

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn bei DOCSIS zu viele Kunden gleichzeitig im Netz sind, dann bricht die
    > Bandbreite sehr schnell zusammen. Bei LTE bekommt zwar auch jeder
    > Teilnehmer nur noch ein Stückchen vom Ganzen ab, es die Bandbreite bricht
    > bei weitem nicht so stark zusammen. <5Mbit/s habe ich bei LTE noch nie
    > erlebt.


    Warum sollte das so sein?
    Die Gesamtbandbreite im Kabelsegment ist genau so gedeckelt. wie die in der Funkzelle.
    Ein Grund könnte natürlich sein, daß die LTE - Kunden ZUR ZEIT noch keine richtigen Flatrates haben, und damit der Traffic pro LTE - Kunde nicht so hoch ist.

    Die Zahlen des letzten Monats aus meinen Kabel-Fritzbox:

    Datenvolumen gesendet 18,4 GB Datenvolumen empfangen 458,5 GB ....

    Wenn ich dieses monatliche Datenvolumen (natürlich mit einer gewissen Steigerung jedes Jahr - vor zwei Jahren gab es kaum einen Monat über 300 GB...) für unter 35 EUR / Monat als 5G Tarif bekomme, denke ich vielleicht über einen Wechsel nach ...

  10. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: DrWatson 20.12.16 - 22:14

    Exabitrate-sci schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das LWL-Kabel … ist umweltverträglich, sicher vor Abhören und Sabotage, verschandelt nicht die Dächer, ist sicher vor Unwettern und nervt nicht

    weil es noch nicht verlegt wurde. :)

  11. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: Bujin 20.12.16 - 23:08

    Das ist Unsinn. ich hatte noch nie Ping-Probleme mit meinem Kabelanschluss. Ich hab nur eine 60er Leitung un das ist mein Ergebnis zu google:

    Ping wird ausgeführt für google.com [2a00:1450:4001:815::200e] mit 32 Bytes Daten:
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=12ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=16ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=13ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=15ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=14ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=12ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=12ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=14ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=15ms
    Antwort von 2a00:1450:4001:815::200e: Zeit=15ms

    Ping wird ausgeführt für youporn.com [31.192.120.44] mit 32 Bytes Daten:
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=23ms TTL=56
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=21ms TTL=56
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=21ms TTL=56
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=34ms TTL=57
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=19ms TTL=56
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=19ms TTL=56
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=20ms TTL=56
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=20ms TTL=56
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=29ms TTL=56
    Antwort von 31.192.120.44: Bytes=32 Zeit=20ms TTL=56

    Bei League of Legends bin ich immer so im Bereich 20-25ms.

  12. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: grslbr 20.12.16 - 23:28

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Exabitrate-sci schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das LWL-Kabel … ist umweltverträglich, sicher vor Abhören und
    > Sabotage, verschandelt nicht die Dächer, ist sicher vor Unwettern und nervt
    > nicht
    >
    > weil es noch nicht verlegt wurde. :)
    Köstlich, danke! :)

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  13. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: Gladiac782 20.12.16 - 23:54

    Ich denke ja schon, dass man mit 5G einen Festnetzanschluss in Zukunft ersetzen können wird. Für jemanden, der konstant absolute Maximalleistung will, wird das wohl nicht ausreichen, für den Normalnutzer aber schon, 4K-Streaming wird damit wohl problemlos funktionieren, immerhin geht das auch schon mit LTE ganz gut, das hab ich schon getestet, zumindest bei mir zu Hause. Die Telekom machts ja mit ihren Hybridanschlüssen vor, dass man das Mobilfunknetz mit LTE schon jetzt als Festnetzersatz nutzen kann.

    Mal abgesehen von den neuen Möglichkeiten, die sich mit 5G ergeben, hoffe ich ja, dass dann die Zeit der Volumentarife endgültig vorbei ist.

  14. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: grslbr 21.12.16 - 01:05

    Gibt übrigens genug Funktechnik oberhalb 10ghz. 18, 24 oder 60ghz kämen mir da in den Sinn. Natürlich Punkt-zu-Punkt aber Glas ist ja auch kein shared medium.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  15. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: FattyPatty 21.12.16 - 01:40

    Das wird in Neulandschland nicht kommen.

    Ihr seht doch, das heute weder lte, noch 3g flächendeckend, geschweige denn mit stabilem Durchsatz verfügbar ist. Als Fullflatrate mit max Geschwindigkeit schonmal überhaupt nicht.

    Und seit wann hat jeder Privathansel ein Handy? Seit so 2002 schätze ich mal.

    Bisher also vorhandene Technik weder alltagstauglich, noch bezahlbar im Vergleich zur Festnetzleitung.

    Keiner von uns wird das in Deutschland erleben.

  16. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: grslbr 21.12.16 - 01:41

    Ich habe oft nicht mal GSM.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  17. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: M.P. 21.12.16 - 07:16

    grslbr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber Glas ist ja auch kein shared
    > medium.

    Der Großteil der Glasfaser ist als shared Medium verlegt!

  18. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: Anonymer Nutzer 21.12.16 - 09:23

    Euch fehlt da leider etwas die Fantasie.

    Natürlich geht das nicht mit dem bisherigen System weniger zentraler Masten, HABE ICH ABER AUCH GESCHRIEBEN. Schon jetzt funktioniert das Femtozellenprinzip wunderbar. In jedem Privathaushalt steht heute quasi eine Art kleine Femtozelle, der WLAN Router, direkt an der COAX, TAL oder FTTH Dose und kabelloses Breitband ist längst Realität. Es wäre nur logisch, die Luftschnittstelle etwas aus den Häusern heraus vorzuverlagern und direkt auf dem Glasfaserbackbone der Provider aufzusetzen. Das könnte mit einem Meshnetz auch wunderbar Ortsrandlagen erschließen, wohin es sich nicht lohnt - und auch nie wirtschaftlich LOHNEN wird - Glasfaser (oder sonst irgend einen Leitungsträger) neu zu verlegen.

