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na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

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  1. na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: schnedan 24.11.18 - 17:18

    ... mit Wirkung vom 1. Januar 1995 im Rahmen des Gesetzespaketes der zweiten Postreform in die privatrechtlichen Aktiengesellschaften Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG und Deutsche Postbank AG übergeleitet....

    Und regiert hat, suprise suprise die CDU!

    1982–1998: Kohl

    Bundeskanzler Helmut Kohl (Schwarz-gelbe Koalition aus CDU/CSU und FDP; im Kabinett Kohl III am 3. Oktober 1990 um einen der DSU angehörenden Bundesminister erweitert)

    Kabinett Kohl I: 4. Oktober 1982 bis 29. März 1983, geschäftsführend bis 30. März 1983
    Kabinett Kohl II: 30. März 1983 bis 18. Februar 1987, geschäftsführend bis 12. März 1987
    Kabinett Kohl III: 12. März 1987 bis 20. Dezember 1990, geschäftsführend bis 18. Januar 1991
    Kabinett Kohl IV: 18. Januar 1991 bis 10. November 1994, geschäftsführend bis 17. November 1994
    Kabinett Kohl V: 17. November 1994 bis 26. Oktober 1998, geschäftsführend bis 27. Oktober 1998

  2. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: Anonymer Nutzer 24.11.18 - 22:27

    Nur haben alle anderen auch ein privates Netz also wird es sich nicht um einen Mangel an Sozialismus handeln...

  3. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: ffx2010 24.11.18 - 22:57

    Aber die hatten wahrscheinlich keine monopolartige Situation wie hier. Wenn drei oder vier Giganten sich den Markt teilen, dann gibt es logischerweise Absprachen und keinen Wettbewerb. Dann ging es doch auch um die Netzbesitzer usw. Jedenfalls ist Deutschland in so vielen Bespielen des Marktes inzwischen ein Lehrstück, wie man es falsch macht. Grotesk ist dabei ja, dass die Regierung meistens drehtürmässig mit den Konzernen unter einer Decke steckt. Dabei stellt der Mittelstand 90% der Arbeitsplätze, die Grosskonzerne weniger als 10%. Noch grotesker ist, dass die Regierung auch jetzt null Einsicht hat und versucht, die Fehler zu korrigieren. z.B. indem man die Unternehmen zerschlägt. Das haben die Amerikaner auch schon öfters gemacht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.18 22:59 durch ffx2010.

  4. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: LinuxMcBook 25.11.18 - 03:23

    ffx2010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber die hatten wahrscheinlich keine monopolartige Situation wie hier. Wenn
    > drei oder vier Giganten sich den Markt teilen, dann gibt es logischerweise
    > Absprachen und keinen Wettbewerb.

    Ach und wenn es nur die Bundespost als Herr über den Äther und als einzigen Anbieter für Funkfernsprechdienste gegeben hätte, dann hätten wir mehr Wettbewerb als jetzt?

  5. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: 946ben 25.11.18 - 10:27

    ffx2010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber die hatten wahrscheinlich keine monopolartige Situation wie hier. Wenn
    > drei oder vier Giganten sich den Markt teilen, dann gibt es logischerweise
    > Absprachen und keinen Wettbewerb. Dann ging es doch auch um die
    > Netzbesitzer usw. Jedenfalls ist Deutschland in so vielen Bespielen des
    > Marktes inzwischen ein Lehrstück, wie man es falsch macht. Grotesk ist
    > dabei ja, dass die Regierung meistens drehtürmässig mit den Konzernen unter
    > einer Decke steckt. Dabei stellt der Mittelstand 90% der Arbeitsplätze, die
    > Grosskonzerne weniger als 10%. Noch grotesker ist, dass die Regierung auch
    > jetzt null Einsicht hat und versucht, die Fehler zu korrigieren. z.B. indem
    > man die Unternehmen zerschlägt. Das haben die Amerikaner auch schon öfters
    > gemacht.

    In anderen Ländern (wo es ja scheinbar besser läuft) gibt es auch keine 30 Netz Betreiber...

  6. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: sneaker 25.11.18 - 12:23

    Die SPD hat damals auch größtenteils zugestimmt. Sonst wäre die notwendige Zweidrittelmehrheit für die Grundgesetzänderung nicht möglich gewesen.

  7. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: schnedan 25.11.18 - 16:06

    bei welcher Fehlentscheidung haben die denn nicht zu gestimmt?

  8. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: superdachs 25.11.18 - 19:11

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ffx2010 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber die hatten wahrscheinlich keine monopolartige Situation wie hier.
    > Wenn
    > > drei oder vier Giganten sich den Markt teilen, dann gibt es
    > logischerweise
    > > Absprachen und keinen Wettbewerb.
    >
    > Ach und wenn es nur die Bundespost als Herr über den Äther und als einzigen
    > Anbieter für Funkfernsprechdienste gegeben hätte, dann hätten wir mehr
    > Wettbewerb als jetzt?

