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Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

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  1. Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: IPHONEFAN 29.11.10 - 13:46

    Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Dann nützt die ganze LTE-Umstellung auch nix.

    Weiß jemand, wie hoch die Empfangsreichweite vom LTE-Sendermast ist?

  2. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: thomasg 29.11.10 - 14:04

    Das LTE-Netz ist ersteinmal unabhängig vom "normalen" Handynetz, sowohl Standorte als auch Sendetechnik haben nichts mit GSM und UMTS zu tun.
    Die Reichweiten bei LTE800 sind sehr hoch, je nach Sendeleistung leicht 5 bis 15 Kilometer.

    Zudem ist LTE800 erst einmal nicht als Mobiltechnik konzipiert, so dass sich leicht eine gute Empfangsantenne im/am Haus positionieren lassen kann.

  3. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: hansdampf 29.11.10 - 14:07

    thomasg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das LTE-Netz ist ersteinmal unabhängig vom "normalen" Handynetz, sowohl
    > Standorte als auch Sendetechnik haben nichts mit GSM und UMTS zu tun.
    > Die Reichweiten bei LTE800 sind sehr hoch, je nach Sendeleistung leicht 5
    > bis 15 Kilometer.
    >
    > Zudem ist LTE800 erst einmal nicht als Mobiltechnik konzipiert, so dass
    > sich leicht eine gute Empfangsantenne im/am Haus positionieren lassen kann.

    Wo steht denn, dass in diesem Fall LTE im 800-MHz-Band genutzt wird? Meines Wissen sind die ersten LTE-Zuteilungen (nicht die Versteigerung) für das 2,6-GHz-Band erfolgt.

  4. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: D. Asgeht 29.11.10 - 14:22

    IPHONEFAN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Ich wohn im Dorfe, da gibts Handy-Empfang.

    Oder redest Du von einem anderen Dorfe? Von welchem?

  5. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: Rolf Schreiter 29.11.10 - 14:44

    Also erstens wird das LTE der Telekom ja nur stationär angeboten! Damit kannst Du das LTE ja nur standortbezogen überhaupt bestellen, und wenn es nicht verfügbar ist an dem Standort, dann bekommst Du es ja auch nicht! Also Problem abgehakt!

    Reichweite um die 10 Kilometer, aber LTE ist ein eigenes Netz, das hat mit dem bisherigen so nichts zu tun. Ob man Empfang hat oder nicht mit dem jeweiligen Netzbetreiber klären.

    LTE wird in ländlichen Regionen im 800 MHz-Netz angeboten, weil das größere Reichweiten bringt. In den Stadtgebieten wird mehr auf das 2,6 Ghz-Band gesetzt.

    Die 800 Mhz nutzt zum Beispiel O2 in Sachsen-Anhalt und in Bayern im ländlichen Raum. In München und Halle dagegen nutzen sie die 2,6 Ghz. Nachzulesen im Internet.

  6. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: genab.de 29.11.10 - 14:45

    braucht man für LTE eine Sichtverbindung?


    Weil ich wohne in einem DORF

    das in einem Taal liegt.

    also im dorf, kein Handy Empfang weil Taal.

    Könnte da LTE funktionieren, oder eher nicht?

  7. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: thomasg 29.11.10 - 14:48

    hansdampf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thomasg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das LTE-Netz ist ersteinmal unabhängig vom "normalen" Handynetz, sowohl
    > > Standorte als auch Sendetechnik haben nichts mit GSM und UMTS zu tun.
    > > Die Reichweiten bei LTE800 sind sehr hoch, je nach Sendeleistung leicht
    > 5
    > > bis 15 Kilometer.
    > >
    > > Zudem ist LTE800 erst einmal nicht als Mobiltechnik konzipiert, so dass
    > > sich leicht eine gute Empfangsantenne im/am Haus positionieren lassen
    > kann.
    >
    > Wo steht denn, dass in diesem Fall LTE im 800-MHz-Band genutzt wird? Meines
    > Wissen sind die ersten LTE-Zuteilungen (nicht die Versteigerung) für das
    > 2,6-GHz-Band erfolgt.


    Tut mir leid, hätte ich vielleicht dazu erwähnen sollen, bin davon ausgegangen, dass das allgemein bekannt wäre.

    Es wurden Frequenzen für die Nutzung von LTE in verschiedenen Bereichen versteigert, auch und vor allem unter der Vorraussetzung dass damit "weiße Flecken" in Sachen Internetversorgung (nicht Handynutzung!) versorgt werden.

    Wegen der günstigeren Ausbreitung von niedrigeren Frequenzen wird dafür klar LTE800 bevorzugt, bei ländlicher großflächiger Versorgung ist also fast immer LTE800 gemeint wenn von LTE die Rede ist.

    LTE2600 (was die Telekom nicht betreiben wird) eignet sich viel eher für sehr kleine Zellen in Großstädten, weil die Ausbreitung im vergleich zu LTE800 und sogar UMTS2100 äußerst ungünstig ist.