    Freilich muss man da, sorry, schon etwas visionärer sein, als gleich zu entgegnen, dass da das Volumen im Magenta Mobil S nicht ausreichen würde. Doh!

  19. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: Anonymer Nutzer 21.12.16 - 09:38

    Exabitrate-sci schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sie haben gespottet und von Kablern und Steinzeit geschrieben. Haben Sie
    > daher Verständnis dafür, daß die Zukunft anderswo in der Welt anders
    > gesehen wird und hier kurz dargestellt wurde.

    Fühlt sich da ein Steinzeitmann im Nerv getroffen? ;-)
    (DASS, seit 20 Jahren nicht mehr "daß!", nur so nebenbei Steinzeitmann ;-))

    Sorry, aber das konnte ich mir nicht verkneifen.

    Tatsächlich habe ich mir das nicht in einem feuchten Traum ausgedacht, tatsächlich stellt man sich die Zukunft anderswo in der Welt anders vor, als das olle Coax:

    http://www.rcrwireless.com/20161103/carriers/fiber-to-the-home-fixed-5g-tag17

    Sowohl bei AT&T wie auch bei Verizon und Google denkt man in den USA sehr ernsthaft darüber nach, statt FTTH ein Fibre to the Neighborhood Netz auszubauen und den Endanschluss als fixed wireless service zu realisieren. Gibt dazu zig Artikel, ich hab nur einen beliebigen herausgepickt.

    Und in Italien plant "Fastweb" Glasfaser ausdrücklich schon in Hinblick auf 5G und fixed wireless services sein Glasfasernetz auszubauen. Huawei ist auch mit an Board und entwickelt die o. g. Technologie mit den Femtozellen.

    Aus der restlichen Welt darfst dir selbst entsprechende Quellen hergooglen. In Finnland geht man schon länger den Weg, das Festnetz abzuschaffen, obwohl dort die realen Bandbreiten im Festnetz natürlich höher sein als aktuell mit LTE, LTE ist aber soviel billiger (die meisten Leute wollen gutes und preiswertes Internet, möglichst überall, nicht teures und bestes Internet, nur stationär und am besten nur mit GBIT Ethernet um nur ja keine Bandbreite über die Luftschnittstelle zu verlieren). In Finnland gibt es nur noch ungefähr 1/2 soviele stationäre Breitbandanschlüsse wie in der Bundesrepublik (ca. 15 pro 100 Einwohner Vs. ca. 28 pro 100 Einwohner, Ende 2015). Die trotzdem statistisch bessere Gesamtbreitbandversorgung wird über LTE realisiert, das hierzulande zarte Pflänzchen fixed wireless service (Hybridanschlüsse der Telekom) ist in Finnland Standard, nur, dass dort gleich auf das Zwangsbundling mit einem Festnetzanschluss verzichtet wird.

    Schon jetzt bekommt man im Laborversuch mit 5G 70 GBIT/S hin (http://www.pcgameshardware.de/Handy-Smartphone-229953/News/Deutsche-Telekom-uebertraegt-70-Gbits-via-5G-1186546/). Wenn man sich die Anfänge der LTE Spezifikation ansieht und die Steigerungsrate der Datenübertragung bis zum aktuellen LTE Ausbau, dann ist da viel Musik drin. Solange du deine Glasfaser nicht direkt in dein Smartphone stecken kannst - und Smartphones und andere mobile devices/wireless devices, nicht des Geeks oller Desktop PC mit Ethernetkabel, sind die Hauptanwendung der Gegenwart und besonders der Zukunft - wird es so oder so immer eine Luftschnittstelle geben. Wozu dann überhaupt die Mühe jeden einzelnen Haushalt mit einer Festnetzleitung zu erschließen und dann dort eine Femtozelle aufzustellen, wenn man sich diese letzte Meile gleich ganz per Luftschnittstelle sparen kann. Kein Betrieb der Femtozelle mehr auf Kosten der Endkunden (Stromkosten, Gerätekauf, juristische Haftung bzgl zB eines technisch sicheren Zugangs in das wireless LAN, die BGH Rechtsprechung dazu ändert sich ja auch ständig, ... das binde ich mir nicht aus lauter Technikenthusiasmus über die tolle Glasfaser in meiner Wohnung freiwillig ans Bein wenn es nicht sein muss).

    Nur im Neuland bleibt man lieber in der steinzeitlichen Trennung aus Fest- und Mobilnetz. Und findet das superdupermodern! Alle anderen würden diese Trennung lieber gestern als heute überwinden.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.16 09:53 durch Lügenbold.

  20. Re: Wenn 5G kommt können die Kabler einpacken

    Autor: M.P. 21.12.16 - 12:12

    Warten wir es ab.
    Bis zum Warp-Antrieb dauert es bestimmt auch noch etwas, trotzdem er im meiner Phantasie schon toll funktioniert ...

    Ob jetzt die Glasfaserleitung bis in den Keller liegt, und vom WLAN Router dann die letzten 10 Meter bis zum Endgerät überbrückt werden, oder man WLAN durch 5G und den Router durch eine glasfasergespeiste "Femtozellen" Basisstation ersetzt, sich aber an den drahtlos überbrückten Entfernungen wenig ändert, ist erstmal egal.

    Ohne MASSIVEN Glasfaserausbau wird das nix ...

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