    Dann hätte der Staat die Hand auf der Infrastruktur wie es sich gehört.

  9. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: Desertdelphin 26.11.18 - 03:56

    Das es überall besser ist ist die Mär von turis. Ich kann auch sagen das ich von Frankfurt nach München ohne Pause WhatsApp u und Spotify habe. Ist nur wenig aussagekräftig. Es ist hier einfach nicht so schlimm und miniländer wie Österreich etc. Oder flachenlander mit 3 großen Autobahnen sind einfacher abzudecken. Und in Spanien und Frankreich ist s definitiv wie hier.

  10. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: b.mey 26.11.18 - 09:28

    Wenn es hier so aufwendig und teuer ist, spricht das doch nur weiter dafür, dass man besser gemeinsam ein großes Netz finanziert und sich das dann teilt, anstatt drei oder mehr Netze parallel aufzubauen und die sowieso schon extrem hohen Kosten auch noch verdreifacht.

    Eine öffentlich rechtliche Netzagentur/Netzbetreiber, evtl. noch in mehrere regionale Betreiber aufgeteilt, errichtet das gesamte Netz mit KFW Krediten und refinanziert dieses über X-Jahre durch die Nutzungs Lizenzzahlungen der Anbieter bzw. deren Kunden. Faire Preisgestaltung für alle und garantierter 100% Netzausbau.

    Alternativ schreibt man deutschlandweit regional den Netzaufbau mit verpflichtender terminbindung zur 100% Abdeckung jeder Region aus und es erhält jeweils der Anbieter mit den geringsten zugesicherten späteren Nutzungsgebühren den Zuschlag. Aber alle bauen technisch das gleiche Netz aus, deren Nutzungsgebühren von der Bundesnetzagentur kontrolliert werden und jeder Anbieter kann mit fester Gebühr Zugang zu jedem regionalen Netz erhalten.

    Beides Varianten die am Ende für einen 100% Ausbau sorgen und gleichzeitig für effizienteste Preise. Bei Lösung zwei würde man auch mittelständige Netzbetreiber eine Chance bieten und gleichzeitig hätten die aktuellen Netzbetreiber wegen ihrer bereits bestehenden Infrastruktur in vielen Regionen Preisvorteile und wären damit nicht komplett ausgehebelt, sie könnten sich nur auf die Regionen konzentrieren, die sie sowieso am liebsten ausschließlich versorgen wollen würden.

    Aber wieder drei Unternehmen ganz Deutschland versorgen zu lassen, in dem man diese dazu verpflichtet insgesamt 3 parallele Netze über ganz Deutschland aufzubauen ist einfach ineffektiv und wirtschaftlich wahnsinnig. Wie das endet, sehen wir ja heute. Und die Netzanbieter jammern ja selbst, dass sie es für unbezahlbar halten, wenn sie 100% Netzabdeckung in der Fläche in Deutschland realisieren müssten. Sie haben also selbst das stärkste Argument gegen ein Weiter so geliefert. Wenn das nach dem alten Modell nicht funktioniert, wir aber dennoch 100% wollen, dann müssen wir das Modell wechseln. Das sollte doch auch dem letzten BWLer irgendwann klar werden.

  11. Re: na schaun wir mal wer bei der Privatisierung des Netzes regierte...

    Autor: Prokopfverbrauch 26.11.18 - 13:01

    Ja aber ich glaube genau das zeigt, dass entweder die Entscheider schlichtweg komplett zu blöd sind und sich von der Lobby mit ihren Argumenten komplett einlulen lassen, oder dass eben bewusst die Lobby begünstigt wird.

    Weil klar ist, dass mit den System und den gemachten Vorgaben das Versagen fest definiert und absehbar ist. Da muss man kein Experte sein, sondern nur die Auflagen kennen, und wie ein oligopolistischer Markt funktioniert. Wieso sollte hier eine bessere Abdeckung ohne einen Anreiz oder eine Verpflichtung kommen? Genau gar nicht. Solange es irgendwie Versorgung gibt, wechseln die Kunden auch kaum den Anbieter für eine (eventuell) bessere Versorgung. Also klar ist das der Kundenzuwachs durch den Ausbau minimal ist, daher ist kein Anreiz gegeben. Also gibt es gar keinen.

    Die Politik ist hier grundsätzlich auch für das Versagen verantwortlich, schiebt es aber auf andere (die Netzbetreiber) ohne diese jedoch direkt zu kritisieren. Im ganzen Artikel steht ja nicht einmal welche/n Netzbetreiber Herr Altmaier hat. Es wird selten ein Betreiber direkt kritisiert.

    Und die Betreiber sind wirtschaftlich agierende AGs. Die machen nur dass was sie müssen bzw. max profit. Von denen aufopferungsvolle Taten zu erwarten ist einfach blöd.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.18 13:05 durch Prokopfverbrauch.

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