    Die Telekom wird für kleinere Zellen auf LTE1800 setzen, vor allem für Mobilnutzung. Stationäre Nutzung als DSL-Ersatz wird weitestgehend LTE800-Technik sein.

  8. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: hansdampf 29.11.10 - 14:54

    > > > Das LTE-Netz ist ersteinmal unabhängig vom "normalen" Handynetz,
    > sowohl
    > > > Standorte als auch Sendetechnik haben nichts mit GSM und UMTS zu tun.
    > > > Die Reichweiten bei LTE800 sind sehr hoch, je nach Sendeleistung
    > leicht
    > > 5
    > > > bis 15 Kilometer.
    > > >
    > > > Zudem ist LTE800 erst einmal nicht als Mobiltechnik konzipiert, so
    > dass
    > > > sich leicht eine gute Empfangsantenne im/am Haus positionieren lassen
    > > kann.
    > >
    > > Wo steht denn, dass in diesem Fall LTE im 800-MHz-Band genutzt wird?
    > Meines
    > > Wissen sind die ersten LTE-Zuteilungen (nicht die Versteigerung) für das
    > > 2,6-GHz-Band erfolgt.
    >
    > Tut mir leid, hätte ich vielleicht dazu erwähnen sollen, bin davon
    > ausgegangen, dass das allgemein bekannt wäre.
    >
    > Es wurden Frequenzen für die Nutzung von LTE in verschiedenen Bereichen
    > versteigert, auch und vor allem unter der Vorraussetzung dass damit "weiße
    > Flecken" in Sachen Internetversorgung (nicht Handynutzung!) versorgt
    > werden.
    >
    > Wegen der günstigeren Ausbreitung von niedrigeren Frequenzen wird dafür
    > klar LTE800 bevorzugt, bei ländlicher großflächiger Versorgung ist also
    > fast immer LTE800 gemeint wenn von LTE die Rede ist.
    >
    > LTE2600 (was die Telekom nicht betreiben wird) eignet sich viel eher für
    > sehr kleine Zellen in Großstädten, weil die Ausbreitung im vergleich zu
    > LTE800 und sogar UMTS2100 äußerst ungünstig ist.
    >
    > Die Telekom wird für kleinere Zellen auf LTE1800 setzen, vor allem für
    > Mobilnutzung. Stationäre Nutzung als DSL-Ersatz wird weitestgehend
    > LTE800-Technik sein.

    Danke dafür, kann man das irgendwo nachlesen?

  9. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: thomasg 29.11.10 - 15:06

    Wüsste grade keine Quelle die alles zusammen fasst, ein Anfang ist sicher die Wikipedia.

    Kleine Korrektur noch: LTE2600 wird von der Telekom auch genutzt werden, allerdings wird die Präferenz klar auf LTE1800 liegen.

  10. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: neue daten 29.11.10 - 23:13

    Die GSM- und UMTS-Sendemasten werden natürlich mitbenutzt.
    Manche Frequenzen gehen auch durch Blätter. Der golem-Leser weiss Bescheid:
    www.golem.de/1006/75997.html .

    Eplus muss nur das Softwareupdate machen um LTE zu starten.

    https://www.golem.de/showhigh2.php?file=/1010/78902.html&wort[]=e-plus&wort[]=ausbau
    Die HSPA+-Stationen, mit denen E-Plus derzeit sein Netz in Deutschland ausbaue, können mit einem einfachen Softwareupdate direkt für LTE eingesetzt werden, so Heitmann weiter. "Wir bauen jetzt HSPA+ und wenn wir irgendwann Lust haben, drücken wir auf den Knopf, und dann ist es eine LTE-Station."

    Der Rest ist runtergeredet und eher miesmacherei/FUD von LTE. LTE-Sticks gibts "ohne Ende" laut Golem (und vermutlich fast alle von Huawei und nur relabelt) und die Tests laufen jetzt ja auch schon!

  11. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: WinnieW 30.11.10 - 00:42

    neue daten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die GSM- und UMTS-Sendemasten werden natürlich mitbenutzt.
    > Manche Frequenzen gehen auch durch Blätter.

    Korrekt. In ländlichen Gebieten wird LTE 800 auf vorhandene Masten mitaufgeschaltet, das ist günstiger als neue Masten zu errichten. Dazu kommt dass LTE 800 + höhere Sendeleistung eine höhere Reichweite hat verglichen mit GSM 900.

    > Der Rest ist runtergeredet und eher miesmacherei/FUD von LTE. LTE-Sticks
    > gibts "ohne Ende" laut Golem (und vermutlich fast alle von Huawei und nur
    > relabelt) und die Tests laufen jetzt ja auch schon!

