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Hat ein eigener Router noch Nachteile?

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  1. Hat ein eigener Router noch Nachteile?

    Autor: elcaron 06.05.19 - 07:44

    Irgendwann war es AFAIR so, dass VoiceOverCable nur über den Providerrouter ging. DualStack war auch an die Fritzbox gekoppelt, ging das auch mit eigenen?

    Davon abgesheen bleibt das Supportproblem. Ich hatte lange ein Cisco-Modem mit nachgeschaltetem OpenWRT-Router. Selbst diese Konfig war eine Pest mit dem Unitymediasupport. Selbst wenn klar die OnlineLED am Modem aus war, musste ich noch einen Rechner direkt anschließen, bevor die sich um Fehlersuche gekümmert haben.
    Mit einem eigenen Modem hätte ich denen wahrscheinlich sagen können, dass der Hauptverteiler auf der Straße brennt und die hätten behauptet, das sei ein Problem mit meinem Gerät.

    Ich habe jetzt jedenfalls eine Providerfritzbox und dahinter einen OpenWRT-Router. Mit statischer Route, so dass kein DoppelNAT für IPv4 benötigt wird. Mt der Lösung kann ich gut leben.

  2. Re: Hat ein eigener Router noch Nachteile?

    Autor: rv112 06.05.19 - 08:32

    Ich hatte noch nie einen Kabelrouter und nach dem Unitymedia Cisco Modem nur eigene Modem im Einsatz. Bei jeder Störung die vom Netz ausging, klappte die Behebung anstandslos. Natürlich wird man darauf hingewiesen dass man 79 Euro zahlen muss, sollte das Problem nachweislich hinter meinem Modem sein.
    Ich sehe daher kein Problem mit eigenem Endgerät. Egal ob Kabelrouter oder Modem.

  3. Re: Hat ein eigener Router noch Nachteile?

    Autor: ZeldaFreak 06.05.19 - 10:41

    Scheiße ist wenn die Leitungen nicht okay sind. Mir hat es mal ein Leih-Modem von UM zerschossen. Der Techniker meinte es könnte ein Blitzeinschlag gewesen sein. Direkt überm Haus war keins. Bei der alten Verkabelung aber auch kein Wunder. UM tauscht das Modem bzw. den Router ohne Probleme aus. Wenn so eine 300¤ FritzBox durchfliegt, dann hat man Pech. In meinem Fall blinkte das Modem fröhlich vor sich hin und konnte weder Up noch Downlink bekommen. Man weiß ja nicht immer über die Verkabelung bescheid.

    Ich würde eher Modem und Router trennen, damit man im Falle des Falles nur das günstige Modem austauschen muss.

  4. Re: Hat ein eigener Router noch Nachteile?

    Autor: rv112 06.05.19 - 10:46

    So macht man es auch normal. Reines Modem und dahinter einen vernünftigen Router. Im Übrigen würde eine Hausrat so einen Schaden begleichen.

  5. Re: Hat ein eigener Router noch Nachteile?

    Autor: Benj 06.05.19 - 11:15

    Ich hatte bei UnityMedia noch einen reinen IPv4-Anschluss und zuletzt ca. 2 Jahre lang eine eigene FritzBox 6590 in Betrieb, hat super geklappt, schnelle Updates direkt von AVM usw.. Anfänglich gab es ein wenig Schluckauf bei der Konfiguration der IP-Telefonie, aber das war innerhalb von wenigen Stunden seitens UM behoben.

  6. Re: Hat ein eigener Router noch Nachteile?

    Autor: treysis 06.05.19 - 15:24

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe jetzt jedenfalls eine Providerfritzbox und dahinter einen
    > OpenWRT-Router. Mit statischer Route, so dass kein DoppelNAT für IPv4
    > benötigt wird. Mt der Lösung kann ich gut leben.

    Statische Route? Magst du das kurz erläutern? Also zwei private Netze à la 192.168.1.x und 192.168.2.x?

  7. Re: Hat ein eigener Router noch Nachteile?

    Autor: elcaron 06.05.19 - 15:47

    Ja, genau. Die Fritzbox "verteilt" meinetwegen 192.168.1.0/24, hat aber als einzigen Client den Router, bei dem das im WAN-Port (DHCP) steckt. Dort bekommt er meinetwegen 192.168.1.100. Der Router verteilt dann 192.168.2.0/24.
    Damit die Fritzbox weiß, was sie mit Paketen aus diesem Netz machen soll, muss man noch als statische Route eintragen, dass 192.168.2.0/24 über 192.168.1.100 geroutet werden sollen.
    Das geht natürlich auch mit mehreren Netzen, z.B. Gäste, IoT, oder VPNs, die auf dem Router terminieren. Der Einfachheit halber arbeite ich deswegen mit Subnetzen aus dem dem 10.x.z.y Block. OpenWRT routet dann für die Fritzbox z.B. 10.111.128.0/17 und kann kleinere Blöcke weiterverteilen.
    Masquerading ist dann natürlich in der FW abgeschaltet.
    DoppelNAT kann Probleme machen, ein weiterer Hop interessiert eigentlich niemanden.

    IPv6 geht natürlich auch, AVM unterstützt Prefix Delegation. Dafür muss das zugeordnete Netz natürlich groß genug sein. Telekom verteilt /56, das reicht natürlich locker. Vodafone stümpert bei mir rum verteilt /62, da bleiben hinter dem Router natürlich nur 2 Netze übrig. Aber IoT braucht ja auch nicht unbedingt IPv6.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.19 15:48 durch elcaron.

  8. Re: Hat ein eigener Router noch Nachteile?

    Autor: treysis 06.05.19 - 15:51

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IPv6 geht natürlich auch, AVM unterstützt Prefix Delegation. Dafür muss das
    > zugeordnete Netz natürlich groß genug sein. Telekom verteilt /56, das
    > reicht natürlich locker. Vodafone stümpert bei mir rum verteilt /62, da
    > bleiben hinter dem Router natürlich nur 2 Netze übrig. Aber IoT braucht ja
    > auch nicht unbedingt IPv6.

    Ja, das ist schön. PYUR verteilt in den ehemaligen TeleColumbus-Gebieten leider nur ein /64 :(
    Für IoT wäre es mir wohl auch egal, aber meine Clients sollten schon bitte IPv6 bekommen.

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