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Fairerweise

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  1. Fairerweise

    Autor: superdachs 05.06.23 - 18:14

    Muss man sagen, dass wir wirklich einfach noch keine Langzeitdaten zu "Handystrahlung" und Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das sagen auch ernstzunehmende, ohne jetzt ein konkretes Beispiel parat zu haben, Mediziner immer mal wieder. Also keine Schwurbler oder solches Gefleuch. Die sagen aber eben auch meistens dazu, dass es zwar keine Langzeitdaten gibt, die Daten die man hat aber nicht darauf hindeuten, dass es ernstzunehmende Auswirkungen geben könnte und man deshalb die Pferde (hihi) nicht scheu machen muss.

    In solchen Fällen müsste man schauen, wie die Gegner auftreten. Konstruktive Kritik an öffentlichen Bauvorhaben ist immer erstmal sinnvoll und ernstzunehmen. Wenn alle bereit sind an einer Lösung mitzuarbeiten und Untersuchungen von Sachverständigen etc auch ernst nehmen. Was man getrost ignorieren kann sind Schwurbler. Denen ist 5G nämlich meist eigentlich völlig egal, die wollen einfach nur stören.

  2. Re: Fairerweise

    Autor: TheBlackOne 05.06.23 - 18:23

    Mobiltelefone und die dazugehörige Infrastruktur gibts jetzt seit etwa 30 Jahren in Deutschland. Wie viel Langzeiterfahrung bedarf es da noch?
    Oder zählt das nicht, weil es hier im 5G geht?

  3. Re: Fairerweise

    Autor: tritratrulala 05.06.23 - 18:30

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muss man sagen, dass wir wirklich einfach noch keine Langzeitdaten zu
    > "Handystrahlung" und Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das sagen auch
    > ernstzunehmende, ohne jetzt ein konkretes Beispiel parat zu haben,
    > Mediziner immer mal wieder.

    Man braucht auch keine Langzeitdaten spezifisch zu "Handystrahlung", weil die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen Körper ziemlich gut erforscht sind. Mediziner sind i.d.R. keine Wissenschaftler und reden bei solchen Themen leider oft fachfremd Stuss. Oder sie sind selbst Schwurbler.

    Davon abgesehen nutzen wir seit vielen Jahrzehnten Radios, Funkgeräte, Mobiltelefone & co und aufgrund der immer wieder auftretenden Kontroversen ist das Thema auch praxisnah bis zum Erbrechen untersucht worden. Da gibt es Studien wie Sand am Meer.

    > In solchen Fällen müsste man schauen, wie die Gegner auftreten.
    > Konstruktive Kritik an öffentlichen Bauvorhaben ist immer erstmal sinnvoll
    > und ernstzunehmen.

    Naja, das Beispiel hier ist das Gegenteil von konstruktiv. :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.23 18:31 durch tritratrulala.

  4. Re: Fairerweise

    Autor: superdachs 05.06.23 - 18:38

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > superdachs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Muss man sagen, dass wir wirklich einfach noch keine Langzeitdaten zu
    > > "Handystrahlung" und Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das sagen
    > auch
    > > ernstzunehmende, ohne jetzt ein konkretes Beispiel parat zu haben,
    > > Mediziner immer mal wieder.
    >
    > Man braucht auch keine Langzeitdaten spezifisch zu "Handystrahlung", weil
    > die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen
    > Körper ziemlich gut erforscht sind. Mediziner sind i.d.R. keine
    > Wissenschaftler und reden bei solchen Themen leider oft fachfremd Stuss.
    > Oder sie sind selbst Schwurbler.
    >
    > Davon abgesehen nutzen wir seit vielen Jahrzehnten Radios, Funkgeräte,
    > Mobiltelefone & co und aufgrund der immer wieder auftretenden Kontroversen
    > ist das Thema auch praxisnah bis zum Erbrechen untersucht worden. Da gibt
    > es Studien wie Sand am Meer.
    Aber eben keine Langzeitstudien über Generationen hinweg. Auch sind Radio und Fernsehen eben nicht das selbe wie Mobilfunk, auch wenn sie ähnliche Frequenzen nutzen. Die Ausbreitungscharakteristik, Sendestärke und Feldstärke am Messpunkt sind ebenso zu berücksichtigen. Ich will hier auch keineswegs GEGEN 5G-Masten argumentieren, nur gegen die ebenso dogmatische Haltung der "Befürworter". "Kann nicht sein, gibts nicht, ist alles nur Schwurbel."
    Ja es gibt hier viel Esoterik, gleichwohl darf man hier aber auch ganz wissenschaftlich, wie gefordert, herangehen und sagen, wir wissen es einfach jetzt noch nicht genau. Die Chancen dass es Auswirkungen gibt stellen sich aber, nach aktuellen Kenntnissen als sehr gering dar.