    Die Sticks gibt es bislang allerdings nur für LTE 2600. Welche Sticks sind denn für LTE 800 ausgelegt?
    Fakt ist dass die Telekom ein LTE-Funkmodem für die ortsfeste Nutzung zum Vertrag mit dazugibt.
    Und der Mobilität sind bei LTE 800 auch gewisse Grenzen gesetzt, da die Funkzellen zunächst nicht lückenlos ausgebaut werden und es kein Handover zwischen verschiedenen LTE-Funkzellen gibt.

  12. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: usb-sticks 30.11.10 - 01:12

    Die Hälfte Deiner Infos steht in keinem Artikel. Die völlige Vernebelung und Vorenthaltung relevanter(!) Infos hilft nicht grade. Und wer profitiert vom Wirrwarr: Der Monopolist... .

    Ich bezog mich auf "Datensticks kämen bereits von überraschend vielen Herstellern auf den Markt." aus
    International - Telekom gibt LTE-Auftrag an Nokia Siemens Networks
    Nach dem Auftrag in Deutschland wird Nokia Siemens Networks der Telekom auch in anderen Ländern die LTE-Netze aufbauen. Ein Rahmenvertrag wurde jetzt geschlossen. Datensticks kämen bereits von überraschend vielen Herstellern auf den Markt.
    22.10.2010, Original-Link: https://www.golem.de/1010/78822.html

    Das die auch noch so frequenz-selektiv sind wusste ich nicht. "Menno". Bei "Router-Boxen" kann ich es nachvollziehen. Bei LTE-Sticks eher nicht mehr.

    T-Com-LTE ist für Festnetz-NoDSL-Ghetto-Opfer. Vodafone-LTE hingegen ist aber für Mobile Nutzer denke ich mal. Mehrere Wohnorte. Schrebergarten. Handelsreisende. Künstler/Bands die durch Deutschland "tingeln". Wen O2 und E+ anzielen, werden wir dann mal sehen. O2 bleibt ja vielleicht nicht viel übrig, als in den Städten zuerst auszubauen, was mit nicht-800-Frequenzen ja wohl auch erlaubt ist.

    Bei Pads und Tablets will man doch Handover haben weil man im Zug oder Taxi sitzt und die Funkzellen der höheren LTE-Frequenzen wohl nicht eine komplette Stadt abdecken.



    Das man LTE und UMTS usw. als kleine USB-Sticks in Netbooks reinschraubt und sich abspricht (maximale Breite/Dicke/Länge und wo die Löcher fürs Festschrauben drankommen und wie der flachstecker auszusehen hat) um Netbooks flexibler zu halten, ist wohl zu kompliziert :-( Ein Wunder das die das bei Festplatten hinbekommen haben... .

    Gefunden habe ich nämlich auch noch

    Verizon Wireless - LTE-Smartphones und -Tablets kommen in Kürze

    LTE ist mehr als Datensticks. Das sagte der Verizon-Wireless-Manager Lowell McAdam. Ihm zufolge werden 4G-Smartphones und Tablets im Januar erstmals auf der CES 2011 in Las Vegas gezeigt.
    07.10.2010, Original-Link: https://www.golem.de/1010/78490.html

    Samsung N350
    Netbooks mit schnellem LTE-Mobilfunk kommen 2010

    Ifa 2010 Samsung will erste Netbooks mit integriertem LTE-Datenfunk bereits dieses Jahr auf den Markt bringen, selbst wenn die Netzbetreiber noch in den Anfängen stecken. Das Datenmodul beherrscht zum Glück auch das langsamere HSPA.
    03.09.2010, Original-Link: https://www.golem.de/1009/77676.html

  13. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: WinnieW 30.11.10 - 13:13

    Für LTE 800 gelten die Auflagen dass die ländlichen Gebiete zuerst versorgt werden müssen, für alle Mobilfunkanbieter. LTE 800 ist bis 2016 als "DSL-Ersatz" gedacht, erst dann für mobile Nutzung.

    Die Sticks können nur best. Frequenzbereiche. So gibt es Sticks die nur den Frequenzbereich von 2 bis 2,7 GHz unterstützen.

    Für LTE 800 gab es bis jetzt noch keine Hardware, da Deutschland das erste Land weltweit ist in dem LTE im 800 MHz Frequenzbereich genutzt wird.
    In den USA werden wieder ganz andere Frequenzbereiche für LTE genutzt, nicht kompatibel zu LTE 800.

    Nahezu alle LTE Geräte die bislang auf dem Markt angeboten werden sind auf LTE 1800 oder LTE 2600 ausgelegt.
    Warum starten die Mobilfunkanbieter LTE erst nächstes Jahr für die Masse der Nutzer, obwohl bereits die LTE-Mobilfunkbasisstationen bereits montiert sind. Ganz einfach weil die Produktion der Funkmodems für LTE 800 gerade erst anläuft.

  14. Re: Und was ist wenn kein Handy-Empfang im Dorfe ist?

    Autor: EDV_ZU_FUSS 30.11.10 - 14:08

    Ein super Quelle zum Thema LTE ist http://www.ltemobile.de/

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