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Siri und diktieren

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  1. Re: Siri und diktieren

    Autor: Trollversteher 29.05.17 - 09:27

    Trotzdem bleibt Dein Text Unsinn, weil Du die Frage, warum das ein Verlustgeschäft für Apple sein soll nicht beantwortet hast.

  2. Re: Siri und diktieren

    Autor: Niaxa 29.05.17 - 09:51

    Warum sollte man das aber bei Apple glauben und anderen böses unterstellen, nur weil sie die Möglichkeit hätten? Ich finde diese Diskussionen einfach schlecht. Die Unternehmen, egal ob Apple, Google, FB, MS und so. tuten genau das, was für sie am wirtschaftlichsten ist. Egal ob das den Datenschutz beträgt oder irgendwas anderes. Wenn man ein Unternehmen mit zig 1000 Mitarbeitern führt, kann man auch gar nicht mehr anders. Man ist darauf angewiesen, Profitgier zu betreiben. Das würde hier auch jeder machen, wenn er Entscheider einer solchen Firma wäre.

    Keiner dieser Hersteller hat den Anspruch auf den heiligen Gral.

  3. Re: Siri und diktieren

    Autor: Iomega 29.05.17 - 09:53

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keiner dieser Hersteller hat den Anspruch auf den heiligen Gral.

    Sagt ja auch niemand. Aber es gibt halt einen Unterschied und dann ist es doch selbstverständlich, dass man sich richtig entscheiden möchte.

  4. Re: Siri und diktieren

    Autor: Niaxa 29.05.17 - 10:01

    Na klar. Das darf ja auch jeder für sich ausmachen. Ich verstehe nur immer diese ellenlangen Diskussionen nicht, die dabei entstehen. So rießig ist der Unterschied halt doch nicht. Ich schiebe beiden (Google und Apple) meine Daten in den Rachen und hoffe eben das beste. Habe jetzt aber auch keine großartigen Schweisausbrüche der Angst deswegen.

  5. Re: Siri und diktieren

    Autor: Trollversteher 29.05.17 - 10:02

    >Warum sollte man das aber bei Apple glauben und anderen böses unterstellen, nur weil sie die Möglichkeit hätten? Ich finde diese Diskussionen einfach schlecht. Die Unternehmen, egal ob Apple, Google, FB, MS und so. tuten genau das, was für sie am wirtschaftlichsten ist. Egal ob das den Datenschutz beträgt oder irgendwas anderes. Wenn man ein Unternehmen mit zig 1000 Mitarbeitern führt, kann man auch gar nicht mehr anders. Man ist darauf angewiesen, Profitgier zu betreiben. Das würde hier auch jeder machen, wenn er Entscheider einer solchen Firma wäre.

    >Keiner dieser Hersteller hat den Anspruch auf den heiligen Gral.

    Richtig, das leitet sich ja auch nicht aus der naiven Vorstellung ab, Apple seien "die Guten" und Google "die Bösen", sondern vor allem aus dem Geschäftsmodell: Apple verdient nachweislich kein Geld mit der Auswertung/dem Verkauf von privaten Benutzerdaten und kann dies auch Marketing-strategisch ausnutzen, um ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber Microsoft und Google zu haben.
    Und bisher schlägt sich diese Philosophie auch konkret in der Produktentwicklung durch - bei keinem "Consumer"-Smartphone schlägt sich das Thema Datenschutz derart konsequent bis auf die unterste Hardwareebene durch, mit der Verlagerung der Gesichtserkennung von einem Server-Dienst zur lokalen Implementierung auf dem Gerät haben sie bereits begonnen, kritische Anwendungen aus der Cloud zurück aufs lokale Gerät zu bringen, und dieser AI-Chip scheint nur der nächste konsequente Schritt in diese Richtung zu sein.

  6. Re: Siri und diktieren

    Autor: Trollversteher 29.05.17 - 10:07

    Also ich finde den Unterschied zwischen dem Geschäftsmodell "Ich baue schicke, praktische, für den Endbenutzer kostenfreie Tools, mit dem ich ihn dazu bringe, mir so viel persönliches wie möglich über sich preiszugeben, damit ich mit diesen Daten handeln kann" und "Ich verkaufe teure Geräte und das entsprechende Ökosystem von Dienstleistungen mit großer Marge" in dieser Hinsicht doch gewaltig. Denn bei letzterem schneide ich mir nicht mit jeder Dateschutzmaßnahme ins eigene Fleisch...

  7. Re: Siri und diktieren

    Autor: Niaxa 29.05.17 - 10:33

    Kannst du ja so finden. Deshalb wächst der Unterschied dennoch nicht auf "gewaltig". Apple benötigt im etwa die gleichen Daten wie Google. Nur kommt es dort geschlossener rüber. Zudem hat man einige Daten lokal zurückgeholt... alles ok, aber für mich ist Googles Weg kein schlechterer, da ich einfach weis, worauf ich mich einlasse. Google geht ganz offen damit um, diese Daten zu sammeln und zu verarbeiten. Apple geht hier einen stilleren Weg. Dienstleistungen erhälltst du auf beiden Seiten.

  8. Re: Siri und diktieren

    Autor: Niaxa 29.05.17 - 10:41

    Apple und Google haben jedoch zwei völlig verschiedene Geschäftszweige. Google ist schon eh und je im Werbebusiness. Das sollten die Kunden mitlerweile wissen. Und das es weit mehr Android Nutzer im SP Bereich gibt, wie IOs Nutzer, liegt nicht nur alleine am Preis der Geräte. Es liegt auch daran, das ein großteil der Bevölkerung diese Daten gar nicht so hoch bewertet, die hier gesammelt werden. Nicht alle speichern sensible Daten auf einem dafür ungeeignetem Gerät ab, oder tätigen ihre Bankgeschäfte darüber.

    Standortdaten, Werbung durch Kaufverhalten etc. Das alles kommt nicht nur von Google und ist den meisten auch nicht so wichtig, das man diese Daten wegsperren müsste. Paypal... versichert, Bank... versichert, Golem Account... unwichtig usw. Sry aber zum einem sollte man wissen, was man wirklich für daten mit sich herumtragen möchte, ständig und auf einem wie gesagt ungeeigneten Gerät, zum anderem muss man nicht alle Daten egal Personen bezogen oder Meta, auf die Goldwaage legen. Wenn man das doch macht, sollte man keine Onlinedienste nutzen. Oder Funkdienste (Mobilfunk etc.), man sollte sich vor dem Internet verstecken (was auch sicher mal ganz entspannend sein kann) und sich jeden Tag neue Wege suchen, nicht mit dem Strom zu schwimmen.

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