    Etwaige Langzeitauswirkungen wird man in 100 Jahren abschätzen können, vorher fehlen einfach eben die Daten und wir können uns nur auf die vorhandenen Daten stützen. Das ist nichts schlimmes, das ist kein Geschwurbel sondern einfach eine pragmatische, wissenschaftliche Herangehensweise.

    >
    > > In solchen Fällen müsste man schauen, wie die Gegner auftreten.
    > > Konstruktive Kritik an öffentlichen Bauvorhaben ist immer erstmal
    > sinnvoll
    > > und ernstzunehmen.
    >
    > Naja, das Beispiel hier ist das Gegenteil von konstruktiv. :)

    Das mag sein.

  5. Re: Fairerweise

    Autor: ChameleonAI 05.06.23 - 18:42

    100% Aluhut. Wissenschaftlich gibt es garkeine Diskussion, ob Strahlen ungefährlich sind, das ist vielfach über Jahrzehnte belegt. Nur wenn man sich von der vorhandenen Wissenschaft komplett abwendet gibt es hier irgendwas zu vermuten.

  6. Re: Fairerweise

    Autor: HoffiKnoffu 05.06.23 - 18:46

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muss man sagen, dass wir wirklich einfach noch keine Langzeitdaten zu
    > "Handystrahlung" und Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das sagen auch
    > ernstzunehmende, ohne jetzt ein konkretes Beispiel parat zu haben,
    > Mediziner immer mal wieder. Also keine Schwurbler oder solches Gefleuch.
    > Die sagen aber eben auch meistens dazu, dass es zwar keine Langzeitdaten
    > gibt, die Daten die man hat aber nicht darauf hindeuten, dass es
    > ernstzunehmende Auswirkungen geben könnte und man deshalb die Pferde (hihi)
    > nicht scheu machen muss.
    >
    > In solchen Fällen müsste man schauen, wie die Gegner auftreten.
    > Konstruktive Kritik an öffentlichen Bauvorhaben ist immer erstmal sinnvoll
    > und ernstzunehmen. Wenn alle bereit sind an einer Lösung mitzuarbeiten und
    > Untersuchungen von Sachverständigen etc auch ernst nehmen. Was man getrost
    > ignorieren kann sind Schwurbler. Denen ist 5G nämlich meist eigentlich
    > völlig egal, die wollen einfach nur stören.


    Wenn Frequenzen bis WiFi 6 mit 6GHz schädlich wären...wäre sichtbares Licht bei Frequenzen im Peta-Herz Bereich ja wohl erst recht schädlich....

    Damit Elektromagnetische Strahlung biologisch schädlich werden kann _muss_ sie ionisieren können und damit genug Energie haben, um Elektronen von ihren Atomen lösen zu können. Damit können chemische Reaktionen losgetreten werden, die zu Krebs und/oder Missbildungen führen 'können'.

    Wenn du meinst 6 Ghz sind schädlich....warum gibt es denn die Menschheit überhaupbt?

  7. Re: Fairerweise

    Autor: tritratrulala 05.06.23 - 18:48

    superdachs schrieb:
    > Aber eben keine Langzeitstudien über Generationen hinweg. Auch sind Radio
    > und Fernsehen eben nicht das selbe wie Mobilfunk, auch wenn sie ähnliche
    > Frequenzen nutzen. Die Ausbreitungscharakteristik, Sendestärke und
    > Feldstärke am Messpunkt sind ebenso zu berücksichtigen. Ich will hier auch
    > keineswegs GEGEN 5G-Masten argumentieren, nur gegen die ebenso dogmatische
    > Haltung der "Befürworter". "Kann nicht sein, gibts nicht, ist alles nur
    > Schwurbel."

    Das ist pure Schwurbelei, wie sie im Buche steht, auch wenn du es nicht einsiehst. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

  8. Re: Fairerweise

    Autor: M.P. 05.06.23 - 18:54

    > wäre sichtbares Licht bei Frequenzen im Peta-Herz Bereich ja wohl erst recht schädlich....

    Naja, sind sie ja auch - Hautkrebs ...

    P.S. - da fehlt ein "t" - der Heinrich hieß mit Nachnamen "Hertz"

  9. Re: Fairerweise

    Autor: Weitsicht0711 05.06.23 - 18:59

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Das ist pure Schwurbelei, wie sie im Buche steht, auch wenn du es nicht
    > einsiehst. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.


    Und das ist die Argumention von Schwurblern, direkter Angriff ohne Argumente.

  10. Re: Fairerweise

    Autor: 21:9FTW 05.06.23 - 18:59

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > wäre sichtbares Licht bei Frequenzen im Peta-Herz Bereich ja wohl erst
    > recht schädlich....
    >
    > Naja, sind sie ja auch - Hautkrebs ...
    >
    > P.S. - da fehlt ein "t" - der Heinrich hieß mit Nachnamen "Hertz"

    Sichtbares Licht ist nicht für Hautkrebs verantwortlich. Sondern ultraviolettes Licht, welches ionisierend ist.

    Aber was will man bei der Bildung in Deutschland auch von den Menschen erwarten

  11. Re: Fairerweise

    Autor: gadthrawn 05.06.23 - 19:07

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > superdachs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Muss man sagen, dass wir wirklich einfach noch keine Langzeitdaten zu
    > > "Handystrahlung" und Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das sagen
    > auch
    > > ernstzunehmende, ohne jetzt ein konkretes Beispiel parat zu haben,
    > > Mediziner immer mal wieder.
    >
    > Man braucht auch keine Langzeitdaten spezifisch zu "Handystrahlung", weil
    > die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen
    > Körper ziemlich gut erforscht sind.

    Sind sie das? Röntgen war auch lange ungefährlich. Mittlerweile gehen aber Klagen von Mitarbeitern in Radarstationen wegen Krebs direkt durch.
    Strahlentherapie hat sich ständig gewandelt.
    Also was statistisch relevantes hast du erst in 100 Jahren...
    Ansonsten schwurbelst du nur in anderer Richtung.

  12. Re: Fairerweise

    Autor: 21:9FTW 05.06.23 - 19:12

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tritratrulala schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > superdachs schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Muss man sagen, dass wir wirklich einfach noch keine Langzeitdaten zu
    > > > "Handystrahlung" und Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das sagen
    > > auch
    > > > ernstzunehmende, ohne jetzt ein konkretes Beispiel parat zu haben,
    > > > Mediziner immer mal wieder.
    > >
    > > Man braucht auch keine Langzeitdaten spezifisch zu "Handystrahlung",
    > weil
    > > die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen
    > > Körper ziemlich gut erforscht sind.
    >
    > Sind sie das? Röntgen war auch lange ungefährlich. Mittlerweile gehen aber
    > Klagen von Mitarbeitern in Radarstationen wegen Krebs direkt durch.
    > Strahlentherapie hat sich ständig gewandelt.
    > Also was statistisch relevantes hast du erst in 100 Jahren...
    > Ansonsten schwurbelst du nur in anderer Richtung.

    Es gibt halt keinen möglichen Wirkmechanismus. Nicht ionisierend ist nicht ionisierend. Da muss man nicht warten um das zu wissen

  13. Re: Fairerweise

    Autor: Weitsicht0711 05.06.23 - 19:35

    21:9FTW schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es gibt halt keinen möglichen Wirkmechanismus. Nicht ionisierend ist nicht
    > ionisierend. Da muss man nicht warten um das zu wissen

    Natürlich gibt es einen Wirkmechanismus. Sonst würden wir das sichtbare Licht ja gar nicht sehen.

  14. Re: Fairerweise

    Autor: tritratrulala 05.06.23 - 19:37

    gadthrawn schrieb:
    >
    > Sind sie das? Röntgen war auch lange ungefährlich. Mittlerweile gehen aber
    > Klagen von Mitarbeitern in Radarstationen wegen Krebs direkt durch.
    > Strahlentherapie hat sich ständig gewandelt.

    Das ist ja wohl eher Unsinn: Die Gefahren von ionisierender Strahlung sind seit Anfang des 20. Jahrhunderts dokumentiert und wurden in der ersten Hälfte des Jahrhunderts intensiv erforscht.

    Die Probleme mit dem Radar hingen damit zusammen, dass Röntgenstrahlung unabsichtlich produziert wurde und man nichts von der Exposition wusste und teilweise ignorant war. Mit fehlenden Daten zum Risiko zur Exposition in Röntgenstrahlen hatte das wahrlich nichts zu tun, eher mit einem typischen Menschenmaterial-Denken beim Militär.

    > Also was statistisch relevantes hast du erst in 100 Jahren...
    > Ansonsten schwurbelst du nur in anderer Richtung.

    Ist halt Quatsch, warum es "100 Jahre" sein müssen, wenn die Daten das schon lange hergeben. Das ist halt typisches Zweifel streuen und Goalpost-Schieberei. Schließlich kann man sich doch auch nach 100 Jahren nicht *komplett* sicher sein...

  15. Re: Fairerweise

    Autor: edison.cannon 05.06.23 - 19:38

    TheBlackOne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mobiltelefone und die dazugehörige Infrastruktur gibts jetzt seit etwa 30 Jahren
    > in Deutschland. Wie viel Langzeiterfahrung bedarf es da noch?

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Davon abgesehen nutzen wir seit vielen Jahrzehnten Radios, Funkgeräte,
    > Mobiltelefone & co und aufgrund der immer wieder auftretenden Kontroversen ist
    > das Thema auch praxisnah bis zum Erbrechen untersucht worden.

    ChameleonAI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 100% Aluhut. Wissenschaftlich gibt es garkeine Diskussion, ob Strahlen ungefährlich
    > sind, das ist vielfach über Jahrzehnte belegt.


    Anderes Beispiel:
    Asbest wurde schon in der Antike verwendet. So richtig dann seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Asbestose wurde erst um 1900 entdeckt. Etwa 100 Jahre später wurde Asbest dann verboten.
    "30 Jahre Langzeiterfahrung" könnten durchaus lächerlich kurz sein.

  16. Re: Fairerweise

    Autor: Socke81 05.06.23 - 19:52

    Ihr versucht einen Schwurbler mit Fakten vom geschwurbel abzubringen. Als nächstes versucht mit Fakten einen Gläubigen zu erklären das es kein Himmel mit Engeln gibt.

    Das funktioniert nicht. Es gab schon immer dumme Menschen. Früher sogar der Großteil. Sie hat mit Kräutern die Infektion geheilt! Ahhh, das ist eine Hexe! Verbrennt sie!

  17. Re: Fairerweise

    Autor: Weitsicht0711 05.06.23 - 20:07

    Socke81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr versucht einen Schwurbler mit Fakten vom geschwurbel abzubringen. Als
    > nächstes versucht mit Fakten einen Gläubigen zu erklären das es kein Himmel
    > mit Engeln gibt.
    >
    > Das funktioniert nicht. Es gab schon immer dumme Menschen. Früher sogar der
    > Großteil. Sie hat mit Kräutern die Infektion geheilt! Ahhh, das ist eine
    > Hexe! Verbrennt sie!

    Bei dem Text denke ich mir du gehört auch zu der besagten Gruppe.

  18. Re: Fairerweise

    Autor: davidcl0nel 05.06.23 - 20:23

    Und "Licht" kommt mit 700-1000W pro Quadratmeter durch die Sonne.
    So ein Funkmast sendet mit einem Bruchteil. Aber ja, die böse Digitaltechnik moduliert da natürlich Todeswellen draus.

    Wie haben die Leute eigentlich 100-500 _Kilo_watt Mittel- bzw Kurzwellensender ausgehalten?

  19. Re: Fairerweise

    Autor: berritorre 05.06.23 - 20:51

    Ja, wenn wir von Höhlenmenschen ausgehen. Wir haben mittlerweile aber jede Menge Wissenschaftler und Mediziner, da kann man durchaus davon ausgehen, dass man bei einem Test über 30 Jahre durchaus herausbekommt, ob das einem nun wirklich die Gehirnzellen fritiert oder nicht.

    Die Entwicklungszyklen sind heute bedeutend schneller als in der Antike.

    Natürlich muss man Bedenken erstmal ernstnehmen und man muss Sachen auch hinterfragen, aber wenn du dir mal die Begründungen unter der Petition anschaust, da wird es dir teilweise schwummrig.

  20. Re: Fairerweise

    Autor: countzero 05.06.23 - 21:02

    edison.cannon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anderes Beispiel:
    > Asbest wurde schon in der Antike verwendet. So richtig dann seit Anfang des
    > 19. Jahrhunderts. Asbestose wurde erst um 1900 entdeckt. Etwa 100 Jahre
    > später wurde Asbest dann verboten.
    > "30 Jahre Langzeiterfahrung" könnten durchaus lächerlich kurz sein.

    Das liegt aber hauptsächlich daran, dass großflächige Forschung mit wissenschaftlichen Methoden erst so seit ca. 200 Jahren betrieben wird. Ob etwas seit 300 oder 3000 Jahren verwendet wurde, spielt also für die Lanzeiterfahrung kaum eine Rolle, wenn niemand da war, der systematisch Daten gesammelt hat.

    Davor wurde hauptsächlich mit praktischen Erfahrungenswerten gearbeitet. Du kannt einen Tempel oder eine Kathedrale bauen, ohne Ahnung von Gravitation oder Statik zu haben. Wenn das Gebäude nach zwei Wochen wieder in sich zusammenfällt, weißt du, dass du was falsch gemacht hast, du kommst mit "Trial and Error" ziemlich weit. In bestimmten Bereichen, z.B. eben der Ursachen von Krankheiten, kommst du mit praktischer Erfahrung aber nur begrenzt weiter. Deshalb können wir seit Jahrtausenden beeindruckende Bauwerke bauen, sind aber noch im 19. Jahrhundert an heute harmlosen Krankheiten gestorben